{"id":3032,"date":"2019-11-06T10:03:22","date_gmt":"2019-11-06T09:03:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3032"},"modified":"2021-08-10T13:56:52","modified_gmt":"2021-08-10T11:56:52","slug":"bewerbungstrends-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/bewerbungstrends-2019\/","title":{"rendered":"Bewerbungstrends 2019: Kommt die klassische Bewerbung aus der Mode?"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Ein formvollendetes Anschreiben war fr\u00fcher Standard bei einer Bewerbung. Heute messen viele Unternehmen dem Anschreiben keine gro\u00dfe Bedeutung mehr bei. Auch das klassische Bewerbungsfoto ist heutzutage kein &#8222;Muss&#8220; mehr. Und in Sachen Lebenslaufgestaltung herrscht schon l\u00e4ngst kein starres Muster mehr vor. Kommt die klassische Bewerbung also immer mehr aus der Mode? Wir sind dieser Frage einmal nachgegangen und haben die Bewerbungstrends 2019 genauer unter die Lupe genommen!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Vorwort: Besser individuell statt klassisch<\/h2>\n<p>Eine Bewerbung muss professionell sein. So weit, so gut. Professionell impliziert jedoch l\u00e4ngst nicht mehr, dass man sich an angestaubte Standards in puncto Format und Aufbau halten muss. Im Gegenteil. Damit die Bewerbung dem Personaler positiv ins Auge sticht, darf (und sollte) die Bewerbung ruhig ein wenig individuell sein. Nur durch eine individuelle Note gelingt es, sich von den anderen Bewerbern abzuheben. \u00dcbertreiben sollte man es allerdings nicht. Die Bewerbung muss selbstverst\u00e4ndlich nach wie vor den eigentlichen Zweck erf\u00fcllen: sich selbst und die eigenen, f\u00fcr die Stelle relevanten Kenntnisse und F\u00e4higkeiten, die man mitbringt, gut und auf den Punkt gebracht zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Eine Bewerbung sollte also summa summarum professionell, aber eben auch individuell sein. Insofern hat die klassische Bewerbung in der Tat ausgedient. Wer sich strikt an 08\/15-Vorgaben h\u00e4lt und noch dazu Standardformulierungen verwendet, wird sich damit kaum aus der Masse hervorheben \u2013 zumindest nicht im positiven Sinne. Die Folge: Die Bewerbung landet direkt auf dem &#8222;Nein&#8220;-Stapel des Personalers.<\/p>\n<p>Es kann also in der Tat nicht schaden, sich die neusten Bewerbungstrends einmal vor Augen zu f\u00fchren. Wie man 2019 mit einer Bewerbung \u00fcberzeugt, verraten wir euch jetzt![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Das sind die Bewerbungstrends 2019<\/h2>\n<p>Individuell bedeutet, dass die Bewerbung dem eigenen Wesen entspricht. Diese individuelle Note kann die Bewerbung sowohl farblich, grafisch als auch bei der Wortwahl aufweisen. Hauptsache, man hebt sich von der Masse ab und weckt die Neugier des Personalers. Denn nur dann widmet er der Bewerbung einen zweiten Blick.<\/p>\n<p>Aber nicht nur optisch geht der Trend 2019 weg von der klassischen Bewerbung. Auch die Art und Weise, wie die Bewerbungsunterlagen \u00fcbermittelt werden, durchl\u00e4uft seit Jahren einen Wandel. Der Digitalisierung sei Dank bieten sich Bewerbern inzwischen zahlreiche Optionen, ihre Bewerbung an den Mann zu bringen.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen sind l\u00e4ngst dazu \u00fcbergegangen, ihr Bewerbungsverfahren online zu gestalten. Die klassische Bewerbung, die ausgedruckt und fein s\u00e4uberlich in einer ad\u00e4quaten Mappe abgeheftet per Post den Personaler erreicht, ist inzwischen oftmals eher die Ausnahme als die Regel. Viele Unternehmen fordern sogar explizit eine Online-Bewerbung, um den organisatorischen Aufwand zu minimieren und gleichzeitig die Vergleichbarkeit der Bewerber zu maximieren. Vor allem in modernen Branchen hat die klassische postalische Bewerbung im Papierformat ausgedient. Viele Personaler m\u00f6chten sich schlichtweg nicht mehr durch ein h\u00e4ufig belangloses Anschreiben oder einen viel zu ausf\u00fchrlichen Lebenslauf k\u00e4mpfen, ehe sie zum Wesentlichen, n\u00e4mlich den Qualifikationen des Bewerbers gelangen, die f\u00fcr die Stelle relevant sind. Zeit ist nun mal Geld \u2013 auch beim Bewerbungsprozess.<\/p>\n<p>Bevor wir uns also den neusten Bewerbungstrends widmen, m\u00f6chten wir zun\u00e4chst auf die Art und Weise eingehen, wie Bewerbungen 2019 \u00fcbermittelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>So werden Bewerbungen 2019 \u00fcbermittelt:<\/h3>\n<h4>1. Die Online-Bewerbung<\/h4>\n<p>Online-Bewerbungen werden inzwischen von der Mehrheit der Personaler und Unternehmen bevorzugt. Auch f\u00fcr Bewerber bringt diese Entwicklung Vorteile mit sich. So fallen beispielsweise die Versandkosten und die unz\u00e4hligen Bl\u00e4tter Papier weg. Wird die Bewerbung online versendet, kommen die Unterlagen au\u00dferdem garantiert knitterfrei und ohne Kaffeeflecken beim Personaler an.<\/p>\n<p>Unter einer Online-Bewerbung versteht man zum einen den Versand der Bewerbung per E-Mail, zum anderen das Ausf\u00fcllen eines Bewerbungsformulars, das das Unternehmen z.B. in einem Bewerbungsportal auf der Unternehmenshomepage zur Verf\u00fcgung stellt. Vor allem die letzte Variante ist bei Unternehmen und Personalern inzwischen beliebt. Durch die vorformulierten Fragen und Antwortm\u00f6glichkeiten kommen die Bewerber direkt zum Punkt. Es werden somit nur die wesentlichen Informationen \u00fcbermittelt \u2013 ohne das \u00fcbliche Blabla, das ein klassisches Bewerbungsanschreibens oftmals aufweist. Ein weiterer Vorteil f\u00fcr die Personaler: Die einzelnen Bewerber k\u00f6nnen durch das Ausf\u00fcllen desselben Online-Formulars besser verglichen werden.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h4>2. Das Online-Profil<\/h4>\n<p>2019 nimmt auch der Stellenwert eines Online-Profils f\u00fcr Bewerber immer mehr zu. Denn auch Online-Profile in renommierten beruflichen Netzwerken wie <a href=\"http:\/\/www.xing.com\">XING<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.linkedin.com\">LinkedIn<\/a> bieten Bewerbern heutzutage gute M\u00f6glichkeiten, sich zu pr\u00e4sentieren und somit Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen oder einflussreiche Kontakte zu kn\u00fcpfen. Sich quasi finden zu lassen, anstatt selbst aktiv auf Jobsuche zu gehen, kann heutzutage durchaus von Erfolg gekr\u00f6nt sein \u2013 dem Fachkr\u00e4ftemangel sei Dank. 2019 geht man also nicht nur aktiv auf Jobsuche, auch die passive Jobsuche \u00fcber berufliche Netzwerke gewinnt immer mehr an Bedeutung.<\/p>\n<p>Wichtig: Wer \u00fcber ein Online-Profil verf\u00fcgt, sollte es unbedingt pflegen und immer aktualisieren.<\/p>\n<h4>3. Die eigene Bewerbungshomepage<\/h4>\n<p>Alternativ (oder zus\u00e4tzlich) zu einem Online-Profil in einem beruflichen Netzwerk ist auch eine eigene Bewerbungshomepage eine gute M\u00f6glichkeit, bei Personalern zu punkten. Eine professionelle Bewerbungshomepage kann das entscheidende Z\u00fcnglein an der Waage sein, um sich von den anderen Bewerbern abzuheben. Nicht nur, dass man mit einer Bewerbungshomepage Engagement, Motivation und Computeraffinit\u00e4t beweist, sie bietet au\u00dferdem eine hervorragende M\u00f6glichkeit, eigene Arbeitsproben zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Wie eine professionell gestaltete Bewerbungshomepage aussehen sollte und worauf es unbedingt zu achten gilt, k\u00f6nnt ihr unserem Artikel <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/eigene-homepage-fuer-die-bewerbung\">&#8222;Eine eigene Homepage f\u00fcr die Bewerbung: So geht es richtig!&#8220;<\/a> entnehmen.<\/p>\n<h4>4. Die One-Click-Bewerbung<\/h4>\n<p>Auch sogenannte One-Click-Bewerbungen sind 2019 immer mehr im Kommen. Wer \u00fcber ein Online-Profil bei einem beruflichen Netzwerk verf\u00fcgt, kann mit nur einem Klick auf den entsprechenden Button sein Profil direkt in die Datenbank des Wunschunternehmens \u00fcbertragen \u2013 ohne das soziale Netzwerk zu verlassen. Solche One-Click-Bewerbungen geh\u00f6ren z.B. bei XING und LinkedIn zum Service.<\/p>\n<p>XING bietet alternativ z.B. auch einen &#8222;Kontaktieren Sie mich&#8220;-Button bei Stellenanzeigen in der eigenen Jobb\u00f6rse an. Damit \u00fcberl\u00e4sst man es ganz einfach dem Unternehmen zu entscheiden, ob man f\u00fcr eine Stelle \u00fcberhaupt in Frage kommt. Anstatt also eine wom\u00f6glich von vornherein aussichtslose Bewerbung zu schreiben, kann man das jeweilige Unternehmen mit einem Klick zun\u00e4chst einmal lediglich auf sich aufmerksam machen. Anhand des Online-Profils k\u00f6nnen die Personaler dann entscheiden, ob sie Kontakt zum Bewerber aufnehmen m\u00f6chten oder nicht. Einfacher und zeitsparender geht es wohl kaum.<\/p>\n<p>Wichtig: Auch hier gilt jedoch, bevor man einem Unternehmen das eigene Online-Profil pr\u00e4sentiert, sollte man daf\u00fcr sorgen, dass das Profil auch optimal gestaltet ist.<\/p>\n<h4>5. Das Mobile Recruiting<\/h4>\n<p>Und last but not least soll an dieser Stelle auch das Mobile Recruiting nicht unerw\u00e4hnt bleiben. 2019 bieten viele Unternehmen potenziellen Bewerbern n\u00e4mlich neue Kommunikationswege an, um mit ihnen in Kontakt zu treten. So k\u00f6nnen interessierte Bewerber z.B. bei Fragen zur Stelle kurz eine Nachricht per WhatsApp an das Unternehmen senden. Und auch Jobinterviews, die via Skype stattfinden, wird es 2019 wohl immer h\u00e4ufiger geben. Den M\u00f6glichkeiten des Mobile Recruiting sind schier keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n<h3>Die Bewerbungstrends:<\/h3>\n<p>Zeit ist also, wie bereits erw\u00e4hnt, Geld. Daher sind viele Unternehmen dazu \u00fcbergegangen, das Bewerbungsverfahren zu optimieren \u2013 und sowohl sich selbst als auch dem Bewerber Zeit zu sparen. Nicht nur, dass Bewerbungen immer h\u00e4ufiger explizit online gew\u00fcnscht werden, auch die Standards haben sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert. So wird z.B. ein klassisches Anschreiben immer h\u00e4ufiger durch ein Motivationsschreiben ersetzt (welche Vorteile der Verzicht auf ein Anschreiben bietet, k\u00f6nnt ihr in unserem Artikel &#8222;Bewerbung ohne Anschreiben: Vor- und Nachteile&#8220; nachlesen). Auch ein Bewerbungsfoto geh\u00f6rt seit Inkrafttreten der <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\">Datenschutzverordnung<\/a> l\u00e4ngst nicht mehr zum Standard, ebenso wie zahlreiche ehemals obligatorische Angaben zur Person, die durch das <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/agg\">Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)<\/a> nicht mehr erforderlich sind. Kurz gesagt: Das Bewerbungsverfahren durchl\u00e4uft in der Tat einen Wandel.<\/p>\n<p>Folgende Bewerbungstrends sind in den letzten Jahren deutlich zu erkennen und werden sich wohl auch 2019 weiter fortsetzen:<\/p>\n<h4>1. Die Kurzbewerbung (bzw. Kurzprofil)<\/h4>\n<p>F\u00fcr Personaler hat es nicht mehr oberste Priorit\u00e4t, dass Bewerber angestaubte, klassische Standards einhalten. Sie wollen bei Bewerbungen vielmehr auf einen Blick erkennen k\u00f6nnen, ob ein Kandidat Potenzial hat oder nicht. Der Trend geht daher seit Jahren zu Kurzbewerbungen bzw. Kurzprofilen, die auf maximal einer Seite als Appetizer dienen und in einer Kurzfassung die wichtigsten Stationen und F\u00e4higkeiten aufzeigen, die ein Jobkandidat mitbringt. Eine Kurzbewerbung ist also quasi eine Art Kurzlebenslauf, bei dem nicht lange um den hei\u00dfen Brei geredet, sondern sich aufs Wesentliche konzentriert wird. Denn wie bereits erw\u00e4hnt: Zeit ist Geld \u2013 f\u00fcr den Personaler und den Bewerber.<\/p>\n<h4>2. Der Bewerbungsflyer<\/h4>\n<p>Eine besonders elegante Version einer solchen Kurzbewerbung ist ein Bewerbungsflyer. Ein Bewerbungsflyer ist im Grunde eine komprimierte Form einer klassischen Bewerbung und beinhaltet die wesentlichen Informationen aus dem Anschreiben und dem Lebenslauf eines Bewerbers. Hierbei nimmt er jedoch nicht mehr Platz als Vorder- und R\u00fcckseite eines DIN-A4-Blattes ein. Ein Bewerbungsflyer eignet sich zwar nicht f\u00fcr alle Branchen und Berufe (in eher konservativen Branchen sollte man besser auf eine normale Bewerbung setzen), in kreativen Branchen bietet er jedoch eine gute M\u00f6glichkeit, den Personaler von sich zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Wie ein solcher Bewerbungsflyer bestenfalls aussehen und welche Informationen er enthalten sollte, k\u00f6nnt ihr <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/bewerbungsflyer\">hier<\/a> nachlesen.<\/p>\n<h4>3. Das Bewerbungsvideo<\/h4>\n<p>Bisher nutzen nur rund 7 Prozent der Bewerber die M\u00f6glichkeit eines Bewerbungsvideos. Dabei freuen sich einer <a href=\"https:\/\/storage.googleapis.com\/wcd-assets\/jubins-book\/Videobewerbung_Grafiken.pdf\">Umfrage<\/a> zufolge rund 90 Prozent aller Recruiter \u00fcber diese moderne Form der Selbstpr\u00e4sentation. Der Trend k\u00f6nnte 2019 also zunehmen, mehr Bewerber k\u00f6nnten sich diese Bewerbungsvariante zunutze machen. Schlie\u00dflich bietet ein Bewerbungsvideo jede Menge M\u00f6glichkeiten und Spielraum f\u00fcr die oft geforderte Individualit\u00e4t und die Darstellung eines Alleinstellungsmerkmals. Allerdings ist ein Bewerbungsvideo eine Erg\u00e4nzung und KEIN ERSATZ f\u00fcr eine normale Bewerbung. Ein Video allein gen\u00fcgt den Personalern also auch 2019 nicht. Dennoch ist es eine gute M\u00f6glichkeit, eine Bewerbung aufzuwerten und die Chance auf den Job zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens kann ein Bewerbungsvideo z.B. ganz hervorragend in eine Bewerbungshomepage eingebunden werden.<\/p>\n<h3>Die innovativsten Bewerbungsverfahren:<\/h3>\n<p>Nicht unerw\u00e4hnt bleiben, sollen an dieser Stelle auch zwei weitere, besonders innovative Bewerbungsverfahren, die 2019 an Bedeutung gewinnen k\u00f6nnten.<\/p>\n<h4>1. Das Speed Recruiting<\/h4>\n<p>Das Konzept, das viele aus dem Bereich der Partnersuche kennen, wird inzwischen auch f\u00fcr die Personalauswahl angewendet. Die Idee bleibt dabei ebenso simpel: Personaler verschiedener Arbeitgeber sitzen an unterschiedlichen Tischen, Bewerber und somit potenzielle neue Mitarbeiter gesellen sich dazu und beide Seiten haben in der Regel zwischen drei und zehn Minuten Zeit, herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit denkbar ist.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zu diesem neuen, innovativen Einstellungsverfahren k\u00f6nnt ihr unserem Artikel &#8222;Speed Recruiting: Ablauf, Vor- und Nachteile&#8220; entnehmen.<\/p>\n<h4>2. Recruiting-Games bzw. Recruitainment<\/h4>\n<p>Ein weiteres innovatives Bewerbungsverfahren, das 2019 im Kommen sein d\u00fcrfte, sind sogenannte Recruiting-Games (auch Recruitainment genannt). Wie der Name vermuten l\u00e4sst, sind diese Einstellungstests an Online-Spiele angelehnt und sollen die oftmals starren und strengen Online-Assessment-Center aufwerten. Recruiting-Games entsprechen also zwar im Grunde einem Online-Assessment-Center, sie testen die F\u00e4higkeiten der Bewerber jedoch auf spielerische Art und Weise und sind dabei sogar mit etwas Storytelling gespickt. Die Bewerber m\u00fcssen Aufgaben l\u00f6sen und Fragen beantworten, die meistens von netten Comic-Figuren in Corporate-Farben gestellt werden.<\/p>\n<p>Ziel des Recruitainment ist es also, noch fehlende Fakten abzufragen oder die Probleml\u00f6sungsf\u00e4higkeiten der Bewerber zu testen. Solche &#8222;Spiele&#8220; bieten daf\u00fcr eine hervorragende Option. Es ist also gut m\u00f6glich, dass euch Recruiting-Games des \u00d6fteren begegnen, wenn ihr 2019 auf Jobsuche geht.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]<strong>\u00dcbrigens:<\/strong><\/p>\n<p>Ein Trend der letzten Jahre, der sich auch 2019 fortsetzen d\u00fcrfte, ist die aktive und gezielte Jobsuche auf Job- und Karrieremessen. Solche Events sind nicht nur eine hervorragende M\u00f6glichkeit Informationen zu erhalten, sondern auch (oder vor allem), um direkten Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern herzustellen. Job- und Karrieremessen bieten beste Chancen, das Gespr\u00e4ch mit Personalern zu suchen und ihnen z.B. in Form eines Bewerbungsflyers direkt vor Ort Bewerbungsunterlagen auszuh\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Und selbst wenn es mit dem Job nicht auf Anhieb klappen will, sind Messen und Events ideal, um das eigene berufliche Netzwerk auszubauen und langfristig vom eigenen Engagement zu profitieren.[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich macht man mit einer klassischen Bewerbung auch 2019 nichts verkehrt (es sei denn, es wird ausdr\u00fccklich etwas anderes gefordert). Dennoch sollte man keinesfalls die Augen vor den neusten Bewerbungstrends verschlie\u00dfen. Besonders Bewerber, die sich f\u00fcr eine Position in einer modernen, kreativen Branche interessieren, sollten durch eine individuelle, innovative Bewerbung, die die neusten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ber\u00fccksichtigt, beweisen, dass sie den Finger am Puls der Zeit haben.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz bedeuten die neusten Bewerbungstrends nat\u00fcrlich nicht, dass alle Bewerbungsstandards ihre G\u00fcltigkeit verlieren. Im Gegenteil: Eine fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik oder der l\u00fcckenlose Lebenslauf sind auch 2019 unerl\u00e4sslich. An Bedeutung gewonnen hat jedoch definitiv die Optik. Eine individuelle Note sollte eine Bewerbung unbedingt aufweisen. Und: Der Trend geht auch 2019 eindeutig in Richtung Online-Bewerbung.<\/p>\n<p>Inwiefern sich die neusten, innovativen Konzepte wie z.B. das Speed Recruiting durchsetzen werden, bleibt indessen abzuwarten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1592479220655-8a689e11-45a2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>FOCUS ONLINE: Karriere 2.0: Die sieben Bewerbungstrends <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/bewerbung\/digital\/tid-9083\/karriere-2-0_aid_263264.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/bewerbung\/digital\/tid-9083\/karriere-2-0_aid_263264.html<\/a> (abgerufen am 18. Juni 2020)<\/li>\n<li>Merkur.de: Bitte kein Bewerbungsfoto mehr: Wie das Gleichstellungsgesetz wirkt <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/bitte-kein-bewerbungsfoto-mehr-gleichstellungsgesetz-wirkt-221297.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/bitte-kein-bewerbungsfoto-mehr-gleichstellungsgesetz-wirkt-221297.html<\/a> (abgerufen am 18. Juni 2020)<\/li>\n<li>stern.de: Bewerbung im Online-Zeitalter <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/unterlagen-bewerbung-im-online-zeitalter-3506164.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/unterlagen-bewerbung-im-online-zeitalter-3506164.html<\/a> (abgerufen am 18. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Bewerbungstrends 2019: Kommt die klassische Bewerbung aus der Mode?\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/bewerbungstrends-2019\/#more-3032\" aria-label=\"Mehr zu Bewerbungstrends 2019: Kommt die klassische Bewerbung aus der Mode?\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3033,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55,59],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"c8961389422e42df877ba966ced35b27","server":"","url":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/c8961389422e42df877ba966ced35b27"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3032"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3032"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3032\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3033"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}