Mit dem Eisenhower-Prinzip zu mehr Zeit

Im Laufe der letzten Jahre haben sich verschiedene Theorien und Prinzipien entwickelt, die uns zu mehr Zeit im Alltag und im Berufsleben verhelfen sollen. Das Zeitmanagement und ganz konkret das Eisenhower-Prinzip sind das Thema des folgenden Artikels.

Was versteht man unter dem Eisenhower-Prinzip?

Ob Eisenhower-Methode, Prinzip oder Matrix: Diese Anschauung legt den Fokus auf die wichtigsten Aufgaben. Alles Unwichtige wird rigoros aussortiert. Das klingt einfach, fällt vielen aber schwer. Vorab teilst du deine Aufgaben in unterschiedliche Quadranten, um deinem Tag und deiner Woche mehr Struktur zu verleihen. Einer der größten Fehler ist es nämlich, besonders eilige Aufgaben und Verpflichtungen als Erstes anzugehen und das eigentlich Wichtige aus den Augen zu verlieren.

Durch das Eisenhower-Prinzips deine persönlichen Ziele erreichen

Eines haben die Prinzipien zum strukturierten Zeitmanagement wohl gemeinsam: Es ist unerlässlich, sich mit den eigenen Zielen und Prioritäten im Leben auseinanderzusetzen. Selbst wenn du kein Unternehmen führst, kannst du durch diese Prinzipien jede Menge Zeit sparen, dich reflektieren und deine Aufgaben gezielter strukturieren. Oftmals steht gerade die Arbeit im Vordergrund und damit auch das Geld, um seine eigenen Träume zu verwirklichen.

  • Möchtest du Karriere machen?
  • Planst du eine Familie?
  • Legst du großen Wert auf deine Freunde?
  • Möchtest du dein Hobby nicht vernachlässigen?

Das System geht ohne Probleme in Fleisch und Blut über und verbannt Stress und Hektik aus dem Alltag. Das Erfolgsgeheimnis des Eisenhower-Prinzips ist ein einfaches Entscheidungsraster, das Aufgaben in bestimmte Gruppen eingeteilt. Die eigentlichen Zeitfresser fallen schnell auf, da sie mehr Energie, Minuten und Stunden aus dem Tag nehmen, als ihm zu geben.

Arbeiten mit der Eisenhower-Prinzip. Praxisnah erklärt.

Wie wir Aufgaben in Quadranten einteilen?

  1. Zu Beginn geht es darum, die Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit einzuordnen. Hier ergeben sich verschiedene Konstellationen.
  2. Zunächst kategorisierst du deine Aufgaben je nach Aufgabentyp in die Bereiche A, B, C und D.
  3. Anschließend verteilen sich die Aufgaben auf die vier Quadranten 1-4.
  4. Je nach Typ werden die Aufgaben sofort und mit Nachdruck erledigt oder fallengelassen. Alle Verpflichtungen in der D-Abteilung werden nicht erledigt.

Eisenhower-Prinzip und die Aufgabeneinteilung auf einem Blick

  • Quadrant 1: In diesen Bereich fallen die dringenden und die wichtigen Aufgaben, denen wird im Eisenhower-Prinzip die höchste Stufe beigemessen. Am besten erledigst du diese Aufgaben sofort und ohne Umschweife.
  • Quadrant 2: In diesen Bereich gehören die Aufgaben, die auch wichtig aber weniger dringend sind. Um diese Aufgaben solltest du dich unbedingt allein kümmern, dir aber für die Erledigung einen bestimmten Zeitrahmen einräumen.
  • Quadrant 3: Diese Aufgaben sind dringend, aber weniger wichtig. In einigen Fällen ist es sogar möglich, diese Verpflichtungen an andere abzugeben. Es wäre also sinnvoller, diese Pflichten zeitnah von jemand anderem erledigen zu lassen.
  • Quadrant 4: Diese Aufgaben bringen dich deinem Ziel keinen Schritt näher. Sie sind auch nicht wichtig. Das Eisenhower-Prinzip sieht vor, diese Aufgaben nicht zu erledigen.

Tipps und Tricks zur Umsetzung des Eisenhower-Prinzips

Eines haben die Prinzipien zum strukturierten Zeitmanagement wohl gemeinsam: Es ist unerlässlich, sich mit den eigenen Zielen und Prioritäten im Leben auseinanderzusetzen. Selbst wenn du kein Unternehmen führst, kannst du durch diese Prinzipien und die einzelnen Ansätze jede Menge Zeit sparen, dich reflektieren und deine Aufgaben gezielter strukturieren.

  • Möchtest du Karriere machen?
  • Planst du eine Familie?
  • Du legst großen Wert auf deine Freunde und möchtest deinem Hobby mehr Wichtigkeit beigemessen?

Oftmals steht gerade die Arbeit im Fokus und damit auch das Geld, um sich seine eigenen Träume zu verwirklichen.

Was haben Rechtshirner und Linkshirner mit dem Eisenhower-Prinzip zu tun?

Tatsächlich gibt es Menschen, die ohne Probleme ihre Aufgaben erledigen und alles ganz ohne Planungen und Zeitmanagement im Griff behalten. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist hier von den Linkshirnern die Rede. Menschen, mit einer ausgebildeten Dominanz in der linken Gehirnhälfte. Diese Menschen haben kein Problem, mit Fakten, Daten und Zahlen zu jonglieren und haben ein Faible für Listen und Analysen.

Wer hingegen zu den Rechthirnern gehört, arbeitet mit Gefühlen, Fantasie, Kreativität und Intuition. Intuitiv und spontan entscheiden Rechtshirner aus einem gewissen Chaos heraus. Ihnen sind Flexibilität ebenso wie Spontanität besonders wichtig.

Tatsächlich denken sich 90 % der Menschen mit der Präferenz auf der linken Gehirnhälfte all diese Taktiken und Technik hinaus, die Zeit besser zu strukturieren und die Aufgaben zu analysieren. Das Eisenhower Prinzip möchte beiden Typen eine einfache Matrix an die Hand geben, um die Produktivität nach oben zu setzen.

Kritiken und Verbesserungsmöglichkeiten des Eisenhower-Prinzips

Die WirtschaftsWoche rät dazu, nur die Dinge die wichtig UND dringend sind, sofort zu erledigen. Im Prinzip entscheidet die Vorlage bestehend aus den vier Quadranten, die zwischen eiligen und wichtigen, nicht eiligen und unwichtigen und den vollkommen unwichtigen Aufgaben unterscheiden. Wer einmal einen Blick auf das Koordinatensystem wirft, bekommt schnell mit, alle Aufgaben müssen katalogisiert werden.

Das System geht ohne Probleme in Fleisch und Blut über und verbannt Stress und Hektik aus dem Alltag. Das Erfolgsgeheimnis des Eisenhower-Prinzips ist ein einfaches Entscheidungsraster, das Aufgaben in bestimmte Gruppen eingeteilt. Die eigentlichen Zeitfresser fallen hier schnell auf, da sie mehr Energie, Minuten und Stunden aus dem Tag nehmen, als ihm zu geben.

Nie wieder Aufgaben aufschieben!

Parallel dazu gibt es viele Weisheiten und Theorien, wie zu Beispiel die ALPEN-Methode und die 72-Stunden-Regel. Bei Letzterem gilt es, eine Aufgabe die nächsten 72 Stunden anzugehen oder diese niemals zu erledigen. Gerade das Aufschieben ist das Fatale. So können schnell mal Wochen und Monate vergehen, bis aus heiterem Himmel eben diese Aufgabe auf dem Schreibtisch erscheint. Eigentlich hätte die Erledigung nur ein paar Stunden in Anspruch genommen.

Warum liegen Wochen und Monate dazwischen? Es ist das Weglegen oder das Davonschieben und das in die Ferne rücken. Aufgaben, die über Wochen und Monate auf dem Tisch unangetastet liegen, werden wohl kaum noch erledigt. Das ist eine Weisheit, die sich in der Praxis als die volle Wahrheit herausstellt.

Ordnung, Struktur, Planung und Motivation

  • Checklisten, Aufgabenlisten und strukturierte Einteilung von Timeplanern helfen parallel zum Eisenhower-Prinzip, mehr Struktur und Ordnung in deinen Tag zu bringen.
  • Du solltest versuchen, die Verpflichtungen des Alltags geschmeidig ineinander übergehen zu lassen.
  • Vermeide unnötige Wege und plane die Zeit besser.
  • Analysiere einfach mal den vergangenen Tag und schreibe penibel auf, wie lange du für welche Aufgaben gebraucht hast.
  • Du wirst am Ende des Tages realisieren, wo die eigentlichen Lücken sind, und was du besser machen kannst.
  • Stelle dir die Zeit und einen Wecker und ordne Aufgaben ein gewisses Zeitlimit zu. Du wirst sehen, du arbeitest sofort fokussiert und produktiv an der Erledigung einer Aufgabe, anders als wenn du ohne Zeitlimits arbeitest.

Vom Zeitmanagement zum Selbstmanagement

Beim Zeitmanagement stoßen wir auch auf dem Begriff des Selbstmanagements. Überstunden, Stress und Hektik nagen an vielen Menschen und haben gerade in den letzten Jahren dazu geführt, dass immer mehr unter dem völligen „Ausgebrannt-Sein“ oder unter dem Burnout leiden. Sie finden überhaupt nicht mehr raus aus dem Strudel der Verpflichtungen und Aufgaben. Hier ist es an der Zeit, Aufgaben und den Arbeitsalltag zu planen, zu organisieren, sich Ziele zu setzen, um sich wieder selbst zu motivieren.

TIPP: Verschafft euch morgens einen Überblick, plant die Aufgaben nach unterschiedlichen Prioritäten und motiviert euch über den Tag.

Fazit: Wie das Eisenhower-Prinzip dein Leben verändert?

Natürlich solltest du dir darüber bewusst sein, dass das Leben nicht so einfach wie das Eisenhower-Prinzip ist. Die einzelnen Aufgaben und die Teilabschnitte des Lebens lassen sich nicht in vier Quadranten einordnen und abheften. Oftmals kommt es hier zu Übergängen und zu Widersprüchlichem, was deiner individuellen Entscheidung unterliegt.

Dennoch gehört dieses Prinzip zu den Klassikern im Zeitmanagement, das uns eine Weisheit nahelegt: Nicht immer sind die Aufgaben, die eine hohe Dringlichkeit haben, auch die wichtigsten am Tag. Wer von Anfang an, die Aufgaben strukturiert angeht, und diese in wichtige und unwichtige, dringende und weniger dringende Aufgabentypen einteilt, geht einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu mehr Effizienz und Gelassenheit.

PS: Wenn das Eisenhower-Prinzip auch einen der berühmtesten US-Präsidenten zum Namen hat, ist bis zum heutigen Tage nicht nachgewiesen, dass er diese Methode überhaupt praktiziert hat.


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