{"id":3429,"date":"2021-11-15T20:44:03","date_gmt":"2021-11-15T19:44:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3429"},"modified":"2021-11-15T21:08:22","modified_gmt":"2021-11-15T20:08:22","slug":"studie-zur-wochenendarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/studie-zur-wochenendarbeit\/","title":{"rendered":"Studie zur Wochenendarbeit: Fakten und Risiken"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Einer <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/004\/1900487.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> zufolge, die die Bundesregierung als Antwort auf eine <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/002\/1900276.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Kleine Anfrage&#8220;<\/a> der Linksfraktion im Bundestag in Auftrag gab, arbeiten 25 Prozent der Besch\u00e4ftigten hierzulande auch am Wochenende. F\u00fcr jeden vierten Arbeitnehmer ist Wochenendarbeit daher eher die Regel als die Ausnahme. Auch atypische Arbeitszeiten abends oder nachts sind in Deutschland laut Studie weit verbreitet. All dies zieht Folgen f\u00fcr die Gesundheit und das Sozialleben nach sich.<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">Wie sich Wochenendarbeit und atypische Arbeitszeiten konkret auswirken, das verraten wir euch im Folgenden!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div id=\"toc_container\" class=\"no_bullets\"><p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis<\/p><ul class=\"toc_list\"><li><a href=\"#Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/a><\/li><li><a href=\"#Daten_und_Fakten_zur_Wochenendarbeit\">Daten und Fakten zur Wochenendarbeit<\/a><\/li><li><a href=\"#Folgen_fuer_die_Gesundheit\">Folgen f\u00fcr die Gesundheit<\/a><\/li><li><a href=\"#Folgen_fuer_das_Sozialleben\">Folgen f\u00fcr das Sozialleben<\/a><\/li><li><a href=\"#Weitere_Auswirkungen_der_Wochenendarbeit\">Weitere Auswirkungen der Wochenendarbeit<\/a><\/li><li><a href=\"#Hat_Wochenendarbeit_auch_Vorteile\">Hat Wochenendarbeit auch Vorteile?<\/a><\/li><li><a href=\"#Fazit\">Fazit<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row color=&#8220;&#8220; message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; message_box_color=&#8220;info&#8220; icon_type=&#8220;fontawesome&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220; icon_monosocial=&#8220;vc-mono vc-mono-fivehundredpx&#8220; icon_openiconic=&#8220;&#8220; icon_typicons=&#8220;&#8220; icon_entypo=&#8220;&#8220; icon_linecons=&#8220;&#8220; icon_pixelicons=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220; icon_fontawesome=&#8220;fa fa-thumbs-o-up&#8220;]<\/p>\n<h2><span id=\"Das_Wichtigste_in_Kuerze\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>25 Prozent der insgesamt 37 Millionen Besch\u00e4ftigten in Deutschland arbeiten st\u00e4ndig oder regelm\u00e4\u00dfig am Wochenende<\/li>\n<li>F\u00fcr fast 16 Prozent der Besch\u00e4ftigten geh\u00f6rt Schichtarbeit zum Alltag, f\u00fcr 14 Prozent ist Sonn- und Feiertagsarbeit die Regel<\/li>\n<li>9 Prozent arbeiten st\u00e4ndig oder regelm\u00e4\u00dfig nachts<\/li>\n<li>Folgenden Branchen sind u.a. von atypischen Arbeitszeiten betroffen: Gastronomie, Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, Feuerwehr, Polizei, Landwirtschaft, Erholungs- und Unterhaltungsbranche<\/li>\n<li>Atypische Arbeitszeiten wirken sich auf die Gesundheit und das Sozialleben aus<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Daten_und_Fakten_zur_Wochenendarbeit\">Daten und Fakten zur Wochenendarbeit<\/span><\/h2>\n<p>Eine sogenannte &#8222;Kleine Anfrage&#8220; der Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann (Die Linke) an die Bundesregierung ergab, dass 25 Prozent der insgesamt 37 Millionen Besch\u00e4ftigten (Stand: 2017) in Deutschland &#8222;st\u00e4ndig oder regelm\u00e4\u00dfig&#8220; am Wochenende arbeiten. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rt f\u00fcr fast 16 Prozent der Besch\u00e4ftigten Schichtarbeit zum Alltag, f\u00fcr weitere 14 Prozent ist zudem Sonn- und Feiertagsarbeit die Regel. Neun Prozent der Besch\u00e4ftigten arbeiten dar\u00fcber hinaus &#8222;st\u00e4ndig oder regelm\u00e4\u00dfig&#8220; nachts.<\/p>\n<p>Solche sogenannten atypischen Arbeitszeiten stellen somit f\u00fcr jeden vierten Besch\u00e4ftigten die Regel dar, nicht nur eine Ausnahme. Denn in vielen Branchen und Berufen sind Wechseldienste rund um die Uhr, sieben Tage die Woche der Normalfall. Das gilt nat\u00fcrlich in besonderem Ma\u00dfe f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in der Gastronomie, im Handel sowie in der Erholungs- und Unterhaltungsbranche. Aber auch weitere Berufsgruppen wie z.B. Polizisten, Feuerwehrleute, Landwirte oder Angestellte im Gesundheits- und Sozialwesen m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig auch am Wochenende zur Arbeit.<\/p>\n<h3>Ergebnisgrundlage: Mikrozensus 2017<\/h3>\n<p>Die Ergebnisse, die durch die Beantwortung der &#8222;Kleinen Anfrage&#8220; zutage traten, basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamts \u2013 genauer gesagt auf dem <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Haushalte-Familien\/Publikationen\/Downloads-Haushalte\/haushalte-familien-2010300177004.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mikrozensus aus dem Jahr 2017<\/a>. In die Erhebung flossen jeweils die Daten von Besch\u00e4ftigten ein, die angaben:<\/p>\n<ul>\n<li>an jedem Wochenende oder mindestens an zwei Wochenenden im Monat zu arbeiten<\/li>\n<li>an jedem oder mindestens an zwei Sonn- oder Feiertagen in den vergangenen vier Wochen vor der Befragung gearbeitet zu haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurden all diejenigen in der Statistik erfasst, bei denen Schicht-, Abend- und Nachtarbeit mindestens die H\u00e4lfte aller Arbeitstage ausmacht, die also \u00fcberwiegend zu atypischen Zeiten arbeiten.<\/p>\n<h3>Linken-Politikerin sieht Zunahme atypischer Arbeitszeiten<\/h3>\n<p>F\u00fcr Jutta Krellmann, die durch ihre &#8222;Kleine Anfrage&#8220; die Erhebung ins Rollen brachte, bilden die Zahlen einen Beleg daf\u00fcr, dass Arbeitgeber mehr Zugriff auf die Lebenszeit der Bev\u00f6lkerung gewinnen. Auch wenn ein Vergleich zu den Vorjahren auf Grundlage der Mikrozensusdaten durch eine Umstellung bei der Datenerhebung nur schwer zu treffen ist, spricht die Linkspartei von einer deutlichen Diskrepanz zum Jahr 2016 und einer bedenklichen Zunahme der Anzahl an Besch\u00e4ftigten mit atypischen Arbeitszeiten \u2013 bedenklich vor allem in zweierlei Hinsicht: f\u00fcr die Gesundheit und das Sozialleben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Folgen_fuer_die_Gesundheit\">Folgen f\u00fcr die Gesundheit<\/span><\/h2>\n<p>Atypische Arbeitszeiten bergen in der Tat gesundheitliche Gefahren. Diverse Studien wie z.B. der <a href=\"https:\/\/www.baua.de\/DE\/Angebote\/Publikationen\/Fakten\/BIBB-BAuA-07.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitszeitreport der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin<\/a> belegen, dass bei Besch\u00e4ftigten mit atypischen Arbeitszeiten folgende Symptome h\u00e4ufiger auftreten als bei Besch\u00e4ftigten mit klassischen Arbeitszeiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>R\u00fcckenschmerzen<\/li>\n<li>M\u00fcdigkeit bzw. k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung<\/li>\n<li>psychische Beschwerden bzw. emotionale Ersch\u00f6pfung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Allerdings weisen die Verfasser des Arbeitsreports darauf hin, dass sich nicht eindeutig sagen l\u00e4sst, inwieweit diese Symptome tats\u00e4chlich (nur) mit der Wochenendarbeit zusammenh\u00e4ngen oder aber generell mit den (k\u00f6rperlichen) Belastungen in den Branchen, in denen Wochenendarbeit anf\u00e4llt. Zumal Wochenendarbeit eben auch h\u00e4ufig mit Schicht- und Nachtarbeit einhergeht. Zieht man weitere Studien zu Rate, die sich mit den Auswirkungen der Wochenendarbeit auseinandersetzen, liegt der Schluss jedoch nahe, dass vor allem Sonntagsarbeit die oben gelisteten Symptome befeuert.<\/p>\n<p>Auch eine repr\u00e4sentative Umfrage zum Thema <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++2dd01fd2-abf9-11e1-5298-00188b4dc422\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Stressfaktor Wochenendarbeit&#8220;<\/a> im Auftrag des DGB ergab beispielsweise, dass Wochenendarbeit mit \u00fcberdurchschnittlich viel Hetze und einem h\u00f6heren Grad an Entgrenzung (d.h. der Aufl\u00f6sung von Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben) verbunden ist. Dar\u00fcber hinaus geht Wochenendarbeit f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten, der Umfrage zufolge, h\u00e4ufig auch mit l\u00e4ngeren Arbeitszeiten und einem h\u00f6heren Anteil an \u00dcberstunden einher. Dennoch wird Wochenendarbeit laut <a href=\"https:\/\/index-gute-arbeit.dgb.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DGB-Index Gute Arbeit<\/a> immer mehr zur Regel, gleichzeitig steigt der Arbeitsstress \u00fcberdurchschnittlich an.<\/p>\n<p>Wochenendarbeit, vor allem Sonntagsarbeit, betrachten viele Experten daher skeptisch. Besonders in Verbindung mit Schicht- und Nachtarbeit kann sich das regelm\u00e4\u00dfige sonnt\u00e4gliche Arbeiten negativ auf die Gesundheit auswirken.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Folgen_fuer_das_Sozialleben\">Folgen f\u00fcr das Sozialleben<\/span><\/h2>\n<p>Auch auf das Sozialleben wirken sich Wochenend-, Schicht- und Nachtarbeit aus. Susanne Ferschl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, pflichtet ihrer Parteigenossin Jutta Krellmann bei und sieht in atypischen Arbeitszeiten ebenfalls eine Belastung sozialer Bindungen. Wer eine immer weitere Ausweitung der Arbeitszeiten fordere, der vergehe sich an den Besch\u00e4ftigten und ihren Familien, so Ferschl in einer Rede im Bundestag. Sie beklagt demnach, dass Besch\u00e4ftigte ihr Leben immer \u00f6fter den Interessen von Arbeitgebern und Marktzw\u00e4ngen unterordnen m\u00fcssten \u2013 mit teils erheblichen Auswirkungen auf das Privatleben. Denn wohingegen das Wochenende und die Abenden f\u00fcr die meisten Besch\u00e4ftigten die beste Gelegenheit f\u00fcr Zusammenk\u00fcnfte bilden, k\u00f6nnen Besch\u00e4ftigte mit atypischen Arbeitszeiten solchen Zusammenk\u00fcnften h\u00e4ufig nicht beiwohnen. Wochenend- und Schichtarbeiter haben es somit ungleich schwerer, ihre sozialen und gesellschaftlichen Kontakte zu pflegen.<\/p>\n<p>Besonders Beziehungen leiden unter atypischen Arbeitszeiten. Vor allem, wenn beide Partner vollkommen unterschiedliche Lebensrhythmen haben, ist es nahezu unm\u00f6glich, genug Zeit miteinander zu verbringen. Ein Problem, an dem viele Beziehungen scheitern.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Weitere_Auswirkungen_der_Wochenendarbeit\">Weitere Auswirkungen der Wochenendarbeit<\/span><\/h2>\n<p>Wochenend-, Schicht- und Nachtarbeit haben nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit und das Sozialleben. Auch auf die Zufriedenheit eines Besch\u00e4ftigten wirken sich atypische Arbeitszeiten aus. Einer <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.522128.de\/15-50-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin<\/a> zufolge, die sich auf Daten des sozio-\u00f6konomischen Panels von 2013 st\u00fctzt, sind Arbeitnehmer, die Wochenend-, Schicht- oder Nachtarbeit leisten m\u00fcssen, im Schnitt mit ihrem Leben unzufriedener als andere Besch\u00e4ftigte. Auf einer Skala von 0 bis 10 (0 bedeutet &#8222;sehr unzufrieden&#8220;, 10 bedeutet &#8222;sehr zufrieden&#8220;) liegt die Lebenszufriedenheit von Menschen, die samstags arbeiten, bei 7,22 gegen\u00fcber 7,31 bei denen, die nicht am Wochenende arbeiten.<\/p>\n<h3>Wochenendarbeit wirkt sich auf die Zufriedenheit mit dem Familienleben aus<\/h3>\n<p>Bei der konkreten Frage nach der Zufriedenheit mit dem Familienleben ist der Unterschied etwas deutlicher. Bei Besch\u00e4ftigten mit atypischen Arbeitszeiten lag die Zufriedenheit mit dem Familienleben im Schnitt bei 7,65, bei Besch\u00e4ftigten mit klassischen Arbeitszeiten bei 7,90. Zwar sind die Unterschiede zugegebenerma\u00dfen gering, nichtsdestotrotz belegt auch diese Studie, dass Wochenend-, Schicht- und Nachtarbeit durchaus Auswirkungen auf das Sozial- bzw. Familienleben und die Zufriedenheit, die wir versp\u00fcren, haben. Der DIW Wochenbericht &#8222;Macht Wochenendarbeit unzufrieden?&#8220; kommt zudem zu der Schlussfolgerung, dass sich vor allem Sonntagsarbeit negativ auf die Lebens-, Gesundheits-, Familien- und Schlafzufriedenheit auswirkt.<\/p>\n<h3>Wochenendarbeit erschwert Vereinbarkeit von Familie und Beruf<\/h3>\n<p>Ein weiteres Problem f\u00fcr Besch\u00e4ftigte mit atypischen Arbeitszeiten stellt dar\u00fcber hinaus die Kinderbetreuung dar. Vor allem f\u00fcr Alleinerziehende, die am Wochenende arbeiten, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schwierig. Denn gerade am Wochenende ist die Kinderbetreuung oftmals ein Riesenproblem. Davon abgesehen: W\u00e4hrend die Belastungen am Arbeitsplatz steigen, bleibt f\u00fcr Besch\u00e4ftigte mit atypischen Arbeitszeiten gleichzeitig weniger Zeit f\u00fcr Erholung, Familie und Kinder \u2013 und auch dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Gesundheit und das Sozialleben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Hat_Wochenendarbeit_auch_Vorteile\">Hat Wochenendarbeit auch Vorteile?<\/span><\/h2>\n<p>Atypische Arbeitszeiten bringen somit in mehrerlei Hinsicht Probleme mit sich. Sie haben Folgen f\u00fcr die Gesundheit und wirken sich zudem mitunter negativ auf das Sozialleben respektive die Beziehung aus. Demgegen\u00fcber stehen jedoch auch Vorteile, die Wochenend-, Schicht- und Nachtarbeit mit sich bringen.<\/p>\n<h3>Eink\u00e4ufe, Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, Arztbesuche etc. lassen sich entspannt erledigen<\/h3>\n<p>Zum einen wird die Wochenend-, Schicht- oder Nachtarbeit meist mit einem oder zwei Ausgleichstagen in der Woche vergolten. Beh\u00f6rdeng\u00e4nge und Eink\u00e4ufe lassen sich auf diese Weise entspannt erledigen, da unter der Woche bei Beh\u00f6rden, in St\u00e4dten und in Superm\u00e4rkten meist wenig los ist. Schlie\u00dflich gehen die meisten Besch\u00e4ftigten dann ihrer Arbeit nach. Besch\u00e4ftigte mit atypischen Arbeitszeiten haben also dann frei, wenn andere arbeiten. Und diesen vermeintlichen Nachteil kann man sich auch als Vorteil zunutze machen. Allerdings: Trotz Ausgleichstagen gibt es oft keinen zusammenh\u00e4ngenden Wochenendersatz. Und dies wiederum schm\u00e4lert diesen Vorteil durchaus ein wenig.<\/p>\n<h3>Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen von Zuschl\u00e4gen profitieren<\/h3>\n<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass Wochenend-, Schicht- und Nachtarbeit in vielen Branchen und Berufen besonders entlohnt werden. Besch\u00e4ftigte mit atypischen Arbeitszeiten k\u00f6nnen daher oftmals von Wochenend- und Nachtzuschl\u00e4gen profitieren. Allerdings gilt dies leider nicht f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten. In der Gastronomie beispielsweise sind Wochenend- und Nachtzuschl\u00e4ge in der Regel nicht vorgesehen.<\/p>\n<p>Auch wenn diese Vorteile die Nachteile aus Sicht vieler Besch\u00e4ftigten eher nicht aufwiegen, sollten sie dennoch an dieser Stelle nicht unerw\u00e4hnt bleiben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Arbeiten am Wochenende\u00a0ist f\u00fcr 25 Prozent der Besch\u00e4ftigten, also f\u00fcr rund neun Millionen Menschen in Deutschland der Normalfall. In einigen Berufen k\u00f6nnen sich die Wochenendschichten finanziell durchaus lohnen, dennoch zahlen Besch\u00e4ftigte im Wochenend-, Schicht- oder Nachtdienst langfristig gesehen unter Umst\u00e4nden einen hohen Preis \u2013 gesundheitlich und \/ oder gesellschaftlich.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"Studie zur Wochenendarbeit: Fakten und Risiken\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/studie-zur-wochenendarbeit\/#more-3429\" aria-label=\"Mehr zu Studie zur Wochenendarbeit: Fakten und Risiken\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3435,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[61,55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"9b3a1c22c23748ffadf1b7df706a153c","server":"","url":"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/9b3a1c22c23748ffadf1b7df706a153c"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3429"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3429"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5380,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3429\/revisions\/5380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}