Produkttester werden und Geld verdienen: So geht es

Als Produkttester Geld verdienen – ganz bequem von zu Hause aus. Bei freier Zeiteinteilung. Ohne Verpflichtungen. Klingt gut? Das finden wir auch! Wie du an den Job als Produkttester kommst, welche Dinge du beachten solltest und wie viel sich mit Produkttests verdienen lässt, das verraten wir dir in diesem Artikel!

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Produkttester erhält man Produkte zum Testen nach Hause
  • Teilweise dürfen die Tester die Produkte behalten
  • Die Tests werden mit Bargeld, Prämien oder Gutscheinen vergütet
  • Um Produkttester zu werden, meldet man sich am besten bei verschiedenen Umfrage-Instituten an, die solche Produkttests vermitteln
  • Die Vergütung variiert, bis zu 25 Euro pro Test sind jedoch durchaus gängig
  • Je mehr Anbieter man nutzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, als Produkttester ein nettes Nebeneinkommen zu erzielen

Produkttester: Ist der Job wirklich seriös?

Neue Produkte ausprobieren und dafür bezahlt werden: der Job als Produkttester klingt im Grunde zu schön um wahr zu sein. Auch deshalb, da solchen Heimarbeiten im Allgemeinen eher ein negativer Ruf anhaftet. Eine gesunde Skepsis ist also auch bei dem Job als Produkttester durchaus angebracht. Schwarze Schafe gibt es schließlich überall. Dennoch unterscheidet sich der Job als Produkttester erheblich von anderen Heimarbeiten, wie z.B. dem Kugelschreiber-Zusammenbauen oder dem Informationsschreiben-Kuvertieren. Als Produkttester lässt sich nämlich durchaus ein netter Nebenverdienst generieren.

Aber was genau spricht denn nun für die Seriosität dieses Nebenjobs?

Nun, da die Unternehmen, die ihre Produkte einem Testlauf unterziehen, ein ernstes Interesse daran haben, diese von potenziellen Kunden testen zu lassen und ein ehrliches Feedback zu erhalten, sind sie eben auch bereit, die Produkttester angemessen zu entlohnen. Mit einem Hungerlohn wie z.B. beim Informationsschreiben-Kuvertieren wird daher kein Unternehmen seine Produkttester abspeisen. Schließlich ist ihnen daran gelegen, dass sich die Tester ernsthaft mit dem Produkt auseinandersetzen.

Des Weiteren sind viele Anbieter und Plattformen an einer langfristigen Zusammenarbeit mit zuverlässigen Produkttestern interessiert. Wer sich bewährt, dürfte daher viele Einladungen zu weiteren Produkttests erhalten. Eine Win-win-Situation also für beide Seiten: das Unternehmen UND den Produkttester.

Tipp:

Um seriöse Anbieter solcher Produkttests von eventuell unseriösen zu unterscheiden, gilt die Faustregel: Muss man für das zu bewertende Produkt (oder in sonst irgendeiner Weise) in Vorkasse treten, sollte man besser die Finger von dem Jobangebot lassen. Seriöse Anbieter verlangen weder für die Registrierung als Produkttester noch für die Produkte, die getestet werden sollen, eine Gebühr!

Was macht ein Produkttester?

Als Produkttester testet man – wie der Name schon sagt – diverse Produkte. Dies geschieht meist vor der Markteinführung, hin und wieder sollen jedoch auch Produkte bewertet werden, die bereits im Handel erhältlich sind.

Variante 1: Produkttest vor der Markteinführung

Produkttests vor der Markteinführung sind die Regel. Die Unternehmen erhoffen sich durch die Tests, ihre jeweiligen Produkte oder Dienstleistungen ggf. optimieren zu können und lassen die Produkte durch die Produkttester z.B. auf Funktionalität, Handhabung, Geschmack, Qualität etc. testen und bewerten.

Die Produkttester erhalten hierzu normalerweise einen Fragenkatalog, den es abzuarbeiten gilt. Unternehmen und Hersteller möchten auf diese Weise die Meinungen potenzieller Kunden vergleichen und Rückschlüsse für das Produkt daraus ziehen.

Ein solcher Produkttest erfolgt stets unter Alltagsbedingungen. Die Produkttester können die zu bewertenden Produkte also von zu Hause aus ausprobieren und bewerten. In der Regel nimmt die Beantwortung eines Fragenkatalogs rund 15 Minuten in Anspruch. Bei deutlich längeren Fragenkatalogen ist die Vergütung dementsprechend höher.

Variante 2: Test von Produkten, die bereits im Handel sind

Bei dieser Variante werden Produkte getestet, die bereits im Handel erhältlich sind. Ziel dieser Variante ist es aus Sicht des Unternehmens, im Internet möglichst viele echte Kundenmeinungen zu einem Produkt (z.B. bei Amazon) zu erhalten.

Die Aufgabe des Produkttesters ist in diesem Fall, das Produkt zu prüfen und eine oder mehrere Bewertungen für verschiedene Verkaufsplattformen zu verfassen.

Wie wird man Produkttester?

Um Produkttester zu werden, sollte man sich am besten bei mehreren Umfrage-Instituten anmelden, die solche Produkttests vermitteln. Je mehr Institute man nutzt, desto mehr Aufträge erhält man. Und je regelmäßiger man an Produkttests teilnimmt, desto höher die Vergütung.

So kommt man an Aufträge:

Wer sich bei einem Umfrage-Institut anmeldet, wird dazu aufgefordert einige persönliche Daten einzugeben. Des Weiteren wird oftmals auch nach den Interessen und den Kenntnissen in Bezug auf verschiedene Produktbereiche gefragt. Auf diese Art und Weise können die Umfrage-Institute sehr schnell diejenigen Produkttester herausfiltern, die der Zielgruppe des jeweils zu bewertenden Produkts entsprechen. Entspricht man der Zielgruppe, erhält man dann eine Einladung zum Test. Wie viele Produkttests man angeboten bekommt, hängt also zum einen von den persönlichen Angaben ab, die man im Rahmen der Anmeldung tätigt. Daher sollte man sich eben auch ausreichend Zeit für die Anmeldung nehmen und korrekte und vollständige Angaben im Profil machen.

Oftmals werden Produkttester aber auch nach dem Zufallsprinzip durch Auslosungen ausgewählt. Man bewirbt sich mit seinem Profil auf einen Test und kann dann mit etwas Glück das Produkt testen.

Es kann vorkommen, dass man bei manchen Umfrage-Instituten keine Einladungen zu Produkttests bekommt, da man z.B. nicht zur Zielgruppe dieses Umfrage-Portals passt oder schlichtweg stets kein Glück bei der Auslosung hat. Dann sollte man sich einfach bei einem weiteren Institut registrieren.

Tipp:

Es lohnt sich, sich auch bei kleinen Unternehmen als Produkttester zu bewerben. Bei kleinen Unternehmen ist die Chance größer, mehrere Tests zu erhalten.

Worauf sollte man achten?

In erster Linie sollte man darauf achten, dass die Anmeldung bei dem jeweiligen Umfrage-Institut kostenlos und unverbindlich ist. Seriöse Anbieter erheben keine Gebühren für die Anmeldung und es fallen keine Folgekosten an. Es kann jedoch sein, dass man einige Produkte erst „kaufen“ muss. Ist dies der Fall, sollte man unbedingt sicherstellen, dass man VOR dem Kauf das Geld durch den Anbieter erhält. Fordert ein Anbieter seine Produkttester auf, in Vorkasse zu gehen, ist grundsätzlich Vorsicht geboten!

Des Weiteren sollte man sich bei der Anmeldung als Produkttester auf Institute beschränken, die geprüft und sicher sind. Hier können z.B. Erfahrungsberichte im Internet herangezogen werden. Auch das Verbraucherschutz.de-Siegel kann als Indiz dafür betrachtet werden, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

Die Auszahlung des Verdienstes sollte bestenfalls über ein PayPal-Konto, alternativ per Überweisung erfolgen. PayPal hat jedoch den Vorteil, dass die Auszahlung zum einen deutlich schneller erfolgt und zum anderen auch abgesichert ist.

Diese Fragen sollte man sich vor der Anmeldung bei einem Umfrage-Institut stellen:

  • Ist das Umfrage-Institut geprüft und sicher?
  • Ist die Teilnahme kostenfrei und unverbindlich?

Was verdient ein Produkttester?

Die Höhe der Bezahlung ist abhängig vom Anbieter, dem Produkt, dem Aufwand für den Test und den Anforderungen an den Tester. In der Regel sind als Produkttester jedoch bis zu 15 Euro pro Test drin, hin und wieder auch 25 oder sogar 50 Euro. In Einzelfällen kann die Vergütung sogar noch höher liegen.

Die Vergütung erfolgt jedoch nicht immer in Form von Bargeld, sondern mitunter auch in Prämien oder als Gutschein. In vielen Fällen darf man zusätzlich das jeweilige Produktmuster behalten. Vereinzelt dient jedoch auch das Produkt selbst als Bezahlung und eine weitere Vergütung ist nicht vorgesehen.

Grundsätzlich gilt natürlich: Je mehr Aufträge man erhält, desto mehr Geld kann man verdienen. Der Verdienst hängt also davon ab, wie aktiv man ist und wie groß das Angebot an Produkttests ist, für die man in Frage kommt. Der monatliche Verdienst lässt sich daher nicht konkret beziffern. Zwischen wenigen Euro in der Anfangszeit bis hin zu Beträgen im drei-, vereinzelt sogar vierstelligen Bereich ist nahezu alles möglich.

So lässt dich der Verdienst optimieren:

Der Verdienst als Produkttester lässt sich optimieren, indem man Premium-Teilnehmer an Produkttests wird. Wer als Premium-Teilnehmer gilt, verdient nämlich deutlich mehr Geld, da er zu mehr Produkttests eingeladen wird als andere. Premium-Teilnehmer wird man hierbei automatisch, wenn man sich bei mehreren Instituten angemeldet hat, viele Produkttests übernimmt und diese – selbstredend – gewissenhaft und zuverlässig ausführt.

Generell empfiehlt es sich, an vielen Umfragen teilzunehmen. Die meisten Institute haben nämlich eine Art Aktivitätsindex. Je aktiver ein Produkttester ist, desto mehr und desto besser bezahlte Aufträge erhält er. Es lohnt sich also auf jeden Fall, so viele Produkttests wie möglich anzunehmen – auch solche, die nicht so hoch bezahlt werden. Auf lange Sicht zahlt sich dies nämlich aus. Denn natürlich laden die Institute Produkttester, die zuverlässig sind und sich bewährt haben, häufiger zu Produkttests ein. Gleichzeitig steigt der Verdienst, da man als reger und bewährter Teilnehmer an Produkttests bei einigen Instituten eine Art Expertenstatus und somit Zugang zu besonders hoch vergüteten Aufträgen erhält.

So wird der Verdienst ausgezahlt:

Die Auszahlung des Verdienstes erfolgt in der Regel auf ein hinterlegtes Bankkonto, per PayPal oder als Scheck. Meist muss ein Mindestbetrag für die Auszahlung erreicht sein, der jedoch oft nur im geringen zweistelligen Bereich liegt.

Handelt es sich um ein Prämienmodell, sammelt man mit jedem Produkttest Punkte und darf nach Erreichen einer festgesetzten Punktzahl eine Prämie auswählen, die einem nach Hause geschickt wird. Hier gibt es jedoch auf den entsprechenden Plattformen unterschiedliche Voraussetzungen. Diese gilt es daher IMMER im Voraus zu prüfen.

Unsere Tipps für einen höheren Verdienst:

  • Bei mehreren Instituten anmelden, um mehr Aufträge zu erhalten
  • Premium-Teilnehmer werden
  • Regelmäßig an Umfragen teilnehmen, um eine Art Expertenstatus zu erlangen und somit auch zu besonders hoch vergüteten Produkttests eingeladen zu werden

Redaktionstipp: Diese Umfrage-Institute sind besonders empfehlenswert

AnbieterAuszahlungBesonderheit
Empfohlen.deAb 30 Euro per Überweisung oder PayPalSofort über 20 Aufträge nach der Registrierung
MySurvey.comAb 5 Euro können gesammelte Punkte in Gutscheine umgewandelt werden. Ab 10 Euro ist auch eine Auszahlung über PayPal möglichAls zusätzlicher Bonus werden quartalsweise Geldgewinne unter den Mitgliedern verlost
GlobalTestMarket.comAb 5 Euro per PayPal, als Überweisung oder in Form von GutscheinenAls zusätzlicher Bonus werden quartalsweise Geldgewinne unter den Mitgliedern verlost
Toluna.deAb 25 Euro per PayPal, als Überweisung oder in Form von GutscheinenMan erhält auch Punkte für einfache Aktivitäten, wie die Registrierung und das Ausfüllen der Profil-Umfragen; Tägliche Gewinnchance auf 1.000.000 Toluna-Punkte (Wert ca. 250 Euro), die gegen Prämien eingetauscht werden können
Ipsos i-SayAb 990 gesammelten Punkten (Wert ca. 10 Euro) als Gutschein oder GeschenkkarteGewinnchance für neue Mitglieder: 30 x 100 Euro (als Prepaid-Gutscheinkarte)

Weitere seriöse Anbieter:

Die Vorteile des Jobs als Produkttester auf einen Blick

✔ Zeitlich flexibel von zu Hause aus arbeiten

✔ Gute Möglichkeit, nebenbei Geld zu verdienen

✔ Keine besondere Ausbildung erforderlich

✔ Möglichkeit neue, interessante Produkte kennenzulernen

✔ Mit der eigenen Meinung einen Beitrag zur Produktentwicklung leisten

Fazit

Der Job als Produkttester ist eine gute Möglichkeit, bei flexibler Zeiteinteilung von zu Hause aus ein regelmäßiges Nebeneinkommen zu generieren. Die Anmeldung als Produkttester erfolgt bei seriösen Umfrage-Instituten kostenfrei und unverbindlich und ist somit vollkommen risikolos.

Wer auf der Suche nach einem Nebenjob ist – ob gelegentlich oder regelmäßig – sollte den Job als Produkttester also durchaus in Erwägung ziehen.


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