{"id":2181,"date":"2019-03-01T10:49:25","date_gmt":"2019-03-01T09:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2181"},"modified":"2021-08-10T14:45:45","modified_gmt":"2021-08-10T12:45:45","slug":"brainstorming","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/brainstorming\/","title":{"rendered":"Brainstorming: Die besten Techniken &#038; Regeln einfach erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Am Anfang aller Projekte steht immer eine Idee. Diese Idee gilt es aufzugreifen, weiterzuspinnen und auszuarbeiten. Hierbei spielt das Brainstorming h\u00e4ufig eine wesentliche Rolle. Wohl jedem ist der Begriff Brainstorming gel\u00e4ufig. Doch nur die wenigsten wissen, was tats\u00e4chlich dahintersteckt. Denn Brainstorming ist weit mehr als schlichtes &#8222;Ideen-Sammeln&#8220;. Wer die Brainstorming-Methode richtig und im Sinne des Erfinders nutzt, kann enorm davon profitieren. Im Folgenden haben wir f\u00fcr euch einmal die besten Techniken und Regeln einfach erkl\u00e4rt!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Definition_Brainstorming\">Definition: Brainstorming<\/a><\/li><li><a href=\"#Der_ideale_Ablauf\">Der ideale Ablauf<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_Regeln\">Die Regeln<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_besten_Techniken\">Die besten Techniken<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_Vor-_und_Nachteile_des_klassischen_Brainstormings\">Die Vor- und Nachteile des klassischen Brainstormings<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Brainstorming ist eine von Alex Osborn erfundene Kreativit\u00e4tstechnik<\/li>\n<li>Zum Einsatz kommt Brainstorming zur Generierung und Sammlung von Ideen, Vorschl\u00e4gen und L\u00f6sungsans\u00e4tzen<\/li>\n<li>Brainstorming setzt sich aus zwei wesentlichen Phasen zusammen: Die 1. Phase dient der Ideenfindung, die 2. Phase der Ideenbewertung<\/li>\n<li>Ohne feste Regeln kann Brainstorming nicht funktionieren<\/li>\n<li>Ein Moderator sorgt daf\u00fcr, dass die Regeln eingehalten werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Definition_Brainstorming\">Definition: Brainstorming<\/span><\/h2>\n<p>Der Begriff Brainstorming leitet sich aus den englischen W\u00f6rtern &#8222;brain&#8220; (Gehirn) und &#8222;storm&#8220; (st\u00fcrmen) ab. Das Gehirn soll also im \u00fcbertragenen Sinne von der Leine gelassen werden und losst\u00fcrmen k\u00f6nnen. Konkret bedeutet dies, dass alle am Brainstorming beteiligten Personen ihren Ideen und Gedanken zu einer bestimmten Fragestellung freien Lauf lassen sollen. Die Ideen sollen also ungefiltert hervorgebracht und zun\u00e4chst einmal eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Anzahl an Ideen zu einer bestimmten Thematik gesammelt werden. Je lebhafter daher die Gruppendiskussion im Laufe der Ideensammlung, desto besser.<\/p>\n<p>Ziel des Brainstormings ist es, in einer zweiten Phase aus den gesammelten Ideen, die sich bestenfalls gegenseitig befruchteten, einen effektiven L\u00f6sungsansatz f\u00fcr ein zuvor klar definiertes Problem zu finden.<\/p>\n<p>Brainstorming kommt jedoch nicht nur zum Einsatz, um Probleme zu l\u00f6sen. Die Kreativit\u00e4tstechnik kann vielmehr in ganz unterschiedlichen Situationen verwendet werden, zum Beispiel zur Ideenfindung im Marketing, zur Produktentwicklung oder in kreativen Meetings.<\/p>\n<h3>Ursprung des Brainstormings:<\/h3>\n<p>Entwickelt wurde die Methode des Brainstormings bereits in den 50er Jahren von Alex Osborn. Um in der von ihm mitbegr\u00fcndeten Werbeagentur BDO die Kreativit\u00e4t zu f\u00f6rdern, besann er sich der 400 Jahre alten indischen Kreativit\u00e4tstechnik des Prai-Barshana, entwickelte diese weiter und setzte sie fortan in zahlreichen Meetings ein. Das Mantra des Prai-Barshana, &#8222;using the brain to storm a problem&#8220;, gilt daher auch beim Brainstorming als Leitsatz.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Der_ideale_Ablauf\">Der ideale Ablauf<\/span><\/h2>\n<p>Das Brainstorming setzt sich im Grunde aus zwei wesentlichen Phasen zusammen. Die erste Phase dient der Ideenfindung, die zweite Phase der Ideenbewertung:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Phase: Ideenfindung (circa 30-45 Minuten)<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Zun\u00e4chst findet ein spontaner und bestenfalls sehr lebhafter Gedankenaustausch statt. Die Ideen werden gesammelt, aber nicht bewertet. Im optimalen Fall inspirieren sich die Ideen gegenseitig und f\u00fchren zu einer Vielzahl weiterer Ans\u00e4tze. Alle Ideen werden protokolliert.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Phase: Ideenbewertung (circa 30-60 Minuten)<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>In einem zweiten Schritt werden nun die gesammelten Ideen sortiert, analysiert und gefiltert. Eine M\u00f6glichkeit, Vorschl\u00e4ge zu bewerten, ist die Punktevergabe. Dabei darf jeder Teilnehmer eine feste Anzahl von Punkten frei auf alle gesammelten Vorschl\u00e4ge verteilen. Ziel ist es, eine Liste mit den vielversprechendsten Ideen und L\u00f6sungen zu erstellen.<\/p>\n<p>Damit das Brainstorming funktionieren kann, braucht es jedoch auch feste Regeln.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_Regeln\">Die Regeln<\/span><\/h2>\n<p>Ohne feste Regeln w\u00e4re es schwierig, dem beim Brainstorming entstehenden Gedankensturm standzuhalten. Regel Nummer 1 lautet daher: <strong>Es muss einen Moderator geben<\/strong>! Aufgabe des Moderators ist es zum einen, die Fragestellung klar zu formulieren und alle Teilnehmer in die Thematik einzuf\u00fchren. Zum anderen liegt es in der Verantwortung des Moderators, dass die 4 Grundregeln des Brainstormings eingehalten werden.<\/p>\n<h3>Die 4 Grundregeln des Brainstromings:<\/h3>\n<ol>\n<li><strong>Jede Anregung ist willkommen<\/strong>, gleichg\u00fcltig wie verr\u00fcckt oder realistisch. Eine Bewertung findet w\u00e4hrend der Phase der Ideenfindung nicht statt. Querdenken, freies Assoziieren, aber auch Fantasieren ist ausdr\u00fccklich erlaubt und darf nicht im Keim erstickt werden. Denn: Selbst abwegige Gedankeng\u00e4nge vergr\u00f6\u00dfern das L\u00f6sungsfeld.<\/li>\n<li><strong>Quantit\u00e4t statt Qualit\u00e4t <\/strong>lautet die Devise. Es sollen also m\u00f6glichst viele Ideen erzeugt werden. Die blo\u00dfe Anzahl der Ideen ist entscheidend. Je mehr, desto besser.<\/li>\n<li><strong>Es gibt keinerlei Urheberrechte<\/strong>. Im Gegenteil. Die Ideen der anderen Teilnehmer sollen sogar aufgegriffen und weitergesponnen werden.<\/li>\n<li><strong>Kritik oder Wertungen sind w\u00e4hrend der Ideenfindung nicht erlaubt<\/strong>. Andere Beitr\u00e4ge, Ideen und L\u00f6sungsans\u00e4tze d\u00fcrfen nicht kritisiert werden. Diskutieren und Totschlagargumente sind ebenfalls verboten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dem Moderator obliegen also komplexe Aufgaben, seine Hauptaufgabe besteht jedoch darin, dass alle zu Wort kommen, keiner diskriminiert oder kritisiert wird und der Prozess des Brainstormings nicht ins Stocken ger\u00e4t.<\/p>\n<h3>Die formalen Regeln:<\/h3>\n<p>So weit zu den Grundregeln des Brainstormings. Osborn formulierte f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Brainstormings jedoch noch weitere konkrete Regeln. Damit die Ideenfindung zum Erfolg f\u00fchrt, m\u00fcssen laut Osborn auch die folgenden formalen Regeln eingehalten werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Gruppengr\u00f6\u00dfe: 5-15 Personen, wobei die optimale Gruppengr\u00f6\u00dfe 5-7 Personen betr\u00e4gt<\/li>\n<li>Gruppenzusammensetzung: Unterschiedlich in Bezug auf die Kenntnisse und Erfahrungen, gleich in Bezug auf die Hierarchie. Die vielf\u00e4ltigen und abweichenden Erfahrungen und Kenntnisse aller Teilnehmer sollen dazu beitragen, m\u00f6glichst viele divergente Ideen zu finden (Stichwort: Diversit\u00e4t)<\/li>\n<li>Dauer der Ideenfindung: 30-45 Minuten<\/li>\n<li>Ablauf der Ideenfindung: Jeder Teilnehmer nennt jeweils nur eine Idee und wartet mit einer weiteren, bis er wieder an der Reihe ist<\/li>\n<li>Festhalten der Ergebnisse: Protokoll und ggf. Tonbandaufzeichnung<\/li>\n<li>Visualisierung der Ideen: zum Beispiel an einer Pinnwand, per Mindmap et cetera<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_besten_Techniken\">Die besten Techniken<\/span><\/h2>\n<p>Aus der von Osborn entwickelten Kreativit\u00e4tstechnik sind weitere Brainstorming-Varianten entstanden. Das klassische Brainstorming wurde inzwischen also durch mehrere Abwandlungen und Erg\u00e4nzungen erweitert. Die besten Techniken m\u00f6chten wir euch im Folgenden nun einmal einfach erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>1.) Nominale Gruppentechnik<\/h3>\n<p>Brainstorming beruht darauf, dass jeder Teilnehmer von allen anderen Teilnehmern alle Ideen zu h\u00f6ren bekommt und diese Ideen immer neue Ideen triggern. Die Teilnehmer sind hierbei nacheinander an der Reihe und \u00e4u\u00dfern jeweils nur eine Idee. Mit ihren weiteren Ideen m\u00fcssen sie warten, bis sie wieder an der Reihe sind. Das gr\u00f6\u00dfte Problem der Brainstorming-Methode ist daher die sogenannte Produktionsblockierung (Production Blocking). Soll hei\u00dfen: Dadurch, dass stets nur einer redet und alle anderen zuh\u00f6ren, besteht die Gefahr, dass gute Ideen in Vergessenheit geraten, da sie nicht sofort ausgesprochen werden k\u00f6nnen. Des Weiteren wird das tiefe Nachdenken unter Umst\u00e4nden durch die st\u00e4ndige Wahrnehmung anderer Ideen gest\u00f6rt. Um dieses Problem zu umgehen, ist beim Brainstorming die sogenannte Nominale Gruppentechnik weit verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Bei der Nominalen Gruppentechnik brainstormen alle Teilnehmer zun\u00e4chst einmal etwa 5 Minuten lang individuell f\u00fcr sich<\/strong>. Anschlie\u00dfend werden die Ergebnisse zusammengetragen und f\u00fcr alle Teilnehmer sichtbar notiert. Idealerweise \u00e4u\u00dfern die Teilnehmer auch hierbei abwechselnd nacheinander jeweils eine Idee. Durch das Vortragen und Sammeln der Ideen aller Teilnehmer profitiert die Gruppe nun wieder vom Triggern weiterer Ideen.<\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Bei der Nominalen Gruppentechnik arbeiten die Teilnehmer unter Beachtung der Brainstormingregeln zun\u00e4chst allein. Anschlie\u00dfend werden die Ideen gesammelt. Die Gruppeninteraktion spielt also auch bei dieser Brainstorming-Technik eine Rolle. Entscheidend ist jedoch, dass sich die Teilnehmer zun\u00e4chst in aller Ruhe Gedanken zur jeweiligen Thematik machen k\u00f6nnen, ohne in ihrem Gedankenfluss durch die Ideen der anderen Teilnehmer unterbrochen zu werden. Au\u00dferdem verhindert das individuelle Brainstorming zu Beginn, dass in der eigentlichen Ideenfindungsphase die ersten Vorschl\u00e4ge dominieren und die Teilnehmer zu stark beeinflussen und eingrenzen.<\/p>\n<h3>2.) Online-Brainstorming<\/h3>\n<p>Um das Problem der Produktionsblockierung zu umgehen, aber trotzdem an den Ideen anderer teilzuhaben, kommt auch das Online-Brainstorming immer h\u00e4ufiger zum Einsatz. Hierzu gibt es <strong>spezielle Brainstorming-Tools, die den Teilnehmern eine Kollaboration erm\u00f6glichen<\/strong>. Bew\u00e4hrt haben sich beispielsweise Wikis und vor allem Google-Dokumente. Diese Brainstorming-Tools erm\u00f6glichen es allen Teilnehmern, gleichzeitig daran zu arbeiten. <strong>Alle Teilnehmer greifen beim Online-Brainstorming also von ihren Rechnern auf das gemeinsam zu bearbeitende Dokument zu. <\/strong><\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Jeder Teilnehmer kann seine Ideen jederzeit in das gemeinsame Dokument eintragen, ohne durch das Anh\u00f6ren der anderen Ideen im eigenen Denkprozess gest\u00f6rt zu werden. Trotzdem k\u00f6nnen die Ideen der anderen Teilnehmer im Gesamtdokument mitverfolgt werden. Die Ideen k\u00f6nnen also auch in diesem Fall neue Ideen triggern, die Gefahr der Produktionsblockierung besteht jedoch nicht. Denn: Jeder Teilnehmer kann zun\u00e4chst seine eigenen Gedanken bis zum Ende verfolgen, ehe er sich die anderen Ideen im Dokument anschaut und wom\u00f6glich neue Anregungen erh\u00e4lt. Somit geht keine Idee verloren.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass die Teilnehmer sich nicht mehr zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort versammeln m\u00fcssen. Au\u00dferdem kommt diese Methode eher zur\u00fcckhaltenden Menschen entgegen, die sich in der Gruppe wom\u00f6glich zieren w\u00fcrden, ihre Ideen zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<h3>3.) Brainwriting<\/h3>\n<p>Auch beim Brainwriting wird Wert darauf gelegt, dass in der Phase der Ideenfindung zun\u00e4chst jeder Teilnehmer seine Ideen aufschreibt, sodass auch wirklich keine Idee verloren geht. Anschlie\u00dfend pr\u00e4sentiert dann jeder Teilnehmer seine Ideen. Diese werden nun wie gewohnt diskutiert und zusammengefasst.<\/p>\n<p>Auch das Brainwriting verfolgt also das Ziel, wechselseitige Assoziationen zu erzeugen. Nur werden die <strong>Ideen eben nicht im Gespr\u00e4ch direkt ausgesprochen, sondern zun\u00e4chst aufgeschrieben und erst in einem zweiten Schritt unter den Teilnehmern ausgetauscht<\/strong>. Nun beginnt auch beim Brainwriting der Prozess des Triggerns. Die Sitzungsteilnehmer sollen sich von den niedergeschriebenen Ideen anderer Teilnehmer anregen lassen und diese weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Vor allem sch\u00fcchternen, eher introvertierten Teilnehmern kommt das Aufschreiben entgegen. Bei allen Methoden, bei denen die Teilnehmer zun\u00e4chst individuell f\u00fcr sich brainstormen, soll verhindert werden, dass einige Teilnehmer den gesamten Brainstormingprozess dominieren und andere nicht zu Wort kommen.<\/p>\n<h3>4.) CNB (Collective Notebook)-Methode<\/h3>\n<p><strong>Bei der CNB-Methode erh\u00e4lt jeder Teilnehmer den Auftrag, Ideen zu einem vorformulierten Problemkomplex \u00fcber einen festgelegten Zeitraum (etwa zwei Wochen) schriftlich festzuhalten.<\/strong> Ausreichend Zeit also, gen\u00fcgend Ideen zu sammeln und den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen. Nach der festgesetzten Frist werden die Ideen dann zwischen den Teilnehmern ausgetauscht. Auf der Grundlage des somit entstehenden Ideenpools sollen nun gemeinsam praxistaugliche Vorschl\u00e4ge entwickelt werden.<\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Die CNB-Methode eignet sich besonders f\u00fcr komplexe Probleme oder dann, wenn die Teilnehmer aus terminlichen, \u00f6rtlichen oder anderen Gr\u00fcnden nicht zusammentreffen k\u00f6nnen. Auch f\u00e4llt es vielen Menschen leichter, die Ideen in Ruhe zu entwickeln und sie nicht direkt und spontan mit allen Teilnehmern teilen zu m\u00fcssen. Aber: Durch die sp\u00e4te Auseinandersetzung mit Ideen der anderen Teilnehmer kommen jedoch unter Umst\u00e4nden die Ideenanregung und Assoziationen zu kurz.<\/p>\n<h3>5.) 635-Methode<\/h3>\n<p>Bei der 635-Methode <strong>schreiben sechs Personen jeweils drei Ideen in f\u00fcnf Minuten nieder. Anschlie\u00dfend tauschen die Teilnehmer die Ideen in einer festgelegten Reihenfolge untereinander aus<\/strong>. Nun kann jeder Teilnehmer bei der n\u00e4chsten Ideen-Runde auf den Ideen der anderen Sitzungsteilnehmer aufbauen. Da bei jeder weiteren Runde neue Ideen hinzukommen, wird es jedoch unter Umst\u00e4nden immer schwerer, originelle, noch ungenannte Vorschl\u00e4ge zu entwickeln.<\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Auch diese Methode kommt jedoch sch\u00fcchternen, eher introvertierten Teilnehmern entgegen.<\/p>\n<h3>6.) Osborn-Methode<\/h3>\n<p>Bei der Osborn-Methode handelt es sich um einen <strong>Perspektivwechsel<\/strong>. Die Osborn-Methode kommt dann zum Einsatz, wenn schon nach kurzer Zeit keine Ideen mehr produziert werden. Ein Perspektivwechsel, das hei\u00dft eine Umformulierung der Problemstellung beziehungsweise der Fragestellung, soll bei dieser Methode den Ideenfluss, also den Kreativit\u00e4tsprozess wieder ankurbeln. Hierzu entwickelte Osborn einen Fragekatalog, den die Teilnehmer des Brainstormings bis zum Ende durcharbeiten sollen. Entscheidend ist hierbei, dass wirklich jede Frage beantwortet und bis zum Ende durchdacht wird. Erst wenn den Teilnehmern nichts mehr zu einer Frage einf\u00e4llt, sollte zur n\u00e4chsten Frage gewechselt werden.<\/p>\n<p>Diese Fragen gilt es abzuarbeiten:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Andere Anwendungsm\u00f6glichkeiten!<\/strong><br \/>\nWie k\u00f6nnte x (wo)anders eingesetzt werden?<\/li>\n<li><strong>Anpassen!<\/strong><br \/>\nWas \u00e4hnelt x? Was k\u00f6nnte \u00fcbernommen werden?<\/li>\n<li><strong>Ver\u00e4ndern!<\/strong><br \/>\nWelche Aspekte\/Merkmale von x k\u00f6nnen ver\u00e4ndert werden?<\/li>\n<li><strong>Vergr\u00f6\u00dfern!<\/strong><br \/>\nKann man x vergr\u00f6\u00dfern\/verst\u00e4rken\/erh\u00f6hen\/verl\u00e4ngern\/&#8230;?<\/li>\n<li><strong>Verkleinern!<\/strong><br \/>\nKann man x verkleinern\/abschw\u00e4chen\/verk\u00fcrzen\/verfeinern\/&#8230;?<\/li>\n<li><strong>Ersetzen!<\/strong><br \/>\nWas k\u00f6nnte man an x ersetzen\/austauschen?<\/li>\n<li><strong>Umstellen!<\/strong><br \/>\nKann man Teile von x tauschen, die Reihenfolge \u00e4ndern oder Ursache-Wirkung umdrehen?<\/li>\n<li><strong>Ins Gegenteil verkehren!<\/strong><br \/>\nKann man das Gegenteil von x machen? Wie sieht das Spiegelbild von x aus?<\/li>\n<li><strong>Kombinieren!<\/strong><br \/>\nKann man x mit anderen Ideen verbinden? Kann x Teil von etwas Gr\u00f6\u00dferem sein? Kann man x in kleinere Teile aufspalten?<\/li>\n<li><strong>Transformieren!<br \/>\n<\/strong>Kann man x zusammenballen\/ausdehnen\/komprimieren\/verfl\u00fcssigen\/&#8230;?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Die Osborn-Methode erm\u00f6glicht die Betrachtung einer Fragestellung beziehungsweise Thematik von verschiedenen Seiten. Aufgrund der engen methodischen F\u00fchrung ist sie jedoch weniger f\u00fcr den Anfang eines Projektes geeignet. Zur Nachbereitung von Brainstormingsitzungen oder bereits w\u00e4hrend der Brainstormingsitzungen, wenn es zu einem Ideenstillstand kommt, ist die Osborn-Methode aber ein probates Mittel, voranzukommen.<\/p>\n<h3>7.) Reverse Brainstorming<\/h3>\n<p>Das Reverse Brainstorming stellt den gesamten Brainstroming-Prozess auf den Kopf. Anstatt nach der L\u00f6sung eines Problems zu suchen, fragt sich die Gruppe, wie das Problem verursacht werden k\u00f6nnte. Die <strong>Umkehrtechnik<\/strong> geht das Thema also bewusst von der anderen Richtung an, indem die Ausgangslage ver\u00e4ndert wird.<\/p>\n<p>Die gefundenen Ideen sollen nun zum einen zum Verst\u00e4ndnis der Ursachen des Problems beitragen und zum anderen im Umkehrschluss Auskunft dar\u00fcber geben, wie man das urspr\u00fcngliche Problem in den Griff bekommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise ist hierbei an die des klassischen Brainstormings angelehnt:<\/p>\n<ul>\n<li>Schritt 1: Das <strong>Problem identifizieren<\/strong><\/li>\n<li>Schritt 2: <strong>Problem umkehren<\/strong>, also nicht danach fragen, wie das Problem gel\u00f6st, sondern wie es verursacht werden k\u00f6nnte<\/li>\n<li>Schritt 3: <strong>Klassisches Brainstorming<\/strong>, allerdings werden hierbei Ideen f\u00fcr das &#8222;Reverse Problem&#8220; gesucht<\/li>\n<li>Schritt 4: <strong>Ideen und L\u00f6sungsans\u00e4tze <\/strong>des Reverse Brainstormings<strong> wieder umdrehen<\/strong><\/li>\n<li>Schritt 5: <strong>Die besten Ideen ausw\u00e4hlen<\/strong>, um diese weiterzuverfolgen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Die neue Perspektive liefert wom\u00f6glich ungeahnte L\u00f6sungsans\u00e4tze. Da sich jedoch nicht jedes Problem so einfach umdrehen l\u00e4sst, kommt diese Methode meist nur zum Einsatz, wenn das klassische Brainstorming keine zufriedenstellende L\u00f6sung ergibt und sich das Problem eben auch sehr pr\u00e4zise umdrehen l\u00e4sst.<\/p>\n<h3>8.) Die 6-H\u00fcte-Technik<\/h3>\n<p>Die 6-H\u00fcte-Methode wurde 1986 von Edward de Bono ins Leben gerufen und l\u00e4sst sich wohl am besten als <strong>eine Art Rollenspiel<\/strong> beschreiben. Schwerpunkt der Methode ist das Vertiefen bereits angedachter Ideen, weniger die Findung komplett neuer L\u00f6sungswege. Die 6-H\u00fcte-Technik kann daher bestens mit der Kreativit\u00e4tstechnik des Brainstormings kombiniert werden und soll an dieser Stelle somit nicht unerw\u00e4hnt bleiben.<\/p>\n<p>Bei der 6-H\u00fcte-Technik bekommen sechs\u00a0Personen jeweils einen &#8222;Hut&#8220; in einer bestimmten Farbe. Jede Farbe steht dabei f\u00fcr eine vorgegebene Art zu denken.<\/p>\n<ul>\n<li>Wei\u00df = <strong>Analytisches Denken<\/strong>, Konzentration auf Tatsachen, objektiv argumentieren<\/li>\n<li>Rot = <strong>Emotionales Denken<\/strong>, Konzentration auf Gef\u00fchle, subjektiv argumentieren<\/li>\n<li>Schwarz = <strong>Kritisches Denken<\/strong>, Risikobetrachtung, Probleme, Skepsis, Kritik und \u00c4ngste beschreiben, objektiv argumentieren<\/li>\n<li>Gelb = <strong>Optimistisches Denken<\/strong>, Best-Case-Szenario, spekulativ argumentieren<\/li>\n<li>Gr\u00fcn = <strong>Kreatives Denken<\/strong>, konstruktiv Argumentieren<\/li>\n<li>Blau = <strong>Moderierendes Denken<\/strong>, das gro\u00dfe Ganze im Blick<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jeder Teilnehmer nimmt nun die f\u00fcr ihn angedachte Rolle und Perspektive ein. Dadurch soll eine effiziente Diskussion erreicht werden. Gleichzeitig soll kein Blickwinkel au\u00dfer Acht gelassen werden.<\/p>\n<p>Vorteil:<\/p>\n<p>Der Vorteil dieser Methode ist, dass auch kontroverse Gedanken und Ideen ge\u00e4u\u00dfert werden k\u00f6nnen, ohne dass die vorschlagende Person sich rechtfertigen muss. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen sich die Teilnehmer immer auf die jeweilige Rolle berufen. Dadurch wird das Konfliktpotenzial gesenkt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_Vor-_und_Nachteile_des_klassischen_Brainstormings\">Die Vor- und Nachteile des klassischen Brainstormings<\/span><\/h2>\n<h3>\u2714 Vorteile:<\/h3>\n<ul>\n<li>Einfache Vorbereitung<\/li>\n<li>Wenig Aufwand bei der Durchf\u00fchrung<\/li>\n<li>Eine Vielzahl an Ideen in kurzer Zeit<\/li>\n<li>Viele Mitarbeiter k\u00f6nnen in den Probleml\u00f6sungsprozess einbezogen werden, was oft zu einer Verbesserung der Gruppenatmosph\u00e4re beitr\u00e4gt<\/li>\n<li>Jeder hat Gelegenheit, seine Ideen zu \u00e4u\u00dfern<\/li>\n<li>Die Gruppendynamik f\u00fchrt zu gegenseitigen Anregungen und kreativen Ans\u00e4tzen; die Ideen der Teilnehmer triggern jeweils weitere Ideen bei den anderen Teilnehmern, wodurch ein sich selbst verst\u00e4rkender Prozess entsteht<\/li>\n<\/ul>\n<h3>\u2716 Nachteile:<\/h3>\n<ul>\n<li>Erfolg eines Brainstormings h\u00e4ngt von der individuellen Kreativit\u00e4t aller Teilnehmer ab<\/li>\n<li>Bei gro\u00dfen Ideensammlungen unter Umst\u00e4nden aufwendige Nachbearbeitung notwendig<\/li>\n<li>Zur\u00fcckhaltenden Menschen f\u00e4llt es wom\u00f6glich schwer, ihre Ideen in der Gruppe zu \u00e4u\u00dfern<\/li>\n<li>Ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/psychologie-kreativitaet-ist-harte-arbeit-1.492003\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Experiment der Universit\u00e4t Utrecht<\/a> zeigte, dass Gruppen 20 bis 50 Prozent weniger Ideen hervorbringen als Einzelne, die konzentriert nachdenken<\/li>\n<li>Gefahr der Produktionsblockierung; gute Ideen k\u00f6nnten zum Beispiel vergessen werden, wenn sie nicht sofort ausgesprochen werden k\u00f6nnen, tiefes Nachdenken k\u00f6nnte durch die st\u00e4ndige Wahrnehmung anderer Ideen gest\u00f6rt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Brainstorming erfordert feste Regeln und einen klar strukturierten Ablauf. Ohne diese Regeln und Rahmenbedingungen kann Brainstorming nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Die Kernessenz des Brainstormings l\u00e4sst sich wohl am besten mit dem Leitsatz &#8222;Qualit\u00e4t durch Quantit\u00e4t&#8220; zusammenfassen. Beim Brainstorming entsteht schlie\u00dflich zun\u00e4chst einmal kein fertiges Produkt, sondern eine Grundidee. Anschlie\u00dfend ist die Feinarbeit vonn\u00f6ten, um die (Ideen-)Spreu sprichw\u00f6rtlich vom Weizen zu trennen. Diese Nachbearbeitung kann zuweilen aufwendig sein. Dennoch z\u00e4hlt Brainstorming zu den effektivsten Methoden der Ideenfindung.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1593054280453-8fc6708e-3987&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>impulse.de: Diese Regeln machen jedes Brainstorming produktiver <a href=\"https:\/\/www.impulse.de\/management\/personalfuehrung\/brainstorming\/4055176.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.impulse.de\/management\/personalfuehrung\/brainstorming\/4055176.html<\/a> (abgerufen am 25. Juni 2020)<\/li>\n<li>Welt.de: Brainstorming: Sechs Regeln sorgen f\u00fcr sprudelnde Kreativit\u00e4t <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article138695331\/Sechs-Regeln-sorgen-fuer-sprudelnde-Kreativitaet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article138695331\/Sechs-Regeln-sorgen-fuer-sprudelnde-Kreativitaet.html<\/a> (abgerufen am 25. Juni 2020)<\/li>\n<li>wirtschaftswissen.de: Kreative Ideen finden: Brainstorming &#8211; Definition, Ablauf &amp; Tipps <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftswissen.de\/unternehmensgruendung-und-fuehrung\/arbeitsorganisation\/projektmanagement-planung\/arbeitstechnik-das-klassische-brainstorming\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.wirtschaftswissen.de\/unternehmensgruendung-und-fuehrung\/arbeitsorganisation\/projektmanagement-planung\/arbeitstechnik-das-klassische-brainstorming\/<\/a> (abgerufen am 25. Juni 2020)<\/li>\n<li>SPIEGEL Job &amp; Karriere: Brainstorming: Warum wir das unsinnige Gruppen-Gr\u00fcbeln so lieben <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/brainstorming-warum-das-gruppen-gruebeln-unsinnig-ist-a-1089653.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/brainstorming-warum-das-gruppen-gruebeln-unsinnig-ist-a-1089653.html<\/a> (abgerufen am 25. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Brainstorming: Die besten Techniken &#038; Regeln einfach erkl\u00e4rt\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/brainstorming\/#more-2181\" aria-label=\"Mehr zu Brainstorming: Die besten Techniken &#038; Regeln einfach erkl\u00e4rt\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2182,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"d1651aa755534b8e9bc790f3a90ea25e","server":"","url":"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/d1651aa755534b8e9bc790f3a90ea25e"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2181"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2181\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}