{"id":2003,"date":"2021-03-21T13:42:02","date_gmt":"2021-03-21T12:42:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2003"},"modified":"2021-08-10T13:32:19","modified_gmt":"2021-08-10T11:32:19","slug":"arbeitslos-nach-dem-studium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/arbeitslos-nach-dem-studium\/","title":{"rendered":"Arbeitslos nach dem Studium: Wie man die joblose Zeit sinnvoll nutzen kann"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Den Studienabschluss in der Tasche, hoffen viele auf einen direkten und erfolgreichen Start ins Berufsleben. Nur leider ist dieser nahtlose \u00dcbergang nicht immer gew\u00e4hrleistet. Im Gegenteil. Den meisten Absolventen steht ein wahrer Bewerbungsmarathon bevor, ehe sie im Berufsleben ankommen. Aber was, wenn der Job nach dem Studium trotz zahlreicher Bewerbungen eine gef\u00fchlte Ewigkeit auf sich warten l\u00e4sst? Was, wenn es eine Absage nach der anderen hagelt? Damit der Frust nicht zu gro\u00df wird, ist es wichtig, die joblose Zeit sinnvoll mit Leben zu f\u00fcllen. Denn wer die Arbeitslosigkeit sinnvoll nutzt, kann nicht nur der Frustration ein Schnippchen schlagen, sondern zudem auch noch den Lebenslauf ordentlich aufwerten. Wie das geht? Wir zeigen es euch!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Arbeitslosigkeit_unter_Akademikern_Das_sagt_die_Statistik\">Arbeitslosigkeit unter Akademikern: Das sagt die Statistik<\/a><\/li><li><a href=\"#Arbeitslosengeld_Krankenversicherung_Co_Das_gilt_es_zu_beachten\">Arbeitslosengeld, Krankenversicherung &amp; Co.: Das gilt es zu beachten<\/a><\/li><li><a href=\"#So_nutzt_man_die_joblose_Zeit_sinnvoll_Das_sind_die_besten_Optionen\">So nutzt man die joblose Zeit sinnvoll: Das sind die besten Optionen<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Statistisch betrachtet liegt die Arbeitslosigkeit bei Hochschulabsolventen im Schnitt bei lediglich 2,3 %<\/li>\n<li>20 % der Absolventen ben\u00f6tigen sechs Monate f\u00fcr die Jobsuche, 15 % suchen ein Jahr lang, 12 % l\u00e4nger als ein Jahr<\/li>\n<li>Langfristig finden 95 % der Uni-Absolventen einen Job<\/li>\n<li>Zur \u00dcberbr\u00fcckung der joblosen Zeit k\u00f6nnen Hochschulabsolventen ggf. finanzielle Unterst\u00fctzung in Anspruch nehmen (meist ALG II oder Wohngeld)<\/li>\n<li>Sinnvoll nutzen l\u00e4sst sich die joblose Zeit unter anderem durch Fort- und Weiterbildungen, Auslandsaufenthalte, Praktika und ehrenamtliche Engagements<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Arbeitslosigkeit sollte man das eigene Netzwerk erweitern, beispielsweise durch die Teilnahme an Alumni-Programmen oder fachspezifischen Messen und Kongressen<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Arbeitslosigkeit_unter_Akademikern_Das_sagt_die_Statistik\">Arbeitslosigkeit unter Akademikern: Das sagt die Statistik<\/span><\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das eigene Schicksal immer das schlimmste. Dennoch tut es gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Wenn ihr also noch keinen Job gefunden habt, k\u00f6nnt ihr euch gewiss sein, dass es in der Tat viele Leidensgenossen gibt, die nach ihrem Studium ebenfalls arbeitslos sind. Denn selbst mit Top-Noten ist ein nahtloser \u00dcbergang von der Uni ins Berufsleben keineswegs garantiert.<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Arbeitsmarktberichte\/Berufe\/generische-Publikationen\/Broschuere-Akademiker.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistik der Arbeitsagentur<\/a> brauchen von den gut 400.000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland einen Hochschulabschluss erhalten, rund 20 % sechs Monate, um einen Job zu finden. 15 % suchen ein Jahr lang und 12 % der Absolventen ben\u00f6tigen l\u00e4nger als ein Jahr f\u00fcr die Jobsuche. Geisteswissenschaftler sind hierbei meist l\u00e4nger joblos als beispielsweise Ingenieure oder Informatiker.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Ganz gleich welchen Studiengang man absolviert hat, ein Studium sch\u00fctzt langfristig gesehen in der Regel vor Arbeitslosigkeit. Statistisch betrachtet liegt die Arbeitslosigkeit bei Hochschulabsolventen dem <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/arbeitsmarktdaten\/qualo_2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung<\/a> zufolge im Schnitt n\u00e4mlich nur bei 2,3 %. Langfristig finden satte 95 % der Uni-Absolventen einen Job. Die Arbeitslosigkeit unter Akademikern ist daher laut Statistik am geringsten.<\/p>\n<p>Zugegeben, das ist nat\u00fcrlich nur ein schwacher Trost, wenn man sich gerade selbst in der Arbeitslosigkeit befindet. Dennoch sollte man keinesfalls in Frust verfallen. Irgendwann wird die Jobsuche von Erfolg gekr\u00f6nt sein. Und bis dahin gilt es, die Zeit sinnvoll zu nutzen![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Arbeitslosengeld_Krankenversicherung_Co_Das_gilt_es_zu_beachten\">Arbeitslosengeld, Krankenversicherung &amp; Co.: Das gilt es zu beachten<\/span><\/h2>\n<p>Bevor wir nun dazu \u00fcbergehen, euch die sinnvollsten Optionen f\u00fcr die joblose Zeit mit auf den Weg zu geben, m\u00f6chten wir noch auf einige grundlegende Dinge hinweisen, die ihr w\u00e4hrend der Arbeitslosigkeit beachten solltet.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal w\u00e4re da nat\u00fcrlich die Frage zu kl\u00e4ren, welche finanzielle Unterst\u00fctzung man in Anspruch nehmen kann. Schlie\u00dflich hat wohl jeder gewisse Fixkosten, die monatlich gedeckt werden m\u00fcssen. Ein eventueller Anspruch auf BAf\u00f6G besteht nun jedoch nat\u00fcrlich nicht mehr. Und auch die Eltern sind nicht mehr dazu verpflichtet, finanzielle Hilfe zu leisten.<\/p>\n<p>Wer nun glaubt, Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu haben, hat leider weit gefehlt. Nur wer mindestens ein Jahr lang einer sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung nachgegangen ist, kann Arbeitslosengeld I beantragen. Und da die meisten Studentenjobs sozialversicherungsbefreit sind, d\u00fcrfte eben auch zwangsl\u00e4ufig den wenigsten Studenten Arbeitslosengeld I zustehen.<\/p>\n<h3>Arbeitslosengeld II:<\/h3>\n<p>Als frischgebackener Uni-Absolvent bleibt daher im Grunde nur eine M\u00f6glichkeit, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen: <a href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/arbeitslosengeld-2\/finanziell-absichern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitslosengeld II<\/a>, besser bekannt als Hartz IV. Aber auch hier gilt, l\u00e4ngst nicht alle Studenten k\u00f6nnen Arbeitslosengeld II beziehen. Bei der Pr\u00fcfung auf Anspruch und H\u00f6he des Arbeitslosengelds II werden immer auch die eigenen Ersparnisse zur Berechnung herangezogen. Wer viel gespart hat, muss daher zun\u00e4chst das eigene Geld &#8222;aufbrauchen&#8220;.<\/p>\n<p>Wird Hartz IV genehmigt, erh\u00e4lt man aktuell einen <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsmarkt\/Grundsicherung\/Leistungen-zur-Sicherung-des-Lebensunterhalts\/2-teaser-artikelseite-arbeitslosengeld-2-sozialgeld.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regelsatz<\/a> von 432 Euro im Monat (Stand 2020). Zus\u00e4tzlich \u00fcbernimmt der Staat die Kosten f\u00fcr eine Mietwohnung sowie f\u00fcr die Heiz- und Nebenkosten. Des Weiteren tr\u00e4gt die Arbeitsagentur teilweise die Kosten f\u00fcr Bewerbungen und Weiterbildungen. Aber: Im Gegenzug kann das Arbeitsamt jeden, der Arbeitslosengeld bezieht, zu sogenannten &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220; oder auch zu 1-Euro-Jobs verdonnern. Lehnt man eine solche Ma\u00dfnahme oder einen Job grundlos ab, kann das Amt die Leistungen k\u00fcrzen. Hinzu kommt, dass man beispielsweise ein eventuelles Praktikum mit der Arbeitsagentur im Vorfeld absprechen muss, falls man Arbeitslosengeld bezieht. Denn eigentlich soll man dem Arbeitsmarkt, zumindest theoretisch, permanent zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Wer kein Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen m\u00f6chte, da ihn das &#8222;Fremdbestimmtsein&#8220; durch die Arbeitsagentur abschreckt, der muss sich nat\u00fcrlich nicht zwangsweise bei der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit als arbeitslos melden. Eine Beratung ist jedoch immer sinnvoll. Es ist daher ratsam, einen Termin beim zust\u00e4ndigen <a href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/vor-ort\/heidelberg\/content\/1533725426570\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochschulteam der Arbeitsagenturen<\/a> zu vereinbaren \u2013 bestenfalls schon zu Beginn des letzten Hochschulsemesters.<\/p>\n<h3>Wohngeld:<\/h3>\n<p>Eine Alternative zu Hartz IV bildet das <a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/DE\/themen\/bauen-wohnen\/stadt-wohnen\/wohnraumfoerderung\/wohngeld\/wohngeld-node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohngeld<\/a>. Unter Wohngeld versteht man, wie der Name bereits vermuten l\u00e4sst, einen Zuschuss zur Miete.<\/p>\n<p>Wohngeld dient dem Zweck, m\u00f6glichst vielen Menschen Hartz IV zu ersparen. Es kann im Grunde von jedem beantragt werden, der rund 80 % des Hartz-IV-Satzes aus anderen Quellen zusammenkratzen kann. Im Gegensatz zu Hartz IV ist Wohngeld n\u00e4mlich keine Sozialleistung, sondern an ein Mindesteinkommen gekoppelt. Wer zum Kreis der Berechtigten geh\u00f6rt, hat einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Da der Anspruch auf Wohngeld jedoch immer f\u00fcr den gesamten Haushalt berechnet wird, scheitern die Antr\u00e4ge h\u00e4ufig daran, dass die Gesamteinnahmen des Haushalts letztlich doch zu hoch sind. Nichtsdestotrotz, einen Versuch ist es wert!<\/p>\n<h3>Kranken- und Pflegeversicherung:<\/h3>\n<p>Auch das Thema Kranken- und Pflegeversicherung soll an dieser Stelle nicht unerw\u00e4hnt bleiben. F\u00fcr alle, die Arbeitslosengeld II beziehen, \u00fcbernimmt die Arbeitsagentur auch den gesetzlichen Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Wer hingegen kein Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen m\u00f6chte oder keinen Anspruch darauf hat, der muss sich freiwillig bei einer Krankenversicherung versichern. Selbst wenn man als Absolvent noch nichts verdient, muss man n\u00e4mlich f\u00fcr ein fiktives Mindesteinkommen Beitr\u00e4ge an die Krankenkasse zahlen. Dieses Mindesteinkommen f\u00fcr sonstige freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung betr\u00e4gt aktuell rund 1.062 Euro (Stand 2020). Auf dieses Mindesteinkommen wird derzeit ein <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/beitraege-und-tarife.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitragssatz<\/a> von 14,0 Prozent (ohne Krankengeldanspruch) oder 14,6 Prozent (bei Anspruch auf Krankengeld) erhoben. Hinzu kommt der Zusatzbeitrag der jeweiligen Kasse.<\/p>\n<h3>Zwischenfazit:<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend der Arbeitslosigkeit gibt es viele Dinge zu beachten. Es ist daher stets empfehlenswert, sich bei der zust\u00e4ndigen Agentur f\u00fcr Arbeit beraten zu lassen. Denn: Die Agentur f\u00fcr Arbeit unterst\u00fctzt gegebenenfalls nicht nur finanziell, sondern hilft auch in Bezug auf Bewerbungen und Weiterbildungen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"So_nutzt_man_die_joblose_Zeit_sinnvoll_Das_sind_die_besten_Optionen\">So nutzt man die joblose Zeit sinnvoll: Das sind die besten Optionen<\/span><\/h2>\n<p>Um die joblose Zeit sinnvoll zu nutzen und bei sp\u00e4teren Bewerbungsgespr\u00e4chen keine klaffende <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/luecken-im-lebenslauf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">L\u00fccke im Lebenslauf<\/a> erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen, bieten sich Uni-Absolventen verschiedene M\u00f6glichkeiten. Die besten Optionen haben wir euch im Folgenden einmal aufgelistet![\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>1.) Bei Vermittlungsagenturen und Jobb\u00f6rsen registrieren<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Die Registrierung bei einer Vermittlungsagentur oder Jobb\u00f6rse ist ein erster Schritt aus der Arbeitslosigkeit. Denn: Mit wenigen Klicks kann man dort ein Online-Profil anlegen, um selbst nach passenden Stellenanzeigen zu suchen oder aber sich von potenziellen Arbeitgebern finden zu lassen. Die Jobb\u00f6rse <a href=\"https:\/\/www.absolventa.de\/registrieren\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Absolventa<\/a> beispielsweise ist bei Jobsuchenden und Unternehmen gleicherma\u00dfen beliebt und gilt daher als probates Mittel der &#8222;passiven Jobsuche&#8220;, also des Gefundenwerdens. Einzig und allein auf das Gefundenwerden sollte man sich jedoch nicht verlassen. Bei der Jobsuche ist immer auch in besonderem Ma\u00dfe Eigeninitiative gefragt.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>2.) Bewerbungen schreiben<\/h3>\n<p>Zur Eigeninitiative geh\u00f6rt \u2013 selbstredend \u2013 in erster Linie das Verfassen von Bewerbungen. Die joblose Zeit nutzt man nat\u00fcrlich am sinnvollsten, indem man Bewerbungen schreibt und versendet! Der t\u00e4glich Check der aktuellen Stellenangebote\u00a0sowie das Verfassen von mindestens zwei bis drei Bewerbungen w\u00f6chentlich sollten fest in den Tages- und Wochenplan eingebaut werden. Auch das stete Perfektionieren der eigenen Bewerbungsunterlagen\u00a0ist ratsam. Die Bewerbungen sollten immer wieder auf Standardfloskeln sowie eine korrekte Rechtschreibung \u00fcberpr\u00fcft und an der richtigen Pr\u00e4sentation gefeilt werden. Hierbei kann auch ein <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/bewerbungscoaching\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewerbungscoaching<\/a> helfen. Ein solches Coaching ist zudem nicht nur sinnvoll, um Lebenslauf und Anschreiben upzudaten, sondern dient auch dazu, Bewerber fit f\u00fcr ein Vorstellungsgespr\u00e4ch zu machen.<\/p>\n<h3>3.) Master machen<\/h3>\n<p>Wer &#8222;nur&#8220; \u00fcber einen Bachelor-Abschluss verf\u00fcgt und erfolglos auf Jobsuche ist, sollte in Erw\u00e4gung ziehen den Master zu machen. Denn: Mit einem Master-Abschluss in der Tasche hat man auf dem Arbeitsmarkt generell bessere Chancen.<\/p>\n<h3>4.) Fort- und Weiterbildungen<\/h3>\n<p>Das Leben ist ein st\u00e4ndiges Lernen. Auch nach dem Uni-Abschluss ist daher noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Sollte der Berufseinstieg nicht nahtlos klappen, ist es daher sicherlich sinnvoll, nach Fort- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten zu suchen, um die individuellen F\u00e4higkeiten zu erweitern und gleichzeitig am eigenen Qualifikationsprofil zu schleifen. Bestenfalls sollten die Fort- und Weiterbildungen nat\u00fcrlich etwas mit dem sp\u00e4teren Berufswunsch zu tun haben. Aber auch Sprach- oder IT-Kurse sind lohnenswerte Investitionen in die berufliche Zukunft. Eine gute Anlaufstelle sind zum Beispiel auch die Industrie- und Handelskammern. Diese verf\u00fcgen \u00fcber ein umfassendes Weiterbildungsangebot, das entsprechend zertifiziert ist.<\/p>\n<p>Wer bei der Agentur f\u00fcr Arbeit vorspricht, kann sich unter Umst\u00e4nden einen Bildungsgutschein ausstellen lassen, der die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr eine Weiterbildung garantiert. Hierzu ist jedoch ein individuelles Gespr\u00e4ch notwendig, in dem der jeweilige Ansprechpartner der Agentur f\u00fcr Arbeit mit dem Uni-Absolventen bespricht, welche Weiterbildung in seinem Fall sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Generell gilt: Sich weiterzubilden, bringt einen nicht nur pers\u00f6nlich weiter, es zeugt zudem von Interesse, Engagement und Eigeninitiative. Allesamt Tugenden, die Personaler zu sch\u00e4tzen wissen. Um eine potenziell klaffende L\u00fccke im Lebenslauf braucht man sich daher keine Sorgen mehr zu machen. Vielmehr wird der k\u00fcnftige Arbeitgeber anerkennen, dass man sich aktiv um die berufliche Zukunft bem\u00fcht und das Wissen stets auf dem neuesten Stand gehalten hat.<\/p>\n<h3>5.) Praktika<\/h3>\n<p>Wenn es mit einer Festanstellung nicht klappt, sollte man zumindest nach einem Praktikum Ausschau halten. Schlie\u00dflich bieten Praktika die beste Chance, Berufserfahrung zu sammeln und sind f\u00fcr viele Unternehmen entscheidende Einflussfaktoren bei der Auswahl neuer Mitarbeiter. Und wer wei\u00df, hat man erst einmal als Praktikant sprichw\u00f6rtlich den Fu\u00df bei einem Unternehmen in der T\u00fcr, ergibt sich daraus wom\u00f6glich irgendwann mehr. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, man stellt sich gut an.<\/p>\n<p>Selbst wenn das Praktikum nur ein Praktikum bleibt, wird es den Lebenslauf aufwerten. Schlie\u00dflich ist es immer gut, erste berufliche Erfahrungen vorweisen zu k\u00f6nnen. Es versteht sich von selbst, dass das Praktikum zum angestrebten Beruf passen sollte.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Dauert ein freiwilliges Praktikum unter drei Monaten, muss es nicht verg\u00fctet werden. Bei mehr als drei Monaten hingegen erh\u00e4lt man den <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsrecht\/Mindestlohn\/mindestlohn-praktikum.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mindestlohn<\/a>.<\/p>\n<h3>6.) Auslandsaufenthalt<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Wer in Deutschland vergeblich nach einem Job sucht, sollte durchaus einen Auslandsaufenthalt in Erw\u00e4gung ziehen. Denn: Auslandserfahrungen machen sich immer gut im Lebenslauf. Wom\u00f6glich k\u00f6nnte das das letzte kleine Z\u00fcnglein an der Waage sein, das einem anschlie\u00dfend einen Job sichert.<\/p>\n<p>Besonders empfehlenswert ist die Teilnahme an einem Work&amp;Travel-Programm. So verbessert man nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern sammelt zudem wertvolle Berufserfahrung. Generell k\u00f6nnen l\u00e4ngere Auslandsaufenthalte als Erfahrungen und kulturelle Kompetenzen im Lebenslauf verbucht werden.<\/p>\n<h3>7.) Ehrenamtliches Engagement<\/h3>\n<p>Ein ehrenamtliches Engagement ist im Lebenslauf nat\u00fcrlich ebenfalls immer gern gesehen. Wer also nach dem Uni-Abschluss Zeit \u00fcberbr\u00fccken muss, sollte durchaus \u00fcber ein solches Engagement nachdenken. Gibt es in der N\u00e4he Vereine oder soziale Projekte, die mit dem studierten Fachgebiet zu tun haben, ist das nat\u00fcrlich ein zus\u00e4tzliches Plus. Zum einen, da man das theoretisch erlernte Wissen in diesem Fall auch praktisch einsetzen und vertiefen kann. Zum anderen, da die \u00dcbernahme eines Ehrenamts immer von Engagement und Motivation zeugt. Durch ein ehrenamtliches Engagement sammelt man also nicht &#8222;nur&#8220; Referenzen und Erfahrung, sondern auch Soft Skills, die der Personaler sicherlich unter dem Stichwort &#8222;soziale Kompetenz&#8220; verbuchen wird. Und viele Arbeitgeber legen eben nicht mehr nur Wert auf die Abschlussnote, sondern auch auf die Pers\u00f6nlichkeit des Bewerbers.<\/p>\n<h3>8.) Wissenschaftliche Mitarbeit<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Eine gute Alternative zum direkten Berufseinstieg ist auch die wissenschaftliche Mitarbeit an einer Hochschule oder Universit\u00e4t. Auch hier gilt: Man kann das Wissen zus\u00e4tzlich vertiefen, erste Berufserfahrung sammeln und zudem die eigenen Soft Skills verbessern (Das Stichwort lautet auch hier wieder &#8222;soziale Kompetenz&#8220;).<\/p>\n<h3>9.) Lehrt\u00e4tigkeit<\/h3>\n<p>Eine gute M\u00f6glichkeit Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken, Selbstbewusstsein zu tanken und noch dazu ein wenig Geld zu verdienen, ist auch die \u00dcbernahme einer Lehrt\u00e4tigkeit. An Volkshochschulen und privaten Bildungstr\u00e4gern sind Uni-Absolventen als Lehrer sehr gefragt. Schlie\u00dflich herrscht hier immer Bedarf an gut qualifizierten Fachkr\u00e4ften. Auch in diesem Fall wird der Personaler einen Haken bei den sozialen Kompetenzen machen und das Engagement zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<h3>10.) Netzwerk erweitern<\/h3>\n<p>Ein gro\u00dfes Netzwerk kann bei der Jobsuche extrem hilfreich sein. Daher sollte man auch bei der Jobsuche stets darum bem\u00fcht sein, das eigene Netzwerk zu erweitern. Hierzu gibt es diverse M\u00f6glichkeiten \u2013 von Hobbys und Vereinen \u00fcber ein Ehrenamt bis hin zum Besuch von fachspezifischen Messen und Konferenzen. Auch Arbeitskreise oder Alumni-Programme an den Hochschulen bieten arbeitslosen Akademikern eine gute Chance, neue Kontakte zu kn\u00fcpfen und dadurch wom\u00f6glich die Jobsuche voranzutreiben. Und nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich durch derartige Programme auch die L\u00fccke im Lebenslauf schlie\u00dfen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich hofft jeder Uni-Absolvent auf einen erfolgreichen und m\u00f6glichst nahtlosen \u00dcbergang vom Studium in den Beruf. Allerdings ist dies nun einmal eher die Ausnahme als die Regel. Selbst wenn man nach dem H\u00f6rsaal erst mal im Arbeitsamt landet, geht die Welt davon also noch lange nicht unter. Langfristig betrachtet bietet eine akademische Ausbildung n\u00e4mlich beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>Wichtig ist es, die Zwangsfreiheit sinnvoll zu nutzen, den Tag auch weiterhin zu strukturieren und sich konkrete Ziele zu setzen. Und vor allem sollte man niemals die Motivation und die Zuversicht verlieren. Dann klappt es auch mit dem Job![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593486366665-25521c50-7d23&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Bundesagentur f\u00fcr Arbeit: Blickpunkt Arbeitsmarkt: Akademikerinnen und Akademiker <a href=\"https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Arbeitsmarktberichte\/Berufe\/generische-Publikationen\/Broschuere-Akademiker.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Arbeitsmarktberichte\/Berufe\/generische-Publikationen\/Broschuere-Akademiker.pdf<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/arbeitsmarktdaten\/qualo_2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/doku.iab.de\/arbeitsmarktdaten\/qualo_2017.pdf<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>RP ONLINE: Von der Uni auf die Stra\u00dfe? Warum Uni-Absolventen kaum Arbeitslosengeld bekommen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/leben\/beruf\/berufsstart\/junge-akademiker-kein-job-und-kein-hartz-iv_aid-19950933\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/rp-online.de\/leben\/beruf\/berufsstart\/junge-akademiker-kein-job-und-kein-hartz-iv_aid-19950933<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>Bundesministerium des Innern, f\u00fcr Bau und Heimat (BMI): Wohngeld <a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/DE\/themen\/bauen-wohnen\/stadt-wohnen\/wohnraumfoerderung\/wohngeld\/wohngeld-node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/DE\/themen\/bauen-wohnen\/stadt-wohnen\/wohnraumfoerderung\/wohngeld\/wohngeld-node.html<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<li>absolventa.de: Jetzt oder nie: Das solltest du nach dem Studium noch machen. <a href=\"https:\/\/www.absolventa.de\/karriereguide\/berufseinsteiger-wissen\/zwischen-studium-und-beruf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.absolventa.de\/karriereguide\/berufseinsteiger-wissen\/zwischen-studium-und-beruf<\/a> (abgerufen am 30. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row][vc_row color=&#8220;&#8220; message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; message_box_color=&#8220;info&#8220; icon_type=&#8220;fontawesome&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220; icon_monosocial=&#8220;vc-mono vc-mono-fivehundredpx&#8220; icon_openiconic=&#8220;&#8220; icon_typicons=&#8220;&#8220; icon_entypo=&#8220;&#8220; icon_linecons=&#8220;&#8220; icon_pixelicons=&#8220;&#8220;][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Arbeitslos nach dem Studium: Wie man die joblose Zeit sinnvoll nutzen kann\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/arbeitslos-nach-dem-studium\/#more-2003\" aria-label=\"Mehr zu Arbeitslos nach dem Studium: Wie man die joblose Zeit sinnvoll nutzen kann\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2004,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55,59],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"56eb4b2f149048779655214ff4066eb9","server":"","url":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/56eb4b2f149048779655214ff4066eb9"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2003"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2003"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2003\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}