Dieses Know-how solltest du in Zeiten der Digitalisierung mitbringen

Die Digitalisierung bestimmt zunehmend den Alltag – auch den beruflichen. IT-Kenntnisse gehören daher längst zum Standard-Repertoire, das ein durchschnittlicher Bewerber mitbringen sollte. Wer im Umgang mit dem Computer und den dazugehörigen Standard-Programmen nicht geübt ist, hat auf dem Arbeitsmarkt nahezu keine Chance mehr. Das bedeutet natürlich nicht, dass man ein ausgewiesener Computer- und Programmier-Crack sein muss, um Erfolg zu haben. Ein gewisses Know-how muss ein Arbeitnehmer in Zeiten der Digitalisierung aber einfach mitbringen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt zusehends
  • Immer neue technische Errungenschaften eröffnen neue Berufsfelder und neue Arbeitsmodelle und bescheren Unternehmen eine höhere Produktivität
  • Ein profundes Verständnis für die Computerprogrammierung und deren Nutzung im Arbeitsalltag ist für Arbeitnehmer in Zeiten der Digitalisierung unerlässlich
  • Neben einem grundsätzlichen IT-Know-how sollten Arbeitnehmer unbedingt auch die Bereitschaft mitbringen, sich weiterzubilden; der digitalisierte Arbeitsmarkt macht ein lebenslanges Lernen erforderlich
  • Wer gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft haben möchte, sollte sich mit Cloud-basierten ERP-Systemen vertraut machen; sie werden künftig sicherlich weiter an Bedeutung gewinnen

Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitswelt hat sich im Zuge der Digitalisierung bereits stark verändert. Dieser Wandel ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Wir leben in einer schnelllebigen, hochtechnologisierten Welt, die von modernen Kommunikationsmedien geprägt wird. Daher werden sicherlich immer weitere digitale Entwicklungen die Arbeitswelt revolutionieren.

Die Digitalisierung wirkt sich hierbei in unterschiedlicher Art und Weise auf die gesamte Arbeitswelt aus. So wurden bereits und werden sicherlich auch in Zukunft neue Jobs geschaffen. Als Beispiel sei an dieser Stelle der SEO Spezialist genannt. Einer Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zufolge könnten in einer bis 2035 voll digitalisierten Arbeitswelt in Deutschland zwar rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze wegfallen, aber eben auch mindestens genauso viele Arbeitsplätze neu entstehen.

Des Weiteren brachte und bringt die Digitalisierung neue Arbeitsmodelle zu Tage, die Arbeitnehmern größtmögliche Flexibilität versprechen und sich individuell an die Bedürfnisse jedes Einzelnen anpassen lassen. New Work lautet hier das Stichwort. Ohne die Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt, wären beispielsweise Homeoffice-Arbeitsplätze undenkbar. In Zukunft werden die Möglichkeiten, die ein Homeoffice bietet, sicherlich noch wachsen. Es ist anzunehmen, dass künftig zahlreiche Unternehmen verstärkt die (zeitweise) Arbeit im Homeoffice anbieten werden.

Und last but not least beschert die Digitalisierung dadurch, dass einfache Arbeiten bereits heute (und in Zukunft sicherlich verstärkt) automatisiert werden können, Unternehmen eine höhere Produktivität. Denn wenn Computer zeitintensive Berechnungen etc. anstellen, die zuvor noch von Menschenhand erledigt werden mussten, bleibt natürlich mehr Zeit zum Überarbeiten, Testen, Interpretieren etc. Werden innerbetriebliche Prozesse automatisiert, können außerdem die Firmenkosten reduziert werden und es kann eine höhere Geschwindigkeit bei diversen Arbeitsabläufen erreicht werden. Und dies wiederum kann einem Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile einbringen.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sind also enorm. Summa summarum bescheren die immer neuen technischen Errungenschaften:

  1. Neue Berufsfelder
  2. Neue Arbeitsmodelle
  3. Eine höhere Produktivität.

So weit, so gut. Die veränderten Arbeitsbedingungen und -Prozesse bedeuten jedoch auch, dass sich Arbeitnehmer neue Fähigkeiten und Kenntnisse aneignen müssen. Machten IT-Kenntnisse früher noch das entscheidende Zünglein an der Waage aus, um sich gegen andere Jobkandidaten durchzusetzen, gehören sie inzwischen zum Standard-Repertoire, das jeder Bewerber mitbringen muss. Über welches Know-how man hierbei auf jeden Fall verfügen sollte, verraten wir euch jetzt!

Dieses Know-how sollte ein Arbeitnehmer mitbringen

Ein profundes Verständnis für die Computerprogrammierung und deren Nutzung im Arbeitsalltag ist für Arbeitnehmer in Zeiten der Digitalisierung unerlässlich. Vor allem große Unternehmen setzen ein solches profundes Verständnis bei ihren Mitarbeitern voraus. Und das nicht ohne Grund. Um in unserer schnelllebigen, hochtechnologisierten Zeit mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, müssen Unternehmen respektive deren Mitarbeiter stets auf dem neusten Stand sein – auch in technischer Hinsicht. Ein Unternehmen, das sich nicht der aktuellen Marktsituation anpassen kann, da es den Mitarbeitern schlichtweg an der nötigen Auffassungsgabe für die Funktionsweisen der Geschäftsmodelle in der digitalen Welt mangelt, kann nun einmal nicht mit der Konkurrenz mithalten.

Die Digitalisierung eines Unternehmens ist mittlerweile also zu einer grundsätzlichen Voraussetzung für den künftigen Unternehmenserfolg geworden. Ein flexibles, kollaboratives und mobiles Zusammenarbeiten ist die Basis für eine dauerhaft zufriedenstellende Bilanz. Und hierzu ist neben einer entsprechenden Denkweise in der Unternehmenskultur auch eine passende, für das Unternehmen optimierte Hard- und Software unerlässlich. Neben einem grundsätzlichen IT-Know-how sollten Arbeitnehmer in Zeiten der Digitalisierung also unbedingt auch die Bereitschaft mitbringen, sich weiterzubilden und sich in entsprechende Hard- und Softwares einzuarbeiten.

Deshalb sind Weiterbildungen im digitalen Bereich so wichtig:

Die permanente Weiterbildung im digitalen Bereich ist für alle Arbeitskräfte unerlässlich. Wer nur einen recht geringen Zeitaufwand dafür investiert, verringert nachteilig seine Erfolgsaussichten auf dem gegenwärtigen Arbeitsmarkt. Der digitalisierte Arbeitsmarkt macht nun einmal ein lebenslanges Lernen erforderlich. Da sich Tätigkeiten aufgrund der Digitalisierung immer schneller wandeln werden, wird der Slogan des „lebenslangen Lernens“ also nicht mehr nur ein Schlagwort bleiben. Um auf dem Laufenden zu bleiben und mit der Schnelllebigkeit der Digitalisierung mithalten zu können, muss das lebenslange Lernen faktische Anwendung finden. Wer nicht am Ball bleibt, wird es auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft schwer haben.

Gute Kenntnisse im Umgang mit ERP-Systemen von Vorteil:

Wer hingegen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft haben möchte, sollte sich mit sogenannten ERP-Systemen vertraut machen. Diese dienen als Grundlage betriebswirtschaftlicher Softwarelösungen, mit denen Geschäftsprozesse gesteuert werden, und verfolgen das Ziel, alle betrieblichen Ressourcen bestmöglich zu verwalten. ERP-Systeme erfassen also z.B. das Personal, die Produktionsmittel, das Unternehmenskapital etc. Auf diese Weise lassen sich jederzeit alle Geschäftsprozesse vollständig abbilden und damit wesentlich effektiver umsetzen. Die Arbeitnehmer der Zukunft sollten daher in der Lage sein, mit solchen Systemen zu arbeiten.

Online-ERP-Systeme gewinnen an Bedeutung:

Im Rahmen der Digitalisierung hat sich vor allem auch das Outsourcing von Computerlösungen bewährt. Immer mehr Unternehmen setzen auf die Online-Nutzung von ERP-Programmen und nehmen die Dienste von Cloud-ERP-Anbietern in Anspruch, die den Unternehmen die benötigte Hardware für das System in einem Rechenzentrum zur Verfügung stellen. Zum einen, da die Dienste lediglich eine geringe Anfangsinvestition erforderlich machen. Zum anderen, da dank einer monatlichen Pauschale die Kosten für alle finanziellen Aufwände diesbezüglich gut kalkulierbar sind. Backups, die Datensicherung, Reparaturen, Updates und die Wartung sind mit dieser monatlichen Pauschale abgedeckt. Abgesehen davon lässt sich die Cloud aufgrund des modularen Aufbaus den individuellen Anforderungen und dem jeweiligen Budget des Unternehmens flexibel anpassen. Es verwundert daher nicht, dass angesichts dieser Vorteile bereits viele Unternehmen Online-ERP-Systeme nutzen – Tendenz steigend. Es empfiehlt sich also, sich auch mit der Nutzung solcher Systeme vertraut zu machen. In Zukunft könnten sie zusehends an Bedeutung gewinnen.

Fazit

Um mit der Schnelllebigkeit der Digitalisierung mithalten und sich auf dem Arbeitsmarkt etablieren zu können, muss das lebenslange Lernen faktische Anwendung finden. Nur wer am Ball bleibt, wird auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft bestehen können.


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