{"id":1942,"date":"2018-11-06T19:59:55","date_gmt":"2018-11-06T18:59:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=1942"},"modified":"2021-08-10T14:49:27","modified_gmt":"2021-08-10T12:49:27","slug":"wie-hoch-ist-das-durchschnittsgehalt-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wie-hoch-ist-das-durchschnittsgehalt-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland?"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Uns Deutschen geht es gut! Zumindest wird uns das immer wieder suggeriert. In der Tat k\u00f6nnen sich zwar die Wenigsten von uns wirklich \u00fcber ihren Lebensstandard beschweren, nichtsdestotrotz nimmt die Armut in Deutschland seit Jahren zu. Trotz Mindestlohn scheint die Kluft zwischen Arm und Reich immer gr\u00f6\u00dfer zu werden. Aber was stimmt denn nun? &#8222;D\u00fcrfen&#8220; wir uns hierzulande tats\u00e4chlich nicht \u00fcber unser Gehalt beschweren? Wie viel verdienen wir im Durchschnitt? Und wie stehen wir mit diesem Durchschnittsgehalt im europ\u00e4ischen Vergleich dar? Diesen Fragen m\u00f6chten wir in diesem Artikel einmal nachgehen!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Vorwort\">Vorwort<\/a><\/li><li><a href=\"#Das_Durchschnittsgehalt_in_Deutschland\">Das Durchschnittsgehalt in Deutschland<\/a><\/li><li><a href=\"#Der_Gehaltsatlas_Ergebnisse_und_Auffaelligkeiten\">Der Gehaltsatlas: Ergebnisse und Auff\u00e4lligkeiten<\/a><\/li><li><a href=\"#Deutschland_im_europaeischen_Vergleich\">Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2019 betrug das Durchschnittsgehalt f\u00fcr vollzeitbesch\u00e4ftigte Arbeitnehmer in Deutschland 3.994 Euro. Das entspricht einem Jahresgehalt von rund 47.928 Euro.<\/li>\n<li>Nach wie vor verdienen M\u00e4nner mehr als Frauen. 2019 herrschte beim Durchschnittsgehalt ein Verdienstabstand von 20 %.<\/li>\n<li>Ein Verdienstabstand konnte 2019 zudem (noch immer) zwischen den alten und den neuen Bundesl\u00e4ndern nachgewiesen werden.<\/li>\n<li>Im europ\u00e4ischen Vergleich herrscht in Deutschland vor allem in puncto Mindestlohn Nachholbedarf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Vorwort\">Vorwort<\/span><\/h2>\n<p>Vorweg sei gesagt, dass Durchschnittsgeh\u00e4lter nat\u00fcrlich nur einen groben \u00dcberblick \u00fcber das Gehaltsgef\u00fcge in Deutschland geben. So ermittelte das <a href=\"https:\/\/www.statistischebibliothek.de\/mir\/servlets\/MCRFileNodeServlet\/DEMonografie_derivate_00001610\/BroschuereVerdiensteBlick0160013179004.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistische Bundesamt<\/a> im Rahmen einer Gehaltsstudie beispielsweise, dass nur ein Drittel der Besch\u00e4ftigten mehr als der Durchschnitt verdient, zwei Drittel hingegen weniger.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4ren l\u00e4sst dich dies anhand eines einfachen Beispiels:<\/p>\n<p>F\u00fcnf <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/kosmetikerin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kosmetiker<\/a> verdienen unterschiedlich viel. Der Berufsanf\u00e4nger unter diesen f\u00fcnf Kosmetikern verdient 18.000 Euro pro Jahr. Ein anderer verdient 24.000 Euro, sein Kollege 26.000 Euro, eine Konkurrentin 28.000 Euro. Der f\u00fcnfte Kosmetiker hingegen arbeitet als Star-Visagist und darf sich \u00fcber prominente Kundschaft freuen. Sein Verdienst betr\u00e4gt 120.000 Euro j\u00e4hrlich. Das Durchschnittsgehalt dieser f\u00fcnf Kosmetiker betr\u00e4gt nun 43.200 Euro. Vier der f\u00fcnf Befragten liegen also weit unter diesem Gehalt.<\/p>\n<p>Dennoch wird bei einem <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gehaltsvergleich<\/a> eben meist der Durchschnittswert herangezogen. Und das ist nat\u00fcrlich auch vollkommen legitim. Es sei an dieser Stelle daher lediglich darauf hingewiesen, dass man diesen Durchschnittswert bei Gehaltsverhandlungen nicht einfach blind als Richtwert nehmen sollte. Die Berufserfahrung, das Alter, (leider immer noch) das Geschlecht, die Branche, die Unternehmensgr\u00f6\u00dfe und die Region beispielsweise sind Faktoren, die sich immer auch auf das Gehalt auswirken.<\/p>\n<p>Die Zahlen zum Gehalt sollte man also stets sehr differenziert betrachten. Dennoch bietet das Durchschnittsgehalt aber eben eine gute M\u00f6glichkeit, sich einen generellen Eindruck \u00fcber die Gehaltsentwicklung in Deutschland zu verschaffen.<\/p>\n<p>Aber wo liegt denn nun das Durchschnittsgehalt der Deutschen? Das verraten wir euch jetzt![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Durchschnittsgehalt_in_Deutschland\">Das Durchschnittsgehalt in Deutschland<\/span><\/h2>\n<p>Laut <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Verdienstunterschiede\/Tabellen\/liste-bruttomonatsverdienste.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistischem Bundesamt<\/a> betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst f\u00fcr vollzeitbesch\u00e4ftigte Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungssektor in Deutschland 2019 genau 3.994 Euro. Nach Geschlechtern aufgeschl\u00fcsselt ergibt sich ein Wert von 4.181 Euro f\u00fcr M\u00e4nner und 3.559 Euro f\u00fcr Frauen. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst liegt dem <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2020\/03\/PD20_097_621.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistischen Bundesamt<\/a> zufolge f\u00fcr M\u00e4nner in Deutschland bei 22,16 Euro (Vollzeit oder Teilzeit). Frauen verdienen 17,72 Euro in der Stunde, also 20 % weniger als M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das Geschlecht wirkt sich auf den tats\u00e4chlichen Verdienst aus. Wie bereits eingangs erw\u00e4hnt spielen auch folgende Faktoren bei der H\u00f6he des Verdienstes eine Rolle:<\/p>\n<ul>\n<li>Alter<\/li>\n<li>Unternehmensgr\u00f6\u00dfe<\/li>\n<li>Region\/Bundesland<\/li>\n<li>Branche<\/li>\n<\/ul>\n<p>Welches Durchschnittsgehalt sich unter Ber\u00fccksichtigung dieser einzelnen Faktoren jeweils ergibt, m\u00f6chten wir euch nicht vorenthalten.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>1.) Durchschnittsverdienst nach Alter<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Verdienstunterschiede\/Tabellen\/gpg-persoenlich.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Laut Statistischem Bundesamt<\/a> liegt der durchschnittliche Bruttostundenverdienst bei den Unter-30-J\u00e4hrigen bei rund 14 Euro. Dieser Bruttostundenverdienst steigt kontinuierlich an und erreicht der Statistik zufolge in der Altersspanne von 45 bis 49 Jahren mit 20,22 Euro pro Stunde seinen H\u00f6hepunkt. Anschlie\u00dfend sinkt der Stundenverdienst nahezu stetig. Bei den \u00dcber-65-J\u00e4hrigen liegt er laut Statistik im Schnitt noch bei 13,09 Euro.<\/p>\n<h3>2.) Durchschnittsverdienst nach Unternehmensgr\u00f6\u00dfe<\/h3>\n<p>Generell gilt: Je gr\u00f6\u00dfer das Unternehmen, desto besser das Gehalt. Das belegt auch die Statistik des Bundesamtes. Bei einem Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern liegt der Bruttostundenverdienst laut Statistik bei 21,99 Euro, bei einem kleinen Unternehmen mit maximal 9 Mitarbeitern hingegen liegt er gerade einmal bei 12,39 Euro \u2013 also deutlich darunter.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfunternehmen verdienen die Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt somit rund 77 % mehr als in Kleinstunternehmen. Der Grund ist schnell erkl\u00e4rt. Gro\u00dfe Unternehmen verf\u00fcgen schlichtweg \u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Kapital.<\/p>\n<h3>3.) Durchschnittsgehalt nach Bundesl\u00e4ndern:<\/h3>\n<p>Dem <a href=\"https:\/\/www.stepstone.de\/Ueber-StepStone\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Stepstone_Gehaltsreport_2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stepstone-Gehaltsreport 2020<\/a> zufolge l\u00e4sst sich in Hessen am besten verdienen. Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften winken dort Bruttodurchschnittsgeh\u00e4lter von \u00fcber 64.000 Euro. Am wenigsten verdient man hingegen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort erhalten Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte lediglich rund 45.000 Euro \u2013 satte 20.000 Euro weniger. Generell liegt der Verdienst in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern deutlich niedriger als in den westlichen Bundesl\u00e4ndern, n\u00e4mlich bei rund 45.000 bis 48.000 Euro im Jahr.<\/p>\n<p>Das Stepstone-Ranking im Detail:<\/p>\n<ol>\n<li>Hessen: 64.335 Euro<\/li>\n<li>Bayern: 62.243 Euro<\/li>\n<li>Baden-W\u00fcrttemberg: 61.677 Euro<\/li>\n<li>Hamburg: 59.111 Euro<\/li>\n<li>Nordrhein-Westfalen: 58.815 Euro<\/li>\n<li>Rheinland-Pfalz: 55.933 Euro<\/li>\n<li>Bremen: 55.786 Euro<\/li>\n<li>Saarland: 55.692 Euro<\/li>\n<li>Berlin: 54.392 Euro<\/li>\n<li>Niedersachsen: 54.150 Euro<\/li>\n<li>Schleswig-Holstein: 52.563 Euro<\/li>\n<li>Th\u00fcringen: 48.334 Euro<\/li>\n<li>Sachsen: 47.292 Euro<\/li>\n<li>Sachsen-Anhalt: 46.890 Euro<\/li>\n<li>Brandenburg: 46.575 Euro<\/li>\n<li>Mecklenburg-Vorpommern: 45.135 Euro<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auch bei einer <a href=\"https:\/\/www.new-work.se\/NWSE\/Presse\/2019_Gehaltsstudie\/XING-Gehaltsstudie-2019-DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Xing-Gehaltsstudie aus dem Jahr 2019<\/a> rankt Hessen auf Platz 1. Demnach kommen Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in Hessen auf fast 77.000 Euro brutto im Schnitt \u2013 inklusive Boni, Weihnachts- und Urlaubsgeld. Zum Vergleich: Der Wert f\u00fcr ganz Deutschland liegt der Studie zufolge bei 70.754 Euro.<\/p>\n<p>Begr\u00fcnden lassen sich die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringen Geh\u00e4lter in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern damit, dass kapitalstarke Firmen ihren Sitz in den alten, also den westdeutschen Bundesl\u00e4ndern haben. In den neuen Bundesl\u00e4ndern hingegen sind vor allem kleine bis mittelgro\u00dfe Unternehmen angesiedelt.<\/p>\n<p>Des Weiteren unterscheiden sich auch die Lebenshaltungskosten und Mietpreise in den neuen und alten Bundesl\u00e4ndern zuweilen erheblich. Und dies wiederum spielt bei der Gestaltung der L\u00f6hne ebenso eine Rolle wie die Anzahl von Unternehmen, die in einer Region ihren Sitz haben. In Bayern, Hessen und Baden-W\u00fcrttemberg, also den lohnst\u00e4rksten Bundesl\u00e4ndern, sind die Lebenshaltungskosten und die Mietpreise h\u00f6her als in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Auch die Anzahl der Unternehmen, die sich in den lohnst\u00e4rksten Bundesl\u00e4ndern angesiedelt haben, liegt deutlich \u00fcber der Anzahl der Unternehmen in den lohnschwachen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>4.) Durchschnittsgehalt nach Branche: Das verdienen Vollzeitbesch\u00e4ftigte<\/h3>\n<p>Vergleicht man die unterschiedlichen Branchen miteinander, tritt ebenfalls eine nicht unerhebliche Diskrepanz bei den Durchschnittsgeh\u00e4ltern zutage. So zahlt das produzierende Gewerbe <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1789\/umfrage\/durchschnittseinkommen-in-deutschland-nach-branchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">laut Statistischem Bundesamt<\/a> h\u00f6here Durchschnittsgeh\u00e4lter als der Dienstleistungssektor. An der Spitze der Gehaltstabelle stehen laut Statistischem Bundesamt jedoch die Finanz- und Versicherungsdienstleister mit einem Durchschnittsgehalt von \u00fcber 66.000 Euro j\u00e4hrlich. Besonders gro\u00df ist das Gehaltsgef\u00e4lle zwischen eben diesen Finanz- und Versicherungsdienstleistern und den Besch\u00e4ftigten im Gastgewerbe. Letztere verdienen im Schnitt rund 28.000 Euro.<\/p>\n<p>Zu einem \u00e4hnlichen Ergebnis kommt auch der Stepstone-Gehaltsreport 2020. Zu den Top 5-Branchen geh\u00f6ren laut Gehaltsreport folgende Wirtschaftssektoren:<\/p>\n<ol>\n<li>Banken: Bruttojahresverdienst 69.703 Euro<\/li>\n<li>Pharmaindustrie: Bruttojahresverdienst 69.515 Euro<\/li>\n<li>Fahrzeugbau und Fahrzeugzulieferer: Bruttojahresverdienst 68.778 Euro<\/li>\n<li>Chemie- und Erd\u00f6l-verarbeitende Industrie: Bruttojahresverdienst 66.972 Euro<\/li>\n<li>Konsum- und Gebrauchsg\u00fcter: Bruttojahresverdienst 65.789 Euro<\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Der_Gehaltsatlas_Ergebnisse_und_Auffaelligkeiten\">Der Gehaltsatlas: Ergebnisse und Auff\u00e4lligkeiten<\/span><\/h2>\n<p>Welche Berufe besonders lukrativ sind, dar\u00fcber gibt jedes Jahr der <a href=\"https:\/\/cdn.personalmarkt.de\/cms\/gehaltsatlas-2019.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gehaltsatlas<\/a> des Online-Portals gehalt.de Aufschluss.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Gehaltsatlas 2019 wurden 492.171 Gehaltsangaben der Portale gehalt.de, gehaltsvergleich.com sowie des Beratungsunternehmens Compensation Partner ausgewertet. Herangezogen wurden die Geh\u00e4lter der letzten zw\u00f6lf Monate.<\/p>\n<p>Auch die Ergebnisse des Gehaltsatlas weisen gro\u00dfe Gehaltsunterschiede auf. Die bestbezahlte Berufsgruppe verdient auf das Jahr gerechnet rund 100.000 Euro mehr als die am schlechtesten bezahlte Berufsgruppe.<\/p>\n<p>Am besten verdienen laut Gehaltsatlas Ober\u00e4rzte (121.082 Euro), gefolgt von Mergers &amp; Acquisitions Specialists (105.621 Euro) und Fondsmanagern (90.954 Euro). Am schlechtesten schnitten hingegen K\u00fcchenhilfen (23.454 Euro), <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/friseur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friseure<\/a> (24.434 Euro) und Kellner (24.884 Euro) ab.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt verdient ein <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/oberarzt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oberarzt<\/a> also 121.082 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Gehalt f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte ohne Personalverantwortung liegt laut Gehaltsatlas-Studie bei 45.000 Euro brutto j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Woraus die Gehaltsunterschiede resultieren und wie sich die Top 10 der bestbezahlten Berufe und die Top 10 der am schlechtesten bezahlten Berufe im Jahr 2018 zusammensetzten, erfahrt ihr <a href=\"http:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/10-bestbezahlten-berufe-deutschlands\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Deutschland_im_europaeischen_Vergleich\">Deutschland im europ\u00e4ischen Vergleich<\/span><\/h2>\n<p>Im europ\u00e4ischen Vergleich z\u00e4hlen die Deutschen einer <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/iw-kurzberichte\/beitrag\/judith-niehues-arm-und-reich-ist-auch-eine-frage-des-massstabs-376096.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW K\u00f6ln)<\/a> zufolge zu den Einkommensstarken in der EU. Aber: Die Studie zeigt auch, dass Deutschland kein besonders egalit\u00e4res Land ist. Ob in Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Finnland oder (besonders ausgepr\u00e4gt) in \u00d6sterreich, der Schweiz und Skandinavien &#8211; in allen diesen Staaten ist die Schicht der Einkommensarmen kleiner und die Mittelschicht gefestigter als in Deutschland. Vor allem, wenn man die Kaufkraft des Einkommens betrachtet, also die unterschiedlich hohen Preisniveaus in den einzelnen L\u00e4ndern ber\u00fccksichtigt, kommen die Deutschen nicht mehr ganz so gut weg. Daran hat leider auch die Einf\u00fchrung eines allgemeinen Mindestlohns nichts ge\u00e4ndert. Ein existenzsicherndes Einkommen kann auch diese Lohn-Untergrenze nicht garantieren.<\/p>\n<p>Dass es in Deutschland vor allem in puncto Mindestlohn noch Nachholbedarf gibt, belegt auch der <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_report_55_2020.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WSI-Mindestlohnbericht 2020<\/a>. Im internationalen Vergleich liegt der aktuell in Deutschland geltende Mindestlohn von 9,35 Euro eher im mittleren Bereich. W\u00e4hrend der Mindestlohn in anderen westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern l\u00e4ngst \u00fcber der 10- oder sogar 12-Euro-Marke liegt, hinkt Deutschland noch hinterher.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland in der Tat ausgepr\u00e4gter als in vielen europ\u00e4ischen Nachbarstaaten. Dennoch z\u00e4hlen die Deutschen nach wie vor zu den Einkommensstarken in der EU. Den meisten Deutschen geht es daher tats\u00e4chlich gut. Nichtsdestotrotz herrscht hierzulande auch Nachholbedarf, beispielsweise bei den Verdienstunterschieden zwischen M\u00e4nnern und Frauen, beim Mindestlohn sowie beim Verdienstabstand zwischen den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern. Hieran gilt es zu arbeiten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<em>Empfindet ihr die Geh\u00e4lter in Deutschland als fair? Wir freuen uns auf eure Kommentare und Meinungen!<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593487139932-aae3b9e7-1147&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Statistisches Bundesamt: Verdienste in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/_inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/_inhalt.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>Statistisches Bundesamt: Verdienste und Verdienstunterschiede <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Verdienstunterschiede\/_inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Verdienstunterschiede\/_inhalt.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>Institut der Deutschen Wirtschaft (IW): Arm und Reich ist auch eine Frage des Ma\u00dfstabs <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/iw-kurzberichte\/beitrag\/judith-niehues-arm-und-reich-ist-auch-eine-frage-des-massstabs-376096.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.iwkoeln.de\/studien\/iw-kurzberichte\/beitrag\/judith-niehues-arm-und-reich-ist-auch-eine-frage-des-massstabs-376096.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>Welt.de: So viel verdienen die Deutschen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article206799501\/Durchschnittsgehalt-in-Deutschland-So-hoch-sind-Gehalt-Einkommen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article206799501\/Durchschnittsgehalt-in-Deutschland-So-hoch-sind-Gehalt-Einkommen.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland?\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wie-hoch-ist-das-durchschnittsgehalt-in-deutschland\/#more-1942\" aria-label=\"Mehr zu Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland?\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1945,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[60,55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"779b648274eb4bbebe54eb46d995259e","server":"","url":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/779b648274eb4bbebe54eb46d995259e"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1942"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1942"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1942\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}