{"id":3779,"date":"2020-09-03T12:06:06","date_gmt":"2020-09-03T10:06:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/?p=3779"},"modified":"2021-08-10T13:43:44","modified_gmt":"2021-08-10T11:43:44","slug":"siezen-im-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/siezen-im-unternehmen\/","title":{"rendered":"&#8222;Sie&#8220; war gestern: Warum sich immer mehr Unternehmen vom Siezen verabschieden"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"bs-intro\">In der Gesch\u00e4ftswelt gilt es gewisse Regeln einzuhalten. So lehrte uns der Business-Knigge lange Zeit, dass Siezen in der Gesch\u00e4ftswelt zum guten Ton geh\u00f6rt. Inzwischen verabschieden sich jedoch immer mehr Unternehmen vom &#8222;Sie&#8220;. Wir verraten euch, warum!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>&#8222;Sie&#8220; als Anrede: Das sagt der Business-Knigge<\/h2>\n<p>Der Business-Knigge gibt klare Richtlinien bez\u00fcglich der gesch\u00e4ftlichen Anrede vor. Grunds\u00e4tzlich gilt in der Gesch\u00e4ftswelt die Anrede &#8222;Sie&#8220; als Standard. Mit einem &#8222;Sie&#8220; ist man somit stets auf der sicheren Seite und begeht keinen Fauxpas.<\/p>\n<p>Heutzutage gilt in vielen Betrieben dennoch das &#8222;Du&#8220; als probate Anrede. Flache Hierarchien sollen ein Wir-Gef\u00fchl generieren \u2013 und Siezen ist in diesem Fall eher kontraproduktiv. Manche Unternehmen haben in ihrer Unternehmenskultur daher gewisserma\u00dfen bereits eine &#8222;Duz-Kultur&#8220; verankert. Vom Chef bis zum Auszubildenden gilt in diesem Fall das &#8222;Du&#8220; als Standard.<\/p>\n<p>Nicht immer wird die Anrede jedoch derart explizit &#8222;verordnet&#8220;. Viele Arbeitnehmer sind daher unsicher, wann ein &#8222;Du&#8220; angebracht ist und wann man besser beim &#8222;Sie&#8220; bleiben sollte. Dar\u00fcber hinaus ist vielen gar nicht klar, wer \u00fcberhaupt wem das &#8222;Du&#8220; anbieten darf. Hier schafft jedoch der Business-Knigge Klarheit. Bis heute gilt laut Knigge: Hierarchie toppt Geschlecht und Alter. Soll hei\u00dfen: Der \u00c4ltere bietet dem J\u00fcngeren das &#8222;Du&#8220; an \u2013 es sei denn, der J\u00fcngere ist der Chef.<\/p>\n<h3>Duz-Regeln f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsleben<\/h3>\n<p>Die Duz-Regeln f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsleben sind also im Business-Knigge klar verankert. Da immer mehr Unternehmen sich vom Siezen verabschieden, gewinnen die Duz-Regeln auch zusehends an Bedeutung. Die wichtigsten &#8222;Gesetze&#8220; der Ansprache im Business lauten:<\/p>\n<ol>\n<li>Zwischen Geschlechtern: Die Frau bietet dem Mann das &#8222;Du&#8220; an<\/li>\n<li>Zwischen Generationen: Der \u00c4ltere bietet dem J\u00fcngeren das &#8222;Du&#8220; an<\/li>\n<li>Zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter: Der Rangh\u00f6here bestimmt die Anredeform.<\/li>\n<\/ol>\n<p>An diese Regeln sollte man sich unbedingt halten! Denn: Ein ungefragtes Duzen kann vom ein oder anderen durchaus als Degradierung interpretiert werden. Und wer m\u00f6chte seinen Kollegen oder gar seinen Vorgesetzten schon das Gef\u00fchl geben, keinen Respekt vor ihnen zu haben!? Die Duz-Regeln nicht einzuhalten, gilt als absolutes No-Go (was man sonst noch vermeiden sollte, k\u00f6nnt ihr unserem Artikel <a href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/no-gos-am-arbeitsplatz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;25 No-Gos am Arbeitsplatz&#8220;<\/a> entnehmen).[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Warum sich immer mehr Unternehmen vom Siezen verabschieden<\/h2>\n<p>Einer gemeinsamen <a href=\"https:\/\/www.stepstone.de\/ueber-stepstone\/press\/deutsche-wirtschaft-das-sie-stirbt-langsam-aus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie der Online-Jobb\u00f6rse Stepstone und der Personal- und Managementberatung Kienbaum<\/a> zufolge duzt jeder dritte Angestellte seine Vorgesetzten und Kollegen. Lediglich drei Prozent der 17.000 Fachkr\u00e4fte, die im Rahmen der Studie zu Hierarchie und Organisationsstruktur in ihrem Unternehmen befragt wurden, gaben an, an ihrem Arbeitsplatz alle Mitarbeiter zu siezen. Das &#8222;Du&#8220; ist somit in der Tat auf dem Vormarsch.<\/p>\n<p>Aber warum ist das so? Weshalb setzen immer mehr Unternehmen auf eine neue Duz-Kultur?<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2714.svg\" alt=\"\u2714\" \/> &#8222;Du&#8220; verst\u00e4rkt Wir-Gef\u00fchl<\/h3>\n<p>Nun, immer mehr Unternehmen setzen auf flache Hierarchien. Die Mitarbeiter sollen sich wohlf\u00fchlen und Wertsch\u00e4tzung erfahren \u2013 und zu eben diesem Wohlbefinden tr\u00e4gt letztlich auch die individuelle Anrede bei. Das &#8222;Du&#8220; dient also in erster Linie dazu, ein st\u00e4rkeres Wir-Gef\u00fchl zu generieren.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2714.svg\" alt=\"\u2714\" \/> &#8222;Du&#8220; erm\u00f6glicht Dialoge auf Augenh\u00f6he<\/h3>\n<p>Flache Hierarchien erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus im Idealfall Dialoge auf Augenh\u00f6he. Damit dies auch tats\u00e4chlich gelingt, ist es nat\u00fcrlich von Vorteil, m\u00f6glichst viele Barrieren aus dem Weg zu r\u00e4umen \u2013 also auch das f\u00f6rmliche &#8222;Sie&#8220;. Denn ein Dialog auf Augenh\u00f6he f\u00e4llt beim &#8222;Du&#8220; meist gleich viel leichter. Auch, da der Vorgesetzte seinen Mitarbeitern durch das &#8222;Du&#8220; quasi einen ersten Vertrauens-Vorschuss gibt und ihnen Wertsch\u00e4tzung entgegenbringt. Denn auch hier zeugt das angebotene &#8222;Du&#8220; davon, dass man nur gemeinsam die Unternehmensziele erreichen wird. Man zieht quasi an einem Strang \u2013 unabh\u00e4ngig von der Position, die man im Unternehmen innehat. Bei einem &#8222;Sie&#8220; w\u00e4re der Dialog auf Augenh\u00f6he um einiges schwieriger zu realisieren.<\/p>\n<p>Das &#8222;Du&#8220; generiert somit unterschwellig eine gewisse Vertrautheit, wohingegen das &#8222;Sie&#8220; eher Distanz erzeugt.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2714.svg\" alt=\"\u2714\" \/> &#8222;Du&#8220; erm\u00f6glicht effizienteres Arbeiten<\/h3>\n<p>Mit dem &#8222;Du&#8220; ist also durchaus ein kleiner Hierarchieabbau verkn\u00fcpft. Und diesen Effekt setzen vor allem j\u00fcngere Unternehmen bewusst ein, um mit der Schnelllebigkeit der durch die Digitalisierung gepr\u00e4gten Arbeitswelt Schritt halten zu k\u00f6nnen. Der Arbeitsmarkt ist heutzutage nun einmal dynamischer denn je, daher m\u00fcssen oftmals auch schnelle Entscheidungen getroffen werden. Und genau hier stellen sich Hierarchien eben zuweilen als Hindernis dar. Flache Hierarchien erm\u00f6glichen in vielen F\u00e4llen ein effizienteres Arbeiten, da den Fachkr\u00e4ften bereits eine gewisse Entscheidungsgewalt zukommt. Und genau diese Entscheidungsgewalt soll durch die Duz-Kultur eines Unternehmens symbolisiert werden.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2714.svg\" alt=\"\u2714\" \/> &#8222;Du&#8220; als Signal an Kunden, Stake- und Shareholder<\/h3>\n<p>Die Etablierung einer Duz-Kultur wirkt jedoch nicht nur unternehmensintern. Auch unternehmensextern symbolisiert das &#8222;Du&#8220;, dass es in diesem Unternehmen weniger formell zugeht. Und genau diese Au\u00dfenwirkung nutzen Unternehmen gezielt als Signal an Kunden, Stake- und Shareholder. Unternehmen, bei denen es weniger formell zugeht, zeigen sich besonders mitarbeiternah und wecken dadurch auch bei Au\u00dfenstehenden Sympathien.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]\u00dcbrigens:<\/p>\n<p>Ein generelles &#8222;Du&#8220; (sowohl unternehmensintern als auch -extern) erleichtert einem Unternehmen auch das E-Mail-Marketing. Unternehmen, die E-Mail-Marketing betreiben, greifen somit nicht nur unternehmensintern, sondern besonders gerne auch unternehmensextern h\u00e4ufig zur Anrede &#8222;Du&#8220; und duzen in der Regel auch ihre Kunden. Denn: Beim E-Mail-Marketing gilt es regelm\u00e4\u00dfig Adressen einzusammeln. Und je weniger Daten man abfragt, desto mehr Abonnenten bekommt man. Ist ein Unternehmen mit seinen Kunden also beim &#8222;Du&#8220;, reicht jeweils der Vorname f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Anrede und es m\u00fcssen keine weiteren Daten abgefragt werden. Beim &#8222;Sie&#8220; hingegen sollten zus\u00e4tzlich mindestens noch das Geschlecht und der Nachname abgefragt werden, um die richtige Anrede treffen zu k\u00f6nnen. Zusammen mit der E-Mail-Adresse m\u00fcssen Kunden in diesem Fall also schon vier Zeilen ausf\u00fcllen \u2013 und das schreckt durchaus den ein oder anderen ab. Auch in diesem Fall birgt eine generelle Duz-Kultur also ihre Vorteile.[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Neue Duz-Kultur: Die Nachteile<\/h2>\n<p>Die neue Duz-Kultur birgt somit sicherlich einige Vorteile. Aber: Sie bringt auch Nachteile mit sich. Und diese Nachteile sollen an dieser Stelle nat\u00fcrlich ebenfalls nicht unerw\u00e4hnt bleiben.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; kann zu kumpelhaft wirken<\/h3>\n<p>Es gibt auch heute noch zahlreiche Branchen, in denen das &#8222;Du&#8220; aller Vorteile zum Trotz eher unangebracht ist. In Branchen wie dem Banken- oder dem Versicherungswesen ist beispielsweise auch heute noch eine feinf\u00fchligere Anrede-Kultur vonn\u00f6ten. Hier hat in der Regel noch die Anrede-Regelung des Business-Knigge Bestand (wir erinnern uns: Hierarchie toppt Geschlecht und Alter). Jemanden in diesen klassischen Branchen ungefragt zu duzen, gilt als h\u00f6chst unprofessionell.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; kann Unwohlsein hervorrufen<\/h3>\n<p>Ein ungefragtes oder zu schnelles Duzen kann dazu beitragen, dass sich das Gegen\u00fcber unwohl f\u00fchlt. Duzt man jemanden, den man gerade zum ersten Mal trifft, kann dies kontraproduktiv wirken und statt der erhofften N\u00e4he nur noch mehr Distanz erzeugen. Es gilt also zun\u00e4chst herauszufinden, welche Ansprache angebracht ist. Im Zweifelsfall sollte man besser beim &#8222;Sie&#8220; bleiben. Denn: Das Angebot des Duzens ist einer Geburt gleich \u2013 einmal in die Welt gebracht, ist es nicht r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Ein ungefragtes oder zu schnelles Duzen l\u00e4sst sich demnach nicht mehr ausb\u00fcgeln.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; erzeugt lediglich Pseudon\u00e4he<\/h3>\n<p>Das &#8222;Du&#8220; soll flache Hierarchien symbolisieren und unterschwellig N\u00e4he erzeugen. Diese N\u00e4he k\u00f6nnte jedoch durchaus als Pseudon\u00e4he betitelt werden. Denn: An der endg\u00fcltigen Befehlsgewalt \u00e4ndern auch die abgeflachten Hierarchien nichts. Wenn es ernst wird, haben letztlich doch nur die wenigen F\u00fchrungskr\u00e4fte das Sagen.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; dient als Verschleierungstaktik<\/h3>\n<p>Kritiker bem\u00e4ngeln, dass sich hinter einer Duz-Kultur im Grunde eine Verschleierungstaktik verberge. Denn: Die Machtgef\u00e4lle bleiben trotz des scheinbar kollegialen Duzens weiterhin bestehen. Das &#8222;Du&#8220; verschleiert die bestehenden Hierarchien also lediglich. Auch wenn das &#8222;Du&#8220; also ein Wir-Gef\u00fchl symbolisieren soll, bestehen innerhalb des Teams nach wie vor unterschiedliche Interessen \u2013 bez\u00fcglich Bezahlung, Arbeitszeiten, Bef\u00f6rderung etc.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; erschwert Kritik<\/h3>\n<p>Die Duz-Kultur dient dazu, eine gewisse N\u00e4he zu erzeugen. Auch wenn Kritiker hierbei von Pseudon\u00e4he sprechen, so geht durch das &#8222;Du&#8220; dennoch eine gewisse Distanz verloren. Hieraus ergibt sich jedoch vor allem f\u00fcr die F\u00fchrungsebene ein Problem. Da mit der Duz-Kultur eine gewisse Vertraulichkeit assoziiert wird, ist es schwerer Kritik zu \u00e4u\u00dfern oder unangenehme Entscheidungen zu \u00fcberbringen. Um jemanden auf einen Fehler hinzuweisen oder jemandem beispielsweise mitzuteilen, dass er bei einer Bef\u00f6rderung nicht ber\u00fccksichtigt wurde, ist Distanz wichtig. Duzen ist an dieser Stelle kontraproduktiv.<\/p>\n<h3><img class=\"emoji\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/s.w.org\/images\/core\/emoji\/11\/svg\/2716.svg\" alt=\"\u2716\" \/> &#8222;Du&#8220; ist nicht umkehrbar<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist Duzen nicht umkehrbar. Zumindest nicht, ohne einen erheblichen Vertrauensverlust zu riskieren und die Mitarbeitermotivation g\u00e4nzlich in den Keller zu treiben. Daher sollten Unternehmen gut \u00fcberlegen, ob sie tats\u00e4chlich eine Duz-Kultur einf\u00fchren.<\/p>\n<p>Da &#8222;Du&#8220; nicht umkehrbar ist, gilt es gut abzuw\u00e4gen, ob ein generelles Duzen und die tats\u00e4chliche Unternehmenskultur stimmig sind. Denn w\u00e4hrend in jungen oder kleineren Unternehmen wie z.B. Start-ups ein kollegiales &#8222;Du&#8220; durchaus stimmig sein kann, hat es in etablierten, gr\u00f6\u00dferen Traditionsunternehmen oftmals einen gek\u00fcnstelten und unnat\u00fcrlich Charakter. Denn hat man den Vorgesetzten jahrelang gesiezt, kann das pl\u00f6tzliche &#8222;Du&#8220; eher Unwohlsein hervorrufen als N\u00e4he. Bestenfalls sollte das &#8222;Du&#8220; also seit Beginn zur Unternehmenskultur dazugeh\u00f6ren \u2013 und nicht nachtr\u00e4glich &#8222;verordnet&#8220; werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_message message_box_style=&#8220;3d&#8220; style=&#8220;square&#8220;]\u00dcbrigens:<\/p>\n<p>Eine <a href=\"http:\/\/www.stil.de\/uploads\/media\/Duzen_oder_Siezen_So_verhalten_Sie_sich_in_diesen_10_verzwickten_Praxisfaellen_richtig.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ratgebersammlung zum Thema &#8222;Duzen oder Siezen&#8220;<\/a>, die auf stil.de ver\u00f6ffentlicht wurde und der Frage nachgeht, welche Ansprache bei welcher Zielgruppe Wohlbefinden ausl\u00f6st, kommt nach der Untersuchung von &#8222;10 verzwickten Praxisf\u00e4llen&#8220; zu dem Schluss, dass &#8222;zur richtigen Entscheidung jede Menge Fingerspitzengef\u00fchl&#8220; geh\u00f6re. Letztlich ist die Entscheidung f\u00fcr oder gegen das Duzen demnach immer auch &#8222;eine Frage der pers\u00f6nlichen Einstellung&#8220;.[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ob der Abbau von Formalit\u00e4t gut oder schlecht ist, kann pauschal nat\u00fcrlich nicht beurteilt werden. Entscheidend ist stets die Frage, wie stimmig die Entscheidung f\u00fcr das &#8222;Sie&#8220; oder das &#8222;Du&#8220; mit der Kultur des Unternehmens ist. Schlie\u00dflich lassen sich beispielsweise junge Start-ups nicht mit Traditionsunternehmen vergleichen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt: Wer mit &#8222;Sie&#8220; startet, kann zun\u00e4chst einmal nichts falsch machen. Im Zweifelsfall sollte man daher der Anrede &#8222;Sie&#8220; den Vorzug geben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> &#8230; <\/p>\n<p class=\"read-more-container\"><a title=\"&#8222;Sie&#8220; war gestern: Warum sich immer mehr Unternehmen vom Siezen verabschieden\" class=\"read-more button\" href=\"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/siezen-im-unternehmen\/#more-3779\" aria-label=\"Mehr zu &#8222;Sie&#8220; war gestern: Warum sich immer mehr Unternehmen vom Siezen verabschieden\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3784,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"9e097a11852044d2abac8c541f03832e","server":"","url":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/9e097a11852044d2abac8c541f03832e"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3779"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3779"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3779\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mein-wahres-ich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}