{"id":2670,"date":"2019-03-14T17:29:07","date_gmt":"2019-03-14T16:29:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2670"},"modified":"2021-08-10T14:45:56","modified_gmt":"2021-08-10T12:45:56","slug":"gehaltsatlas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsatlas\/","title":{"rendered":"Gehaltsatlas 2019: Ergebnisse, Auff\u00e4lligkeiten, Trends"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Der Gehaltsatlas 2019 belegt wieder einmal, dass die Einkommen in der Bundesrepublik Deutschland immer noch stark auseinandergehen. In welchen Regionen die L\u00f6hne laut aktuellem Gehaltsatlas am h\u00f6chsten bzw. am niedrigsten sind, das verraten wir euch in diesem Artikel!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Was_ist_der_Gehaltsatlas\">Was ist der Gehaltsatlas?<\/a><\/li><li><a href=\"#Der_Gehaltsatlas_2019_Ergebnisse_und_Auffaelligkeiten\">Der Gehaltsatlas 2019: Ergebnisse und Auff\u00e4lligkeiten<\/a><\/li><li><a href=\"#Prognose_fuer_die_kommenden_Jahre\">Prognose f\u00fcr die kommenden Jahre<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row color=&#8220;&#8220; message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; message_box_color=&#8220;info&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220; icon_monosocial=&#8220;vc-mono vc-mono-fivehundredpx&#8220; icon_openiconic=&#8220;&#8220; icon_typicons=&#8220;&#8220; icon_entypo=&#8220;&#8220; icon_linecons=&#8220;&#8220; icon_pixelicons=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Im Jahr 2019 betrug das durchschnittliche Jahresgehalt f\u00fcr vollzeitbesch\u00e4ftigte Arbeitnehmer in Deutschland rund 45.000 Euro<\/li>\n<li>In Hessen, Baden-W\u00fcrttemberg, Hamburg und Bayern sind die Geh\u00e4lter am h\u00f6chsten<\/li>\n<li>Ein Verdienstabstand konnte 2019 noch immer zwischen den alten und den neuen Bundesl\u00e4ndern nachgewiesen werden (Besch\u00e4ftigte im Osten erhalten rund 23,9 Prozent weniger)<\/li>\n<li>Die L\u00fccke zwischen den Geh\u00e4ltern im Osten und im Westen liegt in diesem Jahr jedoch um 1,3 Prozentpunkte niedriger als noch im Jahr 2017<\/li>\n<li>Nach wie vor verdienen M\u00e4nner mehr als Frauen<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Was_ist_der_Gehaltsatlas\">Was ist der Gehaltsatlas?<\/span><\/h2>\n<p>Das Online-Portal GEHALT.de wertet jedes Jahr die Gehaltsangaben der Portale GEHALT.de, GEHALTSVERGLEICH.com sowie des Beratungsunternehmens &#8222;Compension Partner&#8220; aus. Der daraus resultierende Gehaltsatlas gibt Aufschluss dar\u00fcber, wie sich die Geh\u00e4lter im Vergleich zu den Vorjahren entwickelten und welche Tendenzen zu beobachten sind.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Der_Gehaltsatlas_2019_Ergebnisse_und_Auffaelligkeiten\">Der Gehaltsatlas 2019: Ergebnisse und Auff\u00e4lligkeiten<\/span><\/h2>\n<p>F\u00fcr den <a href=\"https:\/\/cdn.personalmarkt.de\/cms\/gehaltsatlas-2019.pdf\">Gehaltsatlas 2019<\/a> wurden 492.171 Verg\u00fctungsangaben aus den letzten 12 Monaten von Besch\u00e4ftigten in Deutschland ausgewertet. 40 Prozent der untersuchten Lohnangaben stammen hierbei von Frauen, 60 Prozent von M\u00e4nnern. Der Anteil von Besch\u00e4ftigten mit Personalverantwortung betr\u00e4gt 7 Prozent, Fachkr\u00e4fte ohne Personalverantwortung machen mit 93 Prozent die Mehrheit aus.<\/p>\n<p>Wie in den Vorjahren weisen die Ergebnisse des Gehaltsatlas auch 2019 gro\u00dfe Gehaltsunterschiede auf. So herrscht nach wie vor ein gro\u00dfes Lohngef\u00e4lle zwischen West- und Ostdeutschland und auch zwischen den Geschlechtern. Die genauen Ergebnisse des Gehaltsatlas 2019 und die Auff\u00e4lligkeiten, die bei der Auswertung der Verg\u00fctungsangaben zutage traten, m\u00f6chten wir euch im Folgenden gerne erl\u00e4utern.<\/p>\n<h3>Ergebnisse und Auff\u00e4lligkeiten:<\/h3>\n<h4>1. In Hessen verdient man am besten<\/h4>\n<p>Auch im diesj\u00e4hrigen Gehaltsatlas schneidet Hessen wieder am besten ab. Das Lohnniveau liegt hier laut Gehaltsatlas bei 114,1 Prozent und somit deutlich \u00fcber dem durchschnittlichen Gehaltsniveau der gesamten Bundesrepublik. In Hessen verdienen Besch\u00e4ftigte laut Gehaltsatlas im Schnitt 51.345 Euro, 14,1 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt (45.000 Euro). Dass Hessen sich in den vergangenen Jahren stets den Spitzenplatz sichern konnte, liegt vor allem an der Bankenmetropole Frankfurt. Beachtlich ist, dass das Bundesland seinen Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr sogar um weitere 1,4 Prozentpunkte ausbauen konnte.<\/p>\n<p>Auf Platz zwei rangiert Baden-W\u00fcrttemberg (108,6 Prozent), gefolgt von Hamburg (105,9 Prozent) und Bayern (105,1 Prozent). Auch das Lohnniveau in Nordrhein-Westfalen bewegt sich mit 100,8 Prozent noch knapp \u00fcber dem Bundesdurchschnitt.<\/p>\n<p>Ein deutlich weniger positives Bild zeichnet sich auf den hinteren R\u00e4ngen. Dort liegen weit abgeschlagen die ostdeutschen Bundesl\u00e4nder Brandenburg (78,93 Prozent), Sachsen-Anhalt (78,88 Prozent) und Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern (75,9 Prozent).<\/p>\n<p><strong>Das Gehaltsranking f\u00fcr alle Bundesl\u00e4nder im Detail:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Hessen: 114,1 Prozent (51.345 Euro)<\/li>\n<li>Baden-W\u00fcrttemberg: 108,6 Prozent (48.870 Euro)<\/li>\n<li>Hamburg: 105,9 Prozent (47.655 Euro)<\/li>\n<li>Bayern: 105,1 Prozent (47.295 Euro)<\/li>\n<li>NRW: 100,8 Prozent (45.360 Euro)<\/li>\n<li>Rheinland-Pfalz: 98,3 Prozent (44.253 Euro)<\/li>\n<li>Bremen: 95,8 Prozent (43.110 Euro)<\/li>\n<li>Saarland: 95 Prozent (42.750 Euro)<\/li>\n<li>Berlin: 94,5 Prozent (42.525 Euro)<\/li>\n<li>Niedersachsen: 91,8 Prozent (41.310 Euro)<\/li>\n<li>Schleswig-Holstein: 88,3 Prozent (39.735 Euro)<\/li>\n<li>Th\u00fcringen: 81 Prozent (36.450 Euro)<\/li>\n<li>Sachsen: 79,9 Prozent (35.955 Euro)<\/li>\n<li>Brandenburg: 78,93 Prozent (35.519 Euro)<\/li>\n<li>Sachsen-Anhalt: 78,88 Prozent (35.474 Euro)<\/li>\n<li>Mecklenburg-Vorpommern: 75,9 Prozent (34.155 Euro)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In den neuen Bundesl\u00e4ndern ohne Berlin verdienen Arbeitnehmer also im Schnitt weniger als 37.000 Euro. Generell nimmt Berlin bei den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern eine Sonderstellung ein. Die Hauptstadt erreicht mit 94,5 Prozent im Vergleich zu den \u00fcbrigen \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern ein hohes Gehaltsniveau. Besch\u00e4ftigte beziehen hier also ein durchschnittliches Einkommen in H\u00f6he von 42.525 Euro und liegen weit \u00fcber dem ostdeutschen Durchschnitt.<\/p>\n<h4>2. In Stuttgart sind die Geh\u00e4lter am h\u00f6chsten<\/h4>\n<p>Wohingegen bei den Bundesl\u00e4ndern Hessen am besten Abschnitt, sicherte sich bei den Landeshauptst\u00e4dten Stuttgart Platz eins des Rankings. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr das hervorragende Abschneiden der Hauptstadt von Baden-W\u00fcrttemberg sind die starke Luft- und Raumfahrt- sowie die Automobilindustrie zu nennen, die dort die Geh\u00e4lter hochschrauben. Es verwundert also nicht, dass sich Stuttgart mit einem Gehaltsniveau von 124,8 Prozent Platz eins sicherte, knapp vor M\u00fcnchen (124,4 Prozent). Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen D\u00fcsseldorf (117,7 Prozent) und schlie\u00dflich auch die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden (115,6 Prozent).<\/p>\n<p>Auch bei diesem Ranking wird das Lohngef\u00e4lle zwischen Ost- und Westdeutschland deutlich. Auf den hinteren R\u00e4ngen befinden sich mit Erfurt (84,4 Prozent), Potsdam (84,2 Prozent) und Schwerin (78,3 Prozent) ausschlie\u00dflich ostdeutsche Landeshauptst\u00e4dte. Nichtsdestotrotz konnten sich die ostdeutschen St\u00e4dte im Vergleich zum Vorjahr verbessern. So legte Erfurt im Vergleich zu 2018 um 4 Prozentpunkte zu, Potsdam um 3,6 und Schwerin um 2,2.<\/p>\n<p><strong>Das Gehaltsranking f\u00fcr alle Landeshauptst\u00e4dte im Detail:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Stuttgart: 124,8 Prozent<\/li>\n<li>M\u00fcnchen: 124,4 Prozent<\/li>\n<li>D\u00fcsseldorf: 117,7 Prozent<\/li>\n<li>Wiesbaden: 115,6 Prozent<\/li>\n<li>Hamburg: 105,9 Prozent<\/li>\n<li>Mainz: 105,1 Prozent<\/li>\n<li>Hannover: 103,7 Prozent<\/li>\n<li>Saarbr\u00fccken: 99,8 Prozent<\/li>\n<li>Bremen: 95,8 Prozent<\/li>\n<li>Berlin: 94,5 Prozent<\/li>\n<li>Kiel: 93,6 Prozent<\/li>\n<li>Dresden: 86,2 Prozent<\/li>\n<li>Magdeburg: 84,8 Prozent<\/li>\n<li>Erfurt: 84,4 Prozent<\/li>\n<li>Potsdam: 84,2 Prozent<\/li>\n<li>Schwerin: 78,3 Prozent<\/li>\n<\/ul>\n<h4>3. Die Kluft zwischen Ost und West wird kleiner<\/h4>\n<p>Auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung herrscht zwischen Ost- und Westdeutschland also ein gro\u00dfes Gehaltsgef\u00e4lle. So erhalten Besch\u00e4ftigte im Osten nach wie vor ein geringeres Gehalt (rund 23,9 Prozent weniger) als im Westen Deutschlands. Die Zahlen verdeutlichen also einmal mehr, dass die Einkommen in der Bundesrepublik Deutschland immer noch stark auseinandergehen.<\/p>\n<div id=\"footable_parent_2669\"\n         class=\" footable_parent ninja_table_wrapper loading_ninja_table wp_table_data_press_parent semantic_ui \">\n                <table data-ninja_table_instance=\"ninja_table_instance_0\" data-footable_id=\"2669\" data-filter-delay=\"1000\" aria-label=\"Gehaltsgef\u00e4lle Ost- und Westdeutschland\"            id=\"footable_2669\"\n           data-unique_identifier=\"ninja_table_unique_id_1228698380_2669\"\n           class=\" foo-table ninja_footable foo_table_2669 ninja_table_unique_id_1228698380_2669 ui table  nt_type_legacy_table selectable striped vertical_centered  footable-paging-right ninja_table_search_disabled ninja_table_pro\">\n                <colgroup>\n                            <col class=\"ninja_column_0 \">\n                            <col class=\"ninja_column_1 \">\n                            <col class=\"ninja_column_2 \">\n                            <col class=\"ninja_column_3 \">\n                    <\/colgroup>\n        <thead>\n<tr class=\"footable-header\">\n                                                                        <th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_0 ninja_clmn_nm_durchschnitt \">Jahr<\/th><th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_1 ninja_clmn_nm_gesamt_westdeutschland \">Westdeutschland<\/th><th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_2 ninja_clmn_nm_gesamt_ostdeutschland \">Ostdeutschland<\/th><th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_3 ninja_clmn_nm_gefalle \">Gef\u00e4lle<\/th><\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n\n        <tr data-row_id=\"55\" class=\"ninja_table_row_0 nt_row_id_55\">\n            <td>Durchschnitt 2019<\/td><td>46.888 \u20ac<\/td><td>37.838 \u20ac<\/td><td>23,9 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"56\" class=\"ninja_table_row_1 nt_row_id_56\">\n            <td>Durchschnitt 2017<\/td><td>42.968 \u20ac<\/td><td>34.308 \u20ac<\/td><td>25,2 %<\/td>        <\/tr>\n    <\/tbody><!--ninja_tobody_rendering_done-->\n    <\/table>\n                    <style type=\"text\/css\" id='ninja_table_custom_css_2669'>\n                        #footable_2669  {\n    font-family: ;\n    font-size: px;\n    }\n\n    \n                <\/style>\n                \n    \n    \n<\/div>\n\n<p>Begr\u00fcnden lassen sich die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringen Geh\u00e4lter in den neuen Bundesl\u00e4ndern damit, dass kapitalstarke Firmen ihren Sitz in den alten Bundesl\u00e4ndern haben. In den neuen Bundesl\u00e4ndern sind vor allem kleine bis mittelgro\u00dfe Unternehmen angesiedelt. Und die Unternehmensgr\u00f6\u00dfe spielt eine Rolle f\u00fcr die H\u00f6he des Gehaltes. Dem Gehaltsatlas zufolge sind die Geh\u00e4lter der Mitarbeiter bei Gro\u00dfunternehmen mit \u00fcber 1.001 Mitarbeitern zum Teil sogar mehr als doppelt so hoch wie die Geh\u00e4lter der Mitarbeiter bei kleinen Unternehmen mit weniger als 21 Angestellten. Der Grund ist schnell erkl\u00e4rt. Gro\u00dfe Unternehmen verf\u00fcgen schlichtweg \u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Kapital.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz brachte der Gehaltsatlas jedoch f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten im Osten auch etwas Positives zutage. Die L\u00fccke zwischen den Geh\u00e4ltern im Osten und im Westen liegt in diesem Jahr um 1,3 Prozentpunkte niedriger als noch im Jahr 2017. Bislang ist dies nat\u00fcrlich eher ein kleiner Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein. Immerhin: trotz der noch hohen Lohnunterschiede kommen sich Ost und West n\u00e4her.<\/p>\n<p>Die Geh\u00e4lter im Osten und Westen gleichen sich also an \u2013 wenn auch sehr langsam. Philip Bierbach, dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von GEHALT.de zufolge, ist diese positive Entwicklung auf die sinkende Arbeitslosenquote in den neuen Bundesl\u00e4ndern und die steigende Attraktivit\u00e4t von St\u00e4dten wie Berlin, Dresden und Leipzig zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><mark class=\"bs-highlight bs-highlight-default\">Hinweis: <\/mark><\/p>\n<p><mark class=\"bs-highlight bs-highlight-default\">Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Job in einer Region mit h\u00f6heren Geh\u00e4ltern zu suchen, sollte bedenken, dass sich auch die <span class=\"st\">Lebenshaltungskosten<\/span> von Region zu Region und von Stadt zu Stadt mitunter stark unterscheiden. Die Mieten f\u00fcr Wohnraum beispielsweise weisen gro\u00dfe Unterschiede auf. W\u00e4hrend die Durchschnittsmiete in Schwerin und Dresden bei 5,81 Euro pro Quadratmeter liegt, betr\u00e4gt die Nettokaltmiete in M\u00fcnchen 10,22 Euro \u2013 satte 52 Prozent \u00fcber dem bundesweiten Durchschnitt. Auch die sonstigen <span class=\"st\">Lebenshaltungskosten<\/span> variieren je nach Region zuweilen erheblich und k\u00f6nnen ein vermeintlich h\u00f6heres Gehalt somit direkt wieder relativieren.<\/mark><\/p>\n<h4>4. Frauen verdienen nach wie vor deutlich weniger als M\u00e4nner<\/h4>\n<p>F\u00fcr den Gehaltsatlas wurde auch die unbereinigte Entgeltl\u00fccke zwischen den Geschlechtern ermittelt. Unbereinigt deshalb, da bei der Analyse Parameter wie Bildung, Alter, Funktion oder Berufserfahrung nicht ber\u00fccksichtigt wurden. Nichtsdestotrotz gibt diese unbereinigte Entgeltl\u00fccke Auskunft dar\u00fcber, in welchen Bundesl\u00e4ndern die Tendenz zu einer Lohnungleichheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern am gr\u00f6\u00dften ist.<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Entgeltl\u00fccke wies hierbei Baden-W\u00fcrttemberg auf. In Baden-W\u00fcrttemberg verdienen M\u00e4nner rund 26,5 Prozent mehr als Frauen. Auf den weiteren R\u00e4ngen folgen Niedersachsen (24,1 Prozent), Bayern (24,0 Prozent) und Hessen (23,9 Prozent).<\/p>\n<p>Am geringsten ist die Entgeltl\u00fccke hingegen laut Gehaltsatlas 2019 in Brandenburg (16,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (16,4 Prozent).<\/p>\n<p>Auch hierf\u00fcr gibt es, Philip Bierbach zufolge, eine einfache Erkl\u00e4rung. Da in einkommensstarken Bundesl\u00e4ndern wie Bayern oder Baden-W\u00fcrttemberg die Gehaltsschere generell st\u00e4rker auseinandergeht, weisen diese Bundesl\u00e4nder in der Regel auch eine hohe Entgeltl\u00fccke auf.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Prognose_fuer_die_kommenden_Jahre\">Prognose f\u00fcr die kommenden Jahre<\/span><\/h2>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen d\u00fcrften sich die Geh\u00e4lter in den kommenden Jahren positiv entwickeln. Der Arbeitsmarkt boomt und es herrscht mit 5,3 Prozent (Stand Januar 2019) eine rekordhaft niedrige Arbeitslosenquoten. Da auch in diesem Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts zu rechnen ist (Experten gehen von 1,6 Prozent aus), prognostiziert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von GEHALT.de auch einen Anstieg des Reallohns um bis zu 1,8 Prozent.<\/p>\n<p>Abzuwarten bleibt Philip Bierbach zufolge jedoch, inwiefern sich der Brexit, die Handelskonflikte mit den USA oder aber die schw\u00e4chelnde Automobilindustrie auf den Arbeitsmarkt auswirken. Nichtsdestotrotz ziehen er und die anderen Experten von GEHALT.de eine positive Bilanz und blicken zuversichtlich in die Zukunft.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Auch wenn wir Deutschen zweifellos zu den Einkommensstarken in der EU z\u00e4hlen, herrscht hierzulande den Ergebnissen des Gehaltsatlas zufolge auch Nachholbedarf \u2013 allen voran bei den Verdienstunterschieden zwischen M\u00e4nnern und Frauen sowie beim Verdienstabstand zwischen den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern. Nichtsdestotrotz weist der Gehaltsatlas 2019 alles in allem eine positive Tendenz auf. Auch wenn das Lohngef\u00e4lle zwischen Ost und West sowie die Entgeltl\u00fccke zwischen den Geschlechtern nur langsam kleiner werden, so geht der Trend doch in die richtige Richtung. Wenn auch du dein Gehalt vergleichen m\u00f6chtest, dann kannst du daf\u00fcr unseren kostenlosen <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/gehaltsvergleich\/\">Gehaltsvergleich<\/a> nutzen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Gehaltsatlas 2019: Ergebnisse, Auff\u00e4lligkeiten, Trends\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gehaltsatlas\/#more-2670\" aria-label=\"Mehr zu Gehaltsatlas 2019: Ergebnisse, Auff\u00e4lligkeiten, Trends\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2671,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[60,55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"97d0452cd62748b6ba995270618a12e9","server":"","url":"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/97d0452cd62748b6ba995270618a12e9"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2670"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2670"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2670\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2670"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2670"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2670"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}