Heimarbeit: 24 Top-Ideen zum Geld verdienen von Zuhause aus

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Nebenbei Geld verdienen? Dank Internet kein Problem. Egal, ob du einfach deine Urlaubskasse aufbessern, neben dem Job ein regelmäßiges Einkommen aufbauen oder die Babypause finanziell überbrücken willst – Möglichkeiten gibt es viele! Heimarbeit besteht längst nicht mehr nur aus Kugelschreiber-Zusammenbauen, Wundertütenfüllen oder Flyerfalten. Wir zeigen dir, welche Tätigkeiten sich wirklich lohnen und verraten, wie du an lukrative Aufträge herankommst.

Nicht jeder kann oder will einer regelmäßigen Erwerbsarbeit nachgehen. Vielleicht bist du in Elternzeit, arbeitslos oder in deiner Mobilität eingeschränkt. Möglicherweise übernimmst du die Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger und bist darum auf eine Tätigkeit in deinen eigenen vier Wänden angewiesen. Oder du hast einen Vollzeit-Job und suchst nach einer Nebenbeschäftigung, die zusätzlich etwas Geld in die Familienkasse spült. Vorteilhaft ist, dass du dir deine Zeit bei der Heimarbeit weitgehend frei einteilen kannst.

1.Hausaufgabenbetreuung: Eltern entlasten

Mathe, Deutsch, Englisch, Naturwissenschaften… Viele Kinder sind allein mit der Erledigung ihrer Hausaufgaben überfordert. Das betrifft Kinder ab der ersten Klasse. Berufstätige Eltern haben häufig nicht die Zeit oder die Geduld, ihren Nachwuchs Tag für Tag über Stunden beim Erledigen der Hausaufgaben zu unterstützen. Irgendwann liegen die Nerven blank. Es wird geschrien und gestritten – und am Ende sind die Aufgaben dennoch nicht fertig oder nur schnell hingeschludert. Dabei benötigt der ABC-Schütze nicht unbedingt pädagogische Anleitung oder intensive inhaltliche Unterstützung. Gerade bei Grundschulkindern reicht es häufig, wenn jemand neben ihnen sitzt und sie motiviert. Kinder brauchen uneingeschränkte Aufmerksamkeit, Lob und Anteilnahme. Dann sind sie mit Begeisterung dabei. Die Aufgaben, die Kinder zwischen 5 und 10 Jahren zu bewältigen haben, sind für die meisten Erwachsenen zu meistern. 

Bei älteren Kindern kann die Hausaufgabenbetreuung anspruchsvoller ausfallen. Vielleicht verstehen sie komplexere Aufgabenstellungen nicht. Oder ihnen fehlt das Vorwissen, um ihre Hausaufgaben bearbeiten zu können. Ab der 5. Klasse wird zudem der Fremdsprachenunterricht schwieriger. Mit Englisch, Französisch, Latein und Spanisch kommen neue Fächer dazu. Vokabeln müssen gelernt, die Grammatik verstanden und verfestigt werden. Eine spezielle Herausforderung sind Flüchtlingskinder und Kinder mit Migrationshintergrund. Für sie ist die Hausaufgabenbetreuung eine besonders wichtige Hilfe. Manchmal reicht ihr Wortschatz noch nicht aus, um die Arbeitsanweisungen zu begreifen. Hier kannst du in Heimarbeit wertvolle interkulturelle Hilfe leisten. Den meisten Eltern ist bewusst, dass Bildung der Schlüssel zu einem guten, selbstbestimmten Leben ist. Dementsprechend greifen sie gern auf Hilfsangebote zurück. Bedürftige erhalten Bildungsgutscheine. Wenn du mit den Schulen und der Stadt zusammenarbeitest, kannst du mit Hausaufgabenbetreuung ein stabiles Einkommen aufbauen.

Deine Aufgabe

Du gehst mit den Kindern sämtliche Hausaufgaben durch. Bei Bedarf erklärst du die Aufgabenstellung, sodass die Schüler verstehen, was von ihnen erwartet wird. Im Idealfall gelingt es dem Kind anschließend, die Hausaufgaben selbständig zu erledigen. Hinterher kontrollierst du das Ergebnis. Du achtest darauf, dass das Schriftbild der Schüler sauber und das Ergebnis vorzeigbar ist. 

Nötige Fähigkeiten & Kenntnisse

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen sollte dir Freude machen. Außerdem brauchst du Geduld und Durchsetzungsvermögen. Jüngere Kinder sind manchmal quengelig. Oder sie haben keine Lust und versuchen, sich um ihre Aufgaben zu drücken. Es sollte dir nicht schwerfallen, ihnen Spaß am Lernen zu vermitteln und sie zu den Hausaufgaben zu motivieren.

Deine Deutschkenntnisse (Sprache, Grammatik, Rechtschreibung) sollten gut sein. Je nach Qualifikation kannst du die Hausaufgabenbetreuung für Schüler der 1. – 4. Klasse, der 5. – 10. Klasse oder uneingeschränkt in jedem Alter übernehmen. Die Fächer, die du betreust, sollten sich an deinen Fähigkeiten orientieren. In der Grundschule kannst du vermutlich problemlos in allen Fächern helfen. In der fünften oder sechsten Klasse kann das bedingt durch die Fremdsprachen schon kniffliger sein.

Nötige Ausstattung / Equipment

Ideal ist ein eigenes Zimmer mit einer Tafel oder einem Whiteboard, einem Tisch und Stühlen. Die Umgebung sollte freundlich, aber möglichst reizarm sein. Die Schüler müssen sich konzentrieren können. Hast du keinen freien Raum, reicht auch eine Arbeitsecke. Schulbücher und Unterrichtsmaterialien haben die Kinder in der Regel dabei. Für die reine Hausaufgabenbetreuung brauchst du keine zusätzlichen Unterlagen.

Wie du an Jobs kommst

Deine Auftraggeber sind Eltern. Dementsprechend sind Aushänge am schwarzen Brett der Grundschulen und weiterführenden Schulen in deiner Stadt sowie Kleinanzeigen in der Lokalzeitung gute Möglichkeiten, auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Um Familien mit Migrationshintergrund zu erreichen, kannst du Kontakt über interkulturelle Vereine in deiner Stadt herstellen. Sind die Eltern und Kinder mit deiner Leistung zufrieden, wird sich das schnell herumsprechen. Durch Empfehlung kommen immer mehr neue Schüler dazu. Sprich unbedingt bei Schulleitungen deiner Zielgruppe und der Stadtverwaltung vor. Bedürftige Familien werden unterstützt. Lehrer sind dankbar, wenn sie bei Unterstützungsbedarf jemanden empfehlen können. Beim Vorstellung solltest du Werbematerialien (Flyer, Visitenkarten) dabei haben. 

Verdienstmöglichkeiten

Für eine Einzelstunde von 45 Minuten kannst du zwischen 10,- € bis 15,- € verlangen. Manchmal kommen Geschwisterkinder oder befreundete Kinder zusammen zur Hausaufgabenbetreuung. Gelingt es dir, kleine Gruppen zu bilden, solltest du eine volle Stunde (60 Minuten) Betreuung anbieten. So bleibt für jedes Kind genug Aufmerksamkeit. Außerdem müssen alle ihre Aufgaben in der verfügbaren Zeit erledigen. Bei beispielsweise 10,- € pro Kind kannst du in einer Zweiergruppe 20,- € die Stunde verdienen. Bei drei Kindern sind es schon 30,- €. Merkst du, dass dafür eine Stunde von 60 Minuten nicht ausreicht, kannst du auf 90 Minuten hochgehen und den Preis entsprechend anheben. Auch die Bildung von Vierer- und Fünfergruppen ist möglich. 

Um Planungssicherheit zu haben, solltest du mit den Eltern Verträge über eine gewisse Laufzeit abschließen. Beispielsweise kannst du Dreimonatsverträge anbieten. Betreust du ein Kind dreimal die Woche (montags, dienstags und donnerstags) für 45 Minuten à 10,- € ergibt das pro Monat eine Einnahme von 120,- €. Bei einem Dreimonatsvertrag kannst du mit 360,- € kalkulieren. Wenn du zwei bis fünf Kinder in kleinen Gruppen betreuen kannst, steigt dein Verdienst. Hausaufgabenbetreuung kannst du nach der Schule bis in die frühen Abendstunden anbieten. Findet Nachmittagsunterricht in der Schule statt, wird dein Zeitfenster entsprechend kleiner. 

2.Nachhilfe: Bildungslücken schließen helfen

Manchmal reicht Hausaufgabenbetreuung nicht aus. Spätestens, wenn sich die Noten zwischen 4 und 5 bewegen, denken die meisten Eltern über qualifizierte Nachhilfe nach. Die Schüler können dem Unterricht nicht mehr folgen. Das demotiviert. Irgendwann geben sie auf. Irgendwann ist die Versetzung gefährdet. Einmal wiederholen, ist in der Regel auf jeder Schule möglich. Gelingt die Versetzung mehrfach nicht, steht ein Schulwechsel an. Das wollen die meisten Eltern ihren Kindern ersparen. Das einzige, was hilft: Lücken zeitnah schließen, Lernstrategien entwickeln und auf Klassenarbeiten und Klausuren qualifiziert vorbereiten. Effektive Nachhilfe setzt schulbegleitend an. Der Schüler braucht Erfolgserlebnisse. Das beflügelt die Motivation. Es bringt nichts, nur an den „Altlasten“ zu arbeiten. Ideal ist, von zwei Seiten anzugreifen: Bestehende Lücken schließen und gleichzeitig den aktuellen Stoff durcharbeiten. Fasst der Schüler Vertrauen zum Nachhilfelehrer, arbeiten beide Hand in Hand. 

In der Oberstufe ist der Unterricht deutlich anspruchsvoller als in der Unter- und Mittelstufe. Häufig tun sich Schüler mit dem Verstehen der Operatoren schwer. In den Fremdsprachen und Deutsch wird Literatur gelesen (klassisch und modern). Gymnasiasten brauchen Unterstützung bei Textverständnis, Analyse und Interpretation. Oft sind Zusatzaufgaben nötig, um Wissen zu verankern oder die sichere Anwendung zu üben.

Deine Aufgabe

Zunächst machst du beim Kennenlernen eine Bestandsaufnahme: Welche Kenntnisse bringt der Schüler mit? Wo sind die Lücken? Was versteht er nicht? Anschließend entwickelst du basierend darauf ein Konzept zur Unterstützung. Du motivierst, erklärst und leitest an. Die Hausaufgaben sollte der Schüler alleine (und im Idealfall zu Hause) lösen. Du kannst sie per E-Mail korrigieren. Starthilfen sind selbstverständlich erlaubt. Nachhilfe sollte immer Hilfe zur Selbsthilfe sein, kein Dauerzustand. Schriftliche Arbeiten kontrollierst und korrigierst du, damit er in der Schule möglichst optimale Ergebnisse vorlegen kann. Du gibst selbst Zusatzaufgaben für Zuhause mit. Steht eine Klassenarbeit an, besorgst du Übungsmaterial und arbeitest es mit dem Schüler durch. Dabei orientierst du dich an den Anforderungen des Lehrplans und des Lehrers in der Schule.

Nötige Kenntnisse

Nachhilfe geben solltest du nur in den Fächern, die dir liegen. Aufkommende Fragen solltest du mühelos beantworten können. Um Schüler in höheren Klassen und in der Oberstufe (Klasse 11 – 13) unterstützen zu können, brauchst du wenigstens Abitur. Besser ist ein Studium. Pädagogisches Geschick und ein methodisch-didaktisch pfiffiges Vorgehen sind ebenfalls nötig, um den Stoff nachhaltig vermitteln zu können. Mit Auswendiglernen allein kommt man auf dem Gymnasium nicht weit. Gefragt ist eigenständiges Denken und Analysieren. Deine Aufgabe besteht darin, den Schüler dazu zu befähigen, seine Arbeit selbst zu erledigen. Dazu musst du die Grundlagen schaffen. In Deutsch liest du die Lektüren. Du bringst deinem Schüler bei, wie eine Gedichtinterpretation aufgebaut wird, erklärst die Analyse von Sachtexten und übst materialgestütztes Schreiben. Im Umkehrschluss bedeutet das: Du musst über strukturelle Kenntnisse ebenso wie über inhaltliches Wissen verfügen. 

Um unterrichtsbegleitende Nachhilfe anbieten zu können, solltest du die Anforderungen der jeweiligen Klassen und Schulen deines Bundeslandes kennen. Je intensiver du dich damit auseinandersetzt, desto besser kannst du dem Schüler helfen. Bessern sich die Noten, spricht sich das herum. Durch Mundpropaganda gewinnst du immer wieder neue Schüler dazu.

Nötige Ausstattung / Equipment

Bietest du Nachhilfeunterricht zu Hause an, brauchst du entweder einen ruhigen Raum oder eine Arbeitsecke. Neben einer Tafel oder einem Whiteboard solltest du für Zugriff auf einen Computer oder Laptop inklusive Drucker sorgen. Wie bei der Hausaufgabenbetreuung gilt: Je reizärmer die Umgebung, desto besser. 

Um Nachhilfe geben zu können, brauchst du Übungsaufgaben und Zusatztexte. Teilweise kannst du auf Unterlagen aus dem Internet zurückgreifen. Allerdings sind viele fachlich sorgfältig erstellte Materialien kostenpflichtig. In einigen Fächern kann die Anschaffung von Büchern und Heften unumgänglich sein. 

Wie du an Jobs kommst

Aushänge in Schulen und Kleinanzeigen in der Lokalzeitung bieten sich an. Willst du Nachhilfe für Gymnasiasten anbieten? Platziere unbedingt Anzeige in sämtlichen Abizeitungen deiner Region. Sie erscheinen zwar nur einmal im Jahr. Aber sie werden von sämtlichen Schülern und den meisten Eltern gelesen. Durch Freundschaften verteilen sich die Ausgaben auch über Kinder und Jugendliche, die andere Schulen besuchen. Dichter kommst du als Nachhilfelehrer an deine Zielgruppe nicht heran. Sinnvoll ist auch Präsenz in den sozialen Medien. Zeige dich mit deinem Angebot auf Facebook und YouTube. 

Verdienstmöglichkeiten

Für qualifizierte Nachhilfe kannst du im Einzelunterricht bei einer vollen Stunde Unterricht (60 Minuten) zwischen 25,- € bis 45,- € (für Oberstufenschüler und Abiturienten) veranschlagen. Gruppenbildung ist sinnvoll. Eventuell kannst du zwei Schüler mit ähnlichen Schwierigkeiten oder aus der selben Klasse im selben Fach betreuen. Dann solltest du mit dem Preis etwas heruntergehen und beispielsweise pro Person 20,- € die Stunde verlangen. Dein Stundenhonorar liegt dann bei 40,- € die Stunde.

Auch hier empfiehlt sich ein Vertrag mit einer gewissen Laufzeit. Anbieten kannst du beispielsweise zwei Stunden à 60 Minuten pro Person zum Preis von zusammen 50,- €. Im Monat ergibt das 200,- €. Bei einem Dreimonatsvertrag hast du 600,- € sicher. Der Verdienst steigt entsprechend mit der Anzahl deiner Schüler. Es ist möglich, deinen Lebensunterhalt durch das Erteilen von Nachhilfeunterricht zu sichern. Gibst du beispielsweise von Montag bis Freitag täglich 6 Stunden Unterricht (von 13.30 Uhr bis 19.30 Uhr) für einen Stundenlohn von 25,- €, liegt deine Einnahme bei 3.000,- € im Monat. Dank Heimarbeit entstehen dir keine Fahrkosten. Kosten verursachen allenfalls die anzuschaffenden Bücher und Büromaterialien.

3.Webinare: Wissen verkaufen

Weiterbildung ist gefragt wie nie zuvor. Die meisten Menschen sind allerdings im Alltag zu stark eingespannt, um einen Präsenzkurs belegen zu können. Ein Webinar ist ein Seminar, das online stattfindet. Das bietet etliche Vorteile: In der Regel finden sie abends statt. Interessierte Berufstätige können mit jedem Endgerät – PC oder Laptop, Tablet oder Smartphone – daran teilnehmen. Dabei sind sie räumlich flexibel. Es steht ihnen frei, ob sie dein Webinar in der Badewanne oder im Zug verfolgen. Freigeschaltet werden sie nach der Bezahlung.

Bei der Auswahl des Themas kannst du dich an deinem Ausbildungsberuf, deinem Studium oder deinem Hobby orientieren. Kennst du dich mit Marketing aus? Bis du Mode- und Stilexperte? Kannst du erklären, welche Immobilien sich lohnen? Vielleicht bist du ein Aktienspezialist, Banker oder Jurist. Beinahe jedes Thema eignet sich für ein Live-Webinar. Entscheidend ist, dass du guten Content mit Mehrwert lieferst. Frage dich, was deine Zielgruppe wissen will. Wie kannst du weiterhelfen? 

Deine Aufgabe

Du vermittelst Wissen in einem ordentlich strukturierten, lebendigen Vortrag. Dabei solltest du unbedingt frei sprechen. Achte auf eine abwechslungsreiche Sprachmelodie. Zur Visualisierung kannst du eine PowerPoint-Präsentation einbinden. Am Ende des Vortrags darf eine Fragerunde nicht fehlen. So stellst du sicher, dass deine Teilnehmer zufrieden und mit dem erhofften Wissen aus deinem Webinar gehen.

Nötige Kenntnisse

Ohne Expertenwissen kein Webinar. Du musst ein Thema finden, mit dem du dich möglichst bis ins kleinste Detail auskennst. Präsentationsgeschick, rhetorische Kenntnisse und eine angenehme Sprechstimme sind von Vorteil. Willst du selbst vor die Kamera treten, solltest du über ein gepflegtes Äußeres und eine gewisse Ausstrahlung verfügen. Im Grunde bist du ein Dozent, der online Wissen vermittelt. Die Weitergabe von Wissen, Tipps und Tricks in deinem Metier sollte dir ebenso Freude machen wie das Kommunizieren und Diskutieren mit anderen. 

Nötige Ausstattung / Equipment

Zur Erstellung des Webinars ist ein PC mit entsprechender Ausstattung und Software (PowerPoint) nötig. Du brauchst außerdem ein qualitativ hochwertiges Headset. Die Bild- und Tonqualität muss stimmen. Überzeugt die technische Qualität, wirkt dein Vortrag automatisch professioneller.

Dein Webinar findet in einem virtuellen Raum statt. Dafür brauchst du eine Plattform. edudip bietet dir eine hervorragende Umgebung dafür. Das Pro-Paket kostet 49,- € im Monat. Dafür kannst du kostenpflichtige Webinare in unbegrenzter Länge mit bis zu 1.000 Teilnehmern veranstalten.

Wie du an Jobs kommst

Am besten baust du zunächst eine Expertenwebsite zu deinem Thema auf. Diese bestückst du mit interessanten und relevanten Inhalten. Dort machst du auf dein Webinar aufmerksam. Ergänzend solltest du sämtliche Social-Media-Kanäle nutzen, um dein Angebot bekannt zu machen. Schreibe Artikel zu deinem Thema, kommentiere in Blogs, sozialen Medien, schalte Werbung und beteilige dich als Experte in Foren. Wo immer es geht: Erwähne oder verlinke dein Webinar.

Verdienstmöglichkeiten

Den Preis für dein Webinar legst du selbst fest. Angenommen, du bietest eine Veranstaltung für 99,- € à 120 Minuten inklusive Fragerunde am Ende an. Wenn daran nur 30 Personen teilnehmen, setzt du auf einen Schlag 2.970,00 € um. Davon erhält edudip eine Provision in Höhe von 10 %. Macht 2.673,00 € für dich (Brutto). Nehmen mehr Personen an deinem Webinar teil, ist der Verdienst entsprechend höher. Bei Erfolg kannst du die Live-Veranstaltung wiederholen oder sie im Nachhinein als Video zu einem günstigeren Preis verkaufen. Sind die Teilnehmer mir dir zufrieden, spricht sich das herum. Durch Mundpropaganda und Präsenz in den sozialen Medien wird dein Angebot bekannter und dein Teilnehmerkreis wächst.

4.Sprachenlehrer: Unterricht via Skype anbieten

Fremdsprachenkenntnisse sind in unserer globalisierten Welt ein Muss. Wenigstens Englisch sollte jeder fließend beherrschen. Sonst fehlt es bei Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen an einer Lingua Franca, einer Verkehrssprache. Bist du mehrsprachig aufgewachsen? Sprichst du Englisch, Spanisch oder Chinesisch auf muttersprachlichem Niveau? Oder möchtest du Deutsch als Fremdsprache unterrichten? Dann kannst du Sprachkenntnisse via Skype vermitteln. Vorteilhaft für den Teilnehmer an deinem Sprachkurs: Ihr sprecht die Unterrichtszeit individuell ab. Niemand braucht das Haus verlassen. Das bedeutet, Interessierte können flexibel in ihrer Freizeit eine neue Sprache lernen oder vorhandene Kenntnisse auffrischen und vertiefen. 

Deine Aufgabe

Du unterrichtest einen oder mehrere Schüler in der von dir gewählten Sprache. Dabei sind unterschiedliche Niveaustufen (A 1 bis C 2) zu unterscheiden. Anfänger starten ohne Vorkenntnisse. Fortgeschrittene bringen bereits gewisse Fertigkeiten mit, die sie vertiefen möchten. Andere wünschen sich intensives Sprechtraining oder kulturelles Training. Vorteilhaft für die Teilnehmer deines Skype-Kurses in Heimarbeit: Sie sind nicht an feste Zeiten gebunden. Der Unterricht wird genau auf ihre bisher erworbenen Kenntnisse, Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt. Dadurch machen Lerner deutlich schneller Fortschritte als beim Belegen eines Präsenzkurses. Du kannst Einzelunterricht, aber auch Gruppenunterricht im virtuellen Klassenzimmer anbieten.

Nötige Kenntnisse

Du solltest deine Sprache souverän beherrschen. Zusätzlich sind pädagogische und didaktische Fähigkeiten ein Muss. Es sollte dir leichtfallen, Grammatikregeln anschaulich zu erläutern und Beispiele zu finden. Außerdem brauchst du kommunikatives Geschick. Sprachenlerner kommen aus unterschiedlichen Kulturen. Sie bringen mal mehr, mal weniger Vorwissen mit. Darauf musst du dich immer wieder neu einstellen können. Was häufig unterschätzt wird: Sprachenlehrer brauchen viel Geduld. Ältere Erwachsene lernen nicht mehr so leicht. Damit sie bei der Stange bleiben, solltest du wissen, wie du ihnen zu Erfolgserlebnissen verhelfen kannst. Bestimmte Dinge wirst du immer und immer wieder von vorn erläutern müssen. Anfänger kämpfen zunächst damit, ihre Sprechhemmung zu überwinden. Ist das geschafft, gilt es, den Akzent in der Fremdsprache weg zu trainieren. (Die meisten Lerner neigen dazu, die Sprachmelodie ihrer eigenen Muttersprache auf die Fremdsprache zu übertragen.) Du solltest wissen, wie sich das ändern lässt. Manche Lerner bereiten sich auf international anerkannte Sprachprüfungen vor. Das setzt voraus, dass du die Anforderungen kennst. Nur dann kannst du sie optimal bei den Vorbereitungen unterstützen.

Nötige Ausstattung / Equipment

Du brauchst einen PC oder Laptop mit Internetzugang und Skype. Außerdem sollte ein gutes Headset zu deinem Fundus gehören. Eventuell benötigst du Unterrichtsmaterial zur Veranschaulichung. Dazu gehören passende Texte, kurze Audiodateien, Filme, Vokabellisten, Bilder und Grammatikübungen. Einiges findest du online. Anderes kannst du selbst ausdenken und erstellen. Möglicherweise ist die Anschaffung von Büchern und sonstigen Materialien trotzdem nötig.

Wie du an Jobs kommst

Inserate in der Lokalzeitung und im Internet können ein Weg sein, um Kunden zu gewinnen. Zusätzlich hilft der Aufbau einer eigenen Website. Bist du beispielsweise französischer Muttersprachler, solltest du eine eigene Seite mit Infos rund um Frankreich, die französische Kultur, Speisen, Sprache und Grammatik aufbauen und dort deinen Unterricht via Skype anbieten. Nutze Social Media-Kanäle, um auf dich und dein Angebot aufmerksam zu machen. Biete deine Dienste zusätzlich auf passenden Freelancer-Plattformen an. Willst du lieber für eine Organisation tätig sein? Biete Unterricht auf Honorarbasis in einer Online-Sprachschule an. Dann wird dir die Organisation weitgehend abgenommen.

Verdienstmöglichkeiten

Den Preis für deinen Sprachunterricht bestimmst du selbst. Sinnvoll ist, nicht unbedingt stundenweise abzurechnen, sondern gleich einen kompletten Kurs zu verkaufen. Arbeitest du mit einem Lehrwerk, kannst du dich bei der Berechnung der Stunden daran orientieren. Für einen Kurs mit 20 Stunden à 45 Minuten kannst du beispielsweise 250,- € veranschlagen. Das sind umgerechnet knapp 17,- € die Stunde für dich. 

5.Übersetzer: Fremdsprachenkenntnisse sinnvoll nutzen

Übersetzer auf muttersprachlichem Niveau haben gute Chancen, mit Heimarbeit Geld zu verdienen. Gefragt ist neben Englisch, Spanisch und Russisch vor allem Chinesisch. Aber auch versierte Sprecher „kleiner“ Sprachen wie Niederländisch, Finnisch oder Norwegisch werden durchaus gesucht. Eine Ausbildung oder Studium als Übersetzer ist vorteilhaft, aber nicht Bedingung. Quereinsteiger haben gute Chancen, in dieser Branche Fuß zu fassen. Überwiegend wird aus dem Deutschen in die Fremdsprache übersetzt. Schließlich sollen sich die entstehenden Texte möglichst flüssig lesen lassen. Muttersprachler oder zweisprachig aufgewachsene Übersetzer haben es als Freiberufler mit dem Akquirieren von Aufträgen leichter.

Deine Aufgabe

Ganz generell besteht deine Aufgabe darin, einen dir vorgelegten Text in eine andere Sprache zu übertragen. Du übersetzt Websites, Produktbeschreibungen, technische Anleitungen und Broschüren. Auch die Übersetzung von gedruckten Büchern oder eBooks kann ein lukratives Betätigungsfeld darstellen. 

Nötige Kenntnisse

Exzellente Sprachkenntnisse sind dein Fundament. Du brauchst neben Sprachgefühl einen umfangreichen Wortschatz in deinen Arbeitssprachen. Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik solltest du perfekt beherrschen. Je müheloser du von einer Sprache in die andere wechseln kannst, desto besser. Mit ergänzendem Spezialwissen kannst du extra punkten. Bist du ein zweisprachiger Jurist, Gesundheitsexperte oder Techniker? Dann verfügst du über Fachvokabular. Das ist gefragt und wird in der Regel um einiges besser bezahlt als die Übersetzung „einfacher“ Texte. Deine Kenntnisse müssen auf dem neusten Stand gehalten werden. Sprache entwickelt sich kontinuierlich weiter. Damit musst du als Übersetzer Schritt halten. Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung gehört dazu.

Wie du an Jobs kommst

Als Neueinsteiger ohne Referenzen kann der Weg über eine Börse hilfreich sein. Die Bezahlung ist dort in den meisten Fällen unterirdisch. Vorteilhaft ist einzig und allein, dass du als Anfänger dort Erfahrungen sammeln kannst. Sind die ersten Aufträge abgewickelt, kannst du darauf verweisen, neue Kunden akquirieren und dich weiter professionalisieren. Dadurch gelingt es dir, deine Einnahmen zu steigern. Mit der Zeit baust du dir eine Stammkundschaft auf. Auch Verlage und Agenturen beschäftigen freiberufliche Übersetzer. Bewirb dir am besten flächendeckend.

Bekannte Börsen:

Unternehmen sind eine weitere Zielgruppe für dich. Kalt-Akquise per E-Mail ist nicht erlaubt. Du darfst für dich interessante Firmen aber durchaus per Snailmail anschreiben und deine Dienste als Übersetzer anbieten. Inserate im Internet und in der Presse sind ebenfalls eine Möglichkeit, um auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Vergiss nicht, dir eine möglichst einheitliche Präsenz in den sozialen Medien (Facebook, LinkedIn, Xing etc.) aufzubauen. Immer hilfreich ist die berühmte Experten-Website: Wenn du dort Kostproben deines Könnens gibst, wirst du darüber für Aufträge gebucht. Schreiben kannst du beispielsweise über häufige Übersetzungsfehler, falsche Freunde, Grammatik oder die Sprache im Allgemeinen. Hauptsache, deine Expertise wird deutlich. 

Von Studierenden wird erwartet, dass sie ihren Abschlussarbeiten ein Exposé in englischer Sprache beifügen. Mit Aushängen an Universitäten kannst du deine Unterstützung dafür anbieten.

Verdienstmöglichkeiten

Meistens wirst du per Wort oder per Zeile bezahlt. Ab und zu wird auch ein Pauschalpreis für den kompletten Text vereinbart. Deinen Lohn legst du selbst fest. Allerdings bist du dabei an die allgemein üblichen Standards auf dem freien Markt gebunden. Bist du zu teuer, wird es schwer, Aufträge an Land zu ziehen. Bei Wortpreisen ist zwischen 3 und 20 Cent alles möglich. Maßgeblich für den letztendlichen Preis ist der Schwierigkeitsgrad des zu übersetzenden Textes, der Rechercheaufwand und die nötige fachliche Expertise. Für eine einfache Produktbeschreibung wird sich der Wortpreis vermutlich bei 3 bis 6 Cent einpendeln. Geht es um komplexe Anleitungen sind 10 bis 12 Cent realistisch. Für akademische Fachtexte sind die Grenzen nach oben offen. 

6.Blogger: Geld verdienen mit deinem Hobby

Ursprünglich ist das Wort „Blog“ eine Kombination aus „Web“ und „Logbuch“. Daraus wurde anfangs eine Art Tagebuch oder Journal im Internet verstanden. Inzwischen gehen die Blogs aber weit über rein persönliche Journals hinaus. Es gibt sie zu jedem erdenklichen Thema. Blogger machen ihr Hobby zu Geld. Der Fokus ihres Blogs kann auf Food, Angeln, Reisen, Hundeerziehung, Fanartikeln, den eigenen Kindern, Wandern oder Pilzen liegen. Es ist vollkommen egal, aus welcher Nische dein Thema stammt. Wichtig ist nur: Dein Blog sollte von einem Experten stammen. Texten, Fotos und Videos muss man deine echte Leidenschaft für das Thema anmerken. Dann stoßen über kurz oder lang immer mehr Leser dazu, die die Beiträge liken und kommentieren. Je lebendiger der Austausch auf deinem Blog, desto besser. Dann giltst du als gefragter Influencer und wirst für Firmen interessant. Du bekommst Produkte zum Testen und Vorstellen kostenlos zur Verfügung gestellt. Andere bitten dich um die Veröffentlichung von Gastartikeln, wollen bei dir Werbeplätze buchen oder Links platzieren.

Deine Aufgabe

Du erstellst ein Blog und bestückst es mit interessanten, gut recherchierten Inhalten zu deinem ausgesuchten Spezialthema. Ideal ist eine bunte Mischung aus suchmaschinenoptimierten Texten, hochwertigen Fotos und hilfreichen Videos. Gewinnspiele holen Publikum auf deine Seite. Sinnvoll kann auch eine ergänzende Facebook-Seite, ein Instagram-Account, Twitter und YouTube sein. Erzeuge darauf so viel Interaktion wie möglich.

Nötige Kenntnisse

Blogger sind Multitalente. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist Leidenschaft für dein Thema. Du solltest dich mit WordPress oder einer anderen Software deiner Wahl hervorragend auskennen, denn am Anfang steht der Aufbau einer eigenen Seite. Diese sollte optisch ansprechen und inhaltlich überzeugen. Dafür benötigst du Schreibtalent und Kreativität. Kenntnisse in Fotografie und Bildbearbeitung sind hilfreich. Betreibst du beispielsweise einen Food-Blog, in dem du Rezepte aus Skandinavien vorstellst, sind appetitliche Fotos eine Bereicherung. Dazu musst du wissen, wie du für eine gelungene Bildkomposition sorgst. Zur Bildoptimierung ist eine Bildbearbeitungssoftware unverzichtbar. Außerdem brauchst du technisches Wissen und eine leistungsstarke Kamera. Filmst du den Kochprozess mit, solltest du zusätzlich Kenntnisse in Videoschnitt besitzen.

Wie du an Jobs kommst

Dein Blog muss laufen. Das heißt, Leser sollten regelmäßig deine neuen Postings lesen, kommentieren und miteinander interagieren. Je mehr Follower du hast und je mehr Austausch sichtbar auf deiner Seite stattfindet, desto besser läuft dein Geschäft.

Du hast die Möglichkeit, auf folgende Weise Geld zu verdienen:

  • Linkverkauf: Du bekommst Geld dafür, dass du auf eine andere Seite verlinkst
  • Affiliate-Marketing: Ein beliebter Werbepartner ist Amazon.
  • Bezahlte Artikel/Advertorials: Unternehmen und andere Website-Betreiber zahlen dir Geld dafür, dass sie ihre Artikel auf deinem Blog platzieren dürfen.
  • Direktvermarktung: Du verkaufst selbst etwas, beispielsweise Handarbeiten.
  • Werbeeinnahmen: Bestücke dein Blog mit passender Werbung.
  • VG-Wort: Du baust Zählpixel in deine Texte ein und bekommst Geld für eine entsprechend hohe Anzahl an Klicks.
  • Gastbeiträge: Wer bei dir einen Artikel veröffentlichen möchte, muss dafür Geld zahlen.
  • Produkttests: Firmen stellen dir ein Produkt gratis zur Verfügung und zahlen extra für das Verfassen und Veröffentlichen eines Tests.
  • Angebot von Dienstleistungen: Über einen Blog kannst du Sprachkurse oder Webinare vermarkten.
  • E-Books: Mache auf dein eigenes Buch aufmerksam.

Verdienstmöglichkeiten

Am Anfang wird deine monatliche Einnahme überschaubar sein. Aber das ändert sich mit wachsender Bekanntheit deines Blogs. Es gibt Blogger, dieein passives Einkommen von mehreren hundert Euro monatlich erzielen. Andere leben sogar komplett davon. Es kostet vor allem Zeit und Mühe, ein Blog zum Laufen zu bringen. 

7.Autor: eBooks schreiben

Viele Menschen träumen davon, ein eigenes Buch auf den Markt zu bringen. Dafür brauchst du in der heutigen Zeit längst keinen etablierten Verlag mehr. Du kannst dein Buch komplett in Eigenregie schreiben, durch ein Lektorat schicken und professionell veröffentlichen. Thematisch sind dir keine Grenzen gesetzt. Hier kannst du erneut auf deine Expertise zurückgreifen. Vielleicht findest du einen Ansatz bei deinem Ausbildungsberuf oder Studium. Vorteil: Bei Sachbüchern ist die Vermarktung einfacher.

Schlägt dein Herz für Romane? Auch daraus kann eine attraktive Einnahmequelle werden. Besonders, wenn du ein beliebtes Genre wie Liebesromane, Erotik, Kriminalromane und Science Fiction anpeilst. Buchserien sind gefragt. Findest du treue Anhänger, die die Abenteuer deiner Helden regelmäßig mit Begeisterung verfolgen, stabilisiert sich dein Einkommen. 

Deine Aufgabe

Du verfasst zunächst das Manuskript für ein Sachbuch oder Roman. Ein Lektor hilft dir dabei, dein Werk in eine veröffentlichungsreife Form zu bringen. Das Auge kauft mit. Darum ist ein ansprechendes Cover unverzichtbar. Falls dir Kreativität nicht gegeben ist, gib diese Arbeit an einen Grafikdesigner ab. Viele Lektoren und Grafikdesigner übernehmen Aufträge in Heimarbeit. Im Anschluss kannst du dein Buch beispielsweise über Amazons Kindle Direct Publishing veröffentlichen. Die Arbeit machst du einmal. Danach verdient dein Buch kontinuierlich Geld. 

Damit es gekauft und gefunden wird, ist Marketing nötig. Dafür kannst du deinen gesamten Freundes- und Bekanntenkreis einspannen. In allen sozialen Medien solltest du werben, was das Zeug hält. Sprich bekannte Literaturblogger an, schenke ihnen ein Exemplar deines Buches und bitte sie im Gegenzug um eine Rezension. Ein gewisses Risiko gehst du damit zwar ein. Schließlich weißt du nicht, ob ihnen dein Buch gefällt. Aber du generierst Aufmerksamkeit. Die brauchst du, damit über deine Veröffentlichung gesprochen wird. Nutze zur Werbung auch Facebook-Gruppen wie Buchblogger gesucht oder Autoren Texter

 Wortliebhaber – Writers Inn. Hast du ein Blog? Falls du in einem eBook dasselbe Thema behandelst, platziere dort einen entsprechenden Werbetext inklusive Link. 

Nötige Kenntnisse

Als fiktionaler Autor benötigst du Wissen dazu, wie man einen fesselnden Roman verfasst. Du solltest dich mit Spannungsaufbau, Charakterentwicklung und Erzählperspektiven auskennen. Mit den typischen Aspekten und Klischees des jeweiligen Genres musst du dich ebenfalls vertraut machen. Willst du Geld verdienen, musst du den Lesern geben, was sie erwarten. Sonst sprichst du nur eine sehr kleine Gruppe an. Schlimmstenfalls hast du in Heimarbeit zwar eine literarisch bemerkenswerte Leistung erbracht, verdienst aber nichts, weil niemand dein Buch liest. Schreibtalent, Sprachgefühl und Kreativität sind absolute Voraussetzungen dafür, ein erfolgreiches Buch zu verfassen.

Willst du als Sachbuchautor Geld verdienen? Dafür benötigst du Expertenwissen. Um das glaubhaft zu untermauern, lass in deinen Klappentext biografisch relevante Details einfließen. Schreibst du über alternative Energien? Dann erwähne dein Ökologie-Studium. Konzentrierst du dich auf Marketing, bring deine Agentur-Erfahrung mit ein. Verfasst du einen pädagogischen Ratgeber, verweise auf deine Patchwork-Familie. Achte auf Glaubwürdigkeit. Der Leser muss mit einem Blick erkennen, dass du Ahnung vom Thema hast. Wird das nicht mit einem Blick auf Cover, Titel und Klappentext deutlich, wird es dein Buch schwer haben. 

Die Pressearbeit solltest du nicht vernachlässigen. Als Debütautor bist du für die Regionalpresse deiner Gegend interessant. Das gilt erst recht, wenn du aus einem Dorf oder einer Kleinstadt stammst. Dann ist deine Buchveröffentlichung ein Highlight. Willst du diese Schiene nutzen, solltest du im Selbstverlag eine kleine Auflage drucken lassen. Schick eine Pressemitteilung mit Foto und einem Freiexemplar deines Buches an die Lokalzeitung. Du kannst parallel dazu in der örtlichen Buchhandlung eine Lesung veranstalten. Darauf kann in der Zeitung gleich mit hingewiesen werden. Eine Aufwandsentschädigung von 5,- € oder 10,- € kannst du dafür pro Person verlangen oder mit der Buchhandlung einen entsprechenden Deal schließen. Den Anwesenden bietest du dein signiertes Buch vor Ort mit Rabatt an – im Gegenzug hast du jede Menge kostenlose Werbung. 

Wie du an Jobs kommst

Du kannst sofort loslegen und mit dem Schreiben deines Buches beginnen. Alles, was du neben einem funktionstüchtigen PC brauchst, ist Zeit, die richtige Idee und Know-how. Bis zur Fertigstellung des Manuskripts werden Monate vergehen. Durchhaltevermögen, diszipliniertes Arbeiten und Selbstmotivation sollten für dich selbstverständlich sein. 

Verdienstmöglichkeiten

Bei eBooks sind unterschiedliche Preise möglich. Du legst selbst fest, wie teuer dein Buch im Verkauf sein soll. Die Preise gehen ab 0,99 € los. Orientiere dich an den marktüblichen Preisen in dem von dir gewählten Genre. Je mehr Exemplare deines Buches du verkaufst, desto mehr zahlt sich die Heimarbeit aus. 

8.Texter: Schreiben für bare Münze

Im Internet gibt es unzählige Websites, Blogs, Magazine und Shops. Überall werden Texte gebraucht. Schreiben ist deine Leidenschaft? Ebooks schrecken dich wegen ihrer Länge allerdings eher ab? Dann ist die Heimarbeit als Texter für dich die ideale Alternative. Prinzipiell kannst du in eine eher journalistische Richtung gehen oder dich auf Werbetexte spezialisieren. Ein Studium der Germanistik, Marketingerfahrung oder ein journalistischer Hintergrund sind zwar von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Du brauchst vor allem Sprachgefühl, Sicherheit in unterschiedlichen Textformen (Blogartikel, Landingpage, Produktbeschreibungen, Lexikonartikel, Slogan, Reportagen etc.) und hervorragende Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung. Außerdem sollte SEO für dich kein Fremdwort sein. 

Deine Aufgabe

Im Wesentlichen verfasst du Texte nach Vorgabe. Sie sollten sorgfältig recherchiert sein und Lesern echten Mehrwert bieten. Vorab erhältst du von deinem Auftraggeber ein umfassendes Briefing mit Informationen zu Inhalt, Textlänge und Tonalität. Bei Unklarheiten oder Rückfragen gibt es zusätzlich eine Besprechung am Telefon beziehungsweise einen Austausch per E-Mail, Skype oder Facebook. Zunächst solltest du möglichst genau in Erfahrung bringen, wie du deinem Auftraggeber weiterhelfen kannst. Was braucht er? Welche Zielgruppe will er ansprechen? Welches Ziel verfolgt er? Nach der Bedarfs-Analyse beginnst du mit der Recherche. Im Anschluss daran strukturierst du die Informationen und verfasst deinen Text. Falls du ohne externen Korrektor arbeitest, solltest du das fertige Ergebnis mindestens ein paar Stunden, besser über Nacht, liegen lassen. Schaust du am nächsten Tag mit frischem Blick darauf, wird dir Verbesserungspotential auffallen. Bis ein Text „perfekt“ ist, sind mehrere Durchgänge nötig.

Konzentriere dich von Anfang an auf ein ausgewähltes Themengebiet. Spezialisten werden besser bezahlt als Generalisten. Sie vermarkten tiefergehendes Wissen. Das erkennen die Leser. Als Experte bist du in der Lage, anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen. Gefragte thematische Schwerpunkte sind beispielsweise Gesundheitsthemen, Ernährung und Diäten, Finanzprodukte, Rechtliches, Haustiere oder Psychologie. Im Idealfall kannst du in dem von dir gewählten Bereich auf eine Ausbildung, ein Studium und / oder eine langjährige Berufstätigkeit verweisen und so die Tätigkeit im Home Office mit deiner Vorerfahrung verknüpfen. 

Nötige Kenntnisse

Du solltest dich mit Texterstellung und Textarten auskennen. Als Werbetexter brauchst du Kreativität. Außerdem sollte Textoptimierung (SEO, SEA) für dich kein Fremdwort sein. Sprachgefühl sowie sehr gute Kenntnisse in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung sind Voraussetzung. Daneben brauchst du Expertenwissen in dem von dir gewählten Bereich. 

Wie du an Jobs kommst

Ähnlich wie bei der Tätigkeit als Übersetzer gilt es, zunächst Erfahrungen und Referenzen zu sammeln. Das erste, was ein potentieller Auftraggeber sehen möchte, ist eine Kostprobe deines Könnens. Am schnellsten geht das Anhäufen von Arbeitsproben über besagte Börsen. Für Texter gibt es zusätzlich spezielle Facebook-Gruppen wie Texter und Auftraggeber oder Texterstellung, die Auftraggeber und Dienstleister zusammenbringen. Ein wesentliches Instrument zur Kundengewinnung ist außerdem eine möglichst professionell aussehende Website. Führst du dort gleichzeitig ein Blog mit suchmaschinenoptimierten Texten, wirst du über Google gefunden.

Lege dir zusätzlich Accounts auf DasAuge, LinkedIn, Xing und eine eigene Facebook-Page an. Das erhöht deine Sichtbarkeit. Potentielle Auftraggeber findest du letztendlich überall. Der Bedarf an Texten und guten Textern ist riesig. Möchtest du für lokale Unternehmen tätig sein? Ein Blick auf die Websites der Firmen deiner Gegend verrät, ob aktuell Bedarf besteht. Die Seite ist veraltet, die Infos spärlich? Dann kannst du einen Flyer oder eine Visitenkarte bei den entsprechenden Firmen einwerfen. Kaltakquise per E-Mail ist, wie gesagt, nicht erlaubt. Per Post oder per Flyer-Einwurf gibt es kein Problem. Noch besser ist es, wenn du gleich persönlich vorsprichst.

Hier kannst du erste Erfahrungen als Texter sammeln:

Verdienstmöglichkeiten

Als Anfänger ist es nicht einfach, Auftraggeber zu finden. Hast du keine Arbeitsproben aus dem gesuchten Bereich, stehen deine Chancen schlecht. Je mehr Referenzen du vorweisen kannst, desto leichter wird dir das Akquirieren von neuen Aufträgen gelingen. Dein Können wächst. Damit kannst du dich für immer komplexere Aufträge bewerben. So steigerst du Schrittweise deinen Verdienst. Üblich sind Wortpreise von 3 Cent bis 15 Cent. Bei fachspezifischen, akademischen Texten sind Wortpreise in Höhe von 25 Cent und darüber hinaus keine Seltenheit. Generell gilt: Je anspruchsvoller, desto besser bezahlt wird deine Arbeit. Es gibt auch Texter, die nach Projektpreis oder auf Stundenbasis abrechnen. Ihr Stundenlohn bewegt sich zwischen 40,- € bis weit über 100,- € und ist abhängig von der Qualifikation und Erfahrung des Texters. Am fairsten ist die Abrechnung nach Stunden. Dann werden die aufwendige Recherche, das Redigieren und Optimieren des Textes ebenfalls entlohnt. 

Du kannst deinen Verdienst zusätzlich durch Sonderleistungen steigern. Dazu gehört die Suche nach rechtssicheren Bildern, das Einpflegen des Textes und das Formatieren nach Vorgabe. Viele Texter übernehmen diese Extras für einen Pauschalbetrag oder rechnen zu ihrem Stundenlohn ab. Wird dein Text ohne Namen veröffentlicht, handelt es sich um Ghostwriting. Dafür ist ein Aufschlag (30 – 50 %) üblich. Die Höhe kannst du in Absprache mit dem Auftraggeber festlegen. Wird in deinen Text ein Zählpixel der VG Wort eingebaut, kannst du aus diesem Topf zusätzlich Einnahmen generieren. 

9.Lektor und Korrektor: Texte nach Inhalt, Struktur, Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung prüfen

Verlage, Autoren, die im Selbstverlag veröffentlichen, und Agenturen brauchen Lektoren und Korrektoren. Sie sorgen dafür, dass ein Manuskript veröffentlichungsreif ist. Sie holen Ausdrucks- und Tippfehler aus Broschüren, merzen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler aus und prüfen das Layout auf Konsistenz. Ihre Verantwortung ist hoch. Geht eine Broschüre mit einem Zahlendreher in Druck, muss unter Umständen der gesamte Satz erneut gedruckt werden. Darum ist eine Berufshaftpflichtversicherung für Lektoren und Korrektoren unverzichtbar.

Etliche Lektoren bieten akademisches Lektorat an. Sie unterstützen unter anderem fremdsprachige Studierende sowie Studierende mit Legasthenie dabei, ihre Studienarbeiten in eine lesbare Form zu bringen. Es kann sich dabei um Seminar- und Hausarbeiten, aber auch um Bachelor-, Diplom-, Master- und Doktorarbeiten handeln. In den Inhalt greifen Lektoren bei akademischen Texten allerdings nicht ein. 

Deine Aufgabe

Als Lektor besprichst du mit dem Autor eines Buches das Exposé. Bei Romanen hast du meistens direkten Einfluss auf den inhaltlichen Verlauf. Du prüfst den Plotaufbau auf Logik, betrachtest die Figurenentwicklung und die Erzählperspektive. Eventuelle Perspektivfehler holst du heraus. Außerdem stellst du sicher, dass der Spannungsbogen funktioniert. Bei Sachbüchern sorgst du dafür, dass Aufbau und Gliederung logisch sind. Dazu prüfst du, ob die einzelnen Kapitel in sich sinnvoll aufgebaut sind, ob die Reihenfolge der Kapitel stimmt und ob das Thema ansprechend, verständlich und korrekt dargestellt wird. 

Ist das inhaltliche Lektorat abgeschlossen, wendest du dich dem stilistischen Lektorat zu. Du prüfst und korrigierst Ton und Wortwahl, Satzbau, unverständliche Passagen, Wortwiederholungen und entfernst Klischees und unangemessene Sprache. Arbeitest du als Korrektor, bist du dafür zuständig, jeden noch so kleinen bislang übersehenen Fehler aus dem Text herauszuholen. Meistens findet das Korrektorat in Word mit dem Modus „Änderungen nachverfolgen“ statt. Du kontrollierst Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Ausdruck und Wortwahl. 

Nötige Kenntnisse

Du solltest dich problemlos über Stunden hinweg am PC konzentrieren können. Korrekturen werden direkt im Word-Dokument (Modus „Änderungen nachverfolgen“), ab und zu auch in PDF-Files mit Korrekturzeichen durchgeführt. Beides solltest du kennen und beherrschen. Als Lektor brauchst du kommunikatives Geschick. Der Kontakt mit Autoren ist nicht immer einfach. Hier ist Feingefühl gefragt. Abgesehen davon brauchst du sichere Kenntnisse der deutschen Sprache, ein hervorragendes Ausdrucksvermögen und Sprachgefühl. Die Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung solltest du fehlerlos beherrschen.

Wie du an Jobs kommst

Deine Anlaufstelle sind Verlage, Self-Publisher und Agenturen. Orientiere dich am besten an deiner persönlichen Vorliebe. Willst du als Lektor an Romanen arbeiten, ist ein Sachbuchverlag für dich nicht die beste Wahl. Möchtest du Sachtexte (Broschüren, Flyer, Zeitungen usw.) prüfen, wende dich an Agenturen. Auftraggeber findet du auch in entsprechenden Facebook-Gruppen wie Lektorat und Korrektorat, Self Publishing und Foren wie dem BOD Autorenpool. 

Verdienstmöglichkeiten

Lektoren arbeiten ähnlich wie Texter und Übersetzer zu Wortpreisen oder Zeilenpreisen, auf Projekt- oder Stundenbasis. Die Preise orientieren sich an Normseiten von 30 Zeilen à 60 Anschlägen. Im Schnitt sind das 1.500 Zeichen (einschließlich Leerzeichen). Für das Lektorat einer Normseite kannst du im Allgemeinen zwischen 4,- € / Seite bis 7,- € / Seite Netto veranschlagen. Akademisches Lektorat wird besser bezahlt als das Lektorat einfacher Ratgebertexte.

10.Datenerfasser: Daten digitalisieren

Datenerfassung in Heimarbeit ist ein sehr beliebtes Tätigkeitsfeld. Zahlreiche Daten liegen nur in analoger Form vor. Dabei kann es sich zum Beispiel um von Hand ausgefüllte Fragebögen von Meinungsforschungsinstituten oder Wissenschaftlern handeln. Um die Informationen später unkompliziert auswerten zu können, werden sie vorab digitalisiert. Auch Veranstalter von Gewinnspielen haben Bedarf an Datenerfassern. Oft werden auf Veranstaltungen oder in Supermärkten Postkarten von Hand ausgefüllt und eingesendet. Die Gewinnspielteilnehmer erklären sich explizit mit dem Erhalt von Werbung einverstanden. Diese für das Unternehmen wertvollen Daten (Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen) werden in Heimarbeit erfasst, geordnet und so für spätere Werbemaßnahmen leichter zugänglich gemacht. 

Arbeitsvermittler, die Fachkräfte aus aller Welt mit geeigneten Unternehmen in Kontakt bringen, benötigen Kräfte, die die Informationen aus den eingehenden Bewerbungen in vorgegebene Masken eintragen. Möglicherweise müssen Datenbanken erstellt oder aktualisiert werden. Im akademischen Bereich werden Datenerfasser damit beschäftigt, aus Fachpublikationen bestimmte Informationen herauszuholen.

Deine Aufgabe

Als Datenerfasser in Heimarbeit übernimmst du zwei grundlegende Aufgaben: 1. Du digitalisierst analog vorliegende Daten. 2. Du sortierst und organisierst digital vorliegende Daten nach Vorgabe. Letztendlich tippst du Informationen nach Anweisung ein und sorgst dafür, dass auf sie leichter zugegriffen werden kann. 

Nötige Kenntnisse

Spezielle Fachkenntnisse brauchst du für eine Tätigkeit als Datenerfasser nicht. Vor allem sind Organisationstalent, Durchhaltevermögen und flinke Finger nötig. Das Blindschreiben solltest du beherrschen. Je zügiger du Daten abtippen und nach Vorgabe erfassen kannst, desto höher ist letztendlich dein Verdienst. Konzentrationsfähigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise sind für Datenerfasser ein Muss.

Falls du aus Fachartikeln bestimmte Informationen herausfiltern musst, sind entsprechende inhaltliche Kenntnisse hilfreich. Beim Erfassen von Bewerberdaten englischsprachiger Bewerbungen brauchst du gute Englischkenntnisse. Spätestens beim Erfassen der genauen Tätigkeiten eines Jobsuchenden oder der Lektüre ausformulierter Lebensläufe tauchen sonst Probleme auf. 

Wie du an Jobs kommst

Seriöse Auftraggeber findest du vor allem in Meinungs- und Marktforschungsunternehmen, aber auch unter Wissenschaftlern und Unternehmen, die regelmäßig Gewinnspiele veranstalten. Arbeitsvermittler sind ebenfalls einen Versuch wert.

Hier werden Datenerfasser gesucht:

Verdienstmöglichkeiten

Bezahlt wird entweder der einzelne Datensatz oder du erhältst eine Vergütung nach gestaffelten Datensätzen. Werden bei Stichproben Fehler entdeckt, kann das zu einer Reduzierung der Bezahlung führen. Wer zügig und sicher tippen kann, bringt es mit der reinen Fleißarbeit auf einen Stundenlohn von 10,- € bis 15,- €. Ist die Datenerfassung komplexer oder auf Fachtexte bezogen, ist der Lohn deutlich höher. 

11.Sekretär: Büroarbeit als virtueller Assistent übernehmen

In der heutigen Zeit beschäftigen viele Unternehmen keine klassischen Vorzimmerdamen und -herren mehr. Virtuelle Sekretäre erledigen Büro- und Verwaltungsarbeiten in Heimarbeit am Computer. Typische Tätigkeiten betreffen die Erledigung des Schriftverkehrs, Terminplanung oder buchhalterische Aufgaben. 

Deine Aufgabe

Als Sekretär oder virtueller Assistent entlastest du Unternehmen. Du übernimmst im Wesentlichen die üblichen Routineaufgaben, die im Büro anfallen. Beispielsweise erledigst du die Korrespondenz (Briefpost, E-Mails), schreibst Angebote, Rechnungen und Mahnungen und nimmst Telefonate entgegennehmen. Zu deinen Aufgaben kann das Bestätigen von Terminen, die Planung von Meetings oder die Buchung von Dienstreisen gehören.

Nötige Kenntnisse

Teilweise setzen Unternehmen eine Ausbildung als Sekretärin oder Kenntnisse in Buchhaltung voraus. Trotzdem kannst du auch als Quereinsteiger in Heimarbeit in diesem Bereich Fuß fassen. Wichtig sind Freundlichkeit, Kommunikationsstärke, Flexibilität und eine eigenständige Arbeitsweise. Du solltest zu den vereinbarten Zeiten gut erreichbar sein (E-Mail, Skype, Facebook, Telefon etc.) und Organisationsgeschick mitbringen. Ordentliche Rechtschreibkenntnisse sind ebenfalls eine wesentliche Voraussetzung. 

Wie du an Jobs kommst

Empfehlenswert ist eine eigene Website, auf der du deine Dienste als virtueller Sekretär beziehungsweise virtueller Assistent anbietest. Typische Arbeitgeber sind mittelgroße Unternehmen, Selbständige und Freiberufler. Außerdem kannst du dich bei folgenden Plattformen bewerben:

Verdienstmöglichkeiten

Abgerechnet wird üblicherweise auf Stundenbasis. Der Verdienst beginnt ab 8,- € die Stunde. Nach oben sind die Grenzen offen. Je vielfältiger und anspruchsvoller dein Aufgabenspektrum, desto mehr Verdienst ist möglich. Aus der Tätigkeit als virtueller Assistent kann durchaus eine Vollzeiteinnahmequelle werden. Es ist auch möglich, parallel für mehrere Auftraggeber tätig zu sein.

15.Programmierer: Technisches Wissen einsetzen

Programmierer werden nahezu in jeder Branche gesucht. Allerdings ist das keine Tätigkeit, die sich ohne fundiertes Wissen in Heimarbeit übernehmen lässt. Hier finden vor allem Studierende der Informatik ein lukratives Betätigungsfeld. Um die handelsüblichen Standardprodukte auf ihre Bedürfnisse abzustimmen, beschäftigen zahlreiche Unternehmen Softwareprogrammierer in Heimarbeit. Die Aufgabe besteht darin, betriebsspezifische Lösungen zu erarbeiten. Anderen fehlt vielleicht eine App oder ein bestimmtes Plugin. 

Deine Aufgabe

Zu deinen Tätigkeiten gehört zum einen das Konzeptionieren und Entwickeln von Software im Auftrag von Kunden. Die Bandbreite reicht dabei von einfachen Multimedia-Anwendungen bis zu komplexen kaufmännischen Anwendungen. Zum anderen kannst du auch damit beauftragt werden, bereits bestehende Software zu optimieren oder um zusätzliche Funktionen zu erweitern. Du kannst dich auch auf einen besonders gefragten Bereich spezialisieren. In Frage kommen unter anderem Lohn- und Finanzbuchhaltung, Statistiken oder Umsatzauswertungen.

Nötige Kenntnisse

Gute Voraussetzungen, um als Programmierer Fuß zu fassen, ist ein Informatikstudium. Für eine Heimarbeit als Programmierer brauchst du fundierte Kenntnisse. Außerdem solltest du im Idealfall mehrere Programmiersprachen wie HP, Ruby, C++, SQL, HTML oder Javascript beherrschen. Um dein Können und Wissen zu demonstrieren, sind bereits realisierte Projekte gute Referenzen. 

Wie du an Jobs kommst

Als Programmierer kannst für jeden Betrieb arbeiten, der über ein eigenes Computersystem verfügt. Bewirb dich am besten direkt bei in Frage kommenden Firmen. Auch Jobbörsen für den IT-Bereich können dir zu ersten Aufträgen verhelfen.

Verdienstmöglichkeiten

Pro Stunde sind 50,- € bis 90,- € üblich. Einige Firmen zahlen deutlich mehr. Es kommt auf deine Erfahrung und Kenntnisse, den Schwierigkeitsgrad der zu bewältigenden Aufgabe und die Komplexität an.

16.Usability-Tester: Software-Fehler aufspüren

Bevor eine Website, Apps, Software, Online-Shop und andere Angebote großer Unternehmen online gehen, wird häufig die Usability, die Gebrauchsfertigkeit, geprüft. Wie bedienungsfreundlich ist die App? Findet man im Shop auf Anhieb die richtige Kategorie? Finden sich Anfänger in der neuen Software gut zurecht? Macht die Benutzung Spaß? Diese und andere Dinge gilt es zu klären. Oft suchen Agenturen dafür gezielt Tester, die bereit sind, ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Produkten an die Unternehmen weiterzugeben. Das gibt Herstellern die Chance, ihre Angebote vor der Bereitstellung für die Endkunden zu optimieren. Die Tests werden teilweise in Heimarbeit am PC, Smartphone oder Tablet durchgeführt. Teilweise muss der Tester sich vor Ort in der Agentur einfinden. Letzteres kann beispielsweise der Fall sein, wenn Bedienfelder von Maschinen geprüft werden sollen. 

Deine Aufgabe

Du testest im Auftrag von Agenturen oder Direktkunden, ob noch Verbesserungen bei Software, Websites oder anderen Angeboten nötig sind. Dazu erhältst du einen konkreten Arbeitsauftrag beziehungsweise mehrere konkrete Vorgaben. Während du die einzelnen Schritte erledigst, kommentierst du deine Erfahrungen laut und / oder verfasst später einen detaillierten Bericht dazu. 

Nötige Kenntnisse

Alter, Schulbildung, Berufsausbildung – all das ist vollkommen unwichtig. Als Usability Tester brauchst du im Wesentlichen Neugier und Aufgeschlossenheit. Es sollte dir Spaß machen, Unbekanntes kennenzulernen und dich auf neue Erfahrungen einzulassen. Kommunikationsfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung. Schließlich sollst du über deine Erlebnisse mit dem Produkt konkret Rückmeldung geben. Dazu zählt, dass du in der Lage bist, Eindrücke in Worte zu fassen. Eine Webcam und ein Mikrofon werden in der Regel für Online-Tests in Heimarbeit benötigt. 

Wie du an Jobs kommst

Am besten meldest du dich bei möglichst vielen Plattformen an, die Usability-Tests vermitteln. Zu den empfehlenswerten gehören:

Verdienstmöglichkeiten

Die Tests unterschieden sich in Länge und Komplexität. Manche werden zu Hause, andere vor Ort in einem Usability-Labor oder in der Agentur durchgeführt. Dementsprechend unterschiedlich ist die Vergütung. Zwischen 10,- € bis 80,- € lassen sich pro Test verdienen. Die Länge variiert ebenfalls: Manche sind in 20 Minuten bereits erledigt. Für andere wird eine Stunde veranschlagt.

17.Gamer: Spieletester für Beta-Versionen

Du zockst für dein Leben gern und verbringst jede freie Minute des Tages am Rechner oder an der Konsole? Wie wäre es, mit deiner Lieblingsbeschäftigung in Heimarbeit ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen? Der Markt für Computergames und Konsolenspiele ist riesig. Bevor neue Produkte auf den Markt kommen, werden sie getestet. So wird zum einen ermittelt, wie das Spiel bei der Zielgruppe ankommt. Zum anderen können letzte Fehler und Probleme behoben werden. Den Käufern soll ein möglichst fehlerfreies Spielererlebnis geboten werden. Damit das klappt, werden Spieletester für Beta-Versionen in Heimarbeit eingesetzt. 

Deine Aufgabe

Beim Testen der Games kommt es in erster Linie darauf an, Fehler aufzuspüren. Das können Rechtschreib- und Sprachfehler sein, aber auch Quest- und Logik-Fehler. Vielleicht gibt es Probleme mit der Grafik. Als Spieletester musst du alles gleichzeitig im Blick haben. Dazu erhältst du vorab einen Plan, an den du dich beim Spielen halten musst. Deine Beobachtungen hältst du in einer Liste während des Spielens fest. Entdeckst du einen Fehler, protokollierst du ihn sorgfältig. Dafür kann es nötig sein, eine Spielsequenz zigmal hintereinander durchzuspielen.

Nötige Kenntnisse

Du solltest passionierter Gamer sein und Spaß am Spielen haben. Außerdem brauchst du Sitzfleisch, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Anders als in deiner Freizeit spielst du nicht einfach aus Spaß drauflos, du arbeitest einen strukturierten Plan ab. Das heißt, du guckst dir gezielt bestimmte Missionen und Aufgaben an. Teilweise ist diese Tätigkeit recht monoton. Gewissenhaftigkeit und Ehrgeiz gehören dazu. Außerdem brauchst du gute Sprach- und Rechtschreibkenntnisse, um deine Ergebnisse möglichst fehlerfrei und gut lesbar notieren zu können.

Teilweise handelt es sich um Browserspiele, die getestet werden. Teilweise um grafisch anspruchsvolle, ressourcenintensive Games. Dementsprechend brauchst du einen aktuellen Gaming-PC oder eine aktuelle Konsole.

Wie du an Jobs kommst

Beta-Tester werden von den Publishern der Games selbst, aber auch von Agenturen gesucht.

Mögliche Anlaufstationen für dich sind:

Verdienstmöglichkeiten

Spieletester werden meistens nach Stunden bezahlt. Die Vergütung pendelt sich in der Regel zwischen 7,- € und 20,- € die Stunde ein. Bei einigen Anbietern bekommst du zusätzlich Geld, wenn du Fehler entdeckt hast. Das ist ein Extra-Ansporn, möglichst viele Bugs zu identifizieren.

18. Tiersitter: Haustiere hüten

In der Urlaubszeit stellt sich für zahlreiche Tierhalter die Frage: Wohin mit meinem Haustier? Es ist nicht möglich, Hunde überall mit hinzunehmen. Katzen kommen als Reisebegleitung ohnehin nicht in Frage. Manche Tierheime nehmen zwar Pensionstiere auf. Aber bedingt durch Platz- und Personalmangel ist dort die Unterbringung und Versorgung alles andere als ideal. Gerade in den Sommermonaten sind die Tierheime zudem überlaufen. Tiersitter sind für verantwortungsbewusste Tierfreunde eine willkommene Alternative.

Deine Aufgabe

Du betreust Hunde, Katzen und gegebenenfalls andere Haustiere, während die Halter Urlaub machen oder auf Geschäftsreisen sind. Zur Betreuung gehört neben der Verpflegung die Beschäftigung mit dem Tier. Mit Hunden musst du regelmäßig Gassi gehen. Katzen brauchen Spiel- und Schmuseeinheiten. Generell solltest du dir Zeit nehmen und den betreuten Tieren Aufmerksamkeit schenken. Die Anforderungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Möglicherweise musst du bei Futtergaben auf Allergien Rücksicht nehmen. Manche Tiere benötigen regelmäßig Medikamente. Wird dir eine Seniorenkatze anvertraut, hat sie andere Ruhebedürfnisse als ein junges, verspieltes Kätzchen. Sie braucht beispielsweise einen Katzbaum, den sie stufenweise erreichen kann. 

Nötige Kenntnisse

Eine grundsätzliche Voraussetzung ist Erfahrung mit Hunden beziehungsweise Katzen. Ein liebevoller und verantwortungsbewusster Umgang mit dem Tier sollte für dich selbstverständlich sein. Als Katzensitter brauchst du ein eigenes, katzengerecht eingerichtetes Zimmer für deine vierbeinigen Gäste. Die Fenster müssen gesichert sein, wenn sie in Kippstellung gebracht werden. Zur Grundausstattung gehören Kratzbäume, Katzentoiletten (für jedes Tier mindestens eine), Futter- und Wassernäpfe, Katzengras sowie verschiedene Spielangebote. Damit sich die Tiere nicht langweilen, ist eine Mischung aus Jagd- und Intelligenzspielzeugen empfehlenswert. Vielleicht kannst du Laufwege an den Wänden installieren. Katzenbürsten, Körbchen und Versteckmöglichkeiten sollten ebenfalls vorhanden sein. Wer einen eigenen Garten hat, kann diesen komplett katzensicher einzäunen und so den Vierbeinern auch einen Auslauf bieten. (Ein Muss ist das nicht, kann aber attraktiv für Tierhalter sein und dazu führen, dass sie gern etwas mehr Geld für die artgerechte Unterbringung bieten.) An Hygiene darf es nicht fehlen.

Für Hunde sollte ebenfalls ein eigener Schlafplatz, außerdem Futter- und Wassernäpfe zur Verfügung stehen. Vielleicht hast du im Außenbereich eine Freilaufanlage oder einen eingezäunten Garten? Angesehen davon kannst du Gasthunde ins Familienleben integrieren. Falls du Listenhunde betreuen möchtest, solltest du selbst einen Hundeführerschein besitzen und dich mit den entsprechenden Hunderassen auskennen.

Wie du an Jobs kommst

Durch Aushänge bei Tierärzten in deiner näheren Umgebung kannst du auf deinen Tierbetreuungsservice aufmerksam machen. Anzeigen in der Lokalzeitung sind ebenfalls gute Werbemittel. Das Internet solltest du zusätzlich nutzen: Durch eine eigene Website, Präsenz in den sozialen Medien und Aktivität in Tierforen wirst du schnell als zuverlässiger Tierbetreuer bekannt. Sind die Halter mit dir zufrieden? Fühlen sich die Tiere bei dir wohl? Dann gewinnst du garantiert schnell Stammkunden. Eine bereits vertraute Umgebung und eine bekannte, liebevolle Bezugsperson reduziert den Stress für die Tiere. Verantwortungsvolle Halter wissen das und kommen gern immer wieder auf dich zurück. Außerdem spricht sich gute Arbeit herum, sodass sich von allein weitere Interessenten melden werden.

Verdienstmöglichkeiten

Pro Tag kannst du Preise zwischen 10,- € bis 30,-€ pro Pensionstier verlangen, bei Listenhunden auch 40,- € (oder mehr). Viele Tiersitter berechnen für ihre Heimarbeit am Wochenende einen kleinen Aufschlag. Für eine Stunde Hundebetreuung zum Gassigehen sind 10,- € bis 15,- € üblich. Verstehen zwei Hunde sich gut, kannst du mit beiden zusammen losziehen. Das erhöht automatisch deinen Gewinn. 

19.Tageseltern: Kinder zu Hause versorgen

Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen, ist für die meisten Eltern nur mit Unterstützung möglich. Hier kommen Tagesmütter und Tagesväter ins Spiel. Sie betreuen bis zu fünf Kinder, während ihre Eltern der Erwerbsarbeit nachgehen. Die Zeiten können flexibel abgesprochen werden. Unter der Woche, aber auch an den Wochenenden, an Feiertagen oder nachts kann eine Beaufsichtigung durch Tageseltern in Heimarbeit stattfinden. Das ist besonders für Eltern in Schichtarbeit (Ärzte, Krankenhauspersonal, Produktion, Handel) interessant.

Deine Aufgabe

Du gehst gewissermaßen eine Erziehungspartnerschaft mit den leiblichen Eltern ein. In ihrer Abwesenheit kümmerst du dich liebe- und verantwortungsvoll um die dir anvertrauten Kinder. Das basiert auf Respekt und Vertrauen. Du bereitest Mahlzeiten für sie zu, schenkst den Kleinen Aufmerksamkeit, gehst mit ihnen nach draußen und sorgst dafür, dass sie den Tag über altersgerecht und anregend beschäftigt sind. 

Nötige Kenntnisse

Pädagogische Vorbildung ist nicht notwendig. Im Prinzip kann sich jeder Erwachsene vom Jugendamt zur Tagesmutter oder zum Tagesvater ausbilden lassen. Dazu nimmst du an einem Lehrgang teil. Dieser umfasst 160 Stunden und dauert in der Regel mehrere Wochen. Bei festgestellter Eignung erhältst du im Anschluss ein entsprechendes Zertifikat. Maßgeblich ist als Grundlage das SGB VIII – Kinder und Jugendhilfegesetz. Dazu kommen die eigenen Gesetze deines Bundeslandes. 

Als Tagesmutter oder Tagesvater solltest du gesund, verantwortungsbewusst und ausgeglichen sein. Außerdem wird physische sowie psychische Belastbarkeit vorausgesetzt. Ein einwandfreies Führungszeugnis wird ebenso verlangt wie der Nachweis des Erste-Hilfe-Scheins. Auch an deine Wohnung werden gewisse Anforderungen gestellt. Das Jugendamt kommt zu Kontroll- und Beratungsbesuchen vorbei. Die Umgebung muss sicher, anregend und kindgerecht gestaltet sein. Es sollte zum Beispiel genug Spiel- und Bastelmaterial, Spielmöglichkeiten und Betten geben (kleine Kinder zwischen 0 und 3 Jahren machen üblicherweise Mittagsschlaf). Sicherheit ist ein entscheidendes Kriterium. Die Hygiene muss stimmen, und es sollte in deiner Nähe die Gelegenheit geben, draußen in der Natur (Garten, Park, Wald) mit den Kindern etwas zu unternehmen und ihnen Erlebnisse zu ermöglichen. 

Am besten nimmst du bei Interesse an dieser Art der Heimarbeit Kontakt zum Jugendamt deiner Heimatstadt auf und erkundigst dich nach den genauen Vorgaben. Sie variieren von Bundesland zu Bundesland. Erhältst du die Pflegeerlaubnis, darfst du fünf Jahre lang als Tagesmutter beziehungsweise Tagesvater tätig sein. Fortbildungen sorgen dafür, dass du stets auf dem Laufenden bleibst. 

Wie du an Jobs kommst

Entweder du machst dich mit deinem Zertifikat selbständig. Oder du lässt dich vom Jugendamt empfehlen. In jedem Fall findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Amt statt. Der Bedarf an qualifizierter Kinderbetreuung ist hoch. Darum wirst du vermutlich sehr schnell komplett ausgebucht sein.

Du kannst durch Anzeigen in der Lokalpresse und auf Jobportalen auf deine Dienstleistung hinweisen. Aushänge in Kindergärten und Grundschulen sind ebenfalls sinnvoll. Staatliche Einrichtungen nehmen Kinder oft erst ab einem bestimmten Alter auf. Oder sie sind hoffnungslos überlaufen. Möglicherweise haben Eltern von Nachwuchs im Kindergarten- oder Grundschulalter noch ein jüngeres Kind zu Hause, für das eine individuelle Betreuung gesucht wird.

Verdienstmöglichkeiten

Der Preis pro Betreuungsstunde fällt von Region zu Region unterschiedlich aus. Preise zwischen 4,- € und 12,- € die Stunde sind üblich. Betreust du ein Kind täglich für 8 Stunden, ergibt das 40 Stunden die Woche (Montag bis Freitag). Bei vier Wochen macht das monatlich 160 Stunden. Bei einem angenommenen Stundenpreis von 6,- € ergibt das pro Kind 960,- €. Das mal fünf sind 4.800,- €. Manche Eltern benötigen auch am Wochenende, abends oder nachts eine Kinderbetreuung. Dafür wird üblicherweise ein Zuschlag verlangt. Mit der Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater kannst du deinen Lebensunterhalt bestreiten.

20.Kreative Arbeit: Handarbeit, Näharbeit und Schmuck herstellen und verkaufen

Sticken, Sticken oder Nähen ist deine große Leidenschaft? Du machst beeindruckend schönen Schmuck selbst? Deine selbstgeschneiderten Kleider sehen aus wie vom Designer? Vielleicht fertigst du auch Buchumschläge, Lesezeichen oder Grußkarten selbst an. Kreative, individuelle Arbeit wird geschätzt. Vor allem als Geschenkideen sind handgefertigte Stücke gefragt. Sie sind etwas Besonderes und heben den Besitzer von der Masse ab. Aus deinem Hobby lässt sich Geld machen.

Deine Aufgabe

Du stellst in Heimarbeit Dinge her, die du anschließend online zum Verkauf anbietest. Dabei kann es sich um Gestricktes (Pullover, Socken, Schals), Genähtes (Kinderkleidung, Taschen), Gebasteltes (Grußkarten, Pappschachten, Schultüten) und andere kreative Arbeiten handeln. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht hast du ein Faible für Schnitzereien? Oder du betreibst geschicktes Upscaling? Für all das gibt es durchaus einen Markt.

Nötige Kenntnisse

Du brauchst handwerkliches und künstlerisches Geschick zum Erstellen deiner Verkaufsartikel. Um dein Angebot auf den Plattformen bestmöglich präsentieren zu können, sind hochwertige Fotos und überzeugende Texte ein Muss. Die Konkurrenz ist groß. Du solltest dich daher mit Produktfotografie und Werbetexten auskennen. 

Ist die Nachfrage groß, kann das zügige Fertigen der Artikel in Stress ausarten. Daher solltest du auch Freude an Routinetätigkeiten haben. Nach den Sommerferien beginnt die Einschulungszeit. Stellt du beispielsweise niedliche Schultüten her, kann dich die Nachfrage zu dieser Stoßzeit überrollen. Dann gerät der künstlerisch-kreative Teil deiner Heimarbeit in den Hintergrund und Routine gewinnt die Oberhand. Durchhaltevermögen, Sorgfalt und Ehrgeiz helfen dir dabei, bei der Stange zu bleiben.

Wie du an Jobs kommst

Deine selbst erstellen Artikel kannst du auf einer eignen Website anbieten. Eine andere Möglichkeit ist, an Verlage heranzutreten, die Handarbeitsbücher im Programm haben. Sie brauchen vor der Buchveröffentlichung Kreative, die die Artikel nach Anleitung herstellen. Diese werden im Anschluss für das Buch professionell fotografiert.

Anbieten kannst du deine Werke außerdem über diese Portale:

Verdienstmöglichkeiten

Die Preise für deine selbst gefertigten Stücke legst du selbst fest. Für ein Lesezeichen wird der Verkaufspreis niedriger sein als für eine handgeschnitzte Weihnachtspyramide. Prinzipiell heißt das: Zwischen ein paar Euro bis ein paar hundert Euro ist alles möglich. Wenn deine Artikel gefragt sind, verdienst du gutes Geld. 

21.eBay-Seller: Auf eBay mit eigenem Shop durchstarten

Gebrauchtes, das noch gut erhalten ist, lässt sich zu Geld machen. Dabei kann es sich um technische Geräte, Medien (Bücher, Blu-rays, CDs, Games) oder Kleidung handeln. Jeder hat Dinge, die nicht mehr benötigt werden. Allerdings hat nicht jeder die Zeit, sich selbst um das Fotografieren, Beschreiben, Einstellen und den Versand der verkauften Artikel zu kümmern. Dazu kommt die Korrespondenz mit den eBayern, die zeitlich ebenfalls einen gewissen Aufwand bedeutet. Aus dem Verkauf von Flohmarktartikeln kannst du ein Geschäft machen.

Deine Aufgabe

Du verkaufst im Auftrag anderer gebrauchte Artikel auf eBay gegen Provision. Dabei übernimmst du die komplette Abwicklung vom Einstellen bis zum Verschicken. 

Nötige Kenntnisse

Du solltest dich mit dem Computer und eBay auskennen. Außerdem brauchst du zum Fotografieren ein Smartphone oder eine Kamera. Gute Deutschkenntnisse sind von Vorteil. Je anschaulicher du die Second-Hand-Artikel beschreibst, desto mehr Interesse werden sie bei potentiellen Käufern finden. 

Organisationstalent und Disziplin sind ebenfalls nötig. Damit du den Überblick behältst, musst du dir Listen anlegen und die Eigentümer der Gegenstände, Verkaufserlöse, Kosten und Einnahmen übersichtlich erfassen. Zur Unterbringung all dieser Dinge brauchst du Platz. Zum einen müssen sie eventuell geputzt, verschönert und dann fotografiert werden. Zum anderen bleiben sie bis zum Verkauf in deiner Obhut. Nicht alles verkauft sich innerhalb einer Woche. Dementsprechend kann sich dein Lagerraum schnell füllen. Du brauchst ein System, um Eingelagertes schnell finden und verschicken zu können.

Wie du an Jobs kommst

Deine eigenen gebrauchten Dinge kannst du jederzeit in einem eBay-Shop anbieten. Durch eine Anzeige in der Zeitung, Aushänge in Supermärkten und Herumfragen im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis machst du auf dein Angebot aufmerksam. Vermutlich verlangt nicht jeder vom Verkauf eine Provision. Einige werden dir Dinge freigiebig spenden. Sie sind erleichtert, mehr Platz zu haben und den Ballast los zu sein. Reichen diese Wareneingänge nicht, kannst du selbst auch vielversprechend klingende gebrauchte Dinge günstig einkaufen und zu höheren Preisen wieder verkaufen. Dafür musst du allerdings mit den Preisen am Markt vertraut sein. 

Verdienstmöglichkeiten

Mit deinen Kunden vereinbarst du eine Provision, die nach Abzug der Kosten (eBay-Gebühren) fällig wird. Üblich ist eine Abrechnung in Höhe von 70 : 30. Das heißt, du behältst 70 % der Einnahmen, 30 % erhält der Eigentümer des verkauften Gegenstandes. Manche Artikel wie Bücher bringen im Verkauf nur wenige Euro ein. Anderes, z.B. gut gepflegte Designer-Kleidung oder neuwertige technische Geräte, erzielen durchaus lohnenswerte Einnahmen. Mit einem eBay-Shop kannst du dir in Heimarbeit auf jeden Fall ein paar Euro dazu verdienen. Ob sich der Aufwand rechnet, hängt maßgeblich von deinen Verkaufsartikeln und der bestehenden Nachfrage ab.

22.YouTuber: Geld mit eigenem Kanal verdiene

Musik machen, Schminktipps geben, Technik vorstellen, Games zocken, lustige Tiervideos präsentieren… Etliche YouTuber haben es geschafft: Sie sind mit ihrem Format bekannt und groß geworden. Wer eine Idee für einen Kanal hat, sich vor der Kamera bewegen und frei sprechen kann, schafft es möglicherweise, mit YouTube gutes Geld zu verdienen. Allerdings brauchst du einen langen Atem. Die meisten Views kommen direkt nach der Veröffentlichung. Danach muss neuer Content her. Ob sich die Arbeit auszahlt, siehst du erst nach Monaten oder sogar nach Jahren. 

2018 hat YouTube zudem die Bedingungen verschärft: Willst du Geld verdienen, brauchst du mindestens 1.000 Abonnenten. Zusätzlich müssen deine Videos innerhalb von 12 Monaten so oft angeschaut worden sein, dass 4.000 Stunden „Sehdauer“ zusammenkommen. Das sind die Voraussetzungen, um ins YouTube-Partner-Programm (YPP) aufgenommen zu werden. Kleinere Kanäle verdienen nichts. Eine hohe Anzahl von Zuschauern allein reicht allerdings nicht aus: Du musst außerdem die Community-Regeln einhalten, die Monetarisierungsstandards erfüllen und darfst nicht gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstoßen.

Deine Aufgabe

Die Tätigkeit als YouTuber ist anspruchsvoll. Zunächst erstellst du qualitativ hochwertige und für die Community interessante Videos. Je mehr Clips du einstellst, desto mehr Zuschauer wirst du gewinnen. Als Content kommt in Frage, was dich interessiert und nicht gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstößt. Such dir einen Fokus. Du solltest dich mit dem Thema auskennen und Freude daran haben, dich ausgiebig damit zu beschäftigen. Anschließend musst du mit deinem Kanal bekannt werden. Das heißt, Werbung machen und Abonnenten gewinnen. 

Nötige Kenntnisse

Du brauchst ein Thema, das sich für einen eigenen Kanal eignet. Außerdem ist eine gute Videokamera entscheidend. Mit Videoschnitt, Beleuchtung und Ton solltest du dich auskennen. Deine Videos müssen sowohl inhaltlich als auch technisch von guter Qualität sein. Nur dann wird es dir gelingen, eine Fangemeinde aufzubauen. Die wiederum sorgt dafür, dass du irgendwann mit deinem YouTube-Kanal Geld verdienst. 

Wie du an Jobs kommst

Du erstellst Videos, bearbeitest sie und lädst die Ergebnisse auf YouTube hoch. Hilfreich ist intensive Präsenz in den sozialen Medien. Dein YouTube Kanal muss bekannt werden. Vielleicht kannst du als Experte und Gastautor auf anderen Websites Artikel zu deinem YouTube-Thema scheiben und auf dein Video verlinken. So kommen Extra-Views zustande. 

Verdienstmöglichkeiten

Die Welt berichtet, dass YouTube-Kanäle mit Werbeeinnahmen von 100.000,- € im Jahr selten sind. Das gelingt in Deutschland nur ungefähr 80 Kanälen. Etwa 416 kommen über 10.000,- € im Jahr. Die Mehrheit liegt bei unter 1.000,- € Werbeinnahmen jährlich. Zum schnellen Geld verdienen ist die Heimarbeit als YouTuber also nicht geeignet. 

23. Umfragen ausfüllen: Geld verdienen mit deiner Meinung

Mit der Beantwortung von Umfragen lässt sich im Internet unkompliziert Geld nebenbei verdienen. Meinungsforschungsinstitute, Unternehmen und Händler nutzen sie dazu, ihre Angebote optimal auf ihre Zielgruppe abzustimmen. An Umfragen kann jeder teilnehmen. Darum ist diese Einnahmequelle als Heimarbeit überaus beliebt. Eine spezielle Qualifikation ist nicht notwendig. Teilweise werden bestimmte Testpersonen aus dem vorhandenen Pool ausgesucht. Maßgeblich kann das Alter, die Wohnregion, das Geschlecht oder der erreichte Bildungsabschluss sein. 

Deine Aufgabe

Du meldest dich bei den diversen Portalen an und erstellst ein Profil. Dabei solltest du unbedingt ehrlich sein. Nur dann ist gewährleistet, dass du passende Umfragen erhältst. Gehörst du zur anvisierten Zielgruppe, wirst du eingeladen, deine Meinung beizutragen. Für die Beantwortung der Fragen brauchst du teilweise nur wenige Minuten, manchmal eine halbe Stunde. Im Anschluss an das Ausfüllen des Fragebogens erhältst du Punkte, die du später in Geld oder eine Prämie eintauschen kannst. Teilweise erfolgt die Vergütung auch direkt.

Nötige Kenntnisse

Jeder kann durch das Ausfüllen von Umfragen etwas Geld dazu verdienen. Du brauchst dafür keine besonderen Vorkenntnisse. Allerdings kostet diese Tätigkeit Zeit. Du solltest ehrlich und gewissenhaft antworten. 

Wie du an Jobs kommst

Erstelle dir zunächst eine separate E-Mail-Adresse, die du ausschließlich für das Ausfüllen von Umfragen verwendest. Melde dich am besten bei allen Portalen an. Das gewährleistet, dass du regelmäßig eine hohe Anzahl von Umfragen erhältst. Empfehlenswerte Portale sind:

Verdienstmöglichkeiten

Die Aufwandsentschädigung pro Umfrage fällt unterschiedlich aus. Zwischen 1,- € bis 20,- € Verdienst sind möglich. Monatlich lassen sich zwischen 200,- € und 400,- € verdienen. Allerdings nur, wenn du sehr aktiv bist.

24. Produkttester: Produkte auf Herz und Nieren testen und bewerten

Alles Neue fasziniert dich? Du liebst es, Dinge als Erstes auszuprobieren und über deine Erfahrungen zu berichten? Wie wäre es mit der Heimarbeit als Produkttester? Unternehmen brauchen zum einen zur Produktverbesserung Feedback. Zum anderen geht es darum, auf Verkaufsplattformen Rezensionen zu platzieren und so für Sichtbarkeit zu sorgen. Die Erfahrung von Produkttestern hilft Kunden bei der Kaufentscheidung. 

Deine Aufgabe

Du testest Produkte, Dienstleistungen und andere Angebote auf Herz und Nieren. Es kann sich dabei um Dinge handeln, die noch nicht auf dem Markt erhältlich sind. Dann dient dein Feedback zu diesem Prototyp zur Produktverbesserung. Oder aber die Artikel sind gerade frisch in den Handel gekommen. In dem Fall sorgst du mit Rezensionen und Produktbesprechungen für Sichtbarkeit. 

Prinzipiell wird alles getestet: Software, Lebensmittel, Kosmetika, Elektrogeräte, Möbel und vieles mehr. Teilweise muss im Anschluss an die Testperiode ein Fragebogen ausgefüllt werden. Manchmal ist eine Rezension in Textform, manchmal sind Fotos oder Videos oder alles zusammen gefragt. Es kommt auch vor, dass du über deine Erfahrungen mit dem Produkt in einer Projektgruppe diskutieren musst. Die Tätigkeit als Produkttester ist spannend und abwechslungsreich. 

Nötige Kenntnisse

Spezielle Kenntnisse sind nicht erforderlich. Du solltest dich allerdings nur für Produkte bewerben, mit denen du etwas angefangen kannst. Wer keine eigenen Kinder hat, kann Babyprodukte schlecht testen. Ohne Interesse an Outdoor-Aktivitäten macht das Testen von typischen Wanderartikeln vermutlich keinen Spaß. Der Teetrinker kann mit dem neuen Kaffeevollautomaten ebenfalls nicht viel anfangen. Nimm also nur die Produkte zum Testen entgegen, die dich aufrichtig interessieren.

Freude am Schreiben gehört dazu. Viele Firmen begrüßen es, wenn du ein eigenes Blog hast, auf dem du über deine Erfahrung in Wort und Bild berichten kannst. Das ist kein Muss, erhöht meistens aber deine Chance auf besonders gefragte, hochpreisige Produkte.

Wie du an Jobs kommst

Es gibt etliche seriöse Portale für Produkttester. Melde dich am besten überall an und erstelle dir ein Profil. Dabei solltest du ehrliche Angaben machen, um passende Artikel zu erhalten. Wer letztendlich aus dem Pool als Produkttester gewählt wird, entscheidet häufig das Los. Bei einigen Portalen muss man sich um die Produkte bewerben. Dazu gehört beispielsweise, dass du erläuterst, warum gerade du als Tester ein geeigneter Kandidat wärst. 

Achtung: Nicht immer darfst du die Artikel behalten. Testprodukte wie Kameras, Smartphones oder 3D-Drucker müssen nach der Testperiode in der Regel (funktionstüchtig und unbeschädigt) zurückgegeben werden. Außerdem darfst du die Produktmuster nicht oder erst nach einer gewissen Zeit weiterverkaufen. (Lies dir unbedingt die Bestimmungen und AGB der Portale durch, um teure Abmahnungen zu vermeiden.)

Seriöse Portale für die Heimarbeit als Produkttester:

Verdienstmöglichkeiten

Bei manchen Portalen erhältst du für deine Arbeit Geld. Bei anderen kostenlose Testprodukte und Geld. Bei wieder anderen darfst du nur die Produktmuster behalten, wirst anderweitig aber nicht entlohnt. Teilweise müssen sogar die Testprodukte wieder zurückgeschickt werden. Als Aufwandsentschädigung für deine Berichterstattung in den sozialen Medien und / oder aufwendige Teilnahmen an Gesprächsrunden gibt mitunter sogar nur einen Rabattgutschein. Damit kannst du das Produkt etwas günstiger erwerben. Teilweise wird von Testern eine Kaution verlangt. Diese wird erstattet, wenn der Artikel unbeschadet zurückgesandt wurde. 

Überleg dir gut, ob du dir die Arbeit für einen Rabattgutschein machen willst. Denn das Testen, Rezensieren und Fotografieren der Produkte kostet eine Menge Zeit. Du kannst jederzeit ablehnen.

Unseriöse Jobs meiden – 5 Regeln

Es gibt heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, mit Heimarbeit beziehungsweise aus dem Home-Office heraus Geld zu verdienen. Wer sich auf Jobangebote bewirbt, sollte aufpassen. Es gibt leider etliche unseriöse Angebote. Mit diesen fünf Regeln vermeidest du, Betrügern auf den Leim zu gehen.

  1. Kein Geld vorschießen
    Du sollst zunächst Geld in Arbeitsmaterial und Equipment investieren? Solche Jobangebote kann du getrost ignorieren. Schließlich willst du Geld verdienen, nicht ausgeben. Das gilt für Waren ebenso wie für Vorab-Schulungen. Falls eine Einarbeitung erforderlich ist, sollte dein zukünftiger Arbeitgeber für eine kostenlose Wissensvermittlung sorgen. Andernfalls ist das Risiko hoch, dass du dein Geld verlierst.
  2. Keine Geldtransfers übernehmen
    Vorsicht ist ebenfalls überall geboten, wenn Geld hin und her überwiesen werden soll: Dahinter steckt in der Regel Geldwäsche.
  3. Daten des Auftraggebers prüfen
    Der Auftraggeber kontaktiert dich per Telefon oder E-Mail, ohne sonstige Daten preiszugeben? Hochgradig unseriös. Schließlich musst du nach dem erledigten Auftrag eine Rechnung stellen. Dazu brauchst du wenigstens ein Impressum.
  4. Keine Daten ohne genaue Informationen preisgeben
    Für welche Art Auftrag deine Dienste benötigt werden, verrät der Auftraggeber nicht. Um den Job wird ein großes Geheimnis gemacht. Zunächst sollst du deine eigenen Daten in ein Formular eintragen. Erst danach werden dir konkretere Informationen zugesichert. Vermutlich bist du an einen Adresshändler geraten, der deine Daten weiterverkauft.
  5. Keine unmoralischen Tätigkeiten übernehmen
    Chatten für Geld? Dahinter stecken meistens kostenlos nutzbare Dating-Portale. Mit Fake-Frauen versuchen sie, Männer bei der Stange zu halten oder zum Kauf von Leistungen zu animieren. Mit Hilfe von Flirtereien und Sexy-Talk wird arglosen Singles Geld aus der Tasche gezogen. Zu einem echten Treffen kommt es selbstverständlich nie. Ob die Chatter ihr Geld letztendlich bekommen, ist ebenfalls fraglich.

Noch offene Fragen oder Anregungen und Erfahrungsberichte zum Thema Heimarbeit? Dann schreib es uns gern in die Kommentare!


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