{"id":3125,"date":"2019-06-07T10:31:07","date_gmt":"2019-06-07T08:31:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3125"},"modified":"2021-08-10T14:00:07","modified_gmt":"2021-08-10T12:00:07","slug":"im-hier-und-jetzt-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/im-hier-und-jetzt-leben\/","title":{"rendered":"Im Hier und Jetzt leben: Eine erstrebenswerte Lebensweise?"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Das Leben im Hier und Jetzt liegt voll im Trend. Es ist zu einer Lebensweise geworden, der nicht nur noch Esoteriker oder spirituelle Menschen nacheifern. Auch der Durchschnittsb\u00fcrger hat mitbekommen, dass es gesund ist, h\u00e4ufiger den Moment zu genie\u00dfen und nicht st\u00e4ndig mit den Gedanken an Vergangenem festzuhalten oder an die Zukunft zu denken.<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Doch bei all dem Trubel um den neuen, spontaneren, intuitiveren und achtsameren Lebensstil stellst du dir sicher die Frage: Wie erstrebenswert ist das wirklich? Kann es gar den pers\u00f6nlichen Erfolg und die Karriere vorantreiben? Hat das Ganze nicht auch seine negativen Aspekte? Wie l\u00e4sst sich ein gesundes Mittelma\u00df finden?<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Der Lifestyle: Das achtsame Leben im Moment<\/h2>\n<p>Im Hier und Jetzt leben: Das klingt eigentlich ganz einfach. Schlie\u00dflich kannst du aus der Zeit nicht ausbrechen und lebst ja sowieso in der Gegenwart. Da kann es doch nicht so schwer sein, den Moment voll auszukosten und bewusst da zu sein. Oder?<\/p>\n<p>Leider ist es f\u00fcr die meisten Menschen nicht ganz so leicht. Schlie\u00dflich besch\u00e4ftigen uns tagt\u00e4glich so viele Dinge, dass wir von der Gegenwart weniger mitbekommen, als wir vielleicht meinen.<\/p>\n<p>Du kennst das sicher auch: Du wachst morgens auf und denkst sofort daran, dass du heute unbedingt einkaufen musst. Oder, dass nach der Arbeit gleich ein Arzttermin ansteht oder du dich mit einer Freundin in der Stadt verabredet hast. [\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3128&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Carpe Diem \u2013 gar nicht so einfach<\/h2>\n<p>Diese Gedanken kommen meist noch, bevor \u00fcberhaupt einmal kr\u00e4ftig durchgeatmet und der Morgen begr\u00fc\u00dft wird. Doch alleine schon das k\u00f6nnte den Einstieg in den Tag deutlich erleichtern und positiver machen. Dazu musst du dir erst mal bewusst dar\u00fcber sein, dass du sonst eben oftmals unbewusst lebst.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren wurden sich immer mehr Menschen genau dessen bewusst. Das immer schnellere, moderne Leben mit seinen negativen Begleiterscheinungen, wie dem Burnout-Syndrom, \u00f6ffnet vielen die Augen: Es braucht einen Ausgleich. Oder <a href=\"https:\/\/www.raum-und-zeit.com\/gesundheit\/burnout\/burnout-als-neubeginn.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gar einen Neuanfang<\/a> oder zumindest eine Alternative zum dauernden Stress.<\/p>\n<p>So hat sich eine regelrechte Bewegung, ein Lifestyle entwickelt, der darauf abzielt, mehr im Moment zu sein. Achtsamer zu leben, spontaner zu sein und h\u00e4ufiger durchzuatmen. Vor allem auch: Weniger Gedanken an die Zukunft zu verschwenden und weniger Pl\u00e4ne zu machen, an die man sich dann halten muss. Doch ist das nicht auch riskant?[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Funktioniert ein Leben ohne Plan?<\/h2>\n<p>Weniger an die Zukunft zu denken und sich nicht so verr\u00fcckt zu machen, klingt ja sch\u00f6n und gut, denkst du jetzt vielleicht, aber manchmal muss man das eben doch tun und Pl\u00e4ne machen. Schlie\u00dflich m\u00fcssen manche Dinge abgekl\u00e4rt werden, f\u00fcr manches braucht es Termine und Voraussicht und Gedanken um die Konsequenzen des eigenen Handelns haben auch noch nie geschadet. Das ist nat\u00fcrlich auch richtig.<\/p>\n<p>Es gibt Vertreter des achtsamen Lebens, die diesen Lifestyle zu ihrer Philosophie machen. Sie entsagen sich oftmals vom Digitalen, vom st\u00e4ndigen Erreichbar- und Vernetztsein und beginnen vielleicht sogar auch mehr und mehr autark zu leben.<\/p>\n<p>Meist sind sie selbstst\u00e4ndig oder sie verdienen sich nur hier und da einmal etwas dazu. W\u00e4hrend sie reisen zum Beispiel. Ein solcher Lifestyle, ein solches In-den-Tag-hinein-Leben klingt verlockend, es ist aber auch anstrengender, als du vielleicht denkst und vor allem ist es extrem. [\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3129&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Die Alltagstauglichkeit des Lifestyles<\/h2>\n<p>Im Hier und Jetzt kannst du allerdings auch leben, indem du dein Leben fast genauso weiterf\u00fchrst, wie bisher. Nur, dass du eben bewusster und achtsamer bei den Dingen bist, die du gerade tust oder \u00fcber die du nachdenkst. Du musst dich deshalb aber nicht gleich von jeglichen Verpflichtungen frei machen. Das solltest du auch nicht.<\/p>\n<p>Bist du etwa gerade auf der Suche nach einem Studiengang oder <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/berufstest\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem Job, der zu dir passt<\/a>, dann musst du eben Pl\u00e4ne machen. In zweiterem Fall ist es wichtig, dass du dich rechtzeitig nach aktuellen Stellenausschreibungen und Karrierem\u00f6glichkeiten umschaust und nicht denkst, dass sich das schon alles von alleine regelt. [\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Auf gute Work-Life-Balance achten<\/h2>\n<p>Hier kannst du wiederum darauf achten, dass du dir eine Stelle suchst, die dir wirklich Spa\u00df macht und die dich nicht zu sehr stresst. Es gibt immer mehr junge Unternehmen, <a href=\"https:\/\/www.lizengo.de\/karriere\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die besondere Benefits bieten<\/a>, die zu einem bewussten Lebensstil passen. Seien das gro\u00dfe, offene und lichtdurchflutete, moderne B\u00fcror\u00e4ume, statt enger Arbeitskabinen oder einfach auch ein Arbeitsklima, bei dem sich alle auf Augenh\u00f6he und freundschaftlicher Basis begegnen.<\/p>\n<p>Suchst du dir dagegen erst auf den letzten Dr\u00fccker einen Job oder wirfst du dich Hals \u00fcber Kopf in ein Studium, \u00fcber das du dich nicht eingehend informiert hast, folgt vielleicht bald das b\u00f6se Erwachen. Dann ist ein bewusster Alltag pl\u00f6tzlich gar nicht mehr m\u00f6glich, weil die Karriere dich belastet.<\/p>\n<p>Im Hier und Jetzt leben hei\u00dft also nicht, keine Pl\u00e4ne mehr zu machen und jegliche Verantwortung abzugeben oder \u00c4hnliches. Dennoch scheinen das viele Menschen zu denken. [\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Das Hier und Jetzt und die Angst davor<\/h2>\n<p>Sicherlich f\u00fcrchten sich viele Menschen davor, spontaner zu sein und weniger Pl\u00e4ne zu machen. Gerade wir Deutschen neigen dazu, alles zu durchdenken, wir machen gerne Listen, sind p\u00fcnktlich und erwarten P\u00fcnktlichkeit dann auch von anderen. Kein Wunder, dass es so nicht einfach f\u00e4llt, sich frei zu machen und das Leben in der Gegenwart zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Doch wir wollen hier einmal noch eine andere These in den Raum werfen: Viele Menschen wissen eigentlich vielleicht ganz genau, dass es ihnen guttun w\u00fcrde, mehr im Hier und Jetzt zu leben und dass es m\u00f6glich w\u00e4re, sich von einigem \u201eZukunftsballast\u201c zu befreien. Doch sie f\u00fcrchten sich davor, zu erkennen, dass ihre aktuelle Lage, also das Hier und Jetzt, vielleicht ebenfalls schon belastet ist. Dass aktiv etwas getan werden m\u00fcsste, um das zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Vielleicht ist ja das sogar der Grund daf\u00fcr, dass auch du so oft in Gedanken an Vergangenem festh\u00e4ltst oder an die Zukunft denkst. N\u00e4mlich, damit du dich nicht mit deiner aktuellen Situation auseinandersetzen und dich irgendwie zu ihr verhalten musst. Vielleicht verdr\u00e4ngst auch du den Moment, statt dich ihm zu stellen?[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Das Mysterium der Zeit: Sind Vergangenheit und Zukunft real?<\/h2>\n<p>Wir behaupten an dieser Stelle zudem, Vergangenheit und Zukunft sind nicht real. Die Physik allerdings denkt immer wieder <a href=\"https:\/\/www.wissenschaft.de\/umwelt-natur\/gestern-und-morgen-sind-eins\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sogar auch in eine \u00e4hnliche Richtung<\/a>.<\/p>\n<p>Das soll aber nicht hei\u00dfen, dass du dir alles, was du bisher erlebt hast, eingebildet hast. Auch nicht, dass du in einem Jahr (also in der Zukunft!) nicht ein Jahr \u00e4lter sein wirst. Es soll nur hei\u00dfen, dass Vergangenheit und Zukunft nie gleichzeitig mit dem Moment, in dem du gerade lebst, existieren. Wenn du permanent in einem Moment lebst, dann sind sie ja eigentlich auch nie existent, oder?<\/p>\n<p>Das klingt jetzt vielleicht etwas komplizierter, als es eigentlich ist, oder als das, was wir damit sagen wollen: Es geht darum, dass du an der Vergangenheit nichts \u00e4ndern kannst und an der Zukunft, die du dir in fiktiver Weise vielleicht so vorstellst, ebenfalls nicht.<\/p>\n<p>Du kannst immer nur an dem einen Punkt, an dem dein Leben gerade stattfindet, etwas \u00e4ndern. Nur im Hier und Jetzt hast du die Chance, etwas zu bewegen, bzw. deine Situation anzupassen, zu verbessern, so zu optimieren, dass sie zu deinem Gl\u00fcck beitr\u00e4gt oder dich mehr das sein l\u00e4sst, was du wirklich sein m\u00f6chtest.<\/p>\n<p>Das l\u00e4uft dann in der Praxis vielleicht folgenderma\u00dfen ab:[\/vc_column_text][vc_column_text]1. Mit der Entscheidung, bewusster im Hier und Jetzt zu leben, setzt du dich mit dir und deinen Gef\u00fchlen auseinander. Du erkennst, dass du mit deiner aktuellen Lage vielleicht nicht ganz zufrieden bist.<\/p>\n<p>2. Statt dich an Vergangenem festzuklammern und an die \u201eguten, alten Zeiten\u201c zu denken oder dir eine utopische Zukunft zu ertr\u00e4umen, stellst du dich deiner Situation. Du tr\u00e4umst dich nicht aus ihr weg, sondern packst sie am Schopf. Und merkst: Es gibt nur das Hier und Jetzt.<\/p>\n<p>3. Du merkst, dass sich das Hier und Jetzt auch genie\u00dfen lassen w\u00fcrde, wenn da nicht diese Situation w\u00e4re, die dich belastet. <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/offen-fuer-veraenderungen-test.html\">Du m\u00f6chtest sie auch \u00e4ndern<\/a>, aber das ist anstrengend. Oder es erfordert den Mut, beispielsweise mit einer bestimmten Person zu reden. Oder es findet sich irgendeine andere Ausrede. Da merkst du es vielleicht: Eigentlich sind das wieder nur Ausreden, die dich zum Opfer der Umst\u00e4nde machen. Schluss damit! Jetzt hast du mehrere M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Du akzeptierst die Situation<\/strong><br \/>\nKannst du deine Situation, so, wie sie ist, nicht einfach annehmen? Kannst du nicht aufh\u00f6ren, zu jammern und dich als Opfer zu sehen? Dann tu das doch! Finde dich damit ab, wie es ist und du wirst sehen, dass das \u201eProblem\u201c vielleicht deutlich ertr\u00e4glicher wird.<\/li>\n<li><strong>Du ver\u00e4nderst die Situation<\/strong><br \/>\nDas ist nat\u00fcrlich die beste L\u00f6sung. Wenn du unzufrieden bist, mach etwas f\u00fcr deine Zufriedenheit. Oftmals ist es die Entscheidung, einen Job aufzugeben, der vermeintlich Sicherheit verleiht. Mach endlich das, was du immer machen wolltest! Trau dich! Sonst wirst du es irgendwann bereuen, immer zu viel Angst vor der unsicheren Zukunft gehabt zu haben.<\/li>\n<li><strong>Du verl\u00e4sst die Situation<\/strong><br \/>\nDu willst die Situation weder akzeptieren, noch ver\u00e4ndern? Dann bleibt nichts, als sie zu verlassen, statt dich st\u00e4ndig aus ihr wegzutr\u00e4umen. Zieh einen Schlussstrich unter eine Freundschaft, statt die st\u00e4ndige Belastung anzunehmen oder die Konfrontation zu suchen. Schlie\u00dfe damit ab, damit du zufriedener durchs Leben gehen kannst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>4. Du hast dich \u2013 hoffentlich erfolgreich und unter wenig Qualen \u2013 von den Problemen befreit, die dich dazu gebracht haben, st\u00e4ndig im Gestern oder Morgen zu leben. Durch die Besch\u00e4ftigung mit dem Hier und Jetzt und deiner aktuellen Situation hast du es geschafft, zu erkennen, dass es eigentlich nur den Moment gibt, um etwas zu \u00e4ndern. Dass sich eine Zukunft, wie du sie dir vielleicht ertr\u00e4umst, nur einstellt, wenn die Weichen im Jetzt gelegt werden.<\/p>\n<p>5. Pl\u00f6tzlich merkst du: Zwar lebt es sich im Hier und Jetzt vielleicht wirklich deutlich entspannter und stressfreier, aber Vergangenheit und Zukunft verschwinden nicht. Immer wieder tauchen Gedanken an den ersten Kuss oder Erinnerungen an die Kindheit auf. Oder du stellst dir vor, wie toll es w\u00e4re, einmal ein Buch zu schreiben. Keine Sorge: Du musst diese Gedanken nicht verdr\u00e4ngen. Die Harmonie findet sich n\u00e4mlich zwischen den Zeiten!<br \/>\n[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Die Harmonie im Dazwischen finden<\/h2>\n<p>Du musst nicht an das Nirvana, die Erleuchtung oder an Wiedergeburten glauben, um zuzugeben, dass Buddha eine inspirierende Pers\u00f6nlichkeit war. Anders als etwa die G\u00f6tter anderer Religionen hat Buddha als fast g\u00f6ttliches Wesen im Buddhismus auf der Erde gelebt, er war ein \u201eganz normaler\u201c Mensch. Dennoch hat sich eine gesamte religi\u00f6se, bzw. philosophische Str\u00f6mung nach ihm benannt und schaut zu ihm auf. Das hat seine Gr\u00fcnde etwa auch in der so hochgesch\u00e4tzten Ethik Buddhas.<\/p>\n<p>Auch er <a href=\"https:\/\/anthrowiki.at\/Predigt_von_Benares\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00e4u\u00dferte sich passend zu unserem Thema<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Zwei Extreme sind [\u2026] nicht zu pflegen. Welche zwei? Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gew\u00f6hnlichen, unedlen, heillosen; und sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen. Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum \u00dcberblick, zur Erwachung, zum Nirvana f\u00fchrt.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Buddha spricht doch hier aber vor allem von materiellen Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen und Trieben, sagst du nun vielleicht. Da magst du Recht haben, doch Predigten und Spr\u00fcche lassen immer auch Raum f\u00fcr Interpretationen. Buddhas Hinweis l\u00e4sst sich sinnvoll auch auf das Thema Zeit \u00fcbertragen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Zukunft aktiv im Jetzt gestalten<\/h2>\n<p>Denn der passende Job, eine sch\u00f6ne Wohnung und eine grunds\u00e4tzliche Zufriedenheit mit den Dingen, wie sie sind, stellen sich nun einmal nicht von selbst und \u00fcber Nacht ein. Nur, weil sie das Hier und Jetzt bereichern w\u00fcrden und du dich nach ihnen sehnst.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3130&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Stattdessen brauchst du, wie an fr\u00fcherer Stelle bereits erw\u00e4hnt, gewisse Strukturen, Pl\u00e4ne und Blicke in die Zukunft, um die Grundsteine im Moment zu legen, die zum Erreichen bestimmter Ziele f\u00fchren. Diese Grundsteine wiederum k\u00f6nnen nur dann effektiv und reflektiert gelegt werden, wenn du als Basis das bereits Gelernte nimmst.<\/p>\n<p>Das sind die Erfahrungen und Erinnerungen, die du an deine Vergangenheit hast. Wenn du bewusst auf die Zeiten zugreifst und wei\u00dft, dass sie nur als Konzepte in deinem Kopf existieren, die dir helfen, dich im Hier und Jetzt besser zu verwirklichen, kannst du es schaffen, zu einer harmonischen Mitte, zu einem gesunden \u201eDazwischen\u201c zu finden.<\/p>\n<p>Damit du das Hier und Jetzt aber \u00fcberhaupt erst einmal richtig erkennst und dich nicht verzweifelt versuchst, aus den allt\u00e4glichen Gedankenstrudeln und -kreiseln zu befreien, haben wir abschlie\u00dfend f\u00fcnf gute \u00dcbungen zusammengestellt. Sie k\u00f6nnen dir dabei helfen, dich auf den Moment zu konzentrieren.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Gute \u00dcbungen zur Konzentration auf den Moment<\/h2>\n<p>In einem anderen Beitrag haben wir schon einmal <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/konzentrationsuebungen\/\">10 gute Konzentrations\u00fcbungen<\/a> vorgestellt, an denen du dich orientieren kannst, wenn du st\u00e4ndig abgelenkt wirst. Folgende f\u00fcnf \u00dcbungen zielen aber noch einmal konkreter darauf ab, dass du wirklich in den jetzigen Moment findest und deinen Kopf von (negativen) Gedanken befreist.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>1. Bewusster atmen<\/h3>\n<p>Bewusstes atmen wird etwa auch beim Yoga praktiziert. Es geht hier darum, nicht einfach nur ein- und auszuatmen und wom\u00f6glich auch noch in die Brust. Sondern etwa mittels Bauchatmung K\u00f6rper und Geist in einen Ruhezustand zu bringen.<\/p>\n<p>Das Ganze <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/73630\/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wirkt nachgewiesenerma\u00dfen positiv auf die Gesundheit<\/a> und bringt dich mehr zu dir selbst. Es reicht schon, wenn du dich w\u00e4hrend des Tages ein, zwei Mal nur aufs Atmen konzentrierst. Schlie\u00dfe die Augen und atme zehn Mal lang und tief durch die Nase ein und noch l\u00e4nger durch den Mund wieder aus. Versuche dabei dich nur auf den Atem zu konzentrieren und dich an Gedanken, die kommen, nicht festzuhalten.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>2. Mit Achtsamkeit in den Tag starten<\/h3>\n<p>Das Thema Achtsamkeit ist inzwischen so sehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dass sogar <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/beruf\/arbeitsalltag-achtsamkeit-kann-sie-zu-einer-besseren-fuehrungskraft-machen\/20941436.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen und F\u00fchrungskr\u00e4fte auf die Aufmerksamkeitstechniken schw\u00f6ren<\/a>. Achtsamkeit meint im Grunde das gleiche wie Aufmerksamkeit und es geht gezielt darum, in den Moment zu kommen und diesen bewusst wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Eine der einfachsten und effektivsten Achtsamkeits\u00fcbungen ist das genaue Beobachten gleich nach dem Aufwachen. Achte darauf, ob dein Geist sich sofort in Gang setzt und du etwa an Tr\u00e4ume denkst, die du w\u00e4hrend der Nacht hattest. Oder ob du sofort zu deinem Handy greifst, um Nachrichten und Mails zu kontrollieren.<\/p>\n<p>Versuche dich ein wenig &#8218;von au\u00dfen&#8216; zu betrachten und alles, was du tust bewusst wahrzunehmen. Da du am Morgen noch nicht so viel erlebt hast, wie am Ende des Tages, k\u00f6nnte es sein, dass es dir leichter f\u00e4llt, ins Hier und Jetzt zu finden und so zumindest einige Zeit lang den Start in den Tag zu genie\u00dfen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>3. Den K\u00f6rper tags\u00fcber wahrnehmen<\/h3>\n<p>Sitzt du in Studium oder Job den ganzen Tag vor dem Rechner und funktionierst fast automatisch? Hat sich dein Geist bei der Arbeit fast verselbstst\u00e4ndigt und l\u00e4sst du dich st\u00e4ndig von irgendwelchen Dingen, wie den sozialen Medien usw. zwischendurch ablenken?<\/p>\n<p>Dann solltest du diese ungesunde Gedankenflut immer wieder unterbrechen und deinen Geist kl\u00e4ren, um dich auf eine Aufgabe konzentrieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nimm dazu ganz bewusst deinen K\u00f6rper wahr.<\/p>\n<ul>\n<li>Sp\u00fcrst du die Finger auf der Tastatur?<\/li>\n<li>Ist deine Wirbels\u00e4ule aufrecht?<\/li>\n<li>Liegen deine Fu\u00dfsohlen auf dem Boden auf?<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fchlst du in deinen K\u00f6rper hinein, findest du oftmals ganz schnell auch besser ins Hier und Jetzt.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>4. Das Essen im Moment genie\u00dfen<\/h3>\n<p>Gleiches gilt auch f\u00fcrs Essen. Wie oft sind wir beim Essen damit besch\u00e4ftigt aufs Handy zu starren, uns zu unterhalten oder die Zeitung zu lesen. Vielleicht nimmst auch du dabei das Essen kaum noch wirklich wahr.<\/p>\n<p>Versuch das doch mal:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie riecht der n\u00e4chste Biss?<\/li>\n<li>Was genau schmeckst du da eigentlich?<\/li>\n<li>Kaust du oft genug oder schlingst du eigentlich nur, um schnell satt zu werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese kleinen \u00dcbungen helfen dir dabei, die Gegenwart deutlicher wahrzunehmen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>5. Das Digitale f\u00fcr eine Stunde ruhen lassen<\/h3>\n<p>Wo wir schon beim Thema Aufs-Handy-Starren sind, legen wir dir abschlie\u00dfend noch nahe: Lass das Digitale am Tag doch einfach einmal f\u00fcr eine Stunde am St\u00fcck ruhen. Schau auf kein Display und schalte dein Handy in den Flugmodus.<\/p>\n<p>Dadurch kannst du dich von nichts so schnell ablenken lassen und hast einmal sechzig Minuten f\u00fcr dich und wie es dir eigentlich gerade so geht. Das ist das Hier und Jetzt. Das ist deine Situation, die du annehmen, \u00e4ndern oder aus der du dich hinausbegeben kannst.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Im Hier und Jetzt leben: Eine erstrebenswerte Lebensweise?\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/im-hier-und-jetzt-leben\/#more-3125\" aria-label=\"Mehr zu Im Hier und Jetzt leben: Eine erstrebenswerte Lebensweise?\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3127,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[61],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3125"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3125\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}