{"id":2274,"date":"2019-03-26T16:09:08","date_gmt":"2019-03-26T15:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2274"},"modified":"2021-08-10T14:46:30","modified_gmt":"2021-08-10T12:46:30","slug":"fehler-in-der-gehaltsverhandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/fehler-in-der-gehaltsverhandlung\/","title":{"rendered":"20 schlimme Fehler in der Gehaltsverhandlung"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Der Job ist so gut wie sicher. Doch bevor endg\u00fcltig der Arbeitsvertrag unterschrieben wird, wird es noch einmal ernst: die Gehaltsverhandlung steht an! Worauf man dabei unbedingt achten sollte und welche schlimmen Fehler man sich hierbei besser nicht erlauben sollte, das verraten wir euch in diesem Artikel!<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Und f\u00fcr all diejenigen, die bereits in ihrem Job angekommen sind und sich nun eine Gehaltserh\u00f6hung erhoffen, haben wir nat\u00fcrlich ebenfalls ein paar Tipps parat!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Das geforderte Einstiegsgehalt muss realistisch sein, daher ist es wichtig, den eigenen Marktwert zu ermitteln<\/li>\n<li>Gehaltstabellen und\/oder der Entgeltatlas der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit helfen dabei, den Marktwert zu beziffern<\/li>\n<li>Experten empfehlen, bereits bei der Erstverhandlung einen weiteren Termin zur Gehaltsverhandlung anzuberaumen (gegen Ende der Probezeit)<\/li>\n<li>Alternativ kann das erste Gehaltsplus nach der Probezeit gleich mitverhandeln und vertraglich festgehalten werden<\/li>\n<li>Die schlimmsten Fehler in der Erstverhandlung sind z.B. unrealistische Gehaltsvorstellungen, eine zu defensive Verhandlungsposition, Unprofessionalit\u00e4t etc.<\/li>\n<li>Bei Verhandlungen \u00fcber Gehaltserh\u00f6hungen sollte man u.a. folgendes vermeiden: schlechtes Timing, zu hohe Forderungen, irrelevante Vergleiche mit Kollegen, Drohungen etc.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_10_schlimmsten_Fehler_in_der_Gehaltsverhandlung\">Die 10 schlimmsten Fehler in der Gehaltsverhandlung<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_10_groessten_Fehler_bei_Verhandlungen_ueber_Gehaltserhoehungen\">Die 10 gr\u00f6\u00dften Fehler bei Verhandlungen \u00fcber Gehaltserh\u00f6hungen<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_10_schlimmsten_Fehler_in_der_Gehaltsverhandlung\">Die 10 schlimmsten Fehler in der Gehaltsverhandlung<\/span><\/h2>\n<p>Vorweg sei gesagt, dass man sich als neuer Mitarbeiter nat\u00fcrlich zun\u00e4chst beweisen muss. Daher sollte man in Sachen Verdienst nicht direkt zu hoch greifen. Es empfiehlt sich stattdessen, mit dem neuen Arbeitgeber bereits bei der Erstverhandlung einen weiteren Termin zur Gehaltsverhandlung anzuberaumen \u2013 und zwar gegen Ende der Probezeit. Hat man sich als neuer Mitarbeiter bew\u00e4hrt, f\u00e4llt die Leistungsbilanz der ersten Monate also positiv aus, kann dann noch einmal \u00fcber den Verdienst gesprochen werden. Alternativ kann vertraglich nat\u00fcrlich auch direkt ein h\u00f6heres Gehalt f\u00fcr das Ende der Probezeit festgesetzt werden. In einigen Unternehmen ist diese Vorgehensweise ohnehin Usus. Vor allem, wenn der Jobkandidat dem Arbeitgeber daf\u00fcr beim Einstiegsgehalt etwas entgegenkommt. Das erste Gehaltsplus sollten Bewerber also bestenfalls gleich mitverhandeln.<\/p>\n<p>Die folgenden Fehler gilt es in der Gehaltsverhandlung jedoch tunlichst zu vermeiden:[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>1.) Den eigenen Marktwert nicht kennen<\/h3>\n<p>Wer in eine Gehaltsverhandlung eintritt, sollte unbedingt seinen Marktwert kennen. Denn nat\u00fcrlich sollte das geforderte Einstiegsgehalt realistisch sein. Wer zu hoch pokert, schie\u00dft sich wom\u00f6glich selbst ins Aus. Denn Selbstbewusstsein ist gut, Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung hingegen nicht.<\/p>\n<p>Um den eigenen Marktwert m\u00f6glichst realistisch einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, kannst du unseren kostenlosen <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/\">Gehaltsvergleich<\/a> nutzen. Durch diesen Vergleich kannst du dich zumindest grob orientieren. Einen weiteren Richtwert bietet der <a href=\"https:\/\/entgeltatlas.arbeitsagentur.de\">Entgeltatlas der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/a>. Per Suchfunktion kannst du hier \u00fcber Berufsbezeichnungen und unterteilt nach Bundesl\u00e4ndern, Altersgruppen und Geschlecht eine relativ realistische Gehaltsvorstellung ermitteln.<\/p>\n<p>Weitere Tipps, wie man den Marktwert beziffert, haben wir im Artikel &#8222;<a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsvorstellung-in-der-bewerbung\/\">Gehaltsvorstellung in der Bewerbung: Das ist der beste Weg<\/a>&#8220; f\u00fcr euch.<\/p>\n<h3>2.) Defensive Verhandlungsposition einnehmen<\/h3>\n<p>Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung kommt nie gut an. Daher ist es, wie bereits erw\u00e4hnt, wichtig den Marktwert realistisch einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Wer seinen Marktwert kennt, kann deutlich selbstbewusster in eine Gehaltsverhandlung gehen. Und das sollte man auch. Wer zu sch\u00fcchtern und unsicher ist, also eine zu defensive Verhandlungsposition einnimmt, hat schlechte Karten. Die Devise bei Gehaltsverhandlungen lautet: Nicht unversch\u00e4mt, aber auch nicht defensiv!<\/p>\n<h3>3.) Unrealistische Gehaltsvorstellung formulieren und darauf beharren<\/h3>\n<p>Wer besonders selbstbewusst r\u00fcberkommen m\u00f6chte, kann ein ganz konkretes Bruttojahresgehalt angeben. Allerdings ist hier Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Denn zwar zeugt ein konkreter Wert von Selbstbewusstsein und Klarheit, er kann jedoch unter Umst\u00e4nden auch fehlende Verhandlungsbereitschaft suggerieren. Und ist die Gehaltsvorstellung des Bewerbers vom angedachten Gehalt zu weit entfernt, platzt der Traum vom neuen Job wom\u00f6glich, noch bevor man \u00fcberhaupt einen Tag gearbeitet hat.<\/p>\n<p>Mal sollte also IMMER Gespr\u00e4chsbereitschaft signalisieren und nicht auf einer unrealistischen Gehaltsvorstellung beharren. Experten empfehlen daher, den Einkommenswunsch in &#8222;von-bis-Manier&#8220; zu formulieren. So signalisiert man dem Arbeitgeber, dass man seinen Marktwert kennt, aber verhandlungsbereit ist. Die Spanne sollte allerdings nicht zu gro\u00df sein, sondern maximal 3.000 bis 5.000 Euro umfassen (bezogen auf das j\u00e4hrliche Brutto-Gehalt).<\/p>\n<h3>4.) Das erste Angebot annehmen<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich herrscht (oder sollte zumindest) bei Gehaltsverhandlungen stets ein angemessener Verhandlungsspielraum. Daher sollte man auch niemals bereits das erste Angebot des neuen Arbeitgebers annehmen. Denn: Das erste Angebot ist niemals sein bestes. Vielmehr signalisiert das erste Angebot Verhandlungsbereitschaft und -spielraum. Schl\u00e4gt man direkt ein, geht man nicht nur mit weniger Geld nach Hause, als man h\u00e4tte haben k\u00f6nnen. Das erste Angebot anzunehmen, zeugt zudem nicht gerade von Selbstbewusstsein.<\/p>\n<h3>5.)\u00a0 Im Konjunktiv formulieren<\/h3>\n<p>Apropos Selbstbewusstsein: Wer seine &#8222;Forderung&#8220; im Konjunktiv formuliert (&#8222;Ich w\u00fcrde mich freuen&#8230;&#8220;, &#8222;Es w\u00e4re sch\u00f6n&#8230;&#8220; etc.), verschafft sich ebenfalls keine gute Verhandlungsposition. Dadurch macht man sich vielmehr selbst zum Bittsteller und somit unn\u00f6tig klein. Die Chance, erfolgreich aus der Gehaltsverhandlung hervorzugehen, geht in diesem Fall gegen Null. Denn ein erfahrener und cleverer Chef wird diese Unsicherheit nutzen und sicher nicht bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen.<\/p>\n<p>Wer in eine Gehaltsverhandlung eintritt, sollte sich daher immer vor Augen f\u00fchren, dass es nicht darum geht, um &#8222;Almosen&#8220; zu bitten. Vielmehr geht es darum, eine angemessene Gegenleistung f\u00fcr die eigene gute Arbeit zu verhandeln. Formulierungen im Konjunktiv sollte man daher vermeiden und stattdessen ruhig selbstbewusst auftreten.<\/p>\n<h3>6.) Irrelevante Gr\u00fcnde f\u00fcr ein h\u00f6heres Gehalt anf\u00fchren<\/h3>\n<p>Wie bereits unter Punkt 5 erw\u00e4hnt, gilt es \u00fcber eine angemessene Gegenleistung f\u00fcr die eigene gute Arbeit zu verhandeln. Das bedeutet: Irrelevante Begr\u00fcndungen f\u00fcr ein h\u00f6heres Gehalt sollte man tunlichst vermeiden. Auch wenn man aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden (z.B. ein Autokauf, ein Hausbau etc.) ein h\u00f6heres Gehalt erzielen m\u00f6chte, sollte man diese Dinge nicht anf\u00fchren. F\u00fcr den Arbeitgeber sind diese Gr\u00fcnde irrelevant. Er ist schlie\u00dflich nicht die Wohlfahrt, sondern bezahlt seine Mitarbeiter nach deren Leistung. Ob diese im Privatleben ein Haus gebaut oder ein neues Auto gekauft haben, interessiert ihn nicht.<\/p>\n<p>Im Vordergrund einer Gehaltsverhandlung steht daher nicht die Tatsache, dass der Jobkandidat mehr Geld ben\u00f6tigt, um einen hohen privaten Lebensstandard zu finanzieren. Vielmehr muss in der Gehaltsverhandlung deutlich werden, was das Unternehmen davon hat, den Mitarbeiter hoch zu entlohnen, also auf welche Art und Weise der Arbeitgeber von den hervorragenden Leistungen des neuen Mitarbeiters profitieren wird.<\/p>\n<h3>7.) Totschlagargumente<\/h3>\n<p>Wer sich das Jobangebot nicht direkt wieder verbauen m\u00f6chte, noch bevor er \u00fcberhaupt einen Tag f\u00fcr das Unternehmen gearbeitet hat, sollte Totschlagargumente in der Gehaltsverhandlung unbedingt vermeiden. Wer damit droht, die Stelle nicht anzunehmen, wenn der Arbeitgeber nicht noch eine Schippe auf das Gehalt drauflegt, riskiert unter Umst\u00e4nden den eigentlich sicher geglaubten Job. Kein Chef l\u00e4sst sich gerne die Pistole auf die Brust setzen. Schon gar nicht von einem neuen Mitarbeiter, der sich noch nicht bewiesen hat.<\/p>\n<p>Anstatt mit Totschlagargumenten zu kommen, sollte man daher auf den Marktwert verweisen und deutlich machen, was eine Fachkraft \u00fcblicherweise verdient. Dadurch zeigt man, dass man sich mit den Gepflogenheiten der Branche vertraut gemacht hat und den eigenen Marktwert realistisch taxieren kann, signalisiert aber gleichzeitig Verhandlungsbereitschaft und bringt den Arbeitgeber nicht in Bedr\u00e4ngnis.<\/p>\n<h3>8.) Zu viel reden<\/h3>\n<p>Generell sollte man bei Gehaltsverhandlungen nicht zu viel reden. Die Devise lautet: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Bevor man sich also um Kopf und Kragen redet, sollte man besser dem Chef das Wort \u00fcberlassen und die eigenen Aussagen mit Bedacht w\u00e4hlen. Es ist absolut in Ordnung, nicht unmittelbar und spontan auf die Gehaltsvorschl\u00e4ge des Arbeitgebers zu reagieren. Der Chef sollte ruhig erkennen, dass der Jobkandidat zwar mit sich hadert, aber gespr\u00e4chsbereit ist. Gerade bei schwierigen Verhandlungen ist Schweigen n\u00e4mlich eine enorm untersch\u00e4tzte Verhandlungstaktik. Die meisten Menschen k\u00f6nnen damit \u00fcberhaupt nicht umgehen.<\/p>\n<h3>9.) Unprofessionalit\u00e4t<\/h3>\n<p>Wer neu in einem Unternehmen ist, wird den Chef nat\u00fcrlich noch nicht einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Daher sollte man bei Gehaltsverhandlungen auch stets einen professionellen Ton wahren und besser nicht versuchen, die Situation durch kleine Witze oder zu Pers\u00f6nliches ein wenig aufzulockern. Das k\u00f6nnte den Eindruck vermitteln, der Jobkandidat nehme die ganze Sache nicht ernst. Und wer bereits bei der Gehaltsverhandlung unprofessionell r\u00fcberkommt, wird es schwer haben diesen Eindruck wieder wettzumachen.<\/p>\n<h3>10.) Schmerzgrenze offenlegen<\/h3>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Fehler bei Gehaltsverhandlungen ist es, die Schmerzgrenze offenzulegen. Im Grunde ist die Verhandlung dann bereits beendet. Denn in der Regel wird man maximal noch genau so viel herausholen k\u00f6nnen. Nennt man dem Chef das Mindestgehalt, spielt man ihm den Ball zu \u2013 und dieser braucht ihn nur noch zu versenken&#8230;[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_10_groessten_Fehler_bei_Verhandlungen_ueber_Gehaltserhoehungen\">Die 10 gr\u00f6\u00dften Fehler bei Verhandlungen \u00fcber Gehaltserh\u00f6hungen<\/span><\/h2>\n<p>Wer bereits lange in einem Unternehmen ist und sich eine Gehaltserh\u00f6hung erhofft, sollte bei der Gehaltsverhandlung ebenfalls gewisse Fehler vermeiden. Zwar hat man sich in diesem Fall bereits als Mitarbeiter bewiesen und darf ruhig ein wenig selbstbewusster in das Gespr\u00e4ch gehen, dennoch gilt es nat\u00fcrlich auch hier den richtigen Ton zu treffen. Nicht unversch\u00e4mt, aber auch nicht defensiv, lautet die Devise. Damit die Gehaltsverhandlung von Erfolg gekr\u00f6nt ist, m\u00f6chten wir euch an dieser Stelle auch auf die 10 gr\u00f6\u00dften Fehler bei Verhandlungen \u00fcber Gehaltserh\u00f6hungen hinweisen!<\/p>\n<h3>1.) Schlechtes Timing<\/h3>\n<p>Ganz gleich, wie sehr man sich als Mitarbeiter bereits bew\u00e4hrt hat, ein schlechtes Timing macht jeden Gehaltserh\u00f6hungswunsch zunichte. Es gilt also, einen g\u00fcnstigen Zeitpunkt abzupassen, um nach einer Gehaltserh\u00f6hung zu fragen. Am besten bietet sich hierbei der Abschluss eines erfolgreichen Projekts an (wenn die Erinnerungen und Zahlen noch frisch sind). Alternativ bieten immer auch das Jahresgespr\u00e4ch oder die klassischen Mitarbeitergespr\u00e4che eine gute Gelegenheit den Wunsch nach einem h\u00f6heren Gehalt zu \u00e4u\u00dfern. Auch der Jahresbeginn kann ein guter Termin sein. Dann n\u00e4mlich ist das Jahresbudget noch unverbraucht und die Vorjahresleistung der Mitarbeiter meist exakt bilanzierbar.<\/p>\n<p>Kleiner Tipp: Ist der Chef ein Morgenmuffel, sollte das Gespr\u00e4ch besser am Nachmittag stattfinden. Idealerweise an einem Freitag. Denn dann hebt die Vorfreude auf das Wochenende zus\u00e4tzlich die Stimmung.<\/p>\n<h3>2.) Unterw\u00fcrfige K\u00f6rpersprache<\/h3>\n<p>Um erfolgreich aus der Gehaltsverhandlung hervorzugehen, sollte man die Argumente nat\u00fcrlich selbstbewusst vortragen. Eine unterw\u00fcrfige K\u00f6rpersprache ist dabei Gift. Die Mimik und Gestik m\u00fcssen stimmen, um dem Chef zu signalisieren, dass man den eigenen Marktwert kennt und entschlossen ist, sich nicht so einfach abspeisen zu lassen. Geht die K\u00f6rpersprache nicht Hand in Hand mit dem, was man sagt, untergr\u00e4bt man damit die eigene Position.<\/p>\n<p>Es empfiehlt sich daher, vor dem Spiegel das Vortragen der Argumente zu \u00fcben und bewusst auf die eigene Mimik und Gestik zu achten.<\/p>\n<h3>3.) Konjunktiv<\/h3>\n<p>Ebenso unpassend wie eine unterw\u00fcrfige K\u00f6rpersprache sind Formulierungen im Konjunktiv. Auch wenn es einem nat\u00fcrlich meist irgendwie unangenehm ist nach einem h\u00f6heren Gehalt zu fragen, darf man das nicht zeigen. Wer den Wunsch nach einer Gehaltsverhandlung im Konjunktiv \u00e4u\u00dfert, macht sich schlie\u00dflich selbst klein. Und was bereits bei Verhandlungen \u00fcber das Einstiegsgehalt Gift ist, macht auch jegliche Chance auf eine gute Ausgangsposition f\u00fcr die Gehaltserh\u00f6hung zunichte. Denn ein erfahrener und cleverer Chef nutzt diese Unsicherheit und geht sicher nicht bis an die finanzielle Schmerzgrenze.<\/p>\n<h3>4.) Das erste Angebot annehmen<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Man sollte niemals das erstbeste Angebot des Chefs akzeptieren. Schlie\u00dflich ist es \u2013 logischerweise \u2013 nie sein bestes, sondern signalisiert lediglich einen grunds\u00e4tzlichen Verhandlungsspielraum. Diesen gilt es auszuloten und nicht direkt das erste Angebot anzunehmen.<\/p>\n<h3>5.) Zu hohe Forderungen<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich sollte man auch nicht zu hoch pokern. Als Faustregel gilt: Man sollte im Rahmen von Bef\u00f6rderungen nicht mehr als maximal 20 Prozent, bei gleich bleibender Position nicht mehr als 10 Prozent Plus verlangen. Die Regel sind f\u00fcnf bis 15 Prozent.<\/p>\n<h3>6.) Zu unkonkrete Forderung<\/h3>\n<p>Wohingegen Experten bei Verhandlungen \u00fcber das Einstiegsgehalt eine &#8222;von-bis-Manier&#8220; empfehlen, gilt es bei Verhandlungen \u00fcber Gehaltserh\u00f6hungen m\u00f6glichst konkret zu sein. Schlie\u00dflich hat man sich als Mitarbeiter in diesem Fall bereits bew\u00e4hrt und kann die eigene Arbeitsleistung nachweisen. Man darf und sollte also ruhig selbstbewusst in eine Gehaltsverhandlung gehen (wohlgemerkt selbstbewusst, nicht arrogant!). Es empfiehlt sich, eine m\u00f6glichst konkrete und krumme Forderung zu \u00e4u\u00dfern. So unterstreicht man, dass man gr\u00fcndlich recherchiert und gerechnet hat und den Marktwert sehr genau kennt.<\/p>\n<h3>7.) Irrelevante Vergleiche<\/h3>\n<p>Auch wenn man das Gef\u00fchl hat, immer mehr in die Arbeit zu investieren als andere, sollte man solche Aussagen tunlichst vermeiden. Der Grundsatz bei Gehaltsverhandlungen lautet: Es muss immer \u00fcber Leistung argumentiert werden, die man idealerweise auch nachweisen oder quantifizieren kann. Vergleiche mit Kollegen oder anderen Arbeitgebern sind tabu und k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden sogar zum Bumerang werden. Schlie\u00dflich zeugen solche Vergleiche nicht gerade von Loyalit\u00e4t und Kollegialit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ungleiche Bezahlungen sind daher nie ein Trumpf beim Gehaltspoker. Das Hauptargument sollte immer der Mehrwert sein, den man bietet.<\/p>\n<h3>8.) Zur\u00fcckrudern<\/h3>\n<p>M\u00f6chte sich der Chef nicht auf die geforderte Gehaltserh\u00f6hung einlassen, sollte man auf keinen Fall zur\u00fcckrudern \u2013 und schon gar nicht komplett die Segel streichen. Um nicht sang- und klanglos unterzugehen, gilt es nun auf m\u00f6gliche Alternativen umzuschwenken und z.B. andere Verg\u00fcnstigungen ins Spiel zu bringen. Flexiblere Arbeitszeiten oder die Option, \u00f6fter im Home-Office zu arbeiten, w\u00e4ren ebenso denkbar wie h\u00f6here Boni, Sonderurlaub, Mitarbeiterrabatte oder Benzingeld. Auf diese Art und Weise beharrt man darauf, dass die eigene Leistung honoriert werden sollte, beweist jedoch Kompromisswillen. Moralisch bringt man den Chef somit in eine Zwickm\u00fchle und es d\u00fcrfte schwer f\u00fcr ihn werden, weiterhin g\u00e4nzlich auf einem &#8222;Nein&#8220; zu beharren und kein St\u00fcck weit entgegenzukommen.<\/p>\n<h3>9.) Drohungen<\/h3>\n<p>Zugegeben, zeigt sich der Chef vollkommen uneinsichtig und schlie\u00dft eine Gehaltserh\u00f6hung kategorisch aus, liegt es einem auf der Zunge damit zu drohen, die Firma zu verlassen. Allerdings sollte man sich diese Drohung unbedingt verkneifen. Vor allem, wenn der Arbeitsmarkt und die famili\u00e4re Situation ohnehin keinen Jobwechsel zulassen. Wom\u00f6glich fliegt einem eine Aussage \u00e0 la &#8222;Dann suche ich mir eben einen anderen Arbeitgeber&#8220; sogar wie ein Bumerang um die Ohren. Wer seinem Chef quasi die Pistole auf die Brust setzt, bewirkt n\u00e4mlich sicherlich das Gegenteil dessen, was er sich erhofft. Kein Chef wird riskieren sein Gesicht zu verlieren. Daher wird wohl nahezu jeder Vorgesetzte Bereitschaft signalisieren, den wechselwilligen Arbeitnehmer gehen zu lassen. Und schon ist man wom\u00f6glich den Job los, den man eigentlich behalten wollte&#8230;<\/p>\n<p>Anstelle von Drohungen sollte man in solch einer Situation besser auf den Marktwert verweisen und deutlich machen, was eine Fachkraft \u00fcblicherweise verdient.<\/p>\n<h3>10.) Emotionen hochkochen lassen<\/h3>\n<p>Und last but not least sollte man vor allem eines vermeiden: die Emotionen hochkochen zu lassen! Wer \u00fcber das Ziel hinausschie\u00dft und sich im Ton vergreift, gef\u00e4hrdet nicht nur die erhoffte Gehaltserh\u00f6hung, sondern unter Umst\u00e4nden sogar seinen Job. Deswegen gilt es IMMER, die Ruhe zu bewahren \u2013 selbst wenn es noch so schwer f\u00e4llt![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]<strong>Kleiner Tipp:<\/strong><\/p>\n<p>Experten empfehlen, den Arbeitgeber nicht um eine &#8222;Gehaltserh\u00f6hung&#8220;, sondern um eine &#8222;Gehaltsanpassung&#8220; zu bitten. Was banal klingt, kann Psychologen zufolge einen enormen Unterschied machen. Denn w\u00e4hrend &#8222;Gehaltserh\u00f6hung&#8220; nach &#8222;mehr Geld&#8220; ohne Gegenleistung klingt, schwingt bei einer &#8222;Gehaltsanpassung&#8220; im Subtext mit, dass das Gehalt bisher nicht die tats\u00e4chliche Leistung widerspiegelte und daher &#8222;angepasst&#8220;, also korrigiert werden muss. Ein kleiner Trick mit gro\u00dfer Wirkung![\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>In Sachen Gehaltsverhandlung gilt: Selbstbewusstsein ist gut \u2013 Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung hingegen nicht. Daher sollte man nat\u00fcrlich den eigenen Marktwert kennen und die eigene Leistung realistisch einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Auch gilt es, sachlich und ruhig zu bleiben und stichhaltig zu argumentieren. Wer sich gut auf die Gehaltsverhandlung vorbereitet, l\u00e4uft sicher nicht Gefahr einen der oben erw\u00e4hnten Fehler zu begehen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Welche Fehler lauern, wisst ihr nun. Mit welchen Tricks ihr eine Gehaltsverhandlung gezielt in die richtige Richtung lenken k\u00f6nnt, das erfahrt ihr im Artikel &#8222;<a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsgespraech\/\">Gehaltsgespr\u00e4ch: Mit diesen 15 Tricks hast du Erfolg<\/a>&#8222;.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1592986756648-75ad328f-46cb&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Welt.de: Das sind die gr\u00f6\u00dften Fehler bei Gehaltsverhandlungen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article146672569\/Das-sind-die-groessten-Fehler-bei-Gehaltsverhandlungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/article146672569\/Das-sind-die-groessten-Fehler-bei-Gehaltsverhandlungen.html<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>Capital: 5 Fehler bei Gehaltsverhandlungen mit fatalen Folgen <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/karriere\/5-fehler-gehaltsverhandlung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.capital.de\/karriere\/5-fehler-gehaltsverhandlung<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>ZDF WISO: Clevere Gehaltsverhandlungen <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ZDFwiso\/videos\/clevere-gehaltsverhandlungen\/10153496186213859\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.facebook.com\/ZDFwiso\/videos\/clevere-gehaltsverhandlungen\/10153496186213859\/<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<li>S\u00fcddeutsche Zeitung: Fehler in der Gehaltsverhandlung: &#8222;Die anderen kriegen alle mehr als ich&#8220; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/fehler-in-der-gehaltsverhandlung-die-anderen-kriegen-alle-mehr-als-ich-1.1821477\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/fehler-in-der-gehaltsverhandlung-die-anderen-kriegen-alle-mehr-als-ich-1.1821477<\/a> (abgerufen am 24. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"20 schlimme Fehler in der Gehaltsverhandlung\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/fehler-in-der-gehaltsverhandlung\/#more-2274\" aria-label=\"Mehr zu 20 schlimme Fehler in der Gehaltsverhandlung\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2275,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[60,55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"694baf2635a84c98bdf1fc23e9605878","server":"","url":"https:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/694baf2635a84c98bdf1fc23e9605878"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2274"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}