Was deine Kleidung über dich aussagt

Deine äußere Erscheinung sagt viel über dich aus. Dein Haarschnitt, deine Frisur, dein Gesicht, vielleicht dein Make-Up aber auch deine Kleidung zeigen nach außen hin, wer du bist. Alles zusammen genommen macht deine individuelle Erscheinung aus, oder zumindest den Teil, den du beeinflussen kannst – also alles Nicht-Körperliche. Und während es sonst heißt „Man kann niemandem hinter die Stirn gucken“, transportierst du mit diesen Merkmalen doch ein wenig was von deinem Inneren nach außen.

Wenn du weißt, wie du wirkst, wenn du bestimmte Sachen trägst, kannst du das für dich nutzen – ein Grund mehr dich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Noch dazu kommt, dass du mit deinem ganz eigenen Stil auch selbstbewusster werden kannst.

Farbe – aber mit Gefühl

Die Kleidung besteht an sich aus verschiedenen Merkmalen, die alle etwas ausdrücken. So stehen gewisse Farben mit Gefühlen und Charakterzügen in Verbindung: Rot ist beispielsweise eine typische Farbe für Mutige während Grau oder Braun häufig genutzt werden, um sich eher unsichtbar zu machen. Weiße Kleidung hingegen wirkt immer sehr sommerlich, schick und ist die Farbe der Unschuld. Pastellige Töne machen eher jung, ganz besonders Rosa und Hellblau. Ein dunkles Blau und Schwarz wirken immer schick und edel. Natürlich kommt es immer auch auf die jeweiligen Schnitte und Muster an, die Farben jedoch machen bereits viel aus.

Wer um die jeweilige Wirkung weiß, kann sie für sich nutzen. Rot zieht beispielsweise die Blicke auf sich und ist deshalb immer eine gute Wahl für einen großen Auftritt. Gedeckte Farben wie beige und Dunkelblau fallen hingegen selten stark auf, so dass hiermit ein wenig mehr Unauffälligkeit erreicht werden kann. Schwarz ist prinzipiell immer eine gute Wahl – außer auf Hochzeiten – denn mit der richtigen Schnitt- und Stoffkombination wirkt es immer edel. Dazu kommt noch, dass es keine Trendfarbe ist, wie lila. Denn Lila kommt und geht über die Jahre immer wieder, dass Schwarz out war kam jedoch noch nicht vor.

Farbe – Schnitt – Stil

Deine Farbwahl und deine Kleidung haben auch viel mit Stil zu tun. Hast du diesen einmal gefunden, bietet dir das viel Sicherheit im täglichen Leben, denn gewissermaßen hast du spätestens dann einen gut eingerichteten Kleiderschrank, in dem du immer was Passendes zum Anziehen findest. Du bist nicht mehr unsicher was du kaufen sollst und was nicht, sondern kannst gezielt mit Liste einkaufen gehen.

Was – mit Liste zum Shoppen gehen? Ja, das klingt erst einmal komisch. Allerdings weißt du bestimmt, wie du nach außen hin wirken möchtest. Vielleicht in erster Linie sexy? Oder seriös? Oder doch lieber rockig und cool? Es gibt ganz verschiedene Richtungen, in du deinen Stil wenden kannst – dabei musst du dich nicht für ein Extrem entscheiden, denn viele Kleidungsstücke bieten eine breite Basis für verschiedene Stile. Das Geheimnis liegt hier in Basics und Accessoires, mit denen du verschiedene Stilrichtungen zusammenstellen kannst.

Einen Stil zu haben, heißt übrigens nicht, jedem Trend hinterherzulaufen. Zwar ist es schön, hier und da ein neues Teil für den eigenen Kleiderschrank zu erwerben, allerdings muss das nicht zwangsläufig schulterfrei sein, nur weil das grade alle tragen. Dein Inneres nach außen zu tragen und dich mit deinem Stil wohl zu fühlen funktioniert nämlich nur dann, wenn du dabei auch deinen Gefühlen folgst und nicht nur deshalb bestimmte Kleidungsstücke kaufst und trägst, weil sie „in“ sind. Zwar zeigt auch Trendbewusstsein etwas von deinem Charakter, letztendlich aber nur, wenn du dich wirklich dafür interessierst.

Frau im Bad

Wissen, was dir steht

Abgesehen von deinem Charakter und den Farben, die du gerne magst, sollte auch dein Körper eine Rolle spielen. Grundsätzlich kann zwar jeder tragen was er möchte, allerdings kommt es bei der Frage, was dir steht, darauf an, wie dein Körper geformt ist. Unabhängig von deiner Figur selbst weißt dieser nämlich bestimmte Proportionen auf. Das nennt sich Figurtyp, davon gibt es prinzipiell fünf Stück, die jeweils nach verschiedenen Buchstaben benannt sind. Manche gliedern es auch in Apfel und Birne Typen, allerdings umfasst das nur einen Bruchteil der Menschen.

Wenn du herausgefunden hast, was dein Figurtyp ist, weißt du auch automatisch was dir steht. Am einfachsten ist das mit einer X-Figur, die auch als klassische Sanduhr-Figur bekannt ist. Da es beim Kleiden nach Figurtyp in erster Linie darum geht, die Proportionen auszugleichen, ist hier nicht viel zu tun – wenn die schmale Taille betont wird, ist schon für die optimale Form gesorgt. Der A-Typ hingegen legt gut daran, die Schultern optisch zu verbreitern, die Hüften dabei aber schmaler wirken zu lassen.

Wer beim Kauf unsicher ist, nimmt sich am besten eine ehrliche Freundin mit, oder aber die Mutter, denn die ist sowieso häufig kritisch was die Optik ihrer Tochter angeht. Außenstehenden fällt es meist leichter die Form zu beurteilen und festzustellen, ob ein Outfit die Proportionen ausgleicht, irgendwo aufträgt oder gar unvorteilhaft aussehen lässt.

Wenn Kleidung Bände spricht

Du kennst sicherlich das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, oder? Der Kaiser trägt seine neuen Roben mit Stolz – auch wenn sie gar nicht da sind. Auch wenn die Moral letztendlich darauf schließen lässt, dass man den eigenen Augen statt des Schöngeredes von anderen trauen sollte, so zeigt es doch, was neue schöne Kleider aus machen: Sie lassen den Stolz nach außen kehren, unterstützen den Auftritt ungemein. Wer sich wohl in seinen Kleidern fühlt, dem sieht man das auch an.

Das solltest du dir zu Nutze machen. Am besten jeden einzelnen Tag, aber ganz besonders dann, wenn es für dich zu einem wichtigen Termin geht. Bewerbungsgespräche sind so ein Fall, bei dem jeder versucht, sich von seiner besten Seite zu zeigen, häufig jedoch schon in den falschen Kleidern steckt. Eine schicke Hose und eine Bluse dazu sind zwar angemessen, passen aber selten zum sonstigen Kleidungsstil oder fühlen sich „richtig“ an. Das Ergebnis: Du fühlst dich verkleidet, als wolle dich jemand in eine Rolle stecken, die nicht zu dir passt. Aber nur dann, wenn du dich hundertprozentig wohl fühlst, kannst du dich auch gut verkaufen.

Deswegen ist es umso wichtiger, für solche Anlässe ganz besonders gut zu wählen und das passende Outfit zu finden, das nicht nur zum Ereignis passt, sondern auch noch die Persönlichkeit unterstreicht. Trägst du sonst in erster Linie Jeans und lockere T-Shirts, wäre beispielsweise eine schicke schwarze Jeans mit einer zartgemusterten Hemdbluse ein Versuch wert. Trägst du gerne Kleider, wäre ein dezentes Etuikleid vielleicht passend. Es lohnt sich im Vorfeld ein paar Kombinationen durchzuprobieren und so am Ende etwas zu finden, dass dein Selbstvertrauen und dein Wohlgefühl stärkt und dir erlaubt, dich am Ende von deiner besten Seite zu präsentieren.

Zeit und Beratung

Den eigenen Stil finden, wirklich sicher zu werden in dem, was dir steht und auch bei wichtigen Anlässen immer zu dem richtigen Outfit zu greifen – das braucht Zeit und gute Beratung. Der eigene Stil ist nichts, was sich von jetzt auf gleich ergibt, viele suchen jahrelang nach den Lieblingskombinationen, verwerfen dabei immer wieder ihren gesamten Kleiderschrank-Inhalt. Und dann, nachdem sie ihrem Stil jahrelang treu waren, entscheiden sie sich doch für eine etwas mädchenhaftere Erscheinung. Oder aber eine seriösere – das ist ganz unterschiedlich und braucht bei jedem einen anderen Zeitraum. In der Zwischenzeit aber tut es gut, andere zu befragen und sich so Beratung einzuholen. Denn neben dem eigenen Wohlgefühl zählt eben doch irgendwo, was andere sehen – und darauf hat die Kleidung einen sehr großen Einfluss.

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