{"id":2959,"date":"2019-05-03T09:13:33","date_gmt":"2019-05-03T07:13:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=2959"},"modified":"2021-08-10T14:33:32","modified_gmt":"2021-08-10T12:33:32","slug":"smart-home","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/smart-home\/","title":{"rendered":"Smart Home: So sieht die Wohnung von morgen aus"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Nie mehr selbst kochen oder putzen? Das ist schon heute keine Utopie mehr! Das sogenannte &#8222;Smart Home&#8220; ist in der Lage, diese (und viele weitere) Dinge f\u00fcr uns zu erledigen. Klingt verlockend? Das stimmt! Dennoch warnen Kritiker auch vor der (\u00dcber)Technologisierung der eigenen vier W\u00e4nde. Wir haben uns im Folgenden einmal mit den Vor- und Nachteilen des Smart Homes besch\u00e4ftigt und sind der Frage nachgegangen, wie vernetzt das Haus der Zukunft eigentlich sein sollte!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Smart_Home_Was_ist_das\">Smart Home: Was ist das?<\/a><\/li><li><a href=\"#So_sieht_die_Wohnung_von_morgen_aus\">So sieht die Wohnung von morgen aus<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_Vor-_und_Nachteile_eines_Smart_Homes\">Die Vor- und Nachteile eines Smart Homes<\/a><\/li><li><a href=\"#Tipp_Foerderkredite_nutzen\">Tipp: F\u00f6rderkredite nutzen<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Smart_Home_Was_ist_das\">Smart Home: Was ist das?<\/span><\/h2>\n<p>Wohl jeder ist dem Begriff &#8222;Smart Home&#8220; schon einmal begegnet. Doch nur die wenigsten k\u00f6nnen aus dem Stegreif konkret erkl\u00e4ren, was sich tats\u00e4chlich dahinter verbirgt. Einer <a href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/sites\/default\/files\/file\/import\/Bitkom-Praesentation-Home-Smart-Home.pdf\">Umfrage des Branchenverbandes Bitkom<\/a> zufolge k\u00f6nnen 23 Prozent der Deutschen mit dem Begriff Smart Home sogar gar nichts Konkretes anfangen.<\/p>\n<p>Auch wir hatten aus dem Stegreif keine eindeutige Definition in petto. Grund genug einmal intensiv Recherche zu betreiben und der Frage nachzugehen, was ein &#8222;Home&#8220; \u00fcberhaupt zu einem &#8222;Smart Home&#8220; macht!?<\/p>\n<h3>Definition:<\/h3>\n<p>Vorweg sei gesagt, dass ein Smart Home sich optisch in der Regel nicht sonderlich von einem ganz gew\u00f6hnlichen Zuhause unterscheidet. Wer also beim Begriff Smart Home an eine Kommandobr\u00fccke \u00e0 la Raumschiff Enterprise denkt, d\u00fcrfte zun\u00e4chst entt\u00e4uscht sein (oder auch nicht \ud83d\ude09 ). Die technische Intelligenz eines Smart Homes zeigt sich nicht auf den ersten Blick, sie offenbart sich in vielen kleinen, praktischen und &#8222;smarten&#8220; Details, die den Bewohnern den Alltag erleichtern sollen. Denn auch beim Smart Home bleibt der Grundgedanke von den eigenen vier W\u00e4nden als Wohlf\u00fchloase nat\u00fcrlich oberste Pr\u00e4misse. Und dieses Wohlf\u00fchl-Ambiente soll weder durch Elektronik-K\u00e4sten, die an den W\u00e4nden h\u00e4ngen noch durch Kabel, die an der Decke verlaufen, gest\u00f6rt werden. Das erkl\u00e4rte Ziel eines Smart Homes ist es vielmehr, die Wohlf\u00fchloase zu einer Rundum-Wohlf\u00fchl-und-Verw\u00f6hnoase zu pimpen (um bei unserem Beispiel zu bleiben). Und dies geschieht durch zahlreiche technische Gadgets, die in der Wohnung bzw. dem Haus unauff\u00e4llig &#8222;verbaut&#8220; sind.<\/p>\n<p>Smart Home bedeutet also keinesfalls, dass es \u00fcberall surrt, blinkt oder piept. Im Gegenteil. Ein Smart Home erleichtert uns die ganz allt\u00e4glichen Dinge, ohne den Charme und den Wohlf\u00fchlcharakter des Zuhauses zu st\u00f6ren. Mehr noch: Im Grunde erh\u00f6hen die technischen Gadgets des Smart Homes den Charme sogar. Denn wenn wir ehrlich sind, h\u00e4tten wir doch alle gerne die Kaffeemaschine, die den Kaffee p\u00fcnktlich zum Fr\u00fchst\u00fcck bereits allein aufgebr\u00fcht hat, die Waschmaschine, die die W\u00e4sche automatisch zu einem kosteng\u00fcnstigen Zeitpunkt w\u00e4scht oder die technische Dialogassistentin, die uns in einer lieblichen Stimme jeden Morgen an Termine erinnert, die Zeitung vorliest oder uns mitteilt, wann die n\u00e4chste Bahn f\u00e4hrt und welche coolen Events heute in unserer City stattfinden. Das Rundum-sorglos-Paket eben.<\/p>\n<h3>Also was macht ein Zuhause denn nun konkret zu einem Smart Home?<\/h3>\n<p>Ein Smart Home erleichtert den Bewohnern den Alltag \u2013 in jeglicher Hinsicht. Den M\u00f6glichkeiten sind hier schier keine Grenzen gesetzt. Jeder kann das Smart Home ganz individuell an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anpassen und die unterschiedlichen Elemente mit Eingabeger\u00e4ten wie Touchdisplays, Tablets oder Smartphones bedienen und steuern. So k\u00f6nnen z.B. Heizk\u00f6rperventile, Lichtschalter oder Endger\u00e4te (wie Waschmaschinen, K\u00fchlschr\u00e4nke und Fernseher) vernetzt oder durch Sensoren die Raumtemperatur \u00fcberpr\u00fcft oder Lichter individuell geschaltet bzw. gedimmt werden. Denn ganz gleich, ob Beleuchtung, Kaffeemaschine oder Heizung \u2013 f\u00fcr viele Haushaltsger\u00e4te gibt es mittlerweile &#8222;smarte&#8220; Alternativen.<\/p>\n<p>Summa summarum verbirgt sich hinter dem Begriff des Smart Homes also ein nahezu vollautomatisiertes Zuhause, das durch intelligente technische Ger\u00e4te<\/p>\n<ol>\n<li>die Lebens- und Wohnqualit\u00e4t erh\u00f6ht<\/li>\n<li>die Sicherheit steigert<\/li>\n<li>f\u00fcr mehr Energieeffizienz sorgt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"So_sieht_die_Wohnung_von_morgen_aus\">So sieht die Wohnung von morgen aus<\/span><\/h2>\n<p>So weit, so gut: Ein Smart Home gef\u00e4hrdet also keineswegs den Charme des Zuhauses, sondern erh\u00f6ht den Wohlf\u00fchlfaktor sogar \u2013 und spart dem Bewohner auch noch bares Geld (Stichwort Energieeffizienz). Aber wie sieht die Wohnung von morgen denn nun konkret aus? Auch dieser Frage sind wir einmal nachgegangen.<\/p>\n<h3>Die Technik:<\/h3>\n<p>In der Wohnung von morgen sind alle Ger\u00e4te miteinander vernetzt. Das erm\u00f6glicht die Kommunikation und Interaktion der Ger\u00e4te untereinander, entweder per Funk (z.B. Bluetooth, WLAN\/WiFi) oder Kabel (Ethernet, Powerline, etc.).<\/p>\n<p>Komplexere Systeme werden zudem \u00fcber eine zentrale Steuerungseinheit, das sogenannte Gateway, gesteuert. Ein Gateway erm\u00f6glicht eine noch komfortablere Verwaltung des gesamten Smart-Home-Netzwerks und strukturiert die Kommunikation der vernetzten Ger\u00e4te untereinander.<\/p>\n<p>In einem Smart Home sind also bestenfalls alle Ger\u00e4te miteinander vernetzt, kommunizieren miteinander und k\u00f6nnen zentral gesteuert werden. Und das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Wohn- und somit die Lebensqualit\u00e4t, sondern auch auf den Geldbeutel. In der Wohnung von morgen l\u00e4sst es sich somit komfortabel leben und noch dazu Geld sparen.<\/p>\n<h3>Diese Faktoren machen die Wohnung von morgen so &#8222;smart&#8220;:<\/h3>\n<h4>1.) Faktor Energieeffizienz<\/h4>\n<p>Dank innovativer Entwicklungen und hochwertiger Ger\u00e4te ist das Smart Home in vielen F\u00e4llen schon heute Realit\u00e4t. Ein Beispiel sind sogenannte &#8222;Smart Meter&#8220;, ihres Zeichens intelligente Stromz\u00e4hler, die \u00fcber ein Gateway den realen Energieverbrauch per Daten\u00fcbertragung an den Energieanbieter schicken. Aber: Das Gateway erm\u00f6glicht nicht nur den Datenversand, die Daten\u00fcbertragung erfolgt auch in die entgegengesetzte Richtung. Soll hei\u00dfen: Das System kann auch Signale empfangen. Au\u00dferdem kann es elektrische Ger\u00e4te in einem intelligenten Haus automatisch an- oder ausschalten. Warum das sinnvoll ist? Nun, wenn Strom zu manchen Tageszeiten g\u00fcnstiger angeboten wird als zu anderen und man sich dank Smart Meter z.B. die W\u00e4sche automatisch zu einem kosteng\u00fcnstigen Zeitpunkt waschen lassen kann, l\u00e4sst sich dadurch nat\u00fcrlich Geld sparen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, Energie zu sparen, sind Heizungen, die mithilfe einer Smartphone-App gesteuert werden k\u00f6nnen. Diese Anlagen arbeiten nur dann, wenn sie wirklich gebraucht werden. Alternativ sind auch <a href=\"https:\/\/lp.tado.com\/de_12_heizungssteuerung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">intelligente Thermostate wie z.B. das von tado\u00b0<\/a> tolle Helfer, um Energie und somit auch bares Geld zu sparen. Diese intelligenten Thermostate lassen sich ganz einfach an den vorhandenen Heizk\u00f6rper montieren und k\u00f6nnen z.B. auf Basis von aktuellen Wetterdaten eigenst\u00e4ndig die Heizung regulieren und somit beim energieeffizienten Heizen helfen.<\/p>\n<p>Der wohl gr\u00f6\u00dfte Vorteil des Smart Homes ist also der Einsparungseffekt, der inzwischen weit \u00fcber die eher simplen Funktionen wie z.B. das ferngesteuerte Ausschalten s\u00e4mtlicher Ger\u00e4te, die oftmals unn\u00f6tigerweise im Standby-Modus verweilen und Strom verbrauchen, hinausgeht. Das Smart Home von morgen ist vielmehr in der Lage, den Verbrauch von Strom, Wasser und Gas zu messen und optimierte Ma\u00dfnahmen abzuleiten, die auf das Nutzungsverhalten der Bewohner abgestimmt sind. Langfristig kann in einem Smart Home also in der Tat jede Menge Energie und somit bares Geld eingespart werden. Und der Umwelt kommt das Ganze nat\u00fcrlich auch noch zugute.<\/p>\n<h4>2.) Faktor Sicherheit<\/h4>\n<p>Von der smarten Haust\u00fcr, die lediglich per Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Augenscan zu \u00f6ffnen ist bis hin zu sogenannten &#8222;Smart Lock&#8220;-Systemen, mit denen sich Haust\u00fcren und Fenster aus der Ferne \u00f6ffnen und schlie\u00dfen lassen, gibt es unz\u00e4hlige Anwendungsgebiete in diesem Bereich, die das Haus der Zukunft zu Fort Knox mutieren lassen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt lassen sich viele Systeme zur \u00dcberwachung und Absicherung des eigenen Zuhauses im Smart Home automatisieren und zentral steuern. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man sich l\u00e4nger nicht in der Wohnung oder dem Haus aufh\u00e4lt. Mit automatisierten Abl\u00e4ufen, wie etwa dem vorprogrammierten Hoch- und Herunterfahren der Jalousien oder einer Lichtsteuerung mittels App auf dem Handy, kann potenziellen Einbrechern die eigene Anwesenheit vorget\u00e4uscht werden.<\/p>\n<p>Kommt es dennoch zu einem Einbruchsversuch, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten in das Geschehen einzugreifen \u2013 nat\u00fcrlich ohne vor Ort zu sein. So kann man die Einbrecher beispielsweise per Live-\u00dcbertragung auf dem Smartphone \u00fcberwachen und laute Musik abspielen, um die Eindringlinge zu verschrecken. Sind T\u00fcren und Fenster mit entsprechenden smarten Sensoren \u00fcberwacht, k\u00f6nnen im Alarmfall z.B. auch die Beleuchtung und eine Sirene eingeschaltet werden. Die Bewohner werden hierbei bei einem Einbruchsversuch direkt mit einer Nachricht auf ihren Smartphones informiert und haben somit die M\u00f6glichkeit unmittelbar darauf zu reagieren.<\/p>\n<p>Aber nicht nur im Fall eines Einbruchs sind solche Systeme hilfreich. Andere smarte \u00dcberwachungssysteme informieren die Bewohner z.B. sobald eine Bewegung vor der Haust\u00fcr registriert wurde. Dank der integrierten Kamera k\u00f6nnen die Bewohner dann \u2013 wo auch immer sie gerade sind \u2013 direkt auf dem Smartphone pr\u00fcfen, ob es sich um einen erw\u00fcnschten oder um einen unerw\u00fcnschten Gast handelt. Und diese &#8222;Spielerei&#8220; geht sogar noch weiter. Ist die Haust\u00fcr ebenfalls vernetzt, kann z.B. dem Paketboten, der ein wichtiges Paket liefert, per Smartphone die T\u00fcr ge\u00f6ffnet werden &#8211; auch wenn man nicht zu Hause ist.<\/p>\n<h4>3.) Faktor Lebens- und Wohnqualit\u00e4t<\/h4>\n<p>Auch \u2013 oder vor allem \u2013 beim Faktor Lebens- und Wohnqualit\u00e4t sind die M\u00f6glichkeiten schier unendlich. Von kleinen Alltagshelfern wie Saug-, Rasenm\u00e4h- oder Wischrobotern \u00fcber Briefk\u00e4sten, die eine Nachricht auf das Smartphone des Bewohners senden, sobald ein Brief ankommt, bis hin zur technischen Dialogassistentin, die einen in jeglicher Hinsicht unterst\u00fctzt, sind unz\u00e4hlige Anwendungsgebiete denkbar. Dar\u00fcber hinaus lassen sich bei den meisten Smart-Home-Systemen auch mehrere Aktionen in sogenannten Routinen zusammenfassen. Als Beispiel: Abends kann mit der Bet\u00e4tigung eines einzigen Wandschalters (oder mit einem entsprechenden Sprachbefehl) automatisch das Licht ausgeschaltet, der Alarm aktiviert und die Rolll\u00e4den heruntergefahren werden.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst keine Utopie mehr sind zudem sprachgesteuerte Kaffee- und Espressomaschinen, sich selbst organisierende K\u00fchlschr\u00e4nke die Vorr\u00e4te, die sich dem Ende neigen, automatisch auf eine digitale Einkaufsliste setzen oder Smartphone-Apps f\u00fcr junge Eltern, die sich lieber auf ihr Telefon als auf das Babyphone verlassen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Einer der neuesten Trends ist zudem ein smarter Kochtisch, der je nach Bedarf als Induktionsherd oder als Zubereitungsfl\u00e4che fungiert. Wie das funktionieren soll, fragt ihr euch? Nun, eine \u00fcber dem Tisch angebrachte Kamera erkennt direkt, wenn ein Topf oder eine Pfanne aufgestellt wird und erhitzt sich genau an dieser Stelle in der passenden Temperatur. Der restliche Bereich dient weiterhin als Ablage- und Zubereitungsfl\u00e4che oder auch als Esstisch.<\/p>\n<p>All diese Dinge sind bereits heute Realit\u00e4t. Das Smart Home ist also l\u00e4ngst den Kinderschuhen entwachsen. Dennoch haben die Entwickler gro\u00dfe Visionen. Das Ende der Fahnenstange (also in diesem Fall das Ende der Technologisierung des Zuhauses) ist noch lange nicht erreicht. Einer <a href=\"http:\/\/www.eco.de\/presse\/studie-von-eco-und-adl-smart-home-umsaetze-verdreifachen-sich-bis-2022-auf-43-milliarden-euro\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie des Verbands der Internetwirtschaft e.V. (eco) und der Beratungsgesellschaft Arthur D. Little<\/a> zufolge k\u00f6nnte sich der Umsatz des deutschen Smart-Home-Markts bis 2022 daher auch auf 4,3 Milliarden Euro verdreifachen.<\/p>\n<h3>Die Vision:<\/h3>\n<p>In (wohl naher) Zukunft k\u00f6nnte sich die gesamte Wohnumgebung im intelligenten Haus mittels Smart-Home-Technologie den Bed\u00fcrfnissen und Gewohnheiten der jeweiligen Bewohner anpassen lassen. Denn: Den Visionen der Entwickler zufolge k\u00f6nnen die intelligenten Ger\u00e4te der Zukunft sogar lernen. Als Beispiel: L\u00e4sst sich aus der t\u00e4glichen Morgenroutine schlie\u00dfen, dass das Fr\u00fchst\u00fccksei genau siebeneinhalb Minuten im Wasser k\u00f6cheln soll, eignet sich der smarte Begleiter diese Information an.<\/p>\n<p>Aber das ist l\u00e4ngst nicht alles. In absehbarer Zukunft k\u00f6nnte der Trend sogar \u00fcber intelligente Ger\u00e4te hinausgehen. Unter die Haut implantierte Chips, die z.B. den Besitzer einer Wohnung ausweisen und der jeweiligen T\u00fcr quasi gr\u00fcnes Licht erteilen, sind bereits als Prototypen Realit\u00e4t. Auch wenn solche Gadgets noch nicht wirklich alltagstauglich sind und teils heftig diskutiert werden, ist die Technik hierzu l\u00e4ngst vorhanden. Hausschl\u00fcssel vergessen war im Smart Home der Zukunft also gestern!<\/p>\n<h3>Zwischenfazit:<\/h3>\n<p>Den technischen Gadgets in einem Smart Home sind also summa summarum schier keine Grenzen gesetzt. Es ist daher nahezu unm\u00f6glich, an dieser Stelle auf alle Optionen und Vorteile einzugehen, die ein Smart Home seinen Bewohnern bietet. Wenn ihr mehr erfahren und euch \u00fcber weitere Neuerungen im Bereich Smart Home informieren m\u00f6chtet, k\u00f6nnen wir euch das <a href=\"http:\/\/www.homeandsmart.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Smart Home Portal&#8220;<\/a> empfehlen. Dort findet ihr stets das Neuste in Sachen intelligentes Zuhause.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]\u00dcbrigens:<\/p>\n<p>Viele Hersteller intelligenter Geb\u00e4udetechnik bieten mittlerweile Schnittstellen f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung ihrer Ger\u00e4te mit den Sprachassistenten von Amazon, Google und Apple an.[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_Vor-_und_Nachteile_eines_Smart_Homes\">Die Vor- und Nachteile eines Smart Homes<\/span><\/h2>\n<p>Ein Smart Home bringt viele Vorteile mit sich, birgt aber auch einige nicht zu vernachl\u00e4ssigende Nachteile. Grob gesagt steht der Datenschutz hierbei in einem Spannungsfeld mit Funktionalit\u00e4ten und Komfort. Welche Vorteile und welche Nachteile sich konkret bei einem Smart Home ergeben, m\u00f6chten wir euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten.<\/p>\n<h3>Die Vorteile:<\/h3>\n<ul>\n<li>Erh\u00f6hung der Lebens- und Wohnqualit\u00e4t<\/li>\n<li>Mehr Sicherheit<\/li>\n<li>Steigerung der Energieeffizienz<\/li>\n<li>Geringere Belastung der Umwelt durch die Nutzung von intelligenten Ger\u00e4ten<\/li>\n<li>Entlastung im Alltag<\/li>\n<li>Individuelle Nutzungsm\u00f6glichkeiten; das Zuhause kann dank des modularen Prinzips nach den eigenen W\u00fcnschen smarter gemacht werden<\/li>\n<li>Wertsteigerung der Immobilie<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die Nachteile:<\/h3>\n<ul>\n<li>Hohe Kosten; die neue Techologie hat ihren Preis<\/li>\n<li>Sicherheitsrisiko durch die Einspeisung pers\u00f6nlicher Daten in internetf\u00e4hige Systeme (Stichwort Datenmissbrauch bzw. Datenklau); Tipp: Was der Gesetzgeber hierzu sagt, k\u00f6nnt ihr einem <a href=\"https:\/\/www.computerwoche.de\/a\/datenschutz-was-darf-das-smart-home-sammeln,3331320\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel der Computerwoche<\/a> entnehmen<\/li>\n<li>Unausgereifte Technik; die Ger\u00e4te k\u00f6nnten schon nach wenigen Jahren aufgrund des unaufhaltsamen technischen Fortschritts nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik sein<\/li>\n<li>Mangelnde Kompatibilit\u00e4t; nicht alle verschiedenen Systeme k\u00f6nnen miteinander kombiniert werden<\/li>\n<li>Zum Teil recht komplizierte Installation und Bedienung der Systeme<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]Einer <a href=\"http:\/\/www.gfk.com\/de\/insights\/infographic\/smart-home-in-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GfK-Umfrage<\/a> zufolge sehen etwa die H\u00e4lfte der befragten deutschen Verbraucher den Nutzen von Smart-Home-Anwendungen vor allem in den Bereichen Energie und Beleuchtung (51 Prozent) sowie Sicherheit und Steuerung (49 Prozent). Ger\u00e4te aus dem Entertainment-Bereich, die ferngesteuert bedient und miteinander vernetzt werden k\u00f6nnen, sind bei 39 Prozent der Befragten beliebt, smarte Haushaltsger\u00e4te bei 37 Prozent der Umfrageteilnehmer.[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Tipp_Foerderkredite_nutzen\">Tipp: F\u00f6rderkredite nutzen<\/span><\/h2>\n<p>Der hohe Kostenfaktor ist einer der Nachteile des Smart Homes. Daher haben wir zum Abschluss noch einen Tipp f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>Die Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) vergibt f\u00fcr die Modernisierung von Immobilien den F\u00f6rderkredit 159 &#8222;Altersgerecht Umbauen&#8220;. Dieser Kredit ist jedoch \u2013 anders als die Bezeichnung es vermuten l\u00e4sst \u2013 nicht nur f\u00fcr Umbauten f\u00fcr Senioren nutzbar, sondern auch, um Umbauten in den Bereichen Wohnkomfort und Sicherheit zu finanzieren. Und hierunter kann unter Umst\u00e4nden auch die Einrichtung von Smart-Home-Systemen fallen. Denn laut der KfW dient der Kredit<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;der zinsg\u00fcnstigen, langfristigen Finanzierung von baulichen Ma\u00dfnahmen in Wohngeb\u00e4uden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert sowie der Wohnkomfort und die Sicherheit erh\u00f6ht werden. Davon profitieren alle Altersgruppen: Es erm\u00f6glicht \u00e4lteren Menschen einen m\u00f6glichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung, kommt behinderten oder in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute.&#8220;.<\/em><\/p>\n<p>Der F\u00f6rderkredit stellt somit eine interessante Option dar, um mit niedrigen Zinsen und attraktiven R\u00fcckzahlungskonditionen das Smart Home finanzierbar zu machen. Weitere Informationen zu den Konditionen und Voraussetzungen des Kredits findet ihr auf der <a href=\"http:\/\/www.kfw.de\/inlandsfoerderung\/Privatpersonen\/Bestandsimmobilien\/Finanzierungsangebote\/Altersgerecht-umbauen-(159)\/index-2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website der KfW<\/a>.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Von der intelligenten Heizungssteuerung \u00fcber automatisierte Abl\u00e4ufe im Haushalt bis zum vernetzten Unterhaltungssystem sind den Anwendungsbereichen des Smart Homes nahezu keine Grenzen gesteckt.<\/p>\n<p>Letztlich muss jedoch jeder selbst entscheiden, ob die neusten Technologien das eigene Zuhause wohnenswerter machen oder nicht \u2013 und wie weit die Vernetzung und Technologisierung der eigenen vier W\u00e4nde gehen soll. Denn ob man z.B. tats\u00e4chlich eine Dialogassistentin braucht, die einem an der T\u00fcr mitteilt welches Wetter drau\u00dfen herrscht, oder ob eine Garderobe sinnvoll ist, die einen daran erinnert noch eine Jacke \u00fcberzuziehen wenn es drau\u00dfen kalt ist, ist zugegebenerma\u00dfen Geschmacksache. Fr\u00fcher hat die Menschheit schlie\u00dflich auch so \u00fcberlebt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz geh\u00f6rt dem Smart Home die Zukunft. Und das ist auch gut so.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie steht ihr zum Thema Smart Home? Lasst uns gern an eurer Meinung teilhaben, wir freuen uns \u00fcber eure Kommentare![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Smart Home: So sieht die Wohnung von morgen aus\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/smart-home\/#more-2959\" aria-label=\"Mehr zu Smart Home: So sieht die Wohnung von morgen aus\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2964,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[59],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"affac8e76b3745a9922c52bbd5b7b8d6","server":"","url":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/affac8e76b3745a9922c52bbd5b7b8d6"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2959"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}