{"id":1997,"date":"2019-05-09T13:38:17","date_gmt":"2019-05-09T11:38:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=1997"},"modified":"2021-08-10T14:33:42","modified_gmt":"2021-08-10T12:33:42","slug":"koerpersprache-im-vorstellungsgespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/koerpersprache-im-vorstellungsgespraech\/","title":{"rendered":"K\u00f6rpersprache im Vorstellungsgespr\u00e4ch: Das sind die 15 schlimmsten Fehler"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Ein Vorstellungsgespr\u00e4ch sollte gut vorbereitet sein. Das bedeutet zum einen, dass sich der Bewerber mit den h\u00e4ufigsten Standardfragen vertraut macht, seinen Lebenslauf im Schlaf runterbeten kann und sich ausf\u00fchrlich \u00fcber das Unternehmen informiert, das zum Gespr\u00e4ch geladen hat. Zum anderen sollte die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespr\u00e4ch aber nicht nur auf verbaler, sondern immer auch auf extraverbaler Ebene stattfinden. Denn erfahrene Personaler schenken auch der K\u00f6rpersprache besondere Aufmerksamkeit. Welche Fehler man auf jeden Fall vermeiden sollte, dar\u00fcber m\u00f6chten wir euch im Folgenden gerne aufkl\u00e4ren!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Das macht die extraverbale Ebene so bedeutend<\/h2>\n<p>In der Kommunikationssituation des Bewerbungsgespr\u00e4chs wirken Bewerber grunds\u00e4tzlich \u00fcber drei Ausdrucksebenen:<\/p>\n<ol>\n<li>Verbale Ebene (Sprache)<\/li>\n<li>Paraverbale Ebene (Stimme und Sprechausdruck)<\/li>\n<li>Extraverbale Ebene (K\u00f6rpersprache und K\u00f6rperausdruck).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Erfahrene Personaler schenken daher nicht nur der verbalen und paraverbalen Ebene Beachtung, sondern stets auch der extraverbalen Ebene. Manche Personaler messen der K\u00f6rpersprache und dem K\u00f6rperausdruck sogar mehr Gewicht bei als dem &#8222;Gesagten&#8220;. Schlie\u00dflich lassen sich mit ein wenig \u00dcbung und einer gesunden Menschenkenntnis Unwahrheiten durch das Analysieren der K\u00f6rpersprache ganz leicht entlarven.<\/p>\n<p>Als Bewerber wird man also dann als besonders kompetent und authentisch wahrgenommen, wenn das Ausdrucksverhalten in sich kongruent und angemessen erscheint. Transportieren alle drei Ebenen zueinander passende Aussagen und erwecken einen stimmigen Eindruck, kann der Personaler davon ausgehen, dass man sich wirklich authentisch pr\u00e4sentiert hat. Und dadurch steigt die Chance auf den Job.<\/p>\n<p>Allerdings bereiten sich nur die wenigsten Bewerber auch extraverbal auf ein Vorstellungsgespr\u00e4ch vor. Dabei hat die K\u00f6rpersprache, wie bereits erw\u00e4hnt, das Zeug dazu, den gesamten guten Eindruck im Nullkommanix zunichte zu machen \u2013 oder eben das entscheidende Z\u00fcnglein an der Waage zu sein, um die Jobzusage zu erhalten. Es ist daher absolut empfehlenswert, auch der K\u00f6rpersprache und dem K\u00f6rperausdruck bei der Vorbereitung auf das Gespr\u00e4ch besondere Aufmerksamkeit zu schenken.<\/p>\n<h3>Diese Faktoren wirken auf die K\u00f6rpersprache ein:<\/h3>\n<p>In erster Linie wirken Gestik und Mimik auf die K\u00f6rpersprache ein. Auch die K\u00f6rperhaltung spielt bei der extraverbalen Ebene jedoch eine gro\u00dfe Rolle. Hinzu kommen weitere Faktoren wie etwa der Blickkontakt und die Art und Weise, wie man sich im Raum bewegt. Gerade der Blickkontakt hat eine sehr wichtige kommunikative Funktion. Denn: Das Aufrechterhalten oder Abbrechen des Blickkontakts kann dem Personaler als ein wichtiges interaktionales Merkmal dienen.<\/p>\n<h3>Zwischenfazit:<\/h3>\n<p>Ob wir reden oder nicht, unser K\u00f6rper sendet unentwegt Signale aus. Gerade die nonverbalen Signale werden von erfahrenen Personalern bewusst wahrgenommen und haben gro\u00dfen Einfluss darauf, welche Meinung sich der Job-Interviewer \u00fcber uns bildet.<\/p>\n<p>Die K\u00f6rpersprache beim Vorstellungsgespr\u00e4ch verr\u00e4t dem Personaler also viele Informationen, die \u00fcber das gesprochene Wort hinausgehen. Daher ist es wichtig, die K\u00f6rpersprache im Vorstellungsgespr\u00e4ch richtig einzusetzen, um einen positiven und bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Welche Fehler es unbedingt zu vermeiden gilt, erkl\u00e4ren wir euch jetzt![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Das sind die 15 schlimmsten Fehler<\/h2>\n<h3>1.) Fehlender Augenkontakt<\/h3>\n<p>Fehlender Augenkontakt l\u00e4sst nicht nur auf ein mangelndes Selbstbewusstsein schlie\u00dfen, der Personaler k\u00f6nnte daraus \u2013 schlimmer noch \u2013 auch Desinteresse ableiten. Wer keinen Augenkontakt herstellt, l\u00e4uft zudem Gefahr ganz schnell in der Kategorie unauthentisch und unehrlich zu landen. Wer seinem Gegen\u00fcber nicht in die Augen blickt, erweckt schlie\u00dflich den Eindruck, als ob er etwas zu verbergen h\u00e4tte. Daher ist es eine der gr\u00f6\u00dften S\u00fcnden, beim Bewerbungsgespr\u00e4ch den Blickkontakt zum Personaler zu vermeiden.<\/p>\n<p>Wer sicher auftreten m\u00f6chte, sollte als Sprechender den Blick mindestens f\u00fcr zwei Sekunden halten, um den ersten Kontakt aufzubauen und anschlie\u00dfend immer wieder den direkten Blickkontakt suchen. Denn: Der Blickkontakt verleiht den Aussagen die notwendige \u00dcberzeugungskraft und symbolisiert zudem eine gro\u00dfe Portion Selbstsicherheit. Spricht der Personaler, ist es ratsam, ihm m\u00f6glichst kontinuierlich in die Augen und ins Gesicht zu blicken. Das zeugt von Interesse und sorgt f\u00fcr eine angenehme Gespr\u00e4chssituation.<\/p>\n<p>Bei mehreren Gespr\u00e4chspartnern sollte man Blickkontakt zu allen Interviewern aufbauen. Bei Fragen gilt es jedoch, sich haupts\u00e4chlich auf die Person zu konzentrieren, die die Frage gestellt hat.<\/p>\n<h3>2.) Starre Mimik und eingefrorenes L\u00e4cheln<\/h3>\n<p>Unbedingt vermeiden sollte man zudem eine allzu starre Mimik. Denn: Ein starrer Ausdruck wirkt wenig lebendig und somit nicht gerade \u00fcberzeugend. Ein aufgesetztes, fast schon eingefrorenes L\u00e4cheln, das nicht wirklich ernst gemeint ist, wirkt ebenfalls alles andere als \u00fcberzeugend und authentisch.<\/p>\n<p>Ein offener Blick w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs zeugt hingegen von Aufgeschlossenheit und untermauert das Interesse am Job und die eigene Motivation. Ein dezentes, aber ehrlich gemeintes L\u00e4cheln macht zudem sympathisch und verleiht den Aussagen W\u00e4rme und Authentizit\u00e4t.<\/p>\n<h3>3.) Unangemessener Handschlag<\/h3>\n<p>Auch der Handschlag ist mit einer nonverbalen Wirkung belegt. Ein schlaffer H\u00e4ndedruck vermittelt beispielsweise Schw\u00e4che, mangelndes Selbstbewusstsein und fehlende Autorit\u00e4t. Ein zu fester H\u00e4ndedruck hingegen wirkt aggressiv, fordernd und r\u00fccksichtslos.<\/p>\n<p>Am besten ist es, die Hand des anderen kurz und bestimmt zu dr\u00fccken, allerdings keinesfalls zu fest. Der Druck sollte also nat\u00fcrlich wirken und weder zu stark noch zu schwach sein. Die richtige K\u00f6rperhaltung und Blickkontakt helfen, den Handschlag angemessen zu gestalten. Ein L\u00e4cheln unterstreicht zudem das Interesse am Kennenlernen und die Freude \u00fcber die Einladung zum Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<h3>4.) Falsche K\u00f6rperhaltung<\/h3>\n<p>Wer souver\u00e4n und selbstbewusst wirken m\u00f6chte (und das sollte man bei einem Bewerbungsgespr\u00e4ch), muss die richtige Haltung einnehmen. Bauch rein, Brust raus, Schultern gerade und Kopf hoch, lautet daher die Devise. Eine gebeugte K\u00f6rperhaltung mit h\u00e4ngenden Schultern und \u2013 schlimmstenfalls auch noch \u2013 gesenktem Kopf hingegen wirkt alles andere als selbstbewusst und ist daher ein absolutes No-Go.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens wirkt sich die Haltung auch auf die Atmung und damit auf die Sprache aus. Selbst bei einem telefonischen Job-Interview ist es daher ratsam, aufrecht zu sitzen.<\/p>\n<h3>5.) H\u00e4nde verstecken<\/h3>\n<p>Wer seine H\u00e4nde versteckt, wirkt auf andere als ob er etwas zu verbergen h\u00e4tte. Schlimmer noch: Der Personaler k\u00f6nnte das Verstecken der H\u00e4nde sogar als respektlos empfinden.<\/p>\n<p>Die H\u00e4nde geh\u00f6ren daher weder in die Hosentaschen noch unter den Tisch. Das Credo lautet: H\u00e4nde zeigen. Schlie\u00dflich sind die H\u00e4nde eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente, die einem zur Verf\u00fcgung stehen, um die eigenen Worte sinnvoll zu unterstreichen.<\/p>\n<h3>6.) H\u00e4nde vor Mund, Nase, Ohren oder Augen halten<\/h3>\n<p>Die H\u00e4nde haben im Gesicht nichts verloren \u2013 weder vor dem Mund noch vor der Nase, den Ohren oder den Augen. Denn: Wer sich die H\u00e4nde vor Mund, Nase, Ohren oder Augen h\u00e4lt, wird oftmals als sch\u00fcchtern und zur\u00fcckhaltend empfunden. Wer sich im Gesicht &#8222;herumfuchtelt&#8220;, wirkt als ob er sich in der Gegenwart des anderen nicht wohl f\u00fchlt oder sich verstecken wollte.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte man niemals den K\u00f6rper verstecken \u2013 weder mit den H\u00e4nden noch mit irgendwelchen Gegenst\u00e4nden.<\/p>\n<h3>7.) Abwehrende K\u00f6rperhaltung<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt sollte man den K\u00f6rper niemals verstecken. Verschr\u00e4nkte Arme oder Beine sind daher ebenfalls tabu. Zumal das Verschr\u00e4nken der Arme oder Beine nicht nur eine gewisse Distanz erzeugt, sondern diese abwehrende K\u00f6rperhaltung dem Personaler unter Umst\u00e4nden sogar ein Gef\u00fchl von Desinteresse und Ablehnung vermitteln kann. Die H\u00e4nde oder Arme zu verschr\u00e4nken, wird schlie\u00dflich oftmals mit Abwehr und Selbstschutz gleichgesetzt.<\/p>\n<p>Wer den Personaler f\u00fcr sich gewinnen m\u00f6chte, sollte sich besser offen und aufrichtig hinsetzen und verschr\u00e4nkende Bewegungen vermeiden.<\/p>\n<h3>8.) Unruhige Bewegungen und wildes Gestikulieren<\/h3>\n<p>Zugegeben, wenn man nerv\u00f6s ist, f\u00e4llt es besonders schwer, ruhig dazusitzen. Dennoch sollte man im Bewerbungsgespr\u00e4ch nicht durch unruhige Bewegungen und wildes Gestikulieren negativ auffallen. Denn: Personaler werten dies als ein Zeichen von Unsicherheit und fehlender Stressresistenz. Wer nicht einmal einem Bewerbungsgespr\u00e4ch standhalten kann, wird dem richtigen Stress im Job ebenso wenig standhalten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrliche Handbewegungen hingegen sind in Ordnung. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen diese die getroffenen Aussagen authentisch und glaubw\u00fcrdig unterstreichen. Aber wie gesagt: Alles mit Ma\u00df und Ziel!<\/p>\n<p>Um beim Zuh\u00f6ren nicht in unpassendes Gestikulieren zu verfallen oder z.B. an den Fingern\u00e4geln zu pulen, ist es ratsam die Handfl\u00e4chen auf den Tisch zu legen. So kommt man gar nicht erst in Versuchung, wild herumzuzappeln oder nach etwas zu greifen, an dem man herumspielen kann. Alternativ kann man es aber auch wie die Kanzlerin handhaben und die H\u00e4nde dem Zuh\u00f6rer zugewandt offen vor der eigenen K\u00f6rpermitte platzieren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt also: Die H\u00e4nde sind ein wichtiges Kommunikationstool, das uns hilft das Gesagte zu unterstreichen. Wie fast immer kommt es aber auch hier auf die Intensit\u00e4t an. Beim Zuh\u00f6ren sollte man g\u00e4nzlich auf Gestikulieren verzichten.<\/p>\n<h3>9.) \u00dcbertriebene Gestiken<\/h3>\n<p>Nicht nur wildes Gestikulieren, auch \u00fcbertriebene Gestiken sollte man im Vorstellungsgespr\u00e4ch tunlichst vermeiden. Denn: Das k\u00f6nnte schnell gek\u00fcnstelt wirken, der Personaler k\u00f6nnte an der Authentizit\u00e4t des Bewerbers zweifeln. Wer zu \u00fcbertrieben gestikuliert, wird von seinem Gegen\u00fcber daher nicht mehr f\u00fcr voll genommen oder l\u00e4uft Gefahr als jemand abgestempelt zu werden, der lediglich eine Rolle spielt, um sich im bestm\u00f6glichen Licht darzustellen.<\/p>\n<h3>10.) Fingerhakeln<\/h3>\n<p>Wer nerv\u00f6s ist, neigt dazu sich an irgendetwas festzukrallen. Das wissen auch die Personaler. Daher werten sie Fingerhakeln eben auch als Stresssignal. Vor allem, wenn die H\u00e4nde permanent miteinander verzahnt bleiben, kann das Fingerhakeln fast schon krampfhaft wirken. Auch hier wird sich der Personaler also eventuell fragen, wie jemand dem Stress im Job standhalten m\u00f6chte, wenn er bereits beim Bewerbungsgespr\u00e4ch derart unsicher wird.<\/p>\n<p>Um nerv\u00f6ses Fingerhakeln zu vermeiden, gilt auch hier wieder: Man sollte die Handfl\u00e4chen auf den Tisch legen, um gar nicht erst in Versuchung zu geraten, die H\u00e4nde miteinander zu verzahnen.<\/p>\n<h3>11.) Mit Gegenst\u00e4nden spielen<\/h3>\n<p>Noch schlimmer als wildes Gestikulieren oder Fingerhakeln ist es, mit einem Kugelschreiber oder \u00e4hnlichem herumzuspielen. Das wirkt nicht sehr souver\u00e4n, sondern vermittelt dem Personaler, dass man Halt braucht. Die Folge: Der Personaler stempelt einen als unsicher und wenig stressresistent ab.<\/p>\n<p>Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, sollten etwaige Gegenst\u00e4nde wie Kugelschreiber oder Brille am besten in der Tasche verschwinden \u2013 oder zumindest am Tischrand platziert werden.<\/p>\n<h3>12.) Haare zwirbeln<\/h3>\n<p>Auch an den Haaren sollte man nicht herumspielen. Denn: Haare zwirbeln wird ebenfalls als Stresssignal interpretiert. Und Stressgesten wie z.B. st\u00e4ndiges in die Haare fassen, lassen zudem auf mangelndes Selbstvertrauen schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>13.) Unpassende Sitzhaltung<\/h3>\n<p>Auch die Sitzhaltung ruft beim Personaler bestimmte Assoziationen hervor. Wer sich im Vorstellungsgespr\u00e4ch zu sehr nach vorne lehnt, wirkt unsicher und angespannt, eine zu weit zur\u00fcckgelehnte K\u00f6rperhaltung hingegen vermittelt eine zu lockere Einstellung und l\u00e4sst den Personaler wom\u00f6glich an der Ernsthaftigkeit der Bewerbung zweifeln.<\/p>\n<p>Bei der Sitzhaltung ist also ein gesundes Mittelma\u00df gefragt. Am besten nutzt man die gesamte Sitzfl\u00e4che, nimmt eine offene K\u00f6rperhaltung ein und legt die H\u00e4nde auf den Tisch.<\/p>\n<h3>14.) Vom Gespr\u00e4chspartner abwenden<\/h3>\n<p>Sich im Gespr\u00e4ch vom Gespr\u00e4chspartner abzuwenden, kann schnell als Ignoranz oder Fluchtgedanke interpretiert werden.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt daher: Man sollte sich keinesfalls von seinem Gegen\u00fcber wegdrehen. Um Interesse zu vermitteln und dem Gegen\u00fcber das Gef\u00fchl des Zuh\u00f6rens zu geben, sollte man ihm immer den gesamten K\u00f6rper zuwenden.<\/p>\n<h3>15.) Sexuelle Reize senden<\/h3>\n<p>Und last but not least haben nat\u00fcrlich auch sexuelle Reize jeglicher Art im Vorstellungsgespr\u00e4ch nichts zu suchen. Dazu z\u00e4hlt \u00fcbrigens auch wieder das in den Haaren spielen. Das kann n\u00e4mlich nicht nur als Stress, sondern eben auch als sexueller Reiz ausgelegt werden. Frauen sollten zudem nicht das Klein-M\u00e4dchen-Schema (gro\u00dfe Augen, Kopf schief legen) erf\u00fcllen, bei M\u00e4nner sind weit auseinander stehende Beine tabu.<\/p>\n<h3>\u00dcbrigens:<\/h3>\n<p>Einer Studie der Karriereseite <a href=\"http:\/\/press.careerbuilder.com\/2017-01-12-CareerBuilder-Releases-Annual-List-of-Strangest-Interview-and-Body-Language-Mistakes\">CareerBuilder<\/a> zufolge waren f\u00fcr die befragten Personaler vor allem die folgenden Dinge die gr\u00f6\u00dften No-Gos:<\/p>\n<ol>\n<li>Vermeiden von Augenkontakt (67 %)<\/li>\n<li>Fehlendes L\u00e4cheln (39 %)<\/li>\n<li>Mit Gegenst\u00e4nden herumspielen (34 %)<\/li>\n<li>Nicht still sitzen k\u00f6nnen (32 %)<\/li>\n<li>Arme verschr\u00e4nken (32 %)<\/li>\n<li>Schlechte Haltung (31 %)<\/li>\n<li>Mit den Haaren spielen oder das Gesicht anfassen (28 %)<\/li>\n<li>Schwacher Handschlag (22 %)<\/li>\n<li>Zu viel herum gestikulieren (13 %)<\/li>\n<li>Zu kr\u00e4ftiger Handschlag (9 %)<\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Beim Bewerbungsgespr\u00e4ch achten erfahrene Personaler auf Sprache, Stimme und K\u00f6rperausdruck. Um authentisch zu wirken, ist ein kongruentes Verhalten auf diesen drei Ebenen notwendig.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wissen auch Personaler, dass einige Verhaltensweisen der Aufregung geschuldet sind. Nur weil man mal zappelt oder sich verlegen durch die Haare streicht, landet man nicht direkt auf der Abschussliste. Bei massiven Wiederholungen der Gesten, die Personalern negativ auffallen, katapultiert man sich aber leider tats\u00e4chlich ins Aus. Entscheidend ist n\u00e4mlich nicht nur, dass man die richtigen Sachen sagt, sondern auch wie man sie sagt und wie man sich dabei pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Blickkontakt, eine offene Sitzposition und ein angemessener Handschlag sind daher immer ratsam. In puncto Authentizit\u00e4t und Glaubw\u00fcrdigkeit k\u00f6nnen sie das Z\u00fcnglein an der Waage sein.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1592914134498-badc1f23-f2d5&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>FOCUS ONLINE: Verr\u00e4terische K\u00f6rpersprache: Durch falsche Mimik und Gestik sinken Ihre Jobchancen <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/videos\/lesen-sie-die-signale-verraeterische-koerpersprache-durch-diese-mimik-und-gestik-sinken-ihre-jobchancen_id_4677807.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/videos\/lesen-sie-die-signale-verraeterische-koerpersprache-durch-diese-mimik-und-gestik-sinken-ihre-jobchancen_id_4677807.html<\/a> (abgerufen am 23. Juni 2020)<\/li>\n<li>Merkur.de: Mit dieser K\u00f6rpersprache geht das Bewerbungsgespr\u00e4ch schief <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/leben\/karriere\/dieser-koerpersprache-geht-bewerbungsgespraech-schief-zr-8058840.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.merkur.de\/leben\/karriere\/dieser-koerpersprache-geht-bewerbungsgespraech-schief-zr-8058840.html<\/a> (abgerufen am 23. Juni 2020)<\/li>\n<li>Staufenbiel Institut: Vorstellungsgespr\u00e4ch: K\u00f6rpersprache \u2013 worauf es ankommt <a href=\"https:\/\/www.staufenbiel.de\/magazin\/vorstellungsgespraech\/koerpersprache.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.staufenbiel.de\/magazin\/vorstellungsgespraech\/koerpersprache.html<\/a> (abgerufen am 23. Juni 2020)<\/li>\n<li>Markus Plate: Grundlagen der Kommunikation <a href=\"https:\/\/www.utb-shop.de\/autoren\/plate-markus\/grundlagen-der-kommunikation-7158.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.utb-shop.de\/autoren\/plate-markus\/grundlagen-der-kommunikation-7158.html<\/a> (abgerufen am 23. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"K\u00f6rpersprache im Vorstellungsgespr\u00e4ch: Das sind die 15 schlimmsten Fehler\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/koerpersprache-im-vorstellungsgespraech\/#more-1997\" aria-label=\"Mehr zu K\u00f6rpersprache im Vorstellungsgespr\u00e4ch: Das sind die 15 schlimmsten Fehler\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1998,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"66c7679d263640e68c8215a8fa857910","server":"","url":"https:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/66c7679d263640e68c8215a8fa857910"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1997"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1997"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1997\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}