{"id":3170,"date":"2019-07-09T13:31:34","date_gmt":"2019-07-09T11:31:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3170"},"modified":"2021-08-10T14:19:42","modified_gmt":"2021-08-10T12:19:42","slug":"10-tipps-zum-ruhe-bewahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/10-tipps-zum-ruhe-bewahren\/","title":{"rendered":"Dauerstress im Alltag? 10 Tipps zum Ruhe bewahren"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Unsere Zeit ist digital, hektisch, schnelllebig und f\u00fcr viele Menschen auch belastend geworden. Bei der Arbeit oder sogar in der Freizeit sind viele Menschen st\u00e4ndig einer Reiz\u00fcberflutung ausgesetzt und m\u00fcssen die vielen Eindr\u00fccke irgendwie kompensieren und verarbeiten. Klappt das nicht, kommt es h\u00e4ufig zum Zusammenbruch. Von Burnout ist dann oft die Rede. Eine Modeerkrankung? Zumindest eine Diagnose, die fr\u00fcher nicht so h\u00e4ufig gestellt wurde und heute schon ganz normal ist. Um nicht auszubrennen, raten \u00c4rzte dann immer wieder, bewusst Techniken anzuwenden, um immer wieder zur Ruhe zu kommen. Wie genau auch du das im Alltag tun kannst, kl\u00e4ren wir in diesem Beitrag.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>1. Eigene Alarmsignale erkennen<\/h2>\n<p>Stress haben wir fast alle immer wieder mal im Alltag, ausgel\u00f6st wird er aber durch ganz individuelle Ursachen. W\u00e4hrend deine besten Freunde vielleicht vor allem die Arbeit stresst, ist es bei dir eventuell eher der Stra\u00dfenverkehr, eine Uneinigkeit mit deinen Eltern oder ein psychisches Problem, das dich schon seit L\u00e4ngerem belastet.<\/p>\n<p>Um gegen den Stress, der bei mehreren zusammenkommenden Ausl\u00f6sern schnell zum Dauerstress werden kann, effektiv vorzugehen, gilt es zun\u00e4chst, die eigenen Alarmsignale zu erkennen. Meistens sendet der K\u00f6rper in Stress- und Drucksituationen ganz eindeutige Signale:<\/p>\n<ul>\n<li>Vielleicht f\u00e4ngst du an zu schwitzen,<\/li>\n<li>beginnst, nerv\u00f6s mit den F\u00fc\u00dfen zu wippen oder<\/li>\n<li>auf deinen Fingern\u00e4geln zu kauen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Du musst diese Signale leicht identifizieren k\u00f6nnen und zuverl\u00e4ssig wissen, wie dein K\u00f6rper unter diesen bestimmten Umst\u00e4nden reagiert. Dann kannst du auch lernen, in den darauffolgenden Momenten ruhig zu bleiben.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Auf deinen K\u00f6rper und in dich hineinh\u00f6ren<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3174&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Das Ganze funktioniert in diesem Fall vor allem \u00fcber die Kontrolle deiner Gedanken. Nimmst du die Alarmsignale wahr, wei\u00dft du vielleicht noch gar nicht genau, was dich gerade stresst. Du kannst \u00fcber das Sp\u00fcren der Signale dann aber eben innehalten, die Augen schlie\u00dfen, tief durchatmen und dich auf die Suche nach der Stressursache machen.<\/p>\n<p>Recht schnell wirst du darauf kommen, was vielleicht vor wenigen Sekunden eine Unruhe ausgel\u00f6st hat oder was dich vielleicht auch schon den ganzen Tag belastet. Anschlie\u00dfend gilt es, bewusst gegen die Unruhe oder gar Panik vorzugehen, indem du dir klarmachst:<\/p>\n<p><b>a.<\/b> Der Stress ist ein Zustand, der nur kurz anh\u00e4lt und nicht ewig dauert.<br \/>\n<b>b.<\/b> Morgen ist das vermeintliche Problem vielleicht schon gar keins mehr und auf dein Leben gesehen, ist es mitunter sogar nichtig.<\/p>\n<p>Damit ist nicht gemeint, dass dir alles egal sein sollte. Du kannst mit solchen Gedanken aber bewusst gegen negative Gedankenschleifen wie \u201eIch werde mit diesem Haufen Arbeit niemals fertig\u201c und \u00c4hnlichem, aktiv vorgehen und somit Stress vermeiden.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>2. Die Situation \u00e4ndern oder ganz verlassen<\/h2>\n<h3>Eine Situation \u00e4ndern<\/h3>\n<p>Niemand zwingt dich, irgendetwas zu tun. Du entscheidest selbst, wie du dein Leben gestalten m\u00f6chtest und was du mit deiner Zeit anstellst. Es gibt nat\u00fcrlich gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen, denen nachzukommen ist. Du kannst dir hierbei aber dennoch mehr Freir\u00e4ume nehmen, als die meisten Menschen das tun.<\/p>\n<p>Das bedeutet konkret, dass du das gute Recht hast, jegliche Situationen, die dich stressen, zu deinem Wohl zu \u00e4ndern. Oder eine Situation ganz zu verlassen.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3175&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Dies l\u00e4sst sich etwa umsetzen, indem du zu dir selbst und deinem Problem ehrlich bist. Dich stresst ein hitziges hin und her mit einem Freund oder auch einem Kunden auf der Arbeit enorm und es scheint einfach kein Ende zu nehmen? Dann kann eine ehrliche Nachricht, die etwa wie folgt aussehen kann, manchmal die beste L\u00f6sung sein:<\/p>\n<p><em>\u201eSeien Sie mir nicht b\u00f6se, aber ich denke wir kommen so an dieser Stelle nicht weiter. Ich schlage vor, wie beenden das Gespr\u00e4ch hier, \u00fcberdenken die Sache noch einmal in Ruhe und sprechen uns dann morgen wieder.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst mag das ungewohnt sein und vielleicht auch ein wenig \u00dcberwindung kosten. Wenn du aber auf diese Weise ehrlich bist, sch\u00fctzt du dich nicht nur vor \u00dcberlastungen. Mitunter wird man dir gegen\u00fcber auch mehr Respekt aufbringen, weil du f\u00fcr deine Bed\u00fcrfnisse und Grenzen einstehst.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens kann dir etwa auch ein Anti-Stress-Ball dabei helfen, eine Situation oder zumindest deine Reaktion auf eine Situation kurzum zu \u00e4ndern. Der Sportpsychologe <a href=\"http:\/\/www.bisp.de\/SharedDocs\/Downloads\/Publikationen\/Jahrbuch\/Jb_200809_Artikel\/Beckmann_293.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">J\u00fcrgen Beckmann von der TU M\u00fcnchen hat festgestellt<\/a>, dass die Leistung von Athleten, die vor einem Wettkampf einen Stressball verwendeten deutlich stieg und die Fehlerquote sank. Durch die Aufmerksamkeitsfokussierung, die das Quetschen und Kneten des Balles stattfindet, k\u00f6nnen sogar Denkblockaden gel\u00f6st werden. Somit kannst du eben auch in stressigen Situationen einen k\u00fchlen Kopf bewahren.<\/p>\n<p><strong>Wichtig dabei:<\/strong> Als Rechtsh\u00e4nder mit der linken und als Linksh\u00e4nder mit der rechten Hand kneten. Beckmann konnte andernfalls keine Resultate feststellen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Eine Situation verlassen<\/h3>\n<p>Du kannst Situationen nat\u00fcrlich auch ganz verlassen, wenn sie dich zu sehr stressen. Entschuldige dich, falls andere Personen anwesend sind, einfach kurz und sage, dass du dich nicht so gut f\u00fchlst und an die frische Luft musst. Ein kleiner Spaziergang, im besten Fall in der Sonne, kann sich nur positiv auf dein Gem\u00fct auswirken.<\/p>\n<p>Zudem kann es helfen, Gesellschaft zu suchen und etwa ein, zwei Minuten lang ein lockeres Gespr\u00e4ch mit einem Kollegen zu f\u00fchren oder eine gute Freundin anzurufen. Die kurze Ablenkung und vielleicht auch das Teilen deines Problems mit jemand anderen hilft dir bestimmt schon dabei, die negativen Emotionen loszuwerden und dich wieder lockerer zu machen. Nur die wenigsten Dinge sind wirklich so wichtig, dass sie nicht kurz auf dich und dein beruhigtes Gem\u00fct warten k\u00f6nnten.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>3. Bewusster atmen und die Muskeln entspannen<\/h2>\n<p>Entfernst du dich, wenn auch nur f\u00fcr ein oder zwei Minuten aus einer Situation, um dich nicht zu sehr stressen zu lassen oder hast du die M\u00f6glichkeit kurz innezuhalten, kannst du die Zeit auch ganz bewusst nutzen, um gegen den Stress vorzugehen. Zwei Techniken haben sich dabei als besonders erfolgreich erwiesen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Die bewusste und tiefe Atmung<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3176&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Die meiste Zeit im Alltag atmest du flach und unregelm\u00e4\u00dfig. Das ist normal, wenn auch nicht das Ges\u00fcndeste. Je mehr Stress du aber hast, desto mehr steigert sich die ungesunde Atmung.<\/p>\n<p>Um dich in nur wenigen Sekunden zu entspannen, kannst du also <a href=\"https:\/\/www.geo.de\/magazine\/geo-magazin\/15641-rtkl-atemuebung-richtig-atmen-so-gelingt-es\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">versuchen bewusst zu atmen<\/a>. Mehrmals tief in den Bauch ein- und l\u00e4nger wieder ausatmen (mindestens vier Sekunden) reicht schon, um dein Hirn wieder mit mehr Sauerstoff zu versorgen. Auch dein Puls wird sich beruhigen und du wirst merken, wie Geist und Psyche sich wieder mehr entspannen. Hast du f\u00fcnf oder zehn Minuten Zeit, mach das mit dem bewussten Atmen doch einfach mal so lange. Du wirst erstaunt sein, wie gut es dir danach geht.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Die bewusste Muskelan- und entspannung<\/h3>\n<p>Ebenfalls sogar erfolgreich gegen ernsthafte psychische Erkrankungen eingesetzt, wirkt die bewusste Muskelan- und Entspannung, auch \u201eprogressive Muskelentspannung\u201c genannt. <a href=\"https:\/\/www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org\/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie\/therapie\/entspannungsverfahren\/progressive-muskelentspannung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neurologen und Psychiater empfehlen<\/a>, die \u00dcbungen im Liegen oder in einem bequemen Sessel (B\u00fcrostuhl geht auch) auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>a.<\/strong> Du spannst eine Muskelgruppe an, etwa die Finger deiner linken Hand, indem du sie zu einer festen Faust ballst und h\u00e4ltst diese Spannung einige Sekunden, um dann loszulassen.<\/p>\n<p><strong>b.<\/strong> So gehst du nun alle Muskeln, die du anspannen kannst, an deinem K\u00f6rper durch, bis du schlie\u00dflich bei den Fingern der rechten Hand angekommen und diese an- und wieder entspannt hast. Nicht nur wird dein K\u00f6rper danach deutlich entspannter, du wirst auch geistig wieder wahrnehmbar ruhiger sein. Mit etwas \u00dcbung kannst du sogar lernen, beim Entspannen gegenw\u00e4rtig stressige Empfunden loszulassen und dich somit von ihnen zu befreien. [\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>4. Bestimmte Dinge am Vorabend erledigen<\/h2>\n<p>Stress entsteht manchmal schon, bevor du \u00fcberhaupt so richtig in den Tag gestartet bist. Dass dies keine gute Grundlage daf\u00fcr ist, einen angenehmen und entspannten Alltag zu haben, d\u00fcrfte klar sein. Du kannst dem Stress am Morgen, wo du noch m\u00fcde und lustlos bist aber ganz einfach entgehen und zwar, indem du am Vorabend die wichtigsten Dinge erledigst.<\/p>\n<p><strong>Drei dieser Dinge, k\u00f6nnen sich dabei im Grunde immer lohnen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>der Wettercheck<\/li>\n<li>das Rauslegen entsprechender Klamotten<\/li>\n<li>eventuell die Vorbereitung von Essen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wettercheck<\/h3>\n<p>Selbst wenn dir das Wetter nicht so wichtig ist, wie vielleicht vielen anderen Menschen, lohnt es sich, dass du am Vorabend einen Blick auf die Wettervorhersage wirfst. Du kannst dich dann schon einmal mental darauf einstellen und wei\u00dft, ob du vielleicht eher mit dem Rad oder mit Auto oder den \u00d6ffentlichen zur Schule, Uni oder Arbeit f\u00e4hrst. Au\u00dferdem wei\u00dft du dann schon, zu welchen Klamotten und Schuhen du morgens greifen musst.<\/p>\n<h3>Klamotten rauslegen<\/h3>\n<p>Womit wir auch zum zweiten Punkt, den Klamotten, kommen. Sicher kennst du das auch, dass du morgens \u00fcberm\u00fcdet vor dem Schrank stehst und mal wieder nichts findest, was dir gef\u00e4llt. Gehe diesem Problem doch einfach aus dem Weg, indem du den Prozess am Vorabend schon abwickelst. Lege dir am besten sogar Socken und Unterw\u00e4sche raus, damit du morgens nur noch in deinen Tagesdress schl\u00fcpfen und nicht mehr nachdenken musst.<\/p>\n<h3>Essen vorbereiten<\/h3>\n<p>Du verschwendest sehr viel Zeit damit, dir morgens Fr\u00fchst\u00fcck zu machen und das dann hektisch runterzuschlingen, kannst aber ohne auch nicht aus dem Haus? Auch dein Essen l\u00e4sst sich am Vorabend zubereiten. Egal ob es Vorgekochtes ist oder ob es belegte Brote sind, die du \u00fcber Nacht im K\u00fchlschrank aufbewahrst. Morgens kannst du dir dein Fr\u00fchst\u00fcck einfach schnell erw\u00e4rmen oder es einpacken und auf dem Weg zur Arbeit verzehren und dir damit wertvolle Minuten und \u00fcberfl\u00fcssigen Stress sparen.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>5. Belastungen auf der Arbeit vermeiden<\/h2>\n<p>In unserer westlichen Welt hat sich das System der Trennung von Freizeit und Arbeit weitgehend etabliert. Es wird gearbeitet, um damit die Familie ern\u00e4hren und sich ein Dach \u00fcber dem Kopf leisten sowie die freie Zeit sorgenlos genie\u00dfen und f\u00fcr jegliche privaten Interessen nutzen zu k\u00f6nnen. Dadurch, dass moderne Berufe aber vor allem die Psyche oft stark beanspruchen, f\u00e4llt es vielen Arbeitenden schwer, nach einem Arbeitstag abzuschalten.<\/p>\n<p>So machst du dir vielleicht wie viele andere noch auf dem Nachhauseweg Gedanken \u00fcber den zur\u00fcckliegenden Arbeitstag. Du gr\u00fcbelst und machst dir vor allem Sorgen oder hast sogar Angst vor bestimmten Entwicklungen am Arbeitsplatz. Dass dieser Zustand zu dauerhaftem Stress f\u00fchren kann, sollte klar sein.<\/p>\n<ul>\n<li>Stress mit Kollegen kannst du recht einfach aus dem Weg gehen. In <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/20-tipps-fuer-den-umgang-mit-nervigen-kollegen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem anderen unserer Artikel<\/a> findest du daf\u00fcr konkrete Tipps.<\/li>\n<li>Doch auch die Sorgen um die Zukunft deines Jobs etwa kannst du durch ganz praktische Ma\u00dfnahmen mindern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele fragen sich, was w\u00e4re, wenn sie irgendwann ausgebrannt sind oder geistig einfach nicht mehr k\u00f6nnen. Wer mit seinem K\u00f6rper arbeitet, hat vielleicht sogar Sorgen, irgendwann durch einen Unfall nicht mehr in der Lage zu sein, seinen Job ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Vorbeugen schafft Sicherheit und Gelassenheit<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3177&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Der Abschluss einer Berufsunf\u00e4higkeitsversicherung kann dir in diesem Fall eventuell schon die n\u00f6tige Sicherheit verleihen, die du zur Stressreduktion brauchst. Warum? Weil du damit finanziell abgesichert bist, wenn du etwa dauerhaft krank wirst und nicht mehr arbeiten kannst. Eine finanzielle Unsicherheit ist damit kein Risiko der Zukunft mehr und du musst dir dieses Szenario gar nicht mehr ausmalen.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Risiko, in die Berufsunf\u00e4higkeit zu rutschen, sind \u00fcbrigens nicht Unf\u00e4lle, <a href=\"https:\/\/www.lv1871.de\/lv\/berufsunfaehigkeitsversicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sondern verschiedene andere Erkrankungen<\/a>. Dazu z\u00e4hlen etwa Nervenkrankheiten oder Beschwerden des Skelett- und Bewegungsapparats. Davon sind auch Personen betroffen, die am Schreibtisch arbeiten.<\/p>\n<p>Vorbeugen lohnt sich gegen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats sowie allgemein gegen Verspannungen im B\u00fcro aber \u00fcbrigens auch. Das l\u00e4sst sich <a href=\"https:\/\/www.management-circle.de\/blog\/stress-im-buero-5-entspannungsuebungen-fuer-den-arbeitsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit einigen gezielten \u00dcbungen<\/a> im Grunde recht einfach tun. Die wichtigste Regel lautet dabei: Abwechslung in den Arbeitsalltag bringen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Augen sollten nicht immer nur auf den Bildschirm, also starr geradeaus, sondern auch mal in die Ferne schauen.<\/li>\n<li>Der K\u00f6rper sollte so viel bewegt werden, wie es geht. Und sei es nur der Gang durchs Treppenhaus, statt den Aufzug zu nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>6. Mit der richtigen Musik nachhelfen<\/h2>\n<p>Dass klassische Musik dabei helfen kann zu entspannen und Stress abzubauen, wei\u00dft inzwischen bestimmt auch du. Aber vielleicht ist klassische Musik einfach nicht dein Ding und sie entspannt dich schon alleine deshalb nicht, weil du sie nicht gerne h\u00f6rst.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Klassische Musik ist nicht die einzige Musik, die dir dabei helfen sollte runterzukommen. Es gibt deutlich mehr Lieder, bzw. Tracks, denen eine wohltuende Wirkung auf Geist und K\u00f6rper zugesprochen wird.<\/p>\n<p>In einem Experiment, das von einem Forscherteam rund um Dr. David Lewis-Hodgson am \u201eMindlab International\u201c durchgef\u00fchrt wurde, haben britische Neurowissenschaftler <a href=\"https:\/\/kurier.at\/wellness\/weightless-marconi-union-das-lied-das-uns-von-stress-befreit\/238.848.654\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Liste von Songs zusammengestellt<\/a>, die effektiv beim Entspannen helfen sollen.<\/p>\n<p>Auf Platz eins und damit der von offizieller Seite best\u00e4tigt entspannendste Song, den es gibt, befindet sich &#8222;Weightless&#8220; von der britischen Band \u201eMarconi Union\u201c. Da das Lied derart entspannt, warnen die Forscher sogar davor, es w\u00e4hrend des Autofahrens oder anderer Aktionen zu h\u00f6ren, bei denen eine Ablenkung gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte. Wenn du aber gerade sowieso eine Pause machst, setz dir doch einfach mal Kopfh\u00f6rer auf und h\u00f6re rein in die Playlist. [\/vc_column_text][vc_raw_html]JTNDaWZyYW1lJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0cHMlM0ElMkYlMkZvcGVuLnNwb3RpZnkuY29tJTJGZW1iZWQlMkZwbGF5bGlzdCUyRjYzeWM2c3pYNzBlblVvRHNBRXNmY0slMjIlMjB3aWR0aCUzRCUyMjMwMCUyMiUyMGhlaWdodCUzRCUyMjM4MCUyMiUyMGZyYW1lYm9yZGVyJTNEJTIyMCUyMiUyMGFsbG93dHJhbnNwYXJlbmN5JTNEJTIydHJ1ZSUyMiUyMGFsbG93JTNEJTIyZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhJTIyJTNFJTNDJTJGaWZyYW1lJTNF[\/vc_raw_html][vc_column_text]<\/p>\n<h2>7. Viel Lachen<\/h2>\n<p>Es hei\u00dft nicht umsonst \u201eLachen ist die beste Medizin\u201c. Es lohnt sich, etwa trotz anstrengender Arbeit Chef und Kollegen mit einem L\u00e4cheln zu begegnen. Denn was du ausstrahlst, wird irgendwie auch zur\u00fcckkommen. Lachen ist sogar <a href=\"https:\/\/www.ugb.de\/gesundheitsfoerderung\/lachen-ist-gesund\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nachweislich aus medizinsicher Sicht gesund<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Durchs Lachen werden Gl\u00fcckshormone im limbischen System, dem Zentrum f\u00fcr Gef\u00fchle in unserem Hirn, produziert.<\/li>\n<li>Diese gelangen in die Blutbahn und dann steigt unsere Stimmung.<\/li>\n<li>Gleichzeitig wird beim Lachen die Aussch\u00fcttung des Stresshormons Adrenalin unterdr\u00fcckt. Diese \u00c4nderungen des Hormonhaushalts k\u00f6nnen sogar so stark ausfallen, dass sie bei der Linderung von Schmerzen helfen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Auch unser Immunsystem wird durch das Lachen angeregt. Wenn du lachst, bildet dein K\u00f6rper Antik\u00f6rper, die deinen K\u00f6rper vor Bakterien und Viren sch\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>8. Den Blick auf das gro\u00dfe Ganze richten<\/h2>\n<p>Manchmal kann dir schon die richtige Denkweise dabei helfen, Ruhe zu bewahren und dich nicht zu sehr dem Stress hinzugeben. Eine gro\u00dfe Rolle spielt dabei deine allgemeine Einstellung zu den Dingen:<\/p>\n<ul>\n<li>dem, was dich umgibt<\/li>\n<li>dem, was du tust<\/li>\n<li>dem, was sein wird<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn du eine Situation aktuell extrem belastend und stressig findest, dann versuche doch einfach einmal deinen Blick aus dieser Situation hinaus und auf das gro\u00dfe Ganze zu richten.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3178&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Das hei\u00dft im Klartext: Mache dir klar, dass die Belastung nur tempor\u00e4r ist und dass morgen, in einer Woche und vor allem wohl auch im n\u00e4chsten Jahr alles schon keine Rolle mehr spielen wird. Versuche die Situation im Kontext dessen zu sehen, in dem sie sich auch wirklich befindet.<\/p>\n<p>Wenn dich also ein Problem auf der Arbeit nervt, mache dir klar, dass du (rein theoretisch) auch k\u00fcndigen und dir einen anderen Job suchen k\u00f6nntest. Es geht nicht darum dies zu tun, sondern darum, zu verstehen, dass die Probleme nicht existenzialistischer Natur sind. Auch sinnvoll, um die Ruhe zu bewahren, ist folgende Denkweise:<\/p>\n<ol>\n<li>Stelle dir die Frage: Gibt es ein Problem?<\/li>\n<li>Lautet die Antwort \u201eNein\u201c, dann kannst du dich beruhigen.<\/li>\n<li>Lautet die Antwort \u201eJa\u201c, dann solltest du dich weiterfragen: L\u00e4sst sich das Problem l\u00f6sen?<\/li>\n<li>Lautet die Antwort hierauf wiederum \u201eJa\u201c, kannst du das Problem zu l\u00f6sen versuchen und dich nach der L\u00f6sung des Problems ebenfalls beruhigen.<\/li>\n<li>Lautet die Antwort \u201eNein\u201c, kannst du dich ebenfalls beruhigen, denn dann kannst du eben einfach nichts dagegen tun und dich mit der Situation abfinden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit diesem System kannst du dir klarmachen: Wenn man das gro\u00dfe Ganze betrachtet und immer wieder auch von au\u00dfen auf seine Probleme schaut, stellen diese sich als eigentlich gar nicht mehr so belastend dar.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>9. Spa\u00df an Bewegung entwickeln<\/h2>\n<p>Es l\u00e4sst sich in hunderten von Ratgebern und wissenschaftlichen Texten nachlesen: <a href=\"https:\/\/www.ispo.com\/knowhow\/id_79713046\/studie-beweist-sportler-sind-gluecklicher.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sport macht gl\u00fccklich<\/a>, weil auch hierbei Gl\u00fcckshormone ausgesch\u00fcttet werden und vor allem kann durch Sport Stress abgebaut werden. Was nur leider oft vergessen wird zu betonen: Musst du dich jedes Mal unter Qualen dazu zwingen, dich zu bewegen, erf\u00fcllt das Ganze auch nicht gerade seinen Zweck. Vielmehr solltest du Spa\u00df an der Bewegung entwickeln.<\/p>\n<p>Das gelingt am besten, indem du genau die Art der Bewegung findest, die zu dir passt? Alle deine Freunde raten zu Yoga oder zu mehreren w\u00f6chentlichen Laufeinheiten? Du kannst damit aber eigentlich nichts anfangen? Dann lass dich nicht \u00fcberreden, genau das machen zu m\u00fcssen, auch, wenn dein Umfeld von den positiven Effekten schw\u00e4rmt.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3179&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Suche dir genau deine Nische und probiere vor allem viel aus, um diese Nische zu finden. Wie w\u00e4re es denn zum Beispiel mal mit:<\/p>\n<ul>\n<li>Schwimmen<\/li>\n<li>Klettern \/ Bouldern<\/li>\n<li>Rudern<\/li>\n<li>Slacklining<\/li>\n<li>Capoeira (brasilianischer Mix aus Kampfsport und Tanzkunst)<\/li>\n<li>Freeletics<\/li>\n<li>Cross-Golf<\/li>\n<li>Squash<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h2>10. Sich sch\u00f6ne Gedanken machen<\/h2>\n<p>Unser letzter Tipp ist ebenso simpel, wie wirksam. Es kann gar nicht oft genug gesagt werden: Versuche dich von zu vielen negativen Gedanken zu befreien. Das klappt mitunter nicht nur, indem du dich von einer Situation distanzierst und den Blick auf das gro\u00dfe Ganze richtest, sondern auch indem du dir ganz konkret sch\u00f6ne Gedanken machst.<\/p>\n<ul>\n<li>Stell dir beispielsweise vor, was deine sch\u00f6nsten Erlebnisse dieses Jahr waren oder wohin du in Urlaub fahren wirst. Lasse diese Bilder im Detail vor deinem inneren Auge entstehen und versuche dich mental in die jeweilige Situation zur\u00fcck- oder nach vorn zu versetzen.<\/li>\n<li>Alternativ kannst du dir drei Dinge vorstellen, f\u00fcr die du in dieser Woche dankbar bist.<\/li>\n<li>Oder du begl\u00fcckw\u00fcnschst dich f\u00fcr eine Sache, die du erst k\u00fcrzlich erfolgreich geschafft hast.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese Gedanken best\u00e4rken dich, in dem was du tust und machst und lassen dich positiver auch mit stressigen Dingen umgehen, die vielleicht gerade nicht ganz so sch\u00f6n sind. Auf dass du im Alltag die Ruhe bewahren kannst und entspannt bleibst![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Dauerstress im Alltag? 10 Tipps zum Ruhe bewahren\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/10-tipps-zum-ruhe-bewahren\/#more-3170\" aria-label=\"Mehr zu Dauerstress im Alltag? 10 Tipps zum Ruhe bewahren\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3173,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[61,58],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3170"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}