Nuklearmediziner Gehalt im Vergleich

Nuklearmediziner Gehalt: Was verdient ein Nuklearmediziner? Jetzt im Gehaltsvergleich!

Was verdient ein Nuklearmediziner?

Als Nuklearmediziner verdienst du laut Gehaltsvergleich zwischen 4.101 und 19.130 Euro brutto pro Monat. Der bundesweite Durchschnitt im Gehalt liegt bei 9.672 Euro. Männer verdienen im Schnitt 9.373 Euro, Frauen 8.172 Euro.

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Region
Min.
Ø Gehalt
Max.
Deutschland
5.803€
9.672€
13.541€
Baden-Württemberg
5.315€
9.220€
13.124€
Bayern
6.651€
10.628€
14.604€
Berlin
5.427€
8.622€
11.816€
Brandenburg
6.627€
9.127€
11.627€
Bremen
6.679€
8.902€
11.125€
Hamburg
5.587€
10.488€
15.388€
Hessen
5.768€
9.744€
13.720€
Mecklenburg-Vorpommern
5.344€
7.429€
9.513€
Niedersachsen
5.751€
9.610€
13.469€
Nordrhein-Westfalen
5.877€
10.018€
14.159€
Rheinland-Pfalz
6.495€
12.049€
17.603€
Saarland
8.114€
11.737€
15.359€
Sachsen
4.101€
7.114€
10.126€
Sachsen-Anhalt
5.153€
12.142€
19.130€
Schleswig-Holstein
5.102€
9.223€
13.344€
Thüringen
4.862€
8.702€
12.542€

Gehalt nach Alter

Gehalt nach Firmengröße

Gehalt für Mann & Frau

Gehalt

Ein Nuklearmediziner verdient deutschlandweit im Durchschnitt 9.672 Euro brutto monatlich. Das entspricht einem Jahresgehalt von 116.066 Euro. Die Spannbreite ist jedoch sehr groß und reicht, abhängig vom Standort, von 4.101 Euro bis 19.130 Euro. Diese Daten stammen aus unserem Gehaltsvergleich und sind eine Sammlung der Daten, die ihr uns gemeldet habt. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt bei 6.715 Euro monatlich. Männer und Frauen verdienen als Nuklearmediziner jedoch nicht gleich:

Einstiegsgehalt Männer Ø Gehalt Männer Einstiegsgehalt Frauen Ø Gehalt Frauen
7.415€ 9.373€ 6.015€ 8.172€

Größten Einfluss auf das Gehalt beim Nuklearmediziner haben Standort in Deutschland und Unternehmensgröße. Im Süden wird meist ein deutlich höheres Gehalt gezahlt, als im Norden. In Hamburg liegt das Durchschnittsgehalt für Nuklearmediziner zum Beispiel bei 10.488 Euro. In Bayern sind es 10.628 Euro. Die kompletten Werte nach Bundesland findest du in der Tabelle.

Größere Firmen zahlen in der Regel höhere Gehälter als kleine Firmen. Beim Nuklearmediziner staffelt sich das durchschnittliche Gehalt nach Firmengröße wie folgt auf:

  • Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern = 8.260 Euro
  • Firmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern = 9.221 Euro
  • Firmen mit über 1.000 Mitarbeitern = 9.003 Euro

Auch das Alter spielt eine Rolle, wobei das Alter in den meisten Fällen auch mit Berufserfahrung korreliert:

  • 25 Jahre: 3.935 Euro
  • 30 Jahre: 4.827 Euro
  • 35 Jahre: 5.740 Euro
  • 40 Jahre: 6.349 Euro
  • 45 Jahre: 6.706 Euro
  • 50 Jahre: 6.895 Euro

Tätigkeit

Nuklearmediziner führen Untersuchungen mit radioaktiven Substanzen (sogenannte Radiopharmaka) durch. Sie sind sowohl diagnostisch als auch therapeutisch tätig.

Nuklearmediziner behandeln Patienten, die zumeist von niedergelassenen Kollegen anderer Fachrichtungen zur Abklärung bestimmter Beschwerden an den Nuklearmediziner überwiesen werden. Jede Behandlung beginnt in der Regel mit einem ausführlichen Anamnesegespräch, im Rahmen dessen sich der Nuklearmediziner ein genaues Bild von den Beschwerden und ggf. Vorerkrankungen eines Patienten macht. Anschließend führt ein Nuklearmediziner spezielle Untersuchungen durch, um eine endgültige Diagnose treffen und eine Therapie verordnen zu können.

Zur Diagnostik nutzen Nuklearmediziner bildgebende Verfahren wie z.B. Ultraschall, Positronen-Emissions-Tomografien (PET) oder Szintigrafien und verabreichen ihren Patienten eine für sie unschädliche Menge eines radioaktiven Präparats, das auf den speziellen "Röntgenbildern", die die PET oder Szintigrafie erstellt, Stoffwechselvorgänge sichtbar macht. Da sich das Präparat in dem zu untersuchenden Organ anreichert, kann der Nuklearmediziner anhand des bildgebenden Verfahrens erkennen, ob die Stoffwechselvorgänge irgendwelche Besonderheiten aufweisen, die auf bestimmte Erkrankungen schließen lassen. Auf diese Weise lassen sich vor allem Krebserkrankungen, Schilddrüsenentzündungen, Nierenerkrankungen oder Rheuma diagnostizieren.

Zu den Krankheiten, die mit der Nuklearmedizin diagnostiziert bzw. behandelt werden können, gehören also z.B.:

  • gutartige Tumore
  • Knochenentzündungen
  • Nierenerkrankungen
  • Rheuma
  • Herzkrankheiten.

Steht die Diagose fest, besprechen Nuklearmediziner den weiteren Behandlungsverlauf mit den Patienten bzw. erstellen einen individuellen Therapieplan.

Neben den medizinischen Aufgaben gehören auch organisatorische bzw. verwaltende Tätigkeiten zum Berufsalltag eines Nuklearmediziners. Behandlungsverläufe müssen dokumentiert, Arztbriefe verfasst und ggf. auch Gutachen erstellt werden.

Nuklearmediziner arbeiten in Krankenhäusern oder in einer eigenen Facharztpraxis, teilweise auch zusammen mit einem oder mehreren Kollegen. In großen Facharztpraxen kann ein Nuklearmediziner hingegen – genauso wie im Krankenhaus – auch als angestellter Facharzt tätig sein. Die therapeutische Tätigkeit, die ein Nuklearmediziner anbietet, hängt vom Spektrum der jeweiligen Klinik bzw. Praxis ab. In der Klinik kommen neben Therapien der Schilddrüse z.B. auch diverse Krebstherapien zur Anwendung.

Darüber hinaus finden Nuklearmediziner stets auch Beschäftigung in der medizinischen Forschung und Lehre. Für Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung ist jedoch eine Promotion oder ggf. Habilitation üblich.

Studium

Grundvoraussetzung, um als Nuklearmediziner zu arbeiten, ist zunächst einmal ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium. Dieses erstreckt sich über zwölf Semester. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung und Erhalt der ärztlichen Approbation beginnt die Tätigkeit als Assistenzarzt (auch als Arzt in Weiterbildung bezeichnet). Im Rahmen dieser Weiterbildungszeit legen sich angehende Fachärzte auf ihr künftiges Fachgebiet fest. Um später als Nuklearmediziner tätig zu sein, gilt es also ein Facharztstudium der Nuklearmedizin zu absolvieren.

Die Facharztausbildung für Nuklearmedizin nimmt insgesamt 60 Monate in Anspruch. Von diesen 60 Monaten können:

  • bis zu 12 Monate Weiterbildung in Radiologie erfolgen
  • bis zu 6 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.

Ein Assistenzarzt verdient in dieser Zeit deutschlandweit im Durchschnitt 4.613 Euro brutto monatlich. (Stand: 2019, Quelle: MWI Gehaltsvergleich). Die Facharztausbildung endet mit einer Prüfung und der Verleihung des Titels Facharzt für Nuklearmedizin.

Quelle

Quelle der Gehaltsdaten sind die von unseren Nutzern angegebenen Daten im Gehaltsvergleich. Wir bilden daraus einen Mittelwert und eliminieren offensichtliche Falschangaben. Alle Datensätze werden täglich auf Plausibilität geprüft!