{"id":1838,"date":"2018-10-12T10:04:01","date_gmt":"2018-10-12T08:04:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=1838"},"modified":"2021-08-10T14:57:31","modified_gmt":"2021-08-10T12:57:31","slug":"sympathie-boosting-so-gewinnst-du-deine-kollegen-fuer-dich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/sympathie-boosting-so-gewinnst-du-deine-kollegen-fuer-dich\/","title":{"rendered":"Sympathie-Boosting: So gewinnst du deine Kollegen f\u00fcr dich!"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Nettigkeit siegt! So sollte es zumindest sein. Allerdings l\u00e4uft man als der bzw. die Nette auch stets Gefahr, von anderen ausgenutzt zu werden. Schon im Privatleben herrscht daher ein schmaler Grat zwischen Gutm\u00fctigkeit und Naivit\u00e4t. Im Berufsleben ist es jedoch ungleich schwerer, das richtige Ma\u00df an Nettigkeit zu finden. Einerseits m\u00f6chte man ein gutes Verh\u00e4ltnis zu den Kollegen pflegen. Andererseits m\u00f6chte (und sollte!) man sich aber auch nicht ausnutzen lassen. Kollegialit\u00e4t hin oder her, manchmal muss man auch mal &#8222;Nein&#8220; sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Wie du deine Kollegen ganz leicht f\u00fcr dich gewinnen kannst, ohne direkt Opfer deiner Nettigkeit zu werden, dar\u00fcber geben wir dir im Folgenden gerne Auskunft. Wir zeigen dir, wie Sympathie-Boosting funktioniert!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Ganz_allgemein_Wie_Sympathie_entsteht\">Ganz allgemein: Wie Sympathie entsteht<\/a><\/li><li><a href=\"#Welche_Faktoren_sich_auf_den_Erfolg_des_Sympathie-Boostings_auswirken\">Welche Faktoren sich auf den Erfolg des Sympathie-Boostings auswirken<\/a><\/li><li><a href=\"#Wie_Sympathie-Boosting_funktioniert\">Wie Sympathie-Boosting funktioniert<\/a><\/li><li><a href=\"#Welche_Fehler_es_zu_vermeiden_gilt\">Welche Fehler es zu vermeiden gilt<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Ganz_allgemein_Wie_Sympathie_entsteht\">Ganz allgemein: Wie Sympathie entsteht<\/span><\/h2>\n<p>Im Allgemeinen versteht man unter Sympathie eine spontane Art der Zuneigung gegen\u00fcber einem anderen Menschen. Sympathie entsteht also in der Regel automatisch und scheinbar grundlos.<\/p>\n<p>Je mehr sich zwei Menschen \u00e4hneln, desto sympathischer sind sie sich jedoch normalerweise. Wer \u00e4hnlich &#8222;tickt&#8220;, kann schlie\u00dflich m\u00fchelos von seinen eigenen Gedanken, Werten und Handlungen auf die Gedanken, Werte und Handlungen des anderen schlie\u00dfen. Und je mehr man sich in die Gef\u00fchle, Gedanken und Handlungen der anderen Person hineinversetzen und diese nachf\u00fchlen kann, desto vertrauter ist man \u2013 und desto sympathischer findet man sich.<\/p>\n<p>Besonders sympathisch sind sich also in der Regel Menschen, die sich in ihrem Verhalten und Denken \u00e4hnlich sind. Die Sympathie zwischen diesen Menschen entsteht ganz nat\u00fcrlich. Sympathie kann sich jedoch auch erst nach und nach entwickeln. Bis zu einem gewissen Grad l\u00e4sst sie sich sogar &#8222;erzeugen&#8220;. Ein Gl\u00fcck, schlie\u00dflich findet man beileibe nicht zu jedem Kollegen direkt einen Draht. Mit einfachen Mitteln l\u00e4sst sich der Sympathie in diesem Fall auf die Spr\u00fcnge helfen. Sympathie-Boosting lautet das Zauberwort![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Welche_Faktoren_sich_auf_den_Erfolg_des_Sympathie-Boostings_auswirken\">Welche Faktoren sich auf den Erfolg des Sympathie-Boostings auswirken<\/span><\/h2>\n<p>Der Erfolg eines Sympathie-Boostings ist von mehreren Faktoren abh\u00e4ngig. Nicht immer hat man dabei alle Karten selbst in der Hand. Das Unternehmen und die jeweilige Firmenphilosophie stellen z.B. Faktoren dar, die man nicht beeinflussen kann. Ob das Sympathie-Boosting funktioniert, h\u00e4ngt also nicht nur von einem selbst ab.<\/p>\n<p>Folgende Faktoren wirken sich auf den Erfolg (oder Nichterfolg) des Sympathie-Boostings aus:<\/p>\n<h3>1.) Das Arbeitsklima<\/h3>\n<p>Es gibt Unternehmen, die zugunsten der Produktivit\u00e4t auf Konkurrenz zwischen ihren Mitarbeitern setzen. Schlie\u00dflich belebt Konkurrenz ja bekannterma\u00dfen das Gesch\u00e4ft. Provisionen, Boni, die Aussicht auf eine Bef\u00f6rderung etc. sollen den Konkurrenzkampf zus\u00e4tzlich anheizen. In manchen Branchen mag dieses &#8222;System&#8220; funktionieren. Allerdings geht diese Konkurrenz-Taktik auf Kosten des Arbeitsklimas. Und wenn das Arbeitsklima miserabel ist, jeder Mitarbeiter nur sein eigenes Wohl im Sinn hat, wird ein Sympathie-Boosting nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Ein gutes Arbeitsklima ist also Voraussetzung f\u00fcr ein erfolgreiches Sympathie-Boosting. Schlie\u00dflich entscheidet das Arbeitsklima ma\u00dfgeblich dar\u00fcber, wie zufrieden, loyal und engagiert die Mitarbeiter sind \u2013 und wie respektvoll sie miteinander umgehen. Herrschen in einem Unternehmen kriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde, machen sich die Kollegen das Leben gegenseitig schwer und wird bewusst Missgunst und Neid unter den Mitarbeitern ges\u00e4t, wird man f\u00fcr einen Kollegen wohl niemals Sympathie hegen. In diesem Fall ist der Versuch eines Sympathie-Boostings ein Kampf gegen Windm\u00fchlen. Leider. Verwende deine Energie in diesem Fall also nicht darauf, deine Kollegen f\u00fcr dich zu gewinnen, sondern besser darauf, einen neuen Job zu finden. Auf Dauer kann der Konkurrenzdruck in einem solchen Unternehmen n\u00e4mlich ernsthaft krank machen!<\/p>\n<h3>2.) Die Beziehungsintelligenz<\/h3>\n<p>Wer seine Kollegen erfolgreich f\u00fcr sich gewinnen m\u00f6chte, muss zudem auch bestimmte pers\u00f6nliche Voraussetzungen erf\u00fcllen. F\u00fcr ein erfolgreiches Sympathie-Boosting ben\u00f6tigt man n\u00e4mlich zun\u00e4chst einmal ein hohes Ma\u00df an Beziehungsintelligenz.<\/p>\n<p>Unter Beziehungsintelligenz versteht man die F\u00e4higkeit, Menschen zu verstehen, sie mittels Kommunikation f\u00fcr sich zu gewinnen und ihnen dabei Wertsch\u00e4tzung, Loyalit\u00e4t und Unterst\u00fctzung entgegenzubringen \u2013 und im Gegenzug auch zu erhalten. Beziehungsintelligenz hat hierbei nichts mit Nettigkeit zu tun. Vielmehr lautet das Zauberwort an dieser Stelle: Respekt! Wer andere respektiert, sie unterst\u00fctzt und ihnen Fehler zugesteht, der wird nicht nur Respekt s\u00e4en, sondern letztlich auch ernten. Und wie bereits erw\u00e4hnt ist Respekt der Schl\u00fcssel zu einem guten Arbeitsklima und somit auch f\u00fcr ein erfolgreiches Sympathie-Boosting.<\/p>\n<h3>3.) Die Authentizit\u00e4t<\/h3>\n<p>Authentizit\u00e4t ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr ein erfolgreiches Sympathie-Boosting. Denn ganz gleich wie freundlich man seinen Kollegen begegnet, wenn man dabei nicht authentisch, sondern gek\u00fcnstelt wirkt und die Worte wie hohle Phrasen klingen, wird der Sympathie-Faktor nicht steigen. Eher im Gegenteil. Ob man jemandem sympathisch ist, dar\u00fcber entscheidet n\u00e4mlich die Gesamtheit aus Mimik, Gestik, Sprache und Stimme. Und nur wenn diese Faktoren zusammen ein stimmiges Bild ergeben, kommt man auch authentisch r\u00fcber. Wer Sympathie erzeugen m\u00f6chte, sollte sich daher auf keinen Fall verstellen!<\/p>\n<h3>4.) Die Arbeitspers\u00f6nlichkeit<\/h3>\n<p>Und last but not least entscheidet auch die Art und Weise wie man arbeitet dar\u00fcber, ob das Sympathie-Boosting erfolgreich ist oder nicht. Wer sich Respekt und Sympathie erarbeiten m\u00f6chte, sollte durch Zuverl\u00e4ssigkeit, klare Standpunkte und Werte, Diskussionsbereitschaft, Kritikf\u00e4higkeit, Eigeninitiative und Offenheit auffallen. Wer eine solche Arbeitspers\u00f6nlichkeit an den Tag legt, schafft damit beste Voraussetzungen f\u00fcr ein erfolgreiches Sympathie-Boosting.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Wie_Sympathie-Boosting_funktioniert\">Wie Sympathie-Boosting funktioniert<\/span><\/h2>\n<p>Wie bereits mehrfach erw\u00e4hnt, ist die Grundlage f\u00fcr jeglichen Versuch eines Sympathie-Boostings Respekt im Umgang mit den Kollegen. Schlie\u00dflich m\u00f6chte jeder Mensch respektiert werden. Das beweisen unter anderem die Studienergebnisse des Forschungsprojekts <a href=\"http:\/\/www.respectresearchgroup.org\">Respect Research Group<\/a>. Respekt steht der <a href=\"http:\/\/wp.respectresearchgroup.org\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/PsychologieHeute-10-2010-Eine-seltene-Erfahrung-Respekt-am-Arbeitsplatz.pdf\">Studie<\/a> zufolge n\u00e4mlich an zweiter Stelle der Dinge, die sich Arbeitnehmer im Job w\u00fcnschen. Wer seinen Sympathie-Faktor erh\u00f6hen m\u00f6chte, muss daher zun\u00e4chst einmal respektvoll mit seinen Kollegen umgehen!<\/p>\n<p>Aber wie funktioniert ein Sympathie-Boosting denn nun konkret? Wie sollte man sich verhalten? Das verraten wir dir jetzt! Hier sind die 17 besten Mittel, Sympathie zu sch\u00fcren:<\/p>\n<h3>1.) Immer freundlich gr\u00fc\u00dfen<\/h3>\n<p>Respekt dr\u00fcckt man am besten dadurch aus, dass man sein Gegen\u00fcber wahrnimmt. Daher sollte man niemals achtlos an einem Kollegen vor\u00fcbergehen. Selbst wenn man es noch so eilig hat, sollte ein freundliches Gr\u00fc\u00dfen IMMER drin sein! Eigentlich selbstverst\u00e4ndlich \u2013 sollte man meinen! In vielen B\u00fcros ist es das aber leider nicht.<\/p>\n<h3>2.) Augenkontakt und L\u00e4cheln<\/h3>\n<p>Ganz wichtig, um Sympathien zu gewinnen, ist Augenkontakt. Wer ein freundliches Gr\u00fc\u00dfen mit Augenkontakt und bestenfalls auch noch einem L\u00e4cheln verbindet, kommt in der Regel gut an. Eine kleine Geste, die nichts kostet, aber so gro\u00dfe Wirkung erzielt! Denn leider ist auch ein freundliches L\u00e4cheln heutzutage nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<h3>3.) Smalltalk<\/h3>\n<p>Wer merkt, dass die Kollegen das Gr\u00fc\u00dfen, den Augenkontakt und das L\u00e4cheln erwidern (und das werden sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter!), kann nun einen Schritt weiter gehen und einen kleinen Smalltalk starten. Und keine Angst, Smalltalk im B\u00fcro muss nicht tiefsinnig sein! Selbst wenn man nur \u00fcber das Wetter redet, wird das freundliche Pl\u00e4uschchen Wirkung zeigen. Und bei der n\u00e4chsten Begegnung wird wom\u00f6glich ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch daraus!<\/p>\n<h3>4.) Aufmerksamkeit schenken<\/h3>\n<p>Ganz wichtig ist es, den Kollegen Aufmerksamkeit zu schenken. Menschen, die zuh\u00f6ren k\u00f6nnen, die sich im Gespr\u00e4ch aufmerksam zuwenden und nicht direkt schon wieder auf dem Sprung sind, wirken sympathisch. Wahres Interesse sowie aktives Zuh\u00f6ren sind ein Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Sympathie!<\/p>\n<h3>5.) Die letzten drei Worte wiederholen<\/h3>\n<p>Kein Witz! Die letzten drei Worte des Gespr\u00e4chspartners in der Antwort zu wiederholen, l\u00e4sst einen als aufmerksamen Zuh\u00f6rer erscheinen. Und wie bereits unter Punkt 4 erw\u00e4hnt, ist aktives Zuh\u00f6ren ein Schl\u00fcssel f\u00fcr mehr Sympathie. Wichtig: Dieser &#8222;Spiegel-Trick&#8220; sollte nur dezent eingesetzt werden. Andernfalls k\u00f6nnte der Gespr\u00e4chspartner den Trick bemerken und ihn als manipulatives Echo verstehen.<\/p>\n<h3>6.) Namen merken<\/h3>\n<p>Wer aufmerksam erscheint, wirkt sympathisch \u2013 das haben wir nun bereits mehrfach erw\u00e4hnt. Und wie k\u00f6nnte man mehr Aufmerksamkeit vermitteln als dadurch, andere mit dem Namen anzusprechen. Den Namen zu kennen, zeugt schlie\u00dflich von Interesse an der Person. Wer Sympathien gewinnen m\u00f6chte, sollte daher in jedem Fall sein Namensged\u00e4chtnis trainieren!<\/p>\n<h3>7.) Gemeinsamkeiten betonen<\/h3>\n<p>Menschen, die sich \u00e4hneln, hegen besonders h\u00e4ufig Sympathie f\u00fcreinander. Gleich und Gleich gesellt sich nun mal gern. Um Sympathien zu wecken, sollte man daher Gemeinsamkeiten betonen. Es empfiehlt sich also, im Gespr\u00e4ch solche \u00dcbereinstimmungen zu entdecken und diese in den Vordergrund zu r\u00fccken. So l\u00e4sst sich ganz einfach ein kleiner Sympathiebonus erzielen!<\/p>\n<h3>8.) Dezenter (!) K\u00f6rperkontakt<\/h3>\n<p>Sollte es tats\u00e4chlich einmal keine Gemeinsamkeiten geben, sind ein freundliches H\u00e4ndesch\u00fctteln und\/oder ein anerkennendes Schulterklopfen ebenfalls gute Mittel, Menschen f\u00fcr sich zu gewinnen. Solche kleinen Gesten und Interaktionen sind N\u00e4he stiftend und werden in der Regel als angenehm empfunden. Allerdings darf man es nat\u00fcrlich nicht \u00fcbertreiben. Solche Ber\u00fchrungen sollten sparsam und bedacht eingesetzt werden. Den Gespr\u00e4chspartner angemessen zu ber\u00fchren, ist jedoch ein gutes Mittel, um Sympathie zu wecken. Denn: Kleine Ber\u00fchrungen regen die Aussch\u00fcttung des Hormons Oxytocin an, das auch &#8222;Bindungshormon&#8220; genannt wird.<\/p>\n<h3>9.) Dezente Gestik<\/h3>\n<p>Eine ruhige Stimme wirkt angenehmer als wildes Geschnatter \u2013 das d\u00fcrfte jedem klar sein. Und auch in puncto Gestik gilt: Weniger ist mehr! Wer also Sympathie sch\u00fcren m\u00f6chte, sollte zu ausholende Armbewegungen vermeiden. Besser ist es, Experten zufolge, im &#8222;sympathischen Bereich&#8220; zwischen Bauchnabel und Kinn zu bleiben.<\/p>\n<h3>10.) &#8222;Nein&#8220; sagen und &#8222;Nein&#8220; akzeptieren k\u00f6nnen<\/h3>\n<p>Wie bereits eingangs erw\u00e4hnt ist es wichtig, auch mal &#8222;Nein&#8220; sagen zu k\u00f6nnen. Andernfalls l\u00e4uft man Gefahr, ausgenutzt zu werden. Umgekehrt sollte man jedoch auch immer ein &#8222;Nein&#8220; eines Kollegen akzeptieren \u2013 wenn es angemessen ist. Hier ist also Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Wer sympathisch r\u00fcberkommen m\u00f6chte, muss einen guten Mittelweg finden zwischen Selbstaufgabe und Egoismus, zwischen zu viel und zu wenig Engagement. Hier lautet das Stichwort wieder: Beziehungsintelligenz!<\/p>\n<h3>11.) Ehrlichkeit<\/h3>\n<p>Authentizit\u00e4t spielt eine erhebliche Rolle dabei, wie sympathisch ein Mensch wirkt. Und authentisch wirkt man nur, wenn man ehrlich zu seinem Gegen\u00fcber ist. Je ehrlicher man sich pr\u00e4sentiert, desto besser k\u00f6nnen einen die Kollegen (realistisch) einsch\u00e4tzen. Und das wiederum l\u00e4sst einen deutlich sympathischer wirken. Schlie\u00dflich kann nur durch Ehrlichkeit auch Vertrauensw\u00fcrdigkeit entstehen!<\/p>\n<h3>12.) Vertrauensw\u00fcrdigkeit<\/h3>\n<p>Womit wie beim n\u00e4chsten Punkt w\u00e4ren: Vertrauensw\u00fcrdigkeit! Sympathie h\u00e4ngt bekanntlich eng mit Vertrauen zusammen. Und um als vertrauensw\u00fcrdig zu gelten, sollte man sich an Verbindlichkeiten halten. Wer zu seinem Wort steht, sich an Absprachen h\u00e4lt und seine Arbeit pflichtbewusst erledigt, wird als verl\u00e4sslich empfunden. Und Menschen, auf die Verlass ist, wirken wesentlich sympathischer als solche, die \u00e4u\u00dferst wechselhaft sind. Wer sich Vertrauen verdient, verdient sich dadurch also gleichzeitig einen Sympathiebonus!<\/p>\n<h3>13.) Gro\u00dfz\u00fcgigkeit<\/h3>\n<p>Niemand mag Besserwisser, Pedanten, Erbsenz\u00e4hler etc. Daher sollte man es auch tunlichst vermeiden, Kollegen bei jedem noch so kleinen Fehler zu korrigieren. Wer auch mal gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcber die vermeintlichen Schw\u00e4chen und Fehler hinwegsieht, kommt deutlich sympathischer r\u00fcber als jemand der permanent durch Besserwisserei oder Pedanterie auff\u00e4llt. Sollte ein Kollege wirklich einmal einen groben Fehler begehen, auf den man unbedingt hinweisen muss, sollte man das Ganze m\u00f6glichst konstruktiv formulieren anstatt denjenigen einfach nur plump mit der Nase auf den Fehler zu sto\u00dfen. Ganz wichtig hierbei: Es sollte immer nur die Sache, niemals aber der Mensch kritisiert werden!<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>14.) Kritikf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p>Als sympathisch wahrgenommen werden nicht nur Menschen, die es schaffen Kritik besonders konstruktiv zu verpacken und weder belehrend noch anklagend r\u00fcberzubringen. Auch Menschen, die \u00fcber ein hohes Ma\u00df an Kritikf\u00e4higkeit verf\u00fcgen, k\u00f6nnen auf der Sympathieskala meist m\u00fchelos punkten. Kritik annehmen, akzeptieren und umsetzen zu k\u00f6nnen, zeugt schlie\u00dflich von menschlicher Gr\u00f6\u00dfe!<\/p>\n<h3>15.) Rat einholen<\/h3>\n<p>Generell zeugt es von menschlicher Gr\u00f6\u00dfe, eigene Schw\u00e4chen zu akzeptieren, zuzugeben und ggf. um Unterst\u00fctzung zu bitten. Wer nicht nur sympathisch, sondern auch besonders menschlich r\u00fcberkommen m\u00f6chte, sollte daher ruhig ab und an einen Kollegen um Rat oder dessen Meinung bitten. Allein schon die Tatsache, dass man sie fragt, imponiert den meisten Menschen. Sie f\u00fchlen sich sofort aufgewertet und wichtig. Und die so erfahrene Aufwertung quittiert der Ratgeber meist ganz automatisch mit spontaner Sympathie.<\/p>\n<p>Das Ganze nennt sich \u00fcbrigens <a href=\"http:\/\/lexikon.stangl.eu\/19676\/benjamin-franklin-effekt\">Benjamin-Franklin-Effekt<\/a> und funktioniert sogar, wenn man um einen Gefallen bittet.<\/p>\n<h3>16.) Fehler zeigen<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt zeugt es von menschlicher Gr\u00f6\u00dfe, eigene Fehler einzugestehen. Dieser Mut zur Imperfektion weckt ganz automatisch Sympathie bei den Mitmenschen. Schlie\u00dflich ist kein Mensch perfekt! Wer offen zu den eigenen Schw\u00e4chen steht und bereit ist daran zu arbeiten, sammelt also definitiv Sympathiepunkte!<\/p>\n<h3>17.) Auch mal mittratschen<\/h3>\n<p>Nein, wir m\u00f6chten an dieser Stelle niemanden zum aktiven Tratschen animieren. Das w\u00e4re dann doch eine zu gewagte Gratwanderung. Schlie\u00dflich l\u00e4uft man in diesem Fall schnell Gefahr, als Tratschtante oder Plappermaul zu gelten. Vielmehr m\u00f6chten wir hiermit nur verdeutlichen, dass man ruhig den Kontakt zu den Klatschbasen des Unternehmens suchen sollte. Wenn man ihnen freundlich und aufgeschlossen begegnet, werden sie das anderen Kollegen gegen\u00fcber erw\u00e4hnen. So erzeugt man ohne gro\u00dfen Aufwand ein positives Image. Weshalb also sollte man sich die Tratschtanten eines Unternehmens nicht einmal auf diese Art und Weise zunutze machen ;)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Welche_Fehler_es_zu_vermeiden_gilt\">Welche Fehler es zu vermeiden gilt<\/span><\/h2>\n<p>Sympathie-Boosting birgt immer auch ein paar Gefahren. Wer nicht anbiedernd, manipulativ oder gek\u00fcnstelt wirken m\u00f6chte, sollte daher Vorsicht walten lassen. Generell gilt beim Sympathie-Boosting: Weniger ist mehr! Welche konkreten Fehler es zu vermeiden gilt, das erfahrt ihr jetzt!<\/p>\n<h3>1.) Niemals auf der sicheren Seite w\u00e4hnen<\/h3>\n<p>Generell gilt: Sympathie ist niemals endg\u00fcltig! Genauso schnell wie man einen Menschen sympathisch findet, kann sich das Blatt auch wieder wenden. Der wohl gr\u00f6\u00dfte Fehler beim Sympathie-Boosting ist daher, sich auf den erarbeiteten Lorbeeren auszuruhen. Man sollte sich besser niemals auf der sicheren Seite w\u00e4hnen und stets weiterhin das Sympathie-Boosting praktizieren. Wer von heute auf morgen s\u00e4mtliche guten Umgangsformen \u00fcber den Haufen wirft, riskiert die m\u00fchsam und nach und nach erarbeitete Sympathie wieder zu verspielen. Selbst das gr\u00f6\u00dfte &#8222;Sympathie-Polster&#8220; ist einmal aufgebraucht. Und der Fall vom gesch\u00e4tzten Kollegen zum Kollegenschreck ist tief&#8230;<\/p>\n<h3>2.) Egozentrik tabu<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt gilt beim Sympathie-Boosting: Weniger ist mehr! Wer zu aufdringlich vorgeht, stets versucht sich in den Mittelpunkt zu dr\u00e4ngen und aufzufallen, bewirkt eher das Gegenteil dessen, was er erreichen m\u00f6chte. Als sympathisch werden schlie\u00dflich diejenigen Kollegen empfunden, die teamf\u00e4hig sind, sich selbst nicht so wichtig nehmen und sich auch mal in den Dienst der Sache stellen. Im Job (wie generell im Leben) gilt: Alles besteht aus Geben und Nehmen. Egoismus und Egozentrik sind beim Sympathie-Boosting daher kontraproduktiv!<\/p>\n<h3>3.) Kein \u00fcbertriebener Perfektionismus<\/h3>\n<p>Niemand ist perfekt! Daher sollte man auch nicht den Eindruck erwecken wollen, perfekt zu sein. Durch zu hohe Anspr\u00fcche setzt man n\u00e4mlich auch die Kollegen indirekt unter Druck. Wer nicht bereit ist eigene Fehler und Schw\u00e4chen zu akzeptieren, wird schlie\u00dflich auch die vermeintlichen Fehler anderer nicht akzeptieren. Mit \u00fcbertriebenem Perfektionismus katapultiert man sich daher ganz schnell selbst ins Aus.<\/p>\n<h3>4.) Besserwisserei tabu<\/h3>\n<p>Noch schlimmer als \u00fcbertriebener Perfektionismus ist Besserwisserei. Denn: Durch Besserwisserei gibt man seinem Gegen\u00fcber schlichtweg das Gef\u00fchl, dumm (oder zumindest weniger schlau als man selbst) zu sein. Besserwisser wirken einfach arrogant und unsympathisch. Punkt.<\/p>\n<h3>5.) Jammern tabu<\/h3>\n<p>Niemand mag Dauerjammerer. Daher sollte man seine Kollegen auch nicht mit &#8222;Opfergeschichten&#8220; nerven. Wer immer nur meckert und jammert, vergrault seine Kollegen. Schlie\u00dflich hat jeder sein eigenes P\u00e4ckchen zu tragen. Da m\u00f6chte sich niemand auch noch die Probleme eines Kollegen aufladen lassen. Jammern und meckern ist daher tabu! Andernfalls werden die Kollegen vermutlich ganz schnell das Weite suchen \u2013 und damit w\u00e4re das Sympathie-Boosting gescheitert&#8230;<\/p>\n<h3>6.) Kein Dauern\u00f6rgeln<\/h3>\n<p>Wer dauerhaft nur schwarzsieht, n\u00f6rgelt und mit einer negativen Grundeinstellung durchs Leben geht, wirkt auf seine Mitmenschen eher abschreckend als sympathisch. Nicht nur, dass das Dauern\u00f6rgeln nervt, es st\u00f6rt zudem die gute Arbeitsatmosph\u00e4re. N\u00f6rgeln ist daher ebenfalls tabu!<\/p>\n<h3>7.) Kein J\u00e4hzorn<\/h3>\n<p>Noch schlimmer als permanentes Jammern oder Dauern\u00f6rgeln ist J\u00e4hzorn! Niemand mag Choleriker. Schlie\u00dflich sind sie unberechenbar. Daher: Authentizit\u00e4t sch\u00f6n und gut, dennoch sollte man \u2013 vor allem im Berufsleben \u2013 nicht allen Emotionen unkontrolliert freien Lauf lassen. Der Ton macht die Musik! Wer Sympathien sammeln m\u00f6chte, sollte daher definitiv keinen J\u00e4hzorn an den Tag legen![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Auch wenn es einige \u00e4u\u00dfere Faktoren gibt (wie z.B. die Firmenphilosophie), die sich auf den Erfolg des Sympathie-Boostings auswirken, hat man es letztendlich doch selbst in der Hand, ob man als Sympathietr\u00e4ger oder Kollegenschreck gilt. Wer einen freundlichen Umgangston pflegt, sich kollegial zeigt und zudem mit einer guten Arbeitseinstellung punktet, wird auf der Sympathieskala schnell nach oben klettern.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Habt ihr vielleicht einen Kollegen, zu dem ihre einfach keinen Draht findet? Und glaubt ihr, dass ein Sympathie-Boosting Erfolg haben kann? Wir freuen uns \u00fcber eure Kommentare![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593572985151-64224dce-0109&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>RP ONLINE: Diese zehn Tricks machen Sie sympathischer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/leben\/gesundheit\/psychologie\/psychologie-diese-zehn-tricks-machen-sie-sympathischer_aid-20602439\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/rp-online.de\/leben\/gesundheit\/psychologie\/psychologie-diese-zehn-tricks-machen-sie-sympathischer_aid-20602439<\/a> (abgerufen am 1. Juli 2020)<\/li>\n<li>FOCUS ONLINE: Sympathie erzeugen: Mit einem einfachen Trick: So machen Sie sich auf Anhieb beliebt <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/wissen\/sympathie-erzeugen-mit-einem-einfachen-trick-so-machen-sie-sich-auf-anhieb-beliebt_id_7852288.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.focus.de\/wissen\/sympathie-erzeugen-mit-einem-einfachen-trick-so-machen-sie-sich-auf-anhieb-beliebt_id_7852288.html<\/a> (abgerufen am 1. Juli 2020)<\/li>\n<li>FOCUS ONLINE: K\u00f6rpersprache: Diese Angewohnheiten machen attraktiv und sympathisch <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/gesund-leben\/koerpersprache-diese-angewohnheiten-machen-attraktiv-und-sympathisch_id_9836453.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/gesund-leben\/koerpersprache-diese-angewohnheiten-machen-attraktiv-und-sympathisch_id_9836453.html<\/a> (abgerufen am 1. Juli 2020)<\/li>\n<li>Wirtschaftspsychologische Gesellschaft (WPGS): 17. Sympathie-Tipps: Sympathisch wirken und sympathischer werden <a href=\"https:\/\/wpgs.de\/fachtexte\/fuehrung-von-mitarbeitern\/sympathie-tipps-sympathisch-wirken-und-sympathischer-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/wpgs.de\/fachtexte\/fuehrung-von-mitarbeitern\/sympathie-tipps-sympathisch-wirken-und-sympathischer-werden\/<\/a> (abgerufen am 1. Juli 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Sympathie-Boosting: So gewinnst du deine Kollegen f\u00fcr dich!\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/sympathie-boosting-so-gewinnst-du-deine-kollegen-fuer-dich\/#more-1838\" aria-label=\"Mehr zu Sympathie-Boosting: So gewinnst du deine Kollegen f\u00fcr dich!\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1839,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55,58],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"14ec787738274289863a0554e5e6c532","server":"","url":"https:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/14ec787738274289863a0554e5e6c532"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1838"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1838"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1838\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}