{"id":1660,"date":"2018-10-22T20:02:09","date_gmt":"2018-10-22T18:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=1660"},"modified":"2021-08-10T14:58:08","modified_gmt":"2021-08-10T12:58:08","slug":"lerntechniken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/lerntechniken\/","title":{"rendered":"Lerntechniken: Das sind die besten Methoden!"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Den Begriff des &#8222;effektiven Lernens&#8220; hat wohl jeder schon einmal geh\u00f6rt. Und die Vorstellung effektiv, also viel Stoff in einem engen Zeitfenster zu lernen, ist nat\u00fcrlich ein Traum. Allerdings wissen nur die Wenigsten, wie effektives Lernen wirklich funktioniert. Daher lernen und pauken wir meist was das Zeug h\u00e4lt \u2013 und haben hinterher oft dennoch das Gef\u00fchl, keinen Schritt vorangekommen zu sein. Sicher kennst auch du das Gef\u00fchl, dass beim Lernen einfach nichts h\u00e4ngen bleibt \u2013 oder!? Keine Sorge, Abhilfe ist in Sicht! Denn es gibt viele hilfreiche Techniken, die ein effektives Lernen tats\u00e4chlich m\u00f6glich machen. Die besten Methoden m\u00f6chten wir dir im Folgenden gerne einmal erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Wie_funktioniert_effektives_Lernen\">Wie funktioniert effektives Lernen?<\/a><\/li><li><a href=\"#Gut_geplant_ist_halb_gelernt\">Gut geplant ist halb gelernt<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_richtigen_Rahmenbedingungen\">Die richtigen Rahmenbedingungen<\/a><\/li><li><a href=\"#Das_sind_die_besten_Methoden\">Das sind die besten Methoden<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Wie_funktioniert_effektives_Lernen\">Wie funktioniert effektives Lernen?<\/span><\/h2>\n<p>Dass es leider nicht gen\u00fcgt, die Lehrmaterialien unters Kopfkissen zu schieben und ganz fest darauf zu hoffen, dass das Wissen \u00fcber Nacht auf wundersame Art und Weise ins Gehirn wandert, ist leider hinl\u00e4nglich bekannt. Schade eigentlich. Eine effektivere Art als im Schlaf zu lernen, w\u00e4re wohl kaum vorstellbar. Nur leider funktioniert der Kopfkissentrick nun mal nicht. Eine andere Methode muss also her, um m\u00f6glichst viel Lernstoff in einem engen Zeitfenster in den Kopf zu bekommen. Und tats\u00e4chlich gibt es zahlreiche Methoden, die genau das versprechen. Ein Hoch also auf die vielen Lernp\u00e4dagogen und \u2013psychologen, die uns immer neue wunderbare Konzepte und Tipps f\u00fcr effektives Lernen an die Hand geben.<\/p>\n<p>Aber wie genau funktionieren diese Techniken und Methoden?<\/p>\n<p>Nun, im Grunde haben diese Methoden allesamt einen gemeinsamen Nenner. Sie alle gr\u00fcnden auf einer vorausschauenden Planung, einem guten und realistischen Zeitmanagement und vor allem auch einer gro\u00dfen Portion Selbstdisziplin. Denn nur so kann effektives Lernen funktionieren. Wer also glaubte, in Kopfkissentrick-Manier mit m\u00f6glichst wenig Aufwand durch die Lernphase zu gelangen, den m\u00fcssen wir an dieser Stelle leider entt\u00e4uschen. Wunder vollbringen, k\u00f6nnen diese Lerntechniken nat\u00fcrlich nicht. Nichtsdestotrotz k\u00f6nnen sie einem das Lernen deutlich erleichtern. Das eingangs erw\u00e4hnte Gef\u00fchl, dass beim Lernen einfach nichts h\u00e4ngen bleibt, wird bei der richtigen Anwendung der folgenden Methoden also sicherlich der Vergangenheit angeh\u00f6ren![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Gut_geplant_ist_halb_gelernt\">Gut geplant ist halb gelernt<\/span><\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt basieren alle Lerntechniken auf einer guten Planung. Denn wie sagt man so sch\u00f6n: Gut geplant ist halb gelernt! Man sollte daher stets strukturiert ans Lernen herangehen. Wer einfach planlos drauf los paukt, wird in den seltensten F\u00e4llen Erfolg damit haben.<\/p>\n<p>Zuallererst sollte daher immer ein individueller Lernplan erstellt werden. Dieser sollte sich nicht rein an den Zeiten orientieren, zu denen man theoretisch Zeit f\u00fcrs Lernen hat, sondern in erster Linie auch am pers\u00f6nlichen Biorhythmus. Bei den meisten Menschen liegen die Leistungshoch-Phasen am Vormittag und am sp\u00e4ten Nachmittag. Diese Zeiten eignen sich demzufolge bei vielen am besten, um zu lernen. Ob das auch f\u00fcr dich gilt, musst du selbst beurteilen. Schlie\u00dflich kennst du dich am besten. Wenn du also glaubst, dass du wesentlich effektiver sp\u00e4tabends oder nachts pauken kannst, ber\u00fccksichtige diese Leistungshoch-Phasen in deinem Lernplan. Wer seine individuelle Lernzeit findet, der kann n\u00e4mlich besonders effektiv lernen.<\/p>\n<p>(Tipp: <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/arbeitstag-produktivitaet-steigern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> erf\u00e4hrst du, wie du deinen pers\u00f6nlichen Biorhythmus ermittelst!)<\/p>\n<h3>Lernplan erstellen<\/h3>\n<p>Grob gesagt, sollte ein Lernplan in vier Phasen unterteilt werden:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Vorbereitungsphase, in der du Fachb\u00fccher besorgst, Skripte sortierst etc.<\/li>\n<li>die Hauptlernphase<\/li>\n<li>die Wiederholungsphase<\/li>\n<li>die \u00dcbungsphase.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Au\u00dferdem sollte ein Lernplan immer auch ein paar &#8222;Puffertage&#8220; beinhalten. F\u00fcr den Fall, dass man doch nicht so schnell und so gut vorankommt wie geplant, kann der Stoff, der nicht geschafft wurde, an diesen &#8222;Puffertagen&#8220; nachgeholt werden.<\/p>\n<p>Wichtig: Es sollte niemals der gesamte Tag zum Lernen eingeplant werden. Pausen sind wichtig. Es empfiehlt sich, die Arbeit alle 90 Minuten f\u00fcr eine Viertelstunde ruhen zu lassen. Nach sp\u00e4testens 4 Stunden sollte zudem immer auch eine l\u00e4ngere Pause erfolgen. Das menschliche Gehirn ist nun einmal nicht unbegrenzt aufnahmef\u00e4hig. Auch das sollte man ber\u00fccksichtigen, wenn man einen Lernplan erstellt.<\/p>\n<h3>Eher mehr als weniger schlafen<\/h3>\n<p>Und last but not least ist es wichtig, dass du auch ausreichend Zeit zum Schlafen einplanst. Im Schlaf erholst du dich schlie\u00dflich nicht nur, dein Gehirn verfestigt und verarbeitet auch das zuvor Erlernte. Schlaf ist also gerade in Lernphasen besonders wichtig. Wenn du also vorhast die N\u00e4chte gr\u00f6\u00dftenteils durchzupauken und dich zwischendurch nur kurz mal aufs Ohr zu hauen, ist das keine gute Idee. Wenn du f\u00fcr eine Pr\u00fcfung lernst, solltest du eher mehr als weniger schlafen.<\/p>\n<p>Bevor wir nun auf die besten Lerntechniken zu sprechen kommen, sei an dieser Stelle noch einmal explizit gesagt, dass ein effektives Lernen, unabh\u00e4ngig von der Methode, ohne Selbstdisziplin nicht funktioniert![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_richtigen_Rahmenbedingungen\">Die richtigen Rahmenbedingungen<\/span><\/h2>\n<p>Ist der Lernplan erstellt, kann es direkt losgehen. Ob man lieber zu Hause, in einer Bibliothek oder sonst wo lernt, ist eine Frage des Typs. Manche Menschen brauchen ihre gewohnte Umgebung und ihre Ruhe, um pauken zu k\u00f6nnen. Andere hingegen m\u00fcssen ihre eigenen vier W\u00e4nde verlassen, um sich \u00fcberhaupt zum Lernen aufraffen zu k\u00f6nnen. Ganz gleich jedoch wo man lernt, grunds\u00e4tzlich hilft es, sich Rituale zu schaffen. Setzt man sich immer an den gleichen Platz und verwendet immer die gleichen Dinge zum Lernen (z.B. die gleiche Kaffeetasse, den gleichen Markierstift etc.), programmiert man das Gehirn auf Gew\u00f6hnung und signalisiert ihm: &#8222;Jetzt wird gelernt!&#8220;. Und tats\u00e4chlich kostet das Lernen dann weniger \u00dcberwindung.<\/p>\n<p>Es empfiehlt sich au\u00dferdem, an einem k\u00fchlen Ort zu lernen. Denn: K\u00fchle Temperaturen bringen das Gehirn auf Touren. 20 bis 22 Grad und viel frische Luft sind daher ideale Lernbedingungen. Auch die Lichtverh\u00e4ltnisse sollten stimmen. 60 Watt sollten es auf jeden Fall sein. Idealerweise w\u00e4hlt man einen Lernplatz am Fenster. Nicht nur, um tags\u00fcber bessere Lichtverh\u00e4ltnisse zu haben, sondern auch, um eine gute Sauerstoffzufuhr zu garantieren.<\/p>\n<p>Wer zu Hause lernt, sollte au\u00dferdem potenzielle St\u00f6rfaktoren wie Fernseher, Radio, Smartphone etc. ausschalten. Eigentlich selbstverst\u00e4ndlich, oder!? Dennoch neigen viele Menschen dazu, sich viel zu h\u00e4ufig von diesen Dingen ablenken zu lassen.<\/p>\n<p>Die idealen Rahmenbedingungen kennst du nun. Daher m\u00f6chten wir dir nat\u00fcrlich auch die besten Lernmethoden nicht weiter vorenthalten![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_sind_die_besten_Methoden\">Das sind die besten Methoden<\/span><\/h2>\n<p>Vorweg sei gesagt, dass blo\u00dfes Lesen und Unterstreichen keine sonderlich gute Lernmethode darstellt. Es geht eindeutig besser \u2013 und vor allem effektiver. Wie? Nun, die besten Lernmethoden verraten wir euch jetzt:[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Mindmap erstellen<\/h3>\n<p>Eine Mindmap eignet sich hervorragend, um in das Lernen einzusteigen. Um eine Mindmap zu erstellen, muss man sich schlie\u00dflich zwangsl\u00e4ufig Gedanken \u00fcber den Stoff machen. Anhand eines Diagramms k\u00f6nnen diese Gedanken, Ideen und Assoziationen dann in Form von Verzweigungen in einer Mindmap griffig dargestellt werden. In der Mitte zentriert befindet sich hierbei das Thema oder Schlagwort, von dem dann einzelne Unterpunkte als \u00c4ste abgehen. Selbst umfangreiche Informationen wie Vorlesungsskripte etc. lassen sich auf diese Art bestens reproduzieren. Mindmaps k\u00f6nnen gezeichnet oder aber mithilfe einer Mindmapping-Software erstellt werden. Kostenlose Mindmap-Tools kannst du z.B. <a href=\"http:\/\/www.computerbild.de\/download\/Office\/mindmap-software\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> herunterladen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>SQ3R-Methode<\/h3>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.starkerstart.uni-frankfurt.de\/59989387\/A07_SQ3R_Lesetechnik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SQ3R-Methode<\/a> eignet sich ebenfalls bestens, um effektiv und strukturiert zu lernen. SQ3R steht f\u00fcr &#8222;Survey&#8220; (\u00dcberblick), &#8222;Question&#8220; (Befragen), &#8222;Read&#8220; (Lesen), &#8222;Recite&#8220; (Wiedergeben) und &#8222;Review&#8220; (Rekapitulieren). Zun\u00e4chst verschafft man sich hierbei also einen Gesamt\u00fcberblick (Survey) \u00fcber den zu lernenden Text, indem man sich das Inhaltsverzeichnis, die \u00dcberschriften, den Aufbau und die Gliederung anschaut. Im Anschluss \u00fcberlegt man sich, worum es im Text gehen k\u00f6nnte und schreibt Fragen auf, die man sich stellt (Question). Nun liest man den Text abschnittweise durch (Read). Dabei markiert man wichtige Textstellen und nimmt eine Zusammenfassung der einzelnen Textabschnitte vor (Recite). Zum Schluss sollte es nun gelingen, den kompletten Text inhaltlich zu erkl\u00e4ren \u2013 auch im Hinblick auf die in Schritt zwei gestellten Fragen (Review).<\/p>\n<p>Der Vorteil der SQ3R-Methode liegt auf der Hand: Durch die einzelnen Schritte befasst man sich gleich mehrmals und auf unterschiedlichen Kan\u00e4len mit dem Stoff, so dass das Gelernte wesentlich tiefer im Ged\u00e4chtnis haften bleibt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Karteikarten schreiben und lernen<\/h3>\n<p>Ein Klassiker unter den besten Lernmethoden ist und bleibt auch das Schreiben und Lernen von Karteikarten. Diese Methode ist deshalb so effektiv, weil sie darauf beruht, den Stoff mehrmals zu wiederholen. Allerdings sollte Karteikarten schreiben und lernen niemals als alleinige Lernmethode verwendet werden. Andernfalls l\u00e4uft man Gefahr, den Lernstoff lediglich auswendig zu lernen, vertieft die Inhalte aber nicht. Um sich jedoch zun\u00e4chst einmal eine Wissensgrundlage zu schaffen, sind Karteikarten ideal.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Lerninhalte etwa sechsmal wiederholen<\/h3>\n<p>Wiederholung signalisiert dem Ged\u00e4chtnis, was wichtig ist. Daher sollten Lerninhalte immer wieder wiederholt werden \u2013 sei es durch Karteikarten oder Sonstiges. So signalisiert man dem Ged\u00e4chtnis, dass man den entsprechenden Inhalt noch braucht. Als Faustregel gilt: Dinge, die etwa sechsmal wiederholt wurden, werden dauerhaft im Langzeitged\u00e4chtnis gespeichert. Die Abst\u00e4nde sollten hierbei immer l\u00e4nger werden. Daher sollte man heute gelernte Inhalte nicht nur am selben Tag, sondern auch an den n\u00e4chsten Tagen immer noch ein weiteres Mal wiederholen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Gelerntes vortragen, diktieren und abh\u00f6ren<\/h3>\n<p>Eine hervorragende Lernmethode, die an das Prinzip der Wiederholung ankn\u00fcpft, ist auch das Diktieren. Wer ein Smartphone mit Diktierger\u00e4t-Funktion besitzt, sollte diese daher nutzen, um die bereits erlernten Inhalte frei vorzutragen und sich dabei aufzuzeichnen. Weshalb aufzeichnen? Nun, das Aufzeichnen animiert dazu, gedanklich am Ball zu bleiben. Man ist konzentrierter, da man das Gesagte nicht einfach so dahinsagt, sondern es hinterher auch abh\u00f6ren wird. Abgesehen davon ist diese Methode so effektiv, weil auch sie, wie bereits erw\u00e4hnt, auf Wiederholung beruht. Und wie wir bereits wissen, ist Wiederholung ein mehr als probates Mittel, um Erlerntes im Langzeitged\u00e4chtnis abzuspeichern.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Eselsbr\u00fccken bilden<\/h3>\n<p>Eselsbr\u00fccken sind bekannterma\u00dfen ideal, um sich auch schwierige Zusammenh\u00e4nge zu merken. Sie eignen sich daher besonders gut um einzelne, schwer zu merkende Teile des Stoffs zu verinnerlichen. Die Schwierigkeit liegt hierbei jedoch darin, geeignete Eselsbr\u00fccken zu finden. Dies ist n\u00e4mlich oftmals nicht leicht und noch dazu recht zeitaufw\u00e4ndig. Wer jedoch kreativ genug ist, f\u00fcr den k\u00f6nnen Eselsbr\u00fccken ein absoluter Gewinn sein. Hat man erst einmal eine gute Eselsbr\u00fccke gefunden, l\u00e4sst sich diese immer wieder abrufen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Geschichten erfinden<\/h3>\n<p>Alternativ zu Eselsbr\u00fccken k\u00f6nnen auch erfundene Geschichten dabei helfen, sich schwierige Lerninhalte zu merken. Indem man wichtige Fakten mit erdachten Inhalten verkn\u00fcpft und sie in einer kleinen Geschichte zusammenfasst, bleiben sie besonders gut im Ged\u00e4chtnis h\u00e4ngen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Gedankenpalast<\/h3>\n<p>Auch sogenannte Gedankenpal\u00e4ste funktionieren. Hierbei stellt man sich ein Geb\u00e4ude vor dem geistigen Auge vor, das aus dem Lernstoff konstruiert ist. Das Fundament besteht aus den grundlegenden Inhalten. Die S\u00e4ulen bilden die wichtigsten Eckpunkte. \u00dcber den eigentlichen Stoff hinausgehende Details werden auf dem Dachboden verortet. Wer anschlie\u00dfend gedanklich durch den Gedankenpalast l\u00e4uft, dem wird es leicht fallen, die Inhalte abzurufen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Loci-Methode<\/h3>\n<p>Auf einem ganz \u00e4hnlichen Prinzip basiert auch die Loci-Methode. Bei dieser Technik werden bekannte Orte mit Gelerntem in Verbindung gebracht. Um sich bestimmte Reihenfolgen einzupr\u00e4gen, ist diese Methode perfekt. Indem man im Geiste eine Route entlangl\u00e4uft und den Punkten, die man passiert, gezielte Informationen zuordnet, lassen sich Reihenfolgen bestens merken. Wenn man dann im Geiste den Weg noch einmal nachl\u00e4uft, f\u00e4llt einem das Gelernte wieder ein.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Mit allen Sinneskan\u00e4len lernen<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wird zwischen <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/geolino\/mensch\/5849-rtkl-lernen-welcher-lerntyp-bist-du\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vier Lerntypen<\/a> unterschieden: Der Auditive Lerntyp (er lernt am besten \u00fcber das H\u00f6ren), der Visuelle Lerntyp (er lernt am besten \u00fcber das Sehen), der Kommunikative Lerntyp (er lernt durch den Austausch mit anderen) und der Motorisch-kin\u00e4sthetische Lerntyp (er lernt durch Ausprobieren). Jeder Mensch hat diesbez\u00fcglich ein Steckenpferd. Dennoch sollte man nicht den Fehler machen, sich voll und ganz auf dieses eine Steckenpferd zu verlassen. Vielmehr ist es ratsam immer alle Sinne zu nutzen. Es mag zwar sein, dass manche besser \u00fcber das H\u00f6ren, andere \u00fcber das Sehen etc. lernen, dennoch sollten die anderen Sinneskan\u00e4le nicht au\u00dfer Acht gelassen werden. Wer m\u00f6glichst viele Kan\u00e4le gleichzeitig nutzt, speichert Informationen n\u00e4mlich nicht nur einmal, sondern mehrfach ab. Und je mehr Sinne gleichzeitig benutzt werden, desto besser ist auch die Verarbeitungstiefe. Dinge, die sowohl im auditiven Ged\u00e4chtnis, im visuellen Ged\u00e4chtnis als auch im kin\u00e4sthetischen Ged\u00e4chtnis abgespeichert werden, k\u00f6nnen also leichter abgerufen werden. Eigentlich ganz logisch, oder!?[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Lerngruppen bilden<\/h3>\n<p>Um wirklich effektiv zu lernen, muss man sich aktiv mit den Dingen auseinandersetzen. Lernstoff sollte daher nicht einfach nur stur auswendig gelernt werden. Um den Stoff in unser Arbeitsged\u00e4chtnis und letztlich auch unser Langzeitged\u00e4chtnis zu bekommen, m\u00fcssen wir uns richtig auf den Stoff konzentrieren. Genau hier kommen Lerngruppen ins Spiel. Denn Lerngruppen bieten eine hervorragende M\u00f6glichkeit, Lernstoff zu vertiefen und sich aktiv damit auseinanderzusetzen. Sie helfen beim Wiederholen und Verstehen des Lernstoffs und bieten die M\u00f6glichkeit, eventuelle Unklarheiten zu beseitigen. Mit anderen Menschen \u00fcber den zu lernenden Stoff zu diskutieren, ist eine der besten Lernmethoden \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Abgesehen davon l\u00e4sst sich durch regelm\u00e4\u00dfige Treffen mit anderen unterbewusst die eigene Lernmotivation erh\u00f6hen. Die Lerngruppe sollte jedoch nicht zu gro\u00df sein und bestenfalls aus zuverl\u00e4ssigen und leistungsstarken Teilnehmern bestehen, die einen pushen und motivieren k\u00f6nnen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Pr\u00fcfungssituation simulieren<\/h3>\n<p>Um alle Unklarheiten zu beseitigen und das erlernte Wissen unter Realbedingungen zu testen, empfiehlt es sich bei anstehenden m\u00fcndlichen Pr\u00fcfungen, die Pr\u00fcfungssituation zu simulieren. Wer einer Lerngruppe beigetreten ist, kann als Pr\u00fcfer sicherlich auf einen der anderen Teilnehmer zur\u00fcckgreifen. Der Vorteil: Die Teilnehmer der Lerngruppe sind mit dem Thema vertraut und daher in der Lage, auch tief greifende Fragen zu stellen. So l\u00e4sst sich zum einen die Nervosit\u00e4t in den Griff bekommen, zum anderen hat man die M\u00f6glichkeit sich vorab auf m\u00f6gliche Fragen einzustellen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Power-Naps gegen das Vergessen<\/h3>\n<p>Nein, wir sind nun nicht endg\u00fcltig vollkommen durchgeknallt. Power-Naps d\u00fcrfen tats\u00e4chlich ebenfalls zu den Lernmethoden gez\u00e4hlt werden. Eine <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/blog\/70141\/Studie-belegt-Schlaf-erleichtert-das-Lernen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">franz\u00f6sische Studie<\/a> der Forscherin Stephanie Mazza besagt n\u00e4mlich, dass Power-Naps bei der Verarbeitung von Erlerntem helfen. Besonders zwischen zwei Lerneinheiten ist ein kurzer Schlaf demnach effektiv. Der Schlaf hilft dem Gehirn dabei, die erlernten Informationen besser zu verarbeiten und sie dauerhaft im Ged\u00e4chtnis zu behalten. Nicht nur Pausen sind daher wichtig, auch Schlaf ist f\u00fcr ein effektives Lernen essentiell. Ein kleiner Trost f\u00fcr all diejenigen, die wir zu Beginn des Textes mit unserer niederschmetternden Wahrheit \u00fcber den Kopfkissentrick entt\u00e4uschen mussten ;)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Welche Lerntechnik f\u00fcr dich am besten geeignet ist, musst du einfach austesten. Es empfiehlt sich jedoch, sich nicht nur auf eine einzige Methode zu verlassen. Bestenfalls sollten mehrere Lernmethoden miteinander kombiniert werden. Wer verschiedene Methoden anwendet und dabei idealerweise alle Sinneskan\u00e4le einbezieht, ist bestens f\u00fcr eine Pr\u00fcfung gewappnet.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<em>Jetzt seid ihr an der Reihe! Mit welchen Lernmethoden habt ihr bereits gute Erfahrungen gemacht? Welche Techniken favorisiert ihr? Wir freuen uns \u00fcber eure Kommentare \ud83d\ude42<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593499372224-53df7f63-2938&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Welt.de: Warum man alle 90 Minuten eine Pause machen sollte <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article160093745\/Warum-man-alle-90-Minuten-eine-Pause-machen-sollte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article160093745\/Warum-man-alle-90-Minuten-eine-Pause-machen-sollte.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>S\u00fcddeutsche Zeitung: Die besten Tipps f\u00fcrs Lernen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/gedaechtnistraining-die-besten-tipps-fuers-lernen-1.1936874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/gedaechtnistraining-die-besten-tipps-fuers-lernen-1.1936874<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>e-fellows.net: Lerntipps und Lerntechniken f\u00fcr Studenten: Gut gelernt ist halb gewonnen <a href=\"https:\/\/www.e-fellows.net\/Studium\/Soft-Skills\/Lernen-und-Lernpartner\/Lerntipps-und-Lerntechniken-fuer-Studenten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.e-fellows.net\/Studium\/Soft-Skills\/Lernen-und-Lernpartner\/Lerntipps-und-Lerntechniken-fuer-Studenten<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Lerntechniken: Das sind die besten Methoden!\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/lerntechniken\/#more-1660\" aria-label=\"Mehr zu Lerntechniken: Das sind die besten Methoden!\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1666,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"da2fb1a789394d72947fdbc34f6d3159","server":"","url":"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/da2fb1a789394d72947fdbc34f6d3159"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1660"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1660\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1666"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}