{"id":3152,"date":"2019-07-04T17:40:01","date_gmt":"2019-07-04T15:40:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3152"},"modified":"2021-08-10T14:19:26","modified_gmt":"2021-08-10T12:19:26","slug":"gesundheitsschutz-und-arbeitssicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gesundheitsschutz-und-arbeitssicherheit\/","title":{"rendered":"Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit: Die 13 besten Tipps f\u00fcrs B\u00fcro"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Fehlzeiten von Mitarbeitern verursachen hohe Kosten f\u00fcr Unternehmen. Und nicht nur das: vor allem in kleinen und mittleren Betrieben kann der Ausfall eines Mitarbeiters den Betriebsablauf erheblich durcheinanderbringen. Besonders Fehlzeiten, die eigentlich vermeidbar gewesen w\u00e4ren, sind somit aus Sicht eines Arbeitgebers gleich in mehrfacher Hinsicht \u00e4rgerlich \u2013 ja mitunter sogar existenzbedrohend. Die Rede ist von Arbeitsunf\u00e4llen oder gesundheitlichen Problemen, die auf eine unzureichende Arbeitssicherheit oder einen mangelhaften Gesundheitsschutz zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Mit welchen Tipps sich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verbessern lassen, verraten wir euch jetzt!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Arbeitssicherheit_Was_man_darunter_versteht\">Arbeitssicherheit: Was man darunter versteht<\/a><\/li><li><a href=\"#Gesundheitsschutz_Vermeidbare_Erkrankungen\">Gesundheitsschutz: Vermeidbare Erkrankungen<\/a><\/li><li><a href=\"#Die_13_besten_Tipps_zur_Arbeitssicherheit_respektive_zum_Gesundheitsschutz_im_Buero\">Die 13 besten Tipps zur Arbeitssicherheit (respektive zum Gesundheitsschutz) im B\u00fcro<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row color=&#8220;&#8220; message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; message_box_color=&#8220;info&#8220; icon_type=&#8220;fontawesome&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220; icon_monosocial=&#8220;vc-mono vc-mono-fivehundredpx&#8220; icon_openiconic=&#8220;&#8220; icon_typicons=&#8220;&#8220; icon_entypo=&#8220;&#8220; icon_linecons=&#8220;&#8220; icon_pixelicons=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Das wichtigste Grundlagengesetz f\u00fcr den betrieblichen Arbeitsschutz ist das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)<\/li>\n<li>Die Regelungen zur Arbeitssicherheit sollen dazu beitragen, Arbeitsunf\u00e4lle zu vermeiden<\/li>\n<li>Zur Arbeitssicherheit geh\u00f6rt auch der Gesundheitsschutz<\/li>\n<li>Durch gezielte Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen k\u00f6nnten l\u00e4ngere Fehlzeiten von Arbeitnehmern vermieden werden (z.B. betriebliche Sportangebote gegen R\u00fcckenschmerzen, ergonomische Arbeitspl\u00e4tze gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen, spezielle Sehhilfen f\u00fcr die Bildschirmarbeit etc.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Arbeitssicherheit_Was_man_darunter_versteht\">Arbeitssicherheit: Was man darunter versteht<\/span><\/h2>\n<p>Regelungen zur Arbeitssicherheit sollen dazu beitragen, Arbeitsunf\u00e4lle und Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Von klar formulierten Leitlinien in puncto Arbeitssicherheit profitieren somit Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleicherma\u00dfen. Denn: Unfallpr\u00e4vention und die Vermeidung von Gesundheitsgefahren liegen selbstverst\u00e4ndlich nicht nur im pers\u00f6nlichen Interesse eines Arbeitnehmers, dem die eigene Gesundheit lieb ist, sondern auch im unternehmerischen Interesse. F\u00e4llt ein Mitarbeiter aufgrund eines Unfalls langfristig aus, kann das n\u00e4mlich nicht nur den Betriebsablauf empfindlich st\u00f6ren, sondern zudem auch noch rechtliche Konsequenzen haben. Denn: Unternehmen sind verpflichtet, Unfallverh\u00fctungsvorschriften zu beachten und bestimmte organisatorische Ma\u00dfnahmen zu treffen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Besch\u00e4ftigten bei der Ar\u00adbeit zu gew\u00e4hrleisten und zu verbessern. Sie m\u00fcssen also pr\u00e4ventiv t\u00e4tig sein. Ist ein Unfall auf Fahrl\u00e4ssigkeit beziehungsweise eine unzul\u00e4ngliche Unfallpr\u00e4vention zur\u00fcckzuf\u00fchren, droht einem Unternehmen Ungemach.<\/p>\n<p>Das wichtigste Grundlagengesetz f\u00fcr den betrieblichen Arbeitsschutz ist das <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Service\/Gesetze\/arbeitsschutzgesetz.html;jsessionid=3AAC6097F9264A804B4461438FACDB37\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)<\/a>. Es verpflichtet Arbeitgeber, Gesundheitsgef\u00e4hrdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und \u00fcber notwendige Schutzma\u00dfnahmen zu entscheiden.<\/p>\n<h3>Diese Ma\u00dfnahmen geh\u00f6ren zur Arbeitssicherheit:<\/h3>\n<p>Ein Unternehmen muss also bestimmte Ma\u00dfnahmen ergreifen, um die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gew\u00e4hrleisten. Hierzu z\u00e4hlen zum Beispiel die Bereitstellung einer pers\u00f6nlichen Schutzausr\u00fcstung (falls erforderlich), die Durchf\u00fchrung von Unterweisungen und ein sorgf\u00e4ltiger Maschinenschutz. Des Weiteren ist ein Arbeitgeber auch daf\u00fcr verantwortlich, seine Mitarbeiter im sicheren Umgang mit Gefahrstoffen zu schulen, sofern diese im Rahmen ihrer T\u00e4tigkeit mit solchen Gefahrstoffen in Ber\u00fchrung kommen k\u00f6nnten. Zu den Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen geh\u00f6ren au\u00dferdem arbeitsmedizinische Vorsorgeangebote sowie die Organisation der Ersten Hilfe und des Brandschutzes.<\/p>\n<p>Das staatliche Arbeitsschutzrecht sieht zudem weitere Vorsichtsma\u00dfnahmen vor, wie den Jugendarbeitsschutz, den Mutterschutz et cetera. Auch diese Vorschriften gilt es umzusetzen.<\/p>\n<p>Konkret umfasst das Arbeitsschutzgesetz also zum Beispiel folgende Arbeitsschutzverordnungen:<\/p>\n<p>Es m\u00fcssen Ma\u00dfnahmen ergriffen werden&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>f\u00fcr eine sichere Arbeitsst\u00e4tten- und Arbeitsplatzgestaltung<\/li>\n<li>f\u00fcr einen sicheren Arbeitsmitteleinsatz<\/li>\n<li>zur arbeitsmedizinischen Vorsorge<\/li>\n<li>zur Lastenhandhabung<\/li>\n<li>f\u00fcr den Umgang mit Gefahr- oder Biostoffen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erg\u00e4nzt wird das Arbeitsschutzgesetz zudem durch das <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsschutz\/Produktsicherheit\/produktsicherheitsgesetz.html;jsessionid=3AAC6097F9264A804B4461438FACDB37\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Produktsicherheitsgesetz<\/a>, das die technische Sicherheit von Ger\u00e4ten, Produkten und Anlagen, die auf dem Markt bereitgestellt werden, regelt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Gesundheitsschutz_Vermeidbare_Erkrankungen\">Gesundheitsschutz: Vermeidbare Erkrankungen<\/span><\/h2>\n<p>Zur Arbeitssicherheit geh\u00f6rt auch der Gesundheitsschutz. Wie wichtig es ist, Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zu ergreifen, um l\u00e4ngere Fehlzeiten zu vermeiden, zeigt unter anderem eine gro\u00df angelegte Studie der DAK, in der die h\u00e4ufigsten Krankheiten von Arbeitnehmern ermittelt wurden. Drei Krankheiten machen diesem <a href=\"https:\/\/www.dak.de\/dak\/download\/gesundheitsreport-2018-pdf-2073702.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DAK-Gesundheitsreport<\/a> zufolge aktuell die H\u00e4lfte aller Fehltage von Arbeitnehmern aus: Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Atmungssystems entfielen im vergangenen Jahr 53,9 Prozent aller Krankheitstage. Vor allem Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lie\u00dfe sich durch einen ausreichenden Gesundheitsschutz vorbeugen. Ergonomisch gut gestaltete Arbeitsst\u00fchle und h\u00f6henvariable, bewegungsf\u00f6rdernde Arbeitspl\u00e4tze beispielsweise k\u00f6nnten dazu beitragen, Fehlzeiten im Zusammenhang mit Muskel-Skelett-Erkrankungen zu reduzieren.<\/p>\n<p>Als weiteres Beispiel w\u00e4ren an dieser Stelle Verletzungen und Vergiftungen zu nennen. Diese machten laut DAK-Gesundheitsreport einen Anteil von 11,9 Prozent an den AU-Tagen aus. Auch diese Fehlzeiten w\u00e4ren durch verbesserte Ma\u00dfnahmen f\u00fcr einen sicheren Arbeitsmitteleinsatz (zumindest teilweise) vermeidbar.<\/p>\n<p>Welche weiteren Krankheitsarten ebenfalls einen hohen Anteil an den AU-Tagen hatten, m\u00f6chten wir euch nat\u00fcrlich nicht vorenthalten. Hier eine \u00dcbersicht:<\/p>\n<div id=\"footable_parent_2741\"\n         class=\" footable_parent ninja_table_wrapper loading_ninja_table wp_table_data_press_parent semantic_ui \">\n                <table data-ninja_table_instance=\"ninja_table_instance_0\" data-footable_id=\"2741\" data-filter-delay=\"1000\" aria-label=\"Anteil Krankheitsarten an AU-Tagen\"            id=\"footable_2741\"\n           data-unique_identifier=\"ninja_table_unique_id_2021134876_2741\"\n           class=\" foo-table ninja_footable foo_table_2741 ninja_table_unique_id_2021134876_2741 ui table  nt_type_legacy_table selectable striped vertical_centered  footable-paging-right ninja_table_search_disabled ninja_table_pro\">\n                <colgroup>\n                            <col class=\"ninja_column_0 \">\n                            <col class=\"ninja_column_1 \">\n                    <\/colgroup>\n        <thead>\n<tr class=\"footable-header\">\n                                        <th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_0 ninja_clmn_nm_krankheitsart \">Krankheitsart<\/th><th scope=\"col\"  class=\"ninja_column_1 ninja_clmn_nm_anteil_an_den_au_tagen \">Anteil an den AU-Tagen<\/th><\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n\n        <tr data-row_id=\"101\" class=\"ninja_table_row_0 nt_row_id_101\">\n            <td>Muskel-Skelett-Erkrankungen<\/td><td>21,8 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"102\" class=\"ninja_table_row_1 nt_row_id_102\">\n            <td>Psychische Erkrankungen<\/td><td>16,7 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"103\" class=\"ninja_table_row_2 nt_row_id_103\">\n            <td>Akute Atemwegserkrankungen<\/td><td>15,4 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"104\" class=\"ninja_table_row_3 nt_row_id_104\">\n            <td>Verletzungen und Vergiftungen<\/td><td>11,9 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"105\" class=\"ninja_table_row_4 nt_row_id_105\">\n            <td>Erkrankungen des Verdauungssystem<\/td><td>5,0 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"106\" class=\"ninja_table_row_5 nt_row_id_106\">\n            <td>Infektionen<\/td><td>4,7 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"107\" class=\"ninja_table_row_6 nt_row_id_107\">\n            <td>Nervensystem, Augen, Ohren<\/td><td>4,5 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"108\" class=\"ninja_table_row_7 nt_row_id_108\">\n            <td>Neubildungen<\/td><td>4,4 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"109\" class=\"ninja_table_row_8 nt_row_id_109\">\n            <td>Kreislaufsystem<\/td><td>4,1 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"110\" class=\"ninja_table_row_9 nt_row_id_110\">\n            <td>Unspezifische Systeme<\/td><td>4,1 %<\/td>        <\/tr>\n            <tr data-row_id=\"111\" class=\"ninja_table_row_10 nt_row_id_111\">\n            <td>Sonstige<\/td><td>7,5 %<\/td>        <\/tr>\n    <\/tbody><!--ninja_tobody_rendering_done-->\n    <\/table>\n                    <style type=\"text\/css\" id='ninja_table_custom_css_2741'>\n                        #footable_2741  {\n    font-family: ;\n    font-size: px;\n    }\n\n    \n                <\/style>\n                \n    \n    \n<\/div>\n\n<h3>Zwischenfazit:<\/h3>\n<p>Zu den h\u00e4ufigsten Erkrankungsarten z\u00e4hlen also Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Durch eine gezielte Pr\u00e4vention lie\u00dfe sich hier Abhilfe schaffen \u2013 unter anderem durch Ma\u00dfnahmen zur Arbeitssicherheit respektive einen ausreichenden Gesundheitsschutz im B\u00fcro.<\/p>\n<p>Welche Ma\u00dfnahmen besonders effektiv sind und welche Ma\u00dfnahmen ihr ganz einfach selbst ergreifen k\u00f6nnt, verraten wir euch jetzt![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Die_13_besten_Tipps_zur_Arbeitssicherheit_respektive_zum_Gesundheitsschutz_im_Buero\">Die 13 besten Tipps zur Arbeitssicherheit (respektive zum Gesundheitsschutz) im B\u00fcro<\/span><\/h2>\n<h3>1.) Auf sachgem\u00e4\u00dfe und sichere Benutzung von Arbeitsmitteln achten<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Zuallererst ist es nat\u00fcrlich essentiell, dass alle ben\u00f6tigten Arbeitsmittel sachgem\u00e4\u00df und sicher verwendet werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten daher die Risiken und die gegebenenfalls erforderlichen Schutzma\u00dfnahmen kennen, die an einem Arbeitsplatz vorherrschen. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise die Handhabung bestimmter Maschinen oder auch die Notwendigkeit des Tragens einer Schutzausr\u00fcstung. Des Weiteren sollten elektrische Betriebsmittel regelm\u00e4\u00dfig durch entsprechende Fachkr\u00e4fte \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Kabel f\u00fcr elektronische Ger\u00e4te sollten zudem niemals quer \u00fcber den Boden oder G\u00e4nge verlegt werden, sondern stolpersicher (zur Not unter Kabelbr\u00fccken). Generell gilt es alle Verkehrs- und Fluchtwege freizuhalten. Auch an vermeintliche Kleinigkeiten sollte man zur Gefahrenvermeidung denken und beispielsweise scharfkantige oder spitze Gegenst\u00e4nde nicht einfach im Papierkorb entsorgen.<\/p>\n<p>Im Zuge einer Gef\u00e4hrdungsbeurteilung lassen sich sowohl die Risiken als auch die erforderlichen Schutzma\u00dfnahmen ermitteln. Wird eine solche Gef\u00e4hrdungsbeurteilung regelm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrt, l\u00e4sst sich die Arbeitssicherheit optimieren. Als Beispiel: Wird im Rahmen einer Gef\u00e4hrdungsbeurteilung festgestellt, dass keine Leitern oder Tritthilfen zum Erreichen hoher Aktenschr\u00e4nke zur Verf\u00fcgung stehen, sollten diese angeschafft werden, um zu vermeiden, dass beispielsweise B\u00fcrost\u00fchle oder Schreibtische als Leiterersatz genutzt werden. Als Arbeitnehmer hat man zudem selbst daf\u00fcr Sorge zu tragen, erforderliche Schutzma\u00dfnahmen einzuhalten.<\/p>\n<h3>2.) Pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung anwenden<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Zugegeben, es kann m\u00fchsam sein sich jedes Mal eine Schutzausr\u00fcstung anzulegen, wenn man nur ganz kurz eine Maschine et cetera bet\u00e4tigen m\u00f6chte. Dennoch sollte man diese Zeit unbedingt aufbringen. Werden solche Sicherheitsa\u00dfnahmen nicht eingehalten und es passiert tats\u00e4chlich etwas, hat das erhebliche Konsequenzen \u2013 f\u00fcr das Unternehmen und f\u00fcr einen pers\u00f6nlich. Daher sollte man immer, wirklich immer die pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung anwenden \u2013 selbst wenn das Anlegen der Ausr\u00fcstung beinah l\u00e4nger dauert als das Ausf\u00fchren der eigentlich beabsichtigten T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung (PSA) sollte \u00fcbrigens an allen Arbeitspl\u00e4tzen zum Einsatz kommen, an denen die Arbeitnehmer vor mechanischen, thermischen oder auch chemischen Gefahren gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>3.) Trittsichere und rutschfeste Schuhe tragen<\/h3>\n<p>Nicht in jedem Unternehmen sind die Fu\u00dfb\u00f6den optimal. Daher sollte man als Arbeitnehmer auch selbst daf\u00fcr Sorge tragen, nicht auszurutschen. Zur Pr\u00e4vention von Unf\u00e4llen empfiehlt es sich, immer trittsichere und rutschfeste Schuhe zu tragen. Nat\u00fcrlich sollten die Schuhe immer auch zu den jeweiligen Gepflogenheiten der Branche passen. Wer bei einer Bank oder in einer Kanzlei arbeitet, wird also keine rutschfesten Turnschuhe et cetera tragen k\u00f6nnen. Auch Pumps sind jedoch mit rutschfester Sohle zu haben. Beim Kauf neuer Schuhe f\u00fcrs B\u00fcro solltet ihr euer Augenmerk also nicht nur auf die Optik, sondern besonders auf die Sohle richten.<\/p>\n<h3>4.) Angebote des betrieblichen Gesundheitschutzes wahrnehmen<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Unter dem Begriff des betrieblichen Gesundheitsschutzes werden alle Ma\u00dfnahmen zusammengefasst, die in einem Unternehmen ergriffen werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu sch\u00fctzen. Der betriebliche Gesundheitsschutz umfasst daher in vielen Unternehmen auch pr\u00e4ventive Aktionen, wie etwa betriebliche Sportangebote (zum Beispiel Yoga, Wirbels\u00e4ulengymnastik et cetera). Diese Angebote sollte man durchaus wahrnehmen. Schlie\u00dflich tr\u00e4gt Sport allgemein zur Gesundheit bei. Vor allem bei B\u00fcrojobs, die \u00fcberwiegend im Sitzen ausge\u00fcbt werden, sollten Arbeitnehmer betriebliche Sportangebote wie etwa Wirbels\u00e4ulengymnastik aktiv nutzen. Durch solche pr\u00e4ventiven Ma\u00dfnahmen, die auf die jeweiligen Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind, l\u00e4sst sich die Gesundheit nachhaltig st\u00e4rken.<\/p>\n<h3>5.) Arbeitsmedizinische Vorsorge wahrnehmen<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Bleiben wir beim Thema Gesundheit. Neben der Wahrnehmung betrieblicher Angebote zum Gesundheitsschutz sollten Arbeitnehmer unbedingt auch die arbeitsmedizinische Vorsorge in Anspruch nehmen, die normalerweise (und bestenfalls regelm\u00e4\u00dfig) vom zust\u00e4ndigen Betriebsarzt durchgef\u00fchrt wird. Durch die Teilnahme an diesen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen k\u00f6nnen arbeitsbedingte Sch\u00e4digungen fr\u00fchzeitig festgestellt und entsprechend behandelt werden. Solche arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sollte man nicht einfach nur \u00fcber sich ergehen lassen, sondern wirklich ernsthaft mitwirken und dem Betriebsarzt potenzielle Beschwerden schildern.<\/p>\n<h3>6.) Arbeitsplatz ergonomisch gestalten<\/h3>\n<p>Apropos gesundheitliche Beschwerden. Um etwa R\u00fcckenproblemen entgegenzuwirken oder gar vorzubeugen, sollte der Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet sein. Vor allem bei T\u00e4tigkeiten, die \u00fcberwiegend im Sitzen ausge\u00fcbt werden, belastet die statische K\u00f6rperhaltung Muskulatur und Wirbels\u00e4ule n\u00e4mlich enorm. Kein Wunder also, dass laut DAK-Gesundheitsreport R\u00fcckenbeschwerden die Volkskrankheit Nummer 1 bilden.<\/p>\n<p>Dabei ist hier ganz leicht Abhilfe zu schaffen. Ergonomisch gut gestaltete Arbeitsst\u00fchle und h\u00f6henvariable Arbeitspl\u00e4tze bescheren jedem Arbeitnehmer eine optimale Sitzhaltung. Es empfiehlt sich also, die Anschaffung solcher Arbeitspl\u00e4tze beim Arbeitgeber anzuregen. Schlie\u00dflich liegt die Gesundheit der Mitarbeiter auch in seinem Interesse. Denn: Leistungsstarke B\u00fcro-Einrichtungen gew\u00e4hrleisten den vorbeugenden Gesundheitsschutz und reduzieren somit Krankheits- und Krankheitsfolgekosten. Eine Liste mit hilfreichen Tipps findet ihr <a href=\"https:\/\/www.kaiserkraft.de\/ratgeber\/der-kaiser-kraft-einkaufsratgeber\/buero\/richtlinien-zur-arbeitsplatzausstattung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<h3>7.) F\u00fcr Tageslicht am Arbeitsplatz sorgen<\/h3>\n<p>Auch die Lichtverh\u00e4ltnisse am Arbeitsplatz sollten stimmen. Denn: Die Lichtzufuhr beeinflusst nicht nur unser Wohlbefinden, die Farbtemperatur beeintr\u00e4chtigt auch unsere Leistungskurve ma\u00dfgeblich. Es empfiehlt sich daher, im B\u00fcro auf Lichtfarben zu setzen, die dem Tageslicht entsprechen. <a href=\"https:\/\/www.ikk-gesundplus.de\/uploads\/tx_ttproducts\/datasheet\/LaengereLebensarbeitszeit_IKKgp.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vollspektrumlampen, die das Tageslicht simulieren, sind hierbei besonders zu empfehlen<\/a>. Verschiedene Studien belegen, dass das Licht der Vollspektrumlampen zum einen die Konzentrationsf\u00e4higkeit steigert und zum anderen sogar den Krankenstand verringern kann.<\/p>\n<p>Tipp: Am besten funktioniert eine solche &#8222;Lichtdusche&#8220; nat\u00fcrlich im Freien. Wann immer es geht, sollte man daher das B\u00fcro verlassen und kurz nach drau\u00dfen gehen. Nicht nur, dass Tageslicht dem K\u00f6rper das Signal f\u00fcr Aktivit\u00e4t gibt, es hebt zugleich die Stimmung!<\/p>\n<h3>8.) Richtig l\u00fcften<\/h3>\n<p>Der Gang nach drau\u00dfen ist nat\u00fcrlich nicht immer m\u00f6glich. Daher sollte man unbedingt richtig l\u00fcften und somit auch im B\u00fcro f\u00fcr eine ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen. <a href=\"https:\/\/www.uni-wuerzburg.de\/fileadmin\/32070000\/Arbeitssicherheit_und_Unfallverhuetung\/Arbeitsplaetze\/Buero__Dokumentation___EDV\/Gesundheit_im_Buero_BGI_5018.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Experten empfehlen Sto\u00dfl\u00fcftungen<\/a>. Wer drei- bis viermal t\u00e4glich f\u00fcr zehn Minuten richtig durchl\u00fcftet, sorgt nicht nur f\u00fcr bessere Stimmung und ein freies N\u00e4schen, sondern reduziert auch noch potenziell angreifende Bakterien und Viren enorm. Richtiges L\u00fcften tr\u00e4gt also ebenfalls einen Teil zur Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung bei.<\/p>\n<h3>9.) Auf Bewegung achten<\/h3>\n<p>Bewegung ist wichtig. Gerade bei B\u00fcrojobs ist es jedoch oftmals nicht m\u00f6glich, zwischendurch nach drau\u00dfen zu gehen und sich ein wenig die F\u00fc\u00dfe zu vertreten. Experten empfehlen daher, zumindest drinnen f\u00fcr ausreichend Bewegung zu sorgen. Wer zum Beispiel immer die Treppe statt den Fahrstuhl nimmt, bringt den Kreislauf in Schwung. Wichtig: trittsichere und rutschfeste Schuhe tragen (nur noch mal zur Erinnerung \ud83d\ude09 ).<\/p>\n<p>Bewegung ist auch deshalb wichtig, da die Konzentrationsf\u00e4higkeit <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/studie-zu-bewegungsmangel-krank-durchs-dauersitzen-1.1734189\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studien zufolge<\/a> bereits nach mehreren Stunden Sitzen enorm leidet. Au\u00dferdem beeintr\u00e4chtigt Bewegungsarmut die k\u00f6rperliche und geistige Dynamik, reduziert die Muskelaktivit\u00e4t und die Blutzirkulation. Daher sollte man sich im B\u00fcro am besten grunds\u00e4tzlich angew\u00f6hnen, jede Gelegenheit zum Aufstehen zu nutzen. Zu Mitarbeitern ins B\u00fcro zu gehen, anstatt anzurufen oder den Drucker extra weit entfernt aufzustellen, sind kleine Tricks die zum Aufstehen und Bewegen animieren.<\/p>\n<h3>10.) Bildschirmarbeitspl\u00e4tze optimal gestalten<\/h3>\n<p>Bei Bildschirmarbeitspl\u00e4tzen sollten ebenfalls besondere Vorsichtsma\u00dfnahmen ergriffen werden. Denn: Direkt- und Reflexblendungen bei der Bildschirmarbeit gef\u00e4hrden unter Umst\u00e4nden die Sehkraft des Menschen. Daher ist eine blendfreie Aufstellung der Bildschirme unbedingt erforderlich. Zur Vermeidung psychischer Belastungen ist zudem eine ergonomische Gestaltung der Software (Benutzerfreundlichkeit, Fehlerrobustheit et cetera) wichtig.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz und dessen Gestaltung sind insgesamt \u00e4u\u00dferst komplex und betreffen neben Bildschirm, Tastatur und Maus auch andere Arbeitsger\u00e4te sowie Tisch und Stuhl. Wie genau Bildschirmarbeitspl\u00e4tze aussehen m\u00fcssen, bestimmen hierbei die <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/arbst_ttv_2004\/BJNR217910004.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsst\u00e4ttenverordnung (ArbSt\u00e4ttV)<\/a> und andere relevante Regelwerke, die sich auf arbeitswissenschaftliche und b\u00fcrofachliche Erkenntnisse st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Auch Pausenregelungen trifft die ArbSt\u00e4ttV. Die t\u00e4gliche Arbeit an Bildschirmger\u00e4ten sollte demnach in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden entweder durch Pausen oder durch andere T\u00e4tigkeiten unterbrochen werden, um so die Belastung der Bildschirmarbeit zu verringern. Diese Pausen sollte man der Gesundheit zuliebe auch tats\u00e4chlich einhalten.<\/p>\n<p>Zur arbeitsmedizinischen Vorsorge haben Arbeitnehmer \u00fcbrigens ein Recht auf eine <a href=\"https:\/\/www.baua.de\/DE\/Angebote\/Publikationen\/Praxis\/A93.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sehhilfe f\u00fcr die Bildschirmarbeit<\/a>, sofern bei einer arbeitsvorsorglichen Untersuchung Sehbeschwerden festgestellt wurden und gew\u00f6hnliche (schon vorhandene) Sehhilfen daf\u00fcr nicht ausreichen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber f\u00fcr die entsprechende Sehhilfe aufkommen. Und den Nutzen einer speziellen Sehhilfe f\u00fcr die Bildschirmarbeit sollte man nicht untersch\u00e4tzen. Experten raten in der Tat dazu, bei Sehbeschwerden keine gew\u00f6hnliche Sehhilfe zu verwenden.<\/p>\n<p>Welche Brille f\u00fcr die Bildschirmarbeit zu eurer Pers\u00f6nlichkeit passt, k\u00f6nnt ihr <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/brillen-fuer-die-bildschirmarbeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> nachlesen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3>11.) Pausen einhalten<\/h3>\n<p>Generell sind Pausen und die Art der Pausengestaltung wichtig f\u00fcr die Gesundheit. Auskunft dar\u00fcber, welche Pausen Arbeitnehmern zustehen, gibt das sogenannte <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/arbzg\/BJNR117100994.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeitgesetz (ArbZG)<\/a>. In diesem Arbeitszeitgesetz werden die Arbeitszeiten und somit auch die Arbeitspausen klar geregelt.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die gesetzlichen Regelungen zu den Pausenzeiten neben den rechtlich geregelten H\u00f6chstarbeitszeiten ein (in der Regel) wirkungsvolles Instrument, um Mitarbeiter vor \u00dcberanstrengungen und unbezahlter Mehrarbeit zu sch\u00fctzen. Vorausgesetzt man h\u00e4lt sich auch an die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes. Und das sollte man! Denn kein Mensch kann acht Stunden am St\u00fcck ohne Pause durcharbeiten. Zumindest nicht ohne deutliche Leistungseinbu\u00dfen. Und abgesehen davon gef\u00e4hrdet man durch pausenloses Arbeiten auf Dauer die Gesundheit.<\/p>\n<h3>12.) Pers\u00f6nlichen Biorhythmus finden<\/h3>\n<p>Um gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden, sollten nicht nur die Pausenregelungen eingehalten werden. Es empfiehlt sich au\u00dferdem, den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu finden. Wer seinen pers\u00f6nlichen Biorhythmus kennt, kann den Arbeitstag ideal gestalten und erleichtert sich die t\u00e4gliche Arbeit enorm.<\/p>\n<p>Da kein Mensch diesbez\u00fcglich exakt wie der andere tickt, lassen sich keine generellen Aussagen \u00fcber den Biorhythmus treffen. Wissenschaftliche Studien weisen jedoch gewisse Tendenzen auf. So liegen bei den meisten Menschen die Leistungshoch-Phasen am Vormittag und am sp\u00e4ten Nachmittag. Diese Zeiten eignen sich demzufolge bei vielen am besten, um schwierige Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Gr\u00f6\u00dfere, zeitintensivere Arbeiten sollte man daher gezielt auf diese Leistungshoch-Phasen legen.<\/p>\n<p>Um den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu ermitteln, sollte man die eigene nat\u00fcrliche Leistungskurve genau beobachten. Es gilt regelm\u00e4\u00dfig zu notieren, wann man g\u00e4hnen muss, Hunger versp\u00fcrt oder Unruhe. Nach einigen Tagen der Beobachtung lassen sich bestimmte Parallelen feststellen. Denn solche durch G\u00e4hnen, Hunger oder Unruhe erkennbaren Tiefphasen stellen sich in der Regel immer zur gleichen Uhrzeit ein. Wer gleichzeitig mehrere Tage notiert, wann er gute Arbeitsphasen und gute Gedanken hatte, erkennt auch hier gewisse Regelm\u00e4\u00dfigkeiten und kann die pers\u00f6nlichen Leistungshoch-Phasen ermitteln. Den pers\u00f6nlichen Biorhythmus zu kennen und sich daran zu orientieren, steigert nicht nur die Produktivit\u00e4t auf der Arbeit, sondern tr\u00e4gt auch zu einem besseren Wohlbefinden respektive zur Gesundheit bei.<\/p>\n<h3>13.) Auf Handhygiene achten<strong>\u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Und last but not least m\u00f6chten wir euch noch die wohl einfachste Ma\u00dfnahme zum Arbeitsschutz nennen: Handhygiene! Eigentlich selbstverst\u00e4ndlich, allerdings leider dennoch f\u00fcr einige Mitarbeiter keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Um sich also vor einer Ansteckung mit \u00fcbertragbaren Krankheiten zu sch\u00fctzen, sollte man stets Wert auf eine ausreichende Handhygiene und richtiges H\u00e4ndewaschen legen.<\/p>\n<p>In vielen B\u00fcros stellen Arbeitgeber medizinische Desinfektionsmittel zur Verf\u00fcgung \u2013 sowohl f\u00fcr die H\u00e4nde als auch zur Reinigung des eigenen Arbeitsplatzes. Sollte dies beim eigenen Arbeitgeber nicht gegeben sein, ist es durchaus legitim die Anschaffung solcher Desinfektionsmittel anzuregen. Vor allem die Erk\u00e4ltungszeit bietet hierf\u00fcr ideale Gelegenheit, schlie\u00dflich wiegen die Argumente f\u00fcr die Anschaffung von Desinfektionsmitteln in diesem Zeitraum besonders schwer ;)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen gleicherma\u00dfen Verantwortung f\u00fcr die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Auch als Arbeitnehmer kann man einige vorbeugende, sicherheitstechnische Ma\u00dfnahmen treffen und Pr\u00e4vention in Sachen Gesundheit betreiben.<\/p>\n<p>Wer Bedenken bez\u00fcglich der Arbeitssicherheit eines Betriebes hat, sollte diese unbedingt \u00e4u\u00dfern. Das gilt auch, falls bereits erste gesundheitliche Beschwerden auftreten, die zum Beispiel im Zusammenhang mit einem unzul\u00e4nglich eingerichteten Arbeitsplatz stehen k\u00f6nnten. Im gemeinsamen Dialog lassen sich schlie\u00dflich die besten L\u00f6sungen und Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen finden. Wird man beispielsweise permanent von R\u00fcckenschmerzen geplagt, kann wom\u00f6glich ein neuer Stuhl Abhilfe schaffen et cetera.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es f\u00fcr alles eine L\u00f6sung. Daher sprecht die Dinge an, die euch st\u00f6ren: Es geht um eure Sicherheit und eure Gesundheit![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Quellen&#8220; tab_id=&#8220;1592809333909-d549810a-73e6&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS): Was ist Arbeitsschutz? <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsschutz\/erklaerung-arbeitsschutz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsschutz\/erklaerung-arbeitsschutz.html<\/a> (abgerufen am 22. Juni 2020)<\/li>\n<li>Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS): Produktsicherheitsgesetz <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsschutz\/Produktsicherheit\/produktsicherheitsgesetz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Themen\/Arbeitsschutz\/Produktsicherheit\/produktsicherheitsgesetz.html<\/a> (abgerufen am 22. Juni 2020)<\/li>\n<li>DAK-Gesundheitsreport 2018 <a href=\"https:\/\/www.dak.de\/dak\/download\/gesundheitsreport-2018-pdf-2073702.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.dak.de\/dak\/download\/gesundheitsreport-2018-pdf-2073702.pdf<\/a> (abgerufen am 22. Juni 2020)<\/li>\n<li>Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit <a href=\"https:\/\/www.dguv.de\/de\/ihr_partner\/unternehmen\/arbeitssicherheit\/index.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.dguv.de\/de\/ihr_partner\/unternehmen\/arbeitssicherheit\/index.jsp<\/a> (abgerufen am 22. Juni 2020)<\/li>\n<li>SPIEGEL Job &amp; Karriere: Arbeitsschutz: Worum muss sich der Arbeitgeber k\u00fcmmern? <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/arbeitsschutz-worum-muss-sich-der-arbeitgeber-kuemmern-a-1048769.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/arbeitsschutz-worum-muss-sich-der-arbeitgeber-kuemmern-a-1048769.html<\/a> (abgerufen am 22. Juni 2020)<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit: Die 13 besten Tipps f\u00fcrs B\u00fcro\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/gesundheitsschutz-und-arbeitssicherheit\/#more-3152\" aria-label=\"Mehr zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit: Die 13 besten Tipps f\u00fcrs B\u00fcro\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3154,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[61],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"bf55040377d74ea2867d4561b93fb674","server":"","url":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/bf55040377d74ea2867d4561b93fb674"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3152"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3152\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3154"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}