{"id":2244,"date":"2019-04-12T16:45:04","date_gmt":"2019-04-12T14:45:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2244"},"modified":"2021-08-10T14:31:57","modified_gmt":"2021-08-10T12:31:57","slug":"arbeitstag-produktivitaet-steigern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/arbeitstag-produktivitaet-steigern\/","title":{"rendered":"Den Arbeitstag ideal gestalten: Wie sich die Produktivit\u00e4t steigern l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Mal l\u00e4uft es auf der Arbeit wie am Schn\u00fcrchen \u2013 und ein anderes Mal dagegen gar nicht rund. Dabei lie\u00dfe sich dem Ganzen ganz leicht Abhilfe schaffen. Wer seinen Arbeitstag richtig gestaltet, die pers\u00f6nlichen Hochphasen nutzt, wird seine Produktivit\u00e4t deutlich steigern. Und \u2013 zack \u2013 schon l\u00e4uft es jeden Tag rund auf der Arbeit. Wie das funktioniert? Wir verraten es euch!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Der_persoenliche_Biorhythmus\">Der pers\u00f6nliche Biorhythmus<\/a><\/li><li><a href=\"#Der_perfekte_Arbeitstag\">Der perfekte Arbeitstag<\/a><\/li><li><a href=\"#Hilfreiche_Tipps_um_die_Produktivitaet_zu_steigern\">Hilfreiche Tipps, um die Produktivit\u00e4t zu steigern<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Der Arbeitsplan sollte sich am pers\u00f6nlichen Biorhythmus orientieren<\/li>\n<li>Denn: Wer die Arbeit an den pers\u00f6nlichen Biorhythmus anpasst und die eigenen Leistungshoch-Phasen gezielt nutzt, kann seine Leistung, Kreativit\u00e4t und Produktivit\u00e4t deutlich steigern<\/li>\n<li>Zudem empfiehlt es sich, die Arbeit alle 90 Minuten kurz ruhen zu lassen; nach rund 4 Stunden sollte immer auch eine l\u00e4ngere Pause erfolgen<\/li>\n<li>Auch die Rahmenbedingungen sollten stimmen, d.h. keine St\u00f6rger\u00e4usche, gute Lichtverh\u00e4ltnisse, angenehme Temperaturen etc.<\/li>\n<li>Power-Naps helfen ebenfalls, die Produktivit\u00e4t zu steigern<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Der_persoenliche_Biorhythmus\">Der pers\u00f6nliche Biorhythmus<\/span><\/h2>\n<p>Um den Arbeitstag ideal zu gestalten, ist es wichtig, den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu kennen. Da kein Mensch diesbez\u00fcglich exakt wie der andere tickt, lassen sich keine generellen Aussagen \u00fcber den Biorhythmus treffen. Dennoch zeigen <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/wissen\/13369-rtkl-biorhythmus-die-unerbittliche-innere-uhr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wissenschaftliche Studien<\/a> gewisse Tendenzen auf.<\/p>\n<p>Bei den meisten Menschen liegen die Leistungshoch-Phasen am Vormittag und am sp\u00e4ten Nachmittag. Diese Zeiten eignen sich demzufolge bei vielen am besten, um schwierige Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Gr\u00f6\u00dfere, zeitintensivere Arbeiten sollte man daher gezielt auf diese Leistungshoch-Phasen legen. Der individuelle Arbeitsplan sollte sich also in erster Linie am pers\u00f6nlichen Biorhythmus orientieren.<\/p>\n<p>Wer seinen pers\u00f6nlichen Biorhythmus und die Leistungshoch-Phasen kennt und die Arbeit dementsprechend einteilt, ist in der Lage seine Leistung, Kreativit\u00e4t und Produktivit\u00e4t deutlich zu verbessern.<\/p>\n<h3>Aber wie ermittelt man den pers\u00f6nlichen Biorhythmus?<\/h3>\n<p>Um den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu ermitteln, sollte man die eigene nat\u00fcrliche Leistungskurve genau beobachten. Wer notiert, wann er g\u00e4hnen muss, Hunger versp\u00fcrt oder Unruhe, wird nach einigen Tagen der Beobachtung feststellen, dass sich diese Tiefphasen immer zur gleichen Uhrzeit einstellen. Gleichzeitig sollte man auch notieren, wann man gute Arbeitsphasen und gute Gedanken hatte, denn dabei handelt es sich um Leistungshoch-Phasen.<\/p>\n<p>Wer f\u00fcr jeden Tag zur jeweiligen Uhrzeit die gef\u00fchlte Leistungsf\u00e4higkeit in eine Tabelle eintr\u00e4gt, findet schnell heraus, wann er am produktivsten ist \u2013 und wann nicht.<\/p>\n<p>Den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu ermitteln, ist der erste wichtige Schritt, die Produktivit\u00e4t auf der Arbeit zu steigern.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Der_perfekte_Arbeitstag\">Der perfekte Arbeitstag<\/span><\/h2>\n<p>Wer seinen pers\u00f6nlichen Biorhythmus kennt, sollte seinen Arbeitsplan also daran ausrichten. Soll hei\u00dfen: Schwierige Aufgaben sollten in den Leistungshoch-Phasen erledigt werden, leichtere Aufgaben hingegen in den Phasen dazwischen.<\/p>\n<p>Zudem empfiehlt es sich, die <a href=\"https:\/\/www.bkk-mobil-oil.de\/magazin\/04-2018\/richtig-pause-machen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeit alle 90 Minuten f\u00fcr 10 bis 15 Minuten ruhen zu lassen<\/a>. Nach sp\u00e4testens 4 Stunden sollte zudem immer auch eine l\u00e4ngere Pause erfolgen. Weshalb, ist schnell erkl\u00e4rt. Das menschliche Gehirn ist nun einmal nicht unbegrenzt aufnahmef\u00e4hig. Wer g\u00e4hnen muss, Hunger oder Durst versp\u00fcrt oder pl\u00f6tzlich leichter ablenkbar ist und sich nur noch schwer konzentrieren kann, steckt in einem Zwischentief. Diese Phasen sollte man zur Entspannung nutzen oder um R\u00fccksprachen zu halten, Unterlagen zu sortieren etc. Dass der Biorhythmus in Wellenform im ca. 90-Minuten-Rhythmus schwankt, sollte man daher ebenfalls bei der Gestaltung des Arbeitstags ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt daher, man sollte Pausen machen, bevor man m\u00fcde wird. Auflockerungspausen (z.B. Augen entspannen, Nacken und Arme sch\u00fctteln, dehnen etc.) sind quasi Pflicht, um den Arbeitstag produktiv zu gestalten.<\/p>\n<h3>Aber wie k\u00f6nnte ein perfekter Arbeitstag denn nun aussehen?<\/h3>\n<p>Wir verraten es euch anhand eines Beispiels f\u00fcr einen <strong>Arbeitstag von 8 bis 17 Uhr<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>8:00 Uhr: \u00dcberblick verschaffen<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn eines Arbeitstags sollte man sich zun\u00e4chst einen \u00dcberblick verschaffen, was heute alles ansteht. Welche Aufgaben m\u00fcssen erledigt werden? Welche Termine sind f\u00fcr den Tag geplant? Et cetera pp.<\/p>\n<p>Im Idealfall hat man bereits am Tag zuvor eine To-do-Liste erstellt und braucht nur kurz einen Blick darauf zu werfen.<\/p>\n<p><strong>8:15 Uhr: Den gr\u00f6\u00dften &#8222;Brocken&#8220; abarbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Es empfiehlt sich, direkt zu Beginn die Aufgabe von der To-do-Liste auszuw\u00e4hlen, die am meisten Zeit und Konzentration in Anspruch nimmt. Denn wie bereits erw\u00e4hnt sind die meisten Menschen am Vormittag am produktivsten. Die erste Leistungshoch-Phase des Tages eignet sich daher bestens f\u00fcr schwierige und komplexe Aufgaben.<\/p>\n<p>Abgesehen davon: Ist der gr\u00f6\u00dfte und schwierigste &#8222;Brocken&#8220; geschafft, beschert das ein gutes Gef\u00fchl und motiviert zus\u00e4tzlich. Die restlichen Aufgaben erscheinen im Vergleich dazu harmlos.<\/p>\n<p><strong>Gegen 10:00 Uhr: Pause machen<\/strong><\/p>\n<p>Das Gehirn ist, wie bereits erw\u00e4hnt, nur begrenzt aufnahmef\u00e4hig. Experten zufolge sollte man daher nach rund 90 Minuten eine Pause machen. Generell empfiehlt es sich, besser zwischendurch immer mal eine kurze Pause zu machen als ein oder zwei l\u00e4ngere Pausen am Tag. Denn Pausen sind wichtig, damit sich K\u00f6rper und Geist immer wieder kurz erholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am besten nutzt man diese Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen und sich neue Energie zu verschaffen.<\/p>\n<p><strong>10:10 Uhr: Gest\u00e4rkt weiterarbeiten bis zur Mittagspause<\/strong><\/p>\n<p>Nach der kurzen Pause kann man wieder wesentlich konzentrierter an den Schreibtisch zur\u00fcckkehren und produktiver weiterarbeiten. Nun gilt es bis zur Mittagspause weitere Punkte auf der To-do-Liste zu erledigen.<\/p>\n<p>Gegen 11 Uhr erreichen die meisten Menschen \u00fcbrigens ihren Leistungsh\u00f6hepunkt des Vormittags. In dieser Phase sollten die weiteren wesentlichen Punkte auf der To-do-Liste erledigt werden.<\/p>\n<p><strong>Gegen 12:00 Uhr: Mittagspause<\/strong><\/p>\n<p>Nach 4 Stunden sollte man Experten zufolge eine l\u00e4ngere Pause einplanen. Auch hier gilt es, f\u00fcr Energienachschub zu sorgen und bewusst (!) zu Mittag zu essen. Auch ein kurzer Spaziergang erh\u00f6ht die Leistungsf\u00e4higkeit nach der Pause. Dennoch verfallen die meisten Menschen direkt nach der Mittagspause zun\u00e4chst in ein \u2013 mehr oder weniger ausgepr\u00e4gtes \u2013 Leistungstief.<\/p>\n<p><strong>12:30 Uhr: Mit Routine gegen das Mittagstief<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Mittagspause folgt also bei vielen ein Leistungstief, salopp auch &#8222;Schnitzelkoma&#8220; genannt. Diese &#8222;Durchh\u00e4nge&#8220;-Phase eignet sich am besten, um Routinet\u00e4tigkeiten zu erledigen. Daf\u00fcr muss sich die Konzentration schlie\u00dflich nicht auf dem h\u00f6chsten Level befinden.<\/p>\n<p>Solche T\u00e4tigkeiten k\u00f6nnen z.B. sein: Termine vereinbaren, den Schreibtisch ordnen oder E-Mails beantworten, die lediglich eine kurze Antwort verlangen. Umfangreichere E-Mails hingegen sollten besser am Morgen abgearbeitet werden.<\/p>\n<p><strong>14:00 Uhr: Kurze Pause<\/strong><\/p>\n<p>Nach 90 Minuten ist erneut eine kurze Pause ratsam, um neue Energie zu sammeln.<\/p>\n<p><strong>14:10 Uhr: Weitere Punkte auf der To-do-Liste abhaken<\/strong><\/p>\n<p>Nun geht es daran, die weiteren Punkte auf der To-do-Liste abzuhaken. Wer am Vormittag die gr\u00f6\u00dften &#8222;Brocken&#8220; erledigt hat, d\u00fcrfte nun nicht mehr unter Zeitdruck geraten und kann den Arbeitstag relativ entspannt ausklingen lassen.<\/p>\n<p><strong>16:00 Uhr: Kurze Pause<\/strong><\/p>\n<p>Sind die weiteren Punkte auf der To-do-Liste abgehakt, darf getrost noch eine kurze Pause gemacht werden, bevor man sich der Vorbereitung des n\u00e4chsten Arbeitstags widmet.<\/p>\n<p><strong>16:10 Uhr: Den n\u00e4chsten Tag vorbereiten<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Feierabend sollte man bestenfalls bereits eine To-do-Liste f\u00fcr den n\u00e4chsten Arbeitstag erstellen. So erleichtert man sich den Start am n\u00e4chsten Morgen. Zumindest freitags sollte man sich f\u00fcr eine solche To-do-Liste Zeit nehmen. Nach dem Wochenende f\u00e4llt einem der Start in die neue Woche dadurch wesentlich leichter.<\/p>\n<p>Abgesehen davon kann man dann morgens direkt loslegen. Und \u2013 wir erinnern uns \u2013 Experten zufolge liegt die erste Leistungshoch-Phase des Tages ja am fr\u00fchen Vormittag.<\/p>\n<p><strong>16:50 Uhr: Schreibtisch aufr\u00e4umen<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Feierabend sollte man unbedingt auch den Schreibtisch aufr\u00e4umen. Denn nichts frustriert mehr, als am n\u00e4chsten Morgen auf das Chaos vom Vortag zu treffen. Alle Unterlagen, die sich noch auf dem Schreibtisch befinden, sollten daher noch wegger\u00e4umt oder zumindest sortiert werden.<\/p>\n<p><strong>17:00 Uhr Feierabend<\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Hilfreiche_Tipps_um_die_Produktivitaet_zu_steigern\">Hilfreiche Tipps, um die Produktivit\u00e4t zu steigern<\/span><\/h2>\n<h3>1.) Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen<\/h3>\n<p>Um besonders produktiv zu sein, empfiehlt es sich, an einem k\u00fchlen Ort zu arbeiten. Denn: K\u00fchle Temperaturen bringen Experten zufolge das Gehirn auf Touren. <a href=\"https:\/\/www.arbeitssicherheit.de\/themen\/arbeitssicherheit\/detail\/die-ideale-temperatur-an-kalten-tagen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20 bis 22 Grad<\/a> und viel frische Luft sind daher ideale Arbeitsbedingungen.<\/p>\n<p>Auch die Lichtverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen sich auf die Produktivit\u00e4t auswirken. 60 Watt sollten es im Arbeitszimmer bzw. B\u00fcro auf jeden Fall sein. Idealerweise w\u00e4hlt man einen Arbeitsplatz am Fenster. Das beschert einem nicht nur die besten Lichtverh\u00e4ltnisse, sondern garantiert auch eine gute Sauerstoffzufuhr.<\/p>\n<h3>2.) Rituale schaffen<\/h3>\n<p>Experten empfehlen, Rituale zu schaffen. Setzt man sich immer an den gleichen Platz und verwendet immer die gleichen Dinge bei der Arbeit (z.B. die gleiche Kaffeetasse, den gleichen Markierstift etc.), programmiert man das Gehirn auf Gew\u00f6hnung und signalisiert ihm: &#8222;Jetzt wird gearbeitet!&#8220;. Und tats\u00e4chlich kostet das Arbeiten dann weniger \u00dcberwindung. Auch dadurch l\u00e4sst sich die Produktivit\u00e4t steigern.<\/p>\n<h3>3.) Konkrete Planung<\/h3>\n<p>Je genauer und konkreter die Planung, desto gr\u00f6\u00dfer die Wahrscheinlichkeit, dass man sich an die Pl\u00e4ne h\u00e4lt. Daher sollte man stets einen Arbeitsplan erstellen und auch konkrete Uhrzeiten und fixe Zeitspannen festlegen, wann man sich welcher Arbeit widmen wird. Und keine Angst, eine genaue Planung motiviert anstatt abzuschrecken \u2013 so die Experten.<\/p>\n<p>Am besten plant man den kommenden Arbeitstag, wie eingangs bereits erw\u00e4hnt, am Ende des vorherigen Arbeitstages. So kann man morgens direkt mit der Arbeit loslegen.<\/p>\n<h3>4.) Potenzielle St\u00f6rfaktoren ausschalten<\/h3>\n<p>Manche Menschen brauchen eine gewisse Ger\u00e4uschkulisse, um besonders effektiv zu arbeiten. Andere wiederum k\u00f6nnen sich bereits beim kleinsten Ger\u00e4usch nicht mehr konzentrieren. Hier muss also jeder selbst herausfinden, wie er am effektivsten ist. Wer dazu neigt, sich schnell ablenken zu lassen, sollte potenzielle St\u00f6rfaktoren wie Radio, Smartphone etc. aber unbedingt ausschalten.<\/p>\n<h3>5.) Smartphone in der Tasche lassen<\/h3>\n<p>Wer das Smartphone nicht ausschaltet, sollte es aber zumindest stets in der Tasche lassen. Liegt es auf dem Tisch, ist die Versuchung (zu) gro\u00df, immer wieder draufzuschauen. Und diese Unterbrechungen (und seien sie noch so kurz) wirken sich negativ auf die Produktivit\u00e4t aus.<\/p>\n<h3>6.) Allein in einem stillen Raum arbeiten<\/h3>\n<p>Auch Kollegen stellen potenzielle Ablenkungen dar. Ein kurzes Pl\u00e4uschchen hier, ein kleiner Smalltalk da und \u2013 zack \u2013 schon ist wieder Zeit verloren. Solche Dinge sollte man daher besser auf die Mittagspause oder den Feierabend vertagen. Denn: <a href=\"https:\/\/www.ics.uci.edu\/~gmark\/CHI2005.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaftler der Universit\u00e4t Kalifornien<\/a> fanden heraus, dass ein B\u00fcromensch nach einer unfreiwilligen Pause bis zu 25 Minuten ben\u00f6tigt, bis er den Faden wieder aufgenommen hat. Wertvolle Zeit, in der man \u00fcberaus produktiv sein k\u00f6nnte!<\/p>\n<p>Bestenfalls sollte man sich in den Leistungshoch-Phasen daher allein in einen stillen Raum zur\u00fcckziehen. Besteht diese M\u00f6glichkeit nicht (z.B. in einem Gro\u00dfraumb\u00fcro), sollten Ohropax ein fester Bestandteil der Arbeitsausr\u00fcstung sein. Die Kollegen sollte man bitten, zu gewissen Uhrzeiten (in den Leistungshoch-Phasen) auf St\u00f6rungen weitestgehend zu verzichten. Wer mit seiner Arbeit gut durchkommt, hat schlie\u00dflich sicher gegen Ende des Arbeitstages noch Gelegenheit die Pl\u00e4uschchen nachzuholen.<\/p>\n<h3>7.) Priorit\u00e4ten setzen<\/h3>\n<p>Wichtige Arbeiten, die keinen Aufschub dulden, sollten unbedingt zuerst und in den Leistungshoch-Phasen erledigt werden. Es gilt also Priorit\u00e4ten zu setzen und die wichtigen von den weniger wichtigen Aufgaben zu unterscheiden, die notfalls auch noch einen Tag warten k\u00f6nnen. Sind die wichtigen Aufgaben erfolgreich erledigt, motiviert das zus\u00e4tzlich und beschert uns ein Gef\u00fchl der Genugtuung und Zufriedenheit. Und das wiederum wirkt sich nat\u00fcrlich ebenfalls auf die Produktivit\u00e4t aus. Wer den unangenehmen Teil der Arbeit erledigt hat, kann durchatmen und motiviert weiterarbeiten.<\/p>\n<p>Wem es schwerf\u00e4llt, Priorit\u00e4ten zu setzen, der kann <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/eisenhower-prinzip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Eisenhower-Prinzip<\/a> anwenden. Es dient dazu, anstehende Aufgaben in Kategorien einzuteilen.<\/p>\n<h3>8.) Zwischendurch f\u00fcr Ordnung sorgen<\/h3>\n<p>Auf die Leistungshoch-Phasen folgen meist kurze &#8222;Durchh\u00e4nge&#8220;-Phasen. Diese sollte man nutzen, um zwischendurch immer mal wieder f\u00fcr Ordnung zu sorgen. Denn wie sagt man so sch\u00f6n: Wer den Schreibtisch ordnet, ordnet auch den Geist! Und anschlie\u00dfend f\u00e4llt es meist leichter, erneut voll motiviert zur Tat zu schreiten. Auch mit diesem simplen Trick l\u00e4sst sich die Produktivit\u00e4t also steigern.<\/p>\n<h3>9.) To-do-Liste abhaken<\/h3>\n<p>Wer Teilerfolge visuell untermauert, kann ebenfalls die Produktivit\u00e4t steigern. Hakt man z.B. die Punkte auf der To-do-Liste bzw. dem Arbeitsplan ab, die man bereits erledigt hat, hat man nicht nur das Gef\u00fchl etwas geschafft zu haben, sondern der Erfolg ist auch deutlich sichtbar. Und der Anblick abgehakter Aufgaben kann nicht nur ungemein befriedigend sein, sondern einen neuen Motivationsschub geben. Und dieser Motivationsschub wirkt sich wiederum positiv auf die Produktivit\u00e4t aus.<\/p>\n<h3>10.) Richtig ern\u00e4hren<\/h3>\n<p>Auch die Ern\u00e4hrung wirkt sich auf die Leistungsf\u00e4higkeit aus. Wer zu wenig oder das Falsche isst, dem mangelt es an Energie, um die vor ihm liegenden Aufgaben anzugehen. Und wer keine Energie hat, ist alles andere als produktiv. Daher sollte man vor lauter Arbeit nicht das Essen vergessen oder aus Zeitmangel ungesunde Snacks und Fast Food in sich reinstopfen. Eine bewusste und gesunde Ern\u00e4hrung ist essentiell, um anschlie\u00dfend produktiv weiterzuarbeiten.<\/p>\n<h3>11.) \u00d6fter &#8222;Nein&#8220; sagen<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist es wichtig, Priorit\u00e4ten zu setzen. Wer bis zum Halse in Arbeit steckt, sollte sich also nicht auch noch die Aufgaben anderer aufs Auge dr\u00fccken lassen. Denn wer viel Energie auf andere Aufgaben verwendet, wird zwangsl\u00e4ufig nicht mit der eigenen Arbeit fertig. Um wirklich produktiv zu sein und die eigene Arbeit effektiv zu erledigen, muss man den Bitten anderer daher auch mal mit einem &#8222;Nein&#8220; begegnen.<\/p>\n<h3>12.) Power-Naps<\/h3>\n<p>Und last but not least helfen auch Power-Naps dabei, die Produktivit\u00e4t zu steigern. Was zun\u00e4chst paradox klingt, hilft tats\u00e4chlich dabei effizienter zu arbeiten. Das Tief &#8222;auszuleben&#8220; und sich wirklich auszuruhen, f\u00fchrt dazu, dass das folgende Leistungshoch auch ausgepr\u00e4gter ausf\u00e4llt. Es ist daher ratsam, die energetisierende Wirkung eines kurzen Power-Naps zu nutzen.<\/p>\n<p>Zehn Minuten ruhen oder schlafen sind vor allem nach dem Mittagessen ideal. Aber Vorsicht: Nach 10 Minuten Power-Nap sollte wirklich Schluss sein![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]<strong>\u00dcbrigens:<\/strong><\/p>\n<p>Kaffe sollte man zu Beginn einer Leistungsphase trinken, um diese zu verl\u00e4ngern. In Tiefphasen raten Experten eher davon ab. Dann sollte man dem K\u00f6rper vielmehr das geben, was er braucht: Ruhe, Sauerstoff, Vitamine oder leichte Bewegung.[\/vc_message][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Wer seine Hochphasen effektiv nutzt und die &#8222;Durchh\u00e4nge&#8220;-Phasen und Pausen richtig einplant, wird seine Leistung, Kreativit\u00e4t und Produktivit\u00e4t deutlich verbessern.<\/p>\n<p>Konzentrationsintensive Aufgaben sollten am Vormittag erledigt werden, da die meisten Menschen genau dann ihre &#8222;Primetime&#8220; haben, in der sie am produktivsten sind. Allerdings best\u00e4tigen Ausnahmen hier nat\u00fcrlich die Regel. Daher ist es essentiell, den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu kennen, um den Arbeitstag ideal gestalten zu k\u00f6nnen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1592982210970-1545ce3f-b19c&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>SPIEGEL Psychologie: Arbeiten im Takt der inneren Uhr: Kennen Sie Ihre Hochphasen? <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/psychologie\/arbeiten-im-eigenen-biorhythmus-kennen-sie-ihre-hochphasen-a-1229190.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/psychologie\/arbeiten-im-eigenen-biorhythmus-kennen-sie-ihre-hochphasen-a-1229190.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>Welt.de: Zu diesen Uhrzeiten ist dein K\u00f6rper in Hochform <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article158317761\/Zu-diesen-Uhrzeiten-ist-dein-Koerper-in-Hochform.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article158317761\/Zu-diesen-Uhrzeiten-ist-dein-Koerper-in-Hochform.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>WirtschaftsWoche: Warum Sie alle 90 Minuten Pause machen sollten <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/bessere-leistung-durch-ruhephasen-warum-sie-alle-90-minuten-pause-machen-sollten\/19231212.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/bessere-leistung-durch-ruhephasen-warum-sie-alle-90-minuten-pause-machen-sollten\/19231212.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>FitForFun: So optimierst du deinen Arbeitstag! <a href=\"https:\/\/www.fitforfun.de\/beauty\/produktivitaet-so-optimierst-du-deinen-arbeitstag-178996.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.fitforfun.de\/beauty\/produktivitaet-so-optimierst-du-deinen-arbeitstag-178996.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>manager magazin: Sechs Tricks, die Sie produktiver machen <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/geld-verdienen-charles-duhigg-sagt-wie-sie-produktiver-arbeiten-a-1081599.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/artikel\/geld-verdienen-charles-duhigg-sagt-wie-sie-produktiver-arbeiten-a-1081599.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row][vc_row color=&#8220;&#8220; message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; message_box_color=&#8220;info&#8220; icon_type=&#8220;fontawesome&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220; icon_monosocial=&#8220;vc-mono vc-mono-fivehundredpx&#8220; icon_openiconic=&#8220;&#8220; icon_typicons=&#8220;&#8220; icon_entypo=&#8220;&#8220; icon_linecons=&#8220;&#8220; icon_pixelicons=&#8220;&#8220;][vc_column][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Den Arbeitstag ideal gestalten: Wie sich die Produktivit\u00e4t steigern l\u00e4sst\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/arbeitstag-produktivitaet-steigern\/#more-2244\" aria-label=\"Mehr zu Den Arbeitstag ideal gestalten: Wie sich die Produktivit\u00e4t steigern l\u00e4sst\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2246,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55,59],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"90fbf5d7962c4662933e1b877c0a65ab","server":"","url":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/90fbf5d7962c4662933e1b877c0a65ab"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2244"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}