{"id":1582,"date":"2018-08-24T13:53:52","date_gmt":"2018-08-24T11:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=1582"},"modified":"2021-08-10T15:03:31","modified_gmt":"2021-08-10T13:03:31","slug":"gehaltsvorstellung-in-der-bewerbung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsvorstellung-in-der-bewerbung\/","title":{"rendered":"Gehaltsvorstellung in der Bewerbung: Das ist der beste Weg"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Unternehmen fordern ihre Bewerber oftmals bereits in der Stellenausschreibung dazu auf, in ihrer Bewerbung auch ihre Gehaltsvorstellung zu nennen. Erfahrene Wechselwillige, die ihren Marktwert kennen, kann eine solche Aufforderung kaum aus der Ruhe bringen. Frischgebackene Absolventen hingegen k\u00f6nnen bei der Formulierung der eigenen Gehaltsvorstellung schon einmal ins Schwitzen geraten. Schlie\u00dflich m\u00f6chte man sich nat\u00fcrlich nicht unter Wert verkaufen, gleichzeitig aber auch nicht wegen \u00fcbertrieben hoher Forderungen direkt wieder aus dem Bewerberpool herausfliegen. Grunds\u00e4tzlich gilt bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen daher: Selbstvertrauen ist gut \u2013 solange man es nicht \u00fcbertreibt. Nur ist der Grat zwischen Selbstvertrauen und Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung bekanntlich schmal. Und das macht die Sache nicht gerade leicht. Damit ihr k\u00fcnftig f\u00fcr die heikle Frage nach der Gehaltsvorstellung gewappnet seid, m\u00f6chten wir euch im Folgenden gerne ein paar Tipps an die Hand geben!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Warum_das_erste_Gehalt_so_wichtig_fuer_den_spaeteren_Werdegang_ist\">Warum das erste Gehalt so wichtig f\u00fcr den sp\u00e4teren Werdegang ist<\/a><\/li><li><a href=\"#Wie_man_den_eigenen_Marktwert_ermittelt\">Wie man den eigenen Marktwert ermittelt<\/a><\/li><li><a href=\"#Wie_man_die_Gehaltsvorstellung_formuliert\">Wie man die Gehaltsvorstellung formuliert<\/a><\/li><li><a href=\"#Warum_man_die_Frage_nach_der_Gehaltsvorstellung_nicht_unbeantwortet_lassen_sollte\">Warum man die Frage nach der Gehaltsvorstellung nicht unbeantwortet lassen sollte<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Unternehmen fordern Bewerber in ihren Stellenanzeigen oftmals dazu auf, die Bewerbung mit einer Gehaltsvorstellung zu versehen<\/li>\n<li>Damit die Bewerbungsunterlagen nicht als unvollst\u00e4ndig gewertet werden, sollte man die Aufforderung nicht \u00fcbergehen, sondern den Gehaltswunsch formulieren<\/li>\n<li>Um den eigenen Marktwert zu taxieren, kannst du unseren <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gehaltsvergleich<\/a> und Analyse-Tools heranziehen<\/li>\n<li>Ausschlaggebend f\u00fcr eine realistische Gehaltsvorstellung sind neben der eigenen Qualifikation auch die Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens, die jeweilige Branche und die Region, in der das Untenehmen angesiedelt ist<\/li>\n<li>Die Gehaltsvorstellung geh\u00f6rt in den letzten Textabschnitt des Anschreibens<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Warum_das_erste_Gehalt_so_wichtig_fuer_den_spaeteren_Werdegang_ist\">Warum das erste Gehalt so wichtig f\u00fcr den sp\u00e4teren Werdegang ist<\/span><\/h2>\n<p>Das Einstiegsgehalt legt den Grundstein f\u00fcr alle weiteren Gehaltsverhandlungen. Schlie\u00dflich orientieren sich k\u00fcnftige Gehaltserh\u00f6hungen meist prozentual am aktuellen Gehalt. Mit dem ersten Gehalt taxiert man also in gewisser Weise den eigenen Marktwert und wird auch in den n\u00e4chsten Jahren daran gemessen. Klar, dass man sich daher nicht unter Wert verkaufen sollte. Wer mit einem guten Einstiegsgehalt startet, wird schlie\u00dflich im Laufe seines Erwerbslebens vermutlich auch mehr verdienen. Wer niedrig einsteigt, wird es hingegen schwer haben, diese &#8222;Kluft&#8220; wieder zu schlie\u00dfen. Vor allem langfristig zahlt sich ein h\u00f6heres Einstiegsgehalt also aus \u2013 nat\u00fcrlich auch in der Rentenkasse.<\/p>\n<p>Dennoch empfiehlt es sich nicht, zu hoch zu pokern. Wer die durch eine hohe Gehaltsvorstellung geweckten gro\u00dfen Erwartungen nicht erf\u00fcllt, der fliegt und findet sich nach der Probezeit ganz schnell auf Jobsuche wieder. Sofern man \u00fcberhaupt zu einem Bewerbungsgespr\u00e4ch eingeladen wurde. Wer \u00fcbertrieben hohe Forderungen an das Einstiegsgehalt stellt, dessen Bewerbung wird n\u00e4mlich oftmals direkt vom Personaler aussortiert und landet auf dem Stapel &#8222;zu teuer&#8220;.<\/p>\n<p>Hier ist also Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Denn mit der Formulierung der Gehaltsvorstellung steht oder f\u00e4llt eine Bewerbung. Grunds\u00e4tzlich sollte der Gehaltswunsch also immer realistisch sein. Es ist daher unbedingt ratsam, den eigenen Marktwert zu ermitteln, um sich nicht selbst direkt als Jobkandidat zu disqualifizieren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Wie_man_den_eigenen_Marktwert_ermittelt\">Wie man den eigenen Marktwert ermittelt<\/span><\/h2>\n<p>Aber wie ermittelt man den eigenen Marktwert? Woher soll man wissen, wie viel die eigene Leistung wert, welche Forderung angemessen ist? Diese Fragen stellen sich wohl vor allem Berufseinsteiger. F\u00fcr sie ist das Formulieren eines Gehaltswunsches oftmals eine echte Herausforderung. Aber auch erfahrenen Berufst\u00e4tigen und Quereinsteigern f\u00e4llt es mitunter schwer, ihren aktuellen Marktwert zu taxieren.<\/p>\n<p>Zur ersten Einsch\u00e4tzung des eigenen Marktwertes kann <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unser Gehaltsvergleich herangezogen werden<\/a>. Wir stellen damit kostenlose Gehaltstabellen f\u00fcr unterschiedliche Branchen und Positionen zur Verf\u00fcgung, an denen man sich zumindest grob orientieren kann. Hierbei muss man jedoch bedenken, dass diese Gehaltsangaben weder das pers\u00f6nliche Profil noch den Lebenslauf ber\u00fccksichtigen. Die aufgef\u00fchrten Durchschnittswerte sollte man also nicht blind \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Einen exakteren Richtwert bietet der <a href=\"https:\/\/entgeltatlas.arbeitsagentur.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entgeltatlas<\/a> der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit. Per Suchfunktion kann man hier \u00fcber Berufsbezeichnungen und unterteilt nach Bundesl\u00e4ndern, Altersgruppen und Geschlecht eine relativ realistische Gehaltsvorstellung ermitteln.<\/p>\n<p>Einige Jobb\u00f6rsen bieten zudem ein praktisches Analyse-Tool an, das anhand einer Analyse des Lebenslaufs einen Marktwert berechnet. Ein solches Analyse-Tool h\u00e4lt beispielsweise die Jobb\u00f6rse Adzuna f\u00fcr ihre User bereit. Wer seinen Lebenslauf als PDF auf der <a href=\"http:\/\/www.adzuna.de\/value-my-cv\/upload\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Adzuna-Webseite<\/a> hochl\u00e4dt, kann ohne gro\u00dfen Aufwand seinen Marktwert analysieren lassen. Aber auch hier gilt: Man sollte sich nicht blind auf den ermittelten Wert verlassen, sondern immer auch andere Vergleichswerte zurate ziehen.<\/p>\n<p>Einen guten Anhaltspunkt k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden auch Interviews bieten. Es empfiehlt sich daher im Internet nach Zeitungsartikeln et cetera zu suchen, in denen Arbeitgeber verraten, wie viel Berufseinsteiger in einem Trainee-Programm oder beim Direkteinstieg erwarten k\u00f6nnen. Vielleicht l\u00e4sst sich ja idealerweise sogar ein Interview mit einem Vertreter des Unternehmens finden, bei dem man sich bewerben m\u00f6chte.<\/p>\n<h3>Diese Faktoren gilt es zu ber\u00fccksichtigen:<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Je mehr Informationen man \u00fcber das Unternehmen oder die ausgeschriebene Stelle sammelt, desto besser. Ausschlaggebend f\u00fcr die Formulierung des Gehaltswunsches ist n\u00e4mlich nicht nur die <b>eigene Qualifikation<\/b>. Auch die <b>Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens<\/b>, bei dem man sich bewirbt sowie die <b>Branche<\/b>, in der das Unternehmen t\u00e4tig ist und die <b>Region<\/b>, in der das Untenehmen angesiedelt ist, spielen immer eine Rolle. Bei gro\u00dfen Konzernen fallen die Geh\u00e4lter in der Regel h\u00f6her aus als bei mittelst\u00e4ndischen Unternehmen und in Gro\u00dfst\u00e4dten werden meist h\u00f6here Geh\u00e4lter gezahlt als in strukturschw\u00e4cheren Regionen. All diese Faktoren sollten also in die \u00dcberlegungen zum Einstiegsgehalt einflie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Pers\u00f6nliche &#8222;Schmerzgrenze&#8220; festsetzen:<\/h3>\n<p>Und last but not least sollte man sich immer auch bereits vorab eine pers\u00f6nliche \u201eSchmerzgrenze\u201c bewusst machen, die aufgrund der finanziellen Verpflichtungen, die man hat, nicht unterschritten werden kann. Da man bei den Bruttojahreswerten auf den ersten Blick jedoch nicht sofort sieht, was am Monatsende tats\u00e4chlich auf dem Bankkonto landet, ist es ratsam beim Festsetzen der Gehaltsvorstellung immer auch einen Brutto-Netto-Rechner heranzuziehen. Dieser zeigt auf, was vom Gehaltswunsch nach Abzug aller Abz\u00fcge netto noch \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n<p>Alles in allem erfordert eine realistische Gehaltsvorstellung eine gute Recherche. Nimm dir die n\u00f6tige Zeit daf\u00fcr und vermeide Schnellsch\u00fcsse. Gute Personaler merken, ob du dich gr\u00fcndlich mit diesem Thema besch\u00e4ftigt hast und deinen Marktwert tats\u00e4chlich kennst.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Wie_man_die_Gehaltsvorstellung_formuliert\">Wie man die Gehaltsvorstellung formuliert<\/span><\/h2>\n<p>Die Gehaltsvorstellung sollte im letzten Textabschnitt des Anschreibens klar und knapp formuliert werden. Zuvor sollte auf die Qualifikation und die Motivation eingegangen werden. Schlie\u00dflich soll der Personaler nicht den Eindruck gewinnen, das Gehalt h\u00e4tte f\u00fcr den Bewerber Priorit\u00e4t. Nach dem Formulieren der Gehaltsvorstellung folgt dann der Schlussteil der Bewerbung, in dem man die Hoffnung auf die Einladung zu einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>Viele Bewerber formulieren ihren Einkommenswunsch in &#8222;von-bis-Manier&#8220;, um einen akzeptablen Verhandlungsspielraum zu haben. Experten empfehlen diese Variante auch, denn so signalisiert man dem Arbeitgeber, dass man seinen Marktwert kennt, aber verhandlungsbereit ist. Die Spanne sollte allerdings nicht zu gro\u00df sein, sondern maximal 3.000 bis 5.000 Euro umfassen (bezogen auf das j\u00e4hrliche Brutto-Gehalt).<\/p>\n<p>Wer hingegen besonders selbstbewusst r\u00fcberkommen m\u00f6chte, der kann auch ein ganz konkretes Bruttojahresgehalt angeben. Aber Vorsicht, hier ist Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Ein konkreter Wert zeugt zwar von Selbstbewusstsein und Klarheit, kann jedoch unter Umst\u00e4nden auch fehlende Verhandlungsbereitschaft suggerieren. Und ist die Gehaltsvorstellung des Bewerbers vom angedachten Gehalt zu weit entfernt, stellt dies f\u00fcr das Unternehmen ein Ausschlusskriterium dar.<\/p>\n<p>Die <strong>selbstbewusste Variante<\/strong> zur Formulierung des Gehaltswunsches lautet also:<\/p>\n<p><em>&#8222;Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 53.000 Euro brutto im Jahr.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Wer hingegen einen <strong>Verhandlungsspielraum schaffen<\/strong> und nicht zu forsch wirken m\u00f6chte, der sollte besser folgende Variante w\u00e4hlen:<\/p>\n<p><em>&#8222;Aufgrund meiner Qualifikationen und Kenntnisse strebe ich ein Jahresgehalt zwischen 50.000 und 53.000 Euro brutto an.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Von weiteren &#8222;Forderungen&#8220;, wie etwa Erfolgspr\u00e4mien, sollte in der Bewerbung besser abgesehen werden. Geldwerte Vorteile, wie zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge, ein Dienstwagen, Aktien oder auch ein Firmenhandy, sind kein Thema f\u00fcr die schriftliche Bewerbung. Solche Dinge sollten immer erst im Zuge der detaillierten Gehaltsverhandlung besprochen werden. Also \u00fcbertreibe es nicht, andernfalls verschreckst du deinen potenziellen neuen Arbeitgeber wom\u00f6glich. Gib lieber ein Bruttojahresgehalt an, in das du alle zus\u00e4tzlichen Leistungen bereits einkalkuliert hast.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Warum_man_die_Frage_nach_der_Gehaltsvorstellung_nicht_unbeantwortet_lassen_sollte\">Warum man die Frage nach der Gehaltsvorstellung nicht unbeantwortet lassen sollte<\/span><\/h2>\n<p>Auch wenn die Frage nach der Gehaltsvorstellung vielen Bewerbern Kopfzerbrechen bereitet, sollte man sie niemals unbeantwortet lassen, wenn in der Stellenanzeige explizit danach gefragt wird. Andernfalls gibt man unvollst\u00e4ndige Bewerbungsunterlagen ab. Ein klarer Minuspunkt im Bewerbungsschreiben, der dazu f\u00fchren kann, dass der Personaler die Bewerbung von vornherein aussortiert.<\/p>\n<p>Wenn man keine konkrete Angabe machen m\u00f6chte, sollte man daher zumindest signalisieren, dass man die Frage nach der Gehaltsvorstellung registriert hat. Das gelingt, indem man zum Beispiel das aktuelle Jahresgehalt angibt. Damit gibt man zwar keine konkrete Auskunft \u00fcber den Gehaltswunsch, man gibt dem Personaler aber zumindest eine m\u00f6gliche Verhandlungsgrundlage an die Hand. Bei einem Jobwechsel aus ungek\u00fcndigter Position sind normalerweise n\u00e4mlich 10 bis 20 Prozent Aufschlag \u00fcblich, weshalb der Personaler in diesem Fall einsch\u00e4tzen kann, worauf man vermutlich hinaus m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Frischgebackene Absolventen haben es auch hier nat\u00fcrlich wieder schwerer. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen sie auf die Frage nach den Gehaltsvorstellungen nicht ausweichend mit der Angabe des aktuellen Jahresgehalts antworten. Dennoch sollten nat\u00fcrlich auch Berufseinsteiger diese Frage niemals unbeantwortet lassen. Um sich (zumindest vorl\u00e4ufig) gekonnt aus der Aff\u00e4re zu ziehen, sind zum Beispiel folgende Formulierungen gut geeignet:<\/p>\n<p><em>&#8222;Meine Gehaltsvorstellungen erl\u00e4utere ich Ihnen gerne im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Ich strebe eine meinen Qualifikationen und der mit dieser Position verbundenen Verantwortung angemessene Verg\u00fctung an.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Mit solchen oder \u00e4hnlichen Formulierungen signalisiert man, dass man die Stellenanzeige vollst\u00e4ndig zur Kenntnis genommen hat, kann sich jedoch (vorl\u00e4ufig) vor einer konkreten Angabe dr\u00fccken. Aber: Sp\u00e4testens beim Bewerbungsgespr\u00e4ch wird der Personaler eine Gehaltsvorstellung erwarten. Dann sollte man darauf vorbereitet sein. Man wird also nicht umhin kommen, den eigenen Marktwert doch noch zu ermitteln.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Um den eigenen Marktwert realistisch zu taxieren, ist eine gute Recherche unabdingbar. Man sollte sich also unbedingt Zeit daf\u00fcr nehmen. Erfahrene Personaler merken schnell, ob der Bewerber sich und die eigene Qualifikation realistisch einsch\u00e4tzen kann. Und eine unrealistische Gehaltsvorstellung stellt immer ein Ausschlusskriterium dar.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Ein wenig pokern ist erlaubt. Statistisch gesehen f\u00fchren h\u00f6here Forderungen n\u00e4mlich tats\u00e4chlich zu h\u00f6heren Geh\u00e4ltern. Nur verzocken sollte man sich eben nicht. Daher sollte man immer auch Verhandlungsbereitschaft signalisieren. Dann klappt es auch mit dem Job :)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<em>Hast du dich denn bei deinen Gehaltsw\u00fcnschen schon einmal so richtig verzockt? Oder neigst du eher dazu, dein Licht (zu sehr) unter den Scheffel zu stellen? Was glaubst du, kannst du deinen Marktwert realistisch taxieren? Wir freuen uns \u00fcber deine Erfahrungen und Kommentare!<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593660496923-00d220fc-8b27&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>FOCUS ONLINE: Bewerbung: Gehaltsvorstellung richtig formulieren <a href=\"https:\/\/praxistipps.focus.de\/bewerbung-gehaltsvorstellung-richtig-formulieren_106147\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/praxistipps.focus.de\/bewerbung-gehaltsvorstellung-richtig-formulieren_106147<\/a> (abgerufen am 2. Juli 2020)<\/li>\n<li>stern.de: Welches Gehalt kann ich bei der Bewerbung fordern, ohne dreist zu wirken? <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/gehalt-bei-neuem-job--was-kann-ich-fordern---ohne-dreist-zu-wirken--8140276.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/gehalt-bei-neuem-job&#8211;was-kann-ich-fordern&#8212;ohne-dreist-zu-wirken&#8211;8140276.html<\/a> (abgerufen am 2. Juli 2020)<\/li>\n<li>Merkur.de: Gehaltswunsch bei der Bewerbung: Wie formuliere ich ihn richtig? <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/karriere\/gehaltswunsch-bewerbung-formuliere-richtig-zr-9954803.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.merkur.de\/leben\/karriere\/gehaltswunsch-bewerbung-formuliere-richtig-zr-9954803.html<\/a> (abgerufen am 2. Juli 2020)<\/li>\n<li>StepStone: Gehaltsvorstellung Bewerbung \u2013 richtig formulieren und platzieren <a href=\"https:\/\/www.stepstone.at\/Karriere-Bewerbungstipps\/gehaltsvorstellung-bewerbung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.stepstone.at\/Karriere-Bewerbungstipps\/gehaltsvorstellung-bewerbung\/<\/a> (abgerufen am 2. Juli 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Gehaltsvorstellung in der Bewerbung: Das ist der beste Weg\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsvorstellung-in-der-bewerbung\/#more-1582\" aria-label=\"Mehr zu Gehaltsvorstellung in der Bewerbung: Das ist der beste Weg\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1635,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"91d8126a854e4a06875a2f3a20d25795","server":"","url":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/91d8126a854e4a06875a2f3a20d25795"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1582"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}