Schnell Geld verdienen: 6 Ideen für schnelles Geld

Auf deinem Konto herrscht Ebbe? Du könntest dringend eine kleine Finanzspritze gebrauchen? Hier findest du 6 Ideen, wie du online schnell Geld verdienen kannst!

Wer kennt das nicht: Da träumt man von Urlaub und hat gerade genug Geld dafür angespart, da flattern schon wieder jede Menge Rechnungen ins Haus und zu allem Überfluss streikt auch noch die Waschmaschine. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Das trifft leider auch in finanzieller Hinsicht viel zu häufig ins Schwarze. Die Folge: Der langersehnte Urlaub rückt erst einmal wieder in weite Ferne. Wenn auch bei dir gerade am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist, haben wir im Folgenden 6 Ideen für dich, wie du dein Konto schnell und unkompliziert aufbessern kannst!

1. Geld verdienen mit Umfragen

Mit deiner Meinung kannst du Geld verdienen! Kein Witz! Viele Unternehmen, Händler und Meinungsforschungsinstitute zahlen denjenigen, die sich Zeit für ihre Umfragen nehmen, eine kleine Aufwandsentschädigung. Gemäß dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“, lässt sich bei einer regen Teilnahme an den angebotenen Umfragen ein netter Nebenverdienst erzielen.

Darin besteht deine Aufgabe:

Die „Job“Beschreibung ist im Grunde simpel: Du nimmst an Online-Umfragen verschiedener Meinungsforschungsinstitute, Unternehmen und Händler teil. Den Umfrage-Anbietern hilfst du mit deiner Meinung dabei, ihre Angebote optimal auf eine bestimmte Zielgruppe abzustimmen – und das lassen sie sich auch etwas kosten. Klingt simpel. Und das ist es auch. Deine Aufgabe besteht lediglich darin, alle Fragen ehrlich zu beantworten.

Pro Umfrage benötigt man manchmal nur wenige Minuten, manchmal auch eine halbe Stunde (selten länger). Du kannst natürlich jederzeit selbst entscheiden, an welchen Umfragen du teilnehmen möchtest und bist somit zu nichts verpflichtet!

Diese Kenntnisse benötigst du:

Für die Teilnahme an Online-Umfragen sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Sie stehen grundsätzlich jedem offen.

Allerdings gibt es dennoch Einschränkungen. Manche Umfragen richten sich nämlich speziell an bestimmte Zielgruppen und stehen dementsprechend auch nur Personen dieser Zielgruppe offen. Die exakten Kriterien für die Teilnahme legt dabei der jeweilige Umfrage-Anbieter fest. Maßgebliche Kriterien bei solchen Zielgruppen-Umfragen können z.B. das Alter, das Geschlecht oder der erreichte Bildungsabschluss sein.

So viel Geld kannst du verdienen:

Jede Online-Umfrage wird vergütet, wobei Art und Höhe dieser Vergütung variieren. In der Regel werden den Teilnehmern im Anschluss an die Befragung Punkte gutgeschrieben. Diese Punkte können später in Geld oder Prämien eingetauscht werden. In der Regel musst du zunächst einen bestimmten Punktestand erreichen, ehe du dir die Prämie sichern oder das Geld auszahlen lassen kannst.

Im Allgemeinen kannst du pro Umfrage umgerechnet zwischen 1 und 20 Euro verdienen. Wie hoch dein Verdienst letztlich ausfällt, hängt jedoch auch ein Stück weit davon ab, bei wie vielen Umfragen du die gewünschten Kriterien des Umfrage-Anbieters erfüllst.

Wer besonders aktiv ist und an vielen Umfragen teilnimmt, kann jedoch durchaus auf einen monatlichen Verdienst zwischen 200 und 400 Euro kommen.

So kommst du an Jobs:

Um mit Online-Umfragen Geld zu verdienen, kannst du entsprechende Portale nutzen, die solche Umfragen anbieten. Das Ganze funktioniert recht unkompliziert: Du meldest dich bei den einzelnen Portalen an und erhältst dann über den Mitgliederbereich Zugang zu den Umfragen. Je mehr dieser Portale du nutzt, desto mehr Geld kannst du natürlich verdienen.

Empfehlenswerte Portale sind:

Am besten meldest du dich direkt bei mehreren Portalen an. Auf diese Weise erhältst du eine höhere Anzahl von Umfragen und kannst dementsprechend mehr verdienen.


2. Produkttester werden

Auch bei diesem Job kannst du mit deiner Meinung Geld verdienen. Denn: Unternehmen stellen Produkttestern ihre Produkte zur Verfügung, um aus den Feedbacks und Testberichten der Produkttester Rückschlüsse auf notwendige Verbesserungen des Produkts zu ziehen. Im Gegenzug erhalten die Produkttester eine Vergütung.

Darin besteht deine Aufgabe:

Als Produkttester testest du Produkte verschiedener Unternehmen und erhältst im Gegenzug eine Vergütung. Bei den Produkten, die du testest, handelt es sich entweder um neue Produkte, die noch nicht im Handel erhältlich sind, oder um Produkte, die zwar bereits auf dem Markt sind, aber deren Sichtbarkeit erhöht werden soll.

Handelt es sich um ein Produkt, das vor der Markteinführung steht, besteht deine Aufgabe darin, das Produkt ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen und ein ehrliches Feedback zu verfassen. Auf diese Weise hilfst du dem Unternehmen, Rückschlüsse auf notwendige Verbesserungen des Produkts zu ziehen.

Testest du ein Produkt, das bereits auf dem Markt verfügbar ist, besteht deine Aufgabe hingegen darin, Rezensionen auf einschlägigen Verkaufsplattformen zu verfassen und mit deinen Testberichten für eine bessere Sichtbarkeit des Produkts zu sorgen. Du teilst in diesem Fall also deine Erfahrungen mit anderen potenziellen Kunden und trägst womöglich zur Kaufentscheidung bei.

Je nach Auftrag gehört manchmal auch das Erstellen von Videos zu den Aufgaben, die im Rahmen eines Produkttests zu erfüllen sind.

Die Produktpalette, mit der du es als Produkttester zu tun hast, ist übrigens breit gefächert. Von Kosmetika über Lebensmittel bis hin zu Elektrogeräten oder gar Möbeln kommt prinzipiell alles für Produkttests infrage.

Diese Kenntnisse benötigst du:

Als Produkttester benötigst du keine besonderen Kenntnisse. Schließlich möchten die Unternehmen, für die du Produkte testest, ein ehrliches Feedback von Otto Normalverbraucher – und nicht von einem Experten. Die Tätigkeit als Produkttester steht somit jedem offen.

Wichtig ist jedoch, dass du Freude am Schreiben hast und auch über eine hervorragende sprachliche Ausdrucksfähigkeit und gute Rechtschreibkenntnisse verfügst. Schließlich gilt es zuweilen lange Testberichte zu verfassen und das Produkt ausführlich zu beschreiben.

Davon abgesehen solltest du dich natürlich mit den Produkten, die du testest, auskennen. Wer keine eigenen Kinder hat, ist beispielsweise nicht unbedingt als Tester diverser Babyprodukte geeignet etc. Bewirb dich also immer nur auf Produkte, die du auch selbst nutzt. Über ein wenig Erfahrung im Umgang mit den Produkten, die du testest, solltest du schließlich verfügen.

So viel Geld kannst du verdienen:

Die Vergütung gestaltet sich unterschiedlich. Folgende Varianten sind denkbar:

  1. Du erhältst Geld für deinen Produkttest
  2. Du darfst das Produktmuster behalten
  3. Du darfst das Produktmuster behalten UND erhältst Geld.

Wenn es dir vorrangig darum geht, dein Konto aufzubessern, solltest du unbedingt darauf achten, dass der Produkttest auch finanziell vergütet wird.

Mit Produkttests, die finanziell vergütet werden, lassen sich zwischen ein paar Euro und teilweise sogar Beträgen im dreistelligen Bereich verdienen (wenn es sich um ein Produkt handelt, das über einen längeren Zeitraum getestet werden muss). Produkttests mit Vergütungen im dreistelligen Bereich sind jedoch zum einen eher selten und eignen sich zum anderen natürlich nicht zum schnellen Geld verdienen. Um der gähnenden Leere auf deinem Konto schnell Abhilfe zu schaffen, solltest du also eher auf mehrere kurze Produkttests setzen – auch wenn die Entlohnung dafür geringer ist. Auch in diesem Fall gilt jedoch wieder der Leitsatz: Kleinvieh macht auch Mist.

Vorsicht ist geboten, wenn ein Unternehmen eine Kaution für die Produkte verlangt, die es dir zum Testen zur Verfügung stellt! Wenn du erst in Vorkasse treten musst, lass lieber die Finger davon. Zumal es ja darum geht, schnell Geld zu verdienen. Musst du erst Geld investieren und im Anschluss an den Test darauf warten, dass dir die Kaution erstattet wird, sobald du den Artikel nach der Testphase unbeschadet zurückgesendet hast, dauert auch die Entlohnung natürlich umso länger.

Generell solltest du dir unbedingt immer die Bestimmungen und AGB der Portale durchlesen und dich genau mit den jeweiligen Auftragskonditionen vertraut machen!

So kommst du an Jobs:

Um regelmäßig Aufträge zu erhalten, solltest du dich bei speziellen Portalen anmelden, die Produkttests vermitteln. Bei der Registrierung kannst du in der Regel bereits angeben, welche Produkte dich interessieren. Darüber hinaus sind auch einige persönliche Angaben notwendig.

Die Portale wählen dann für jeden Produkttest aus dem Pool an Produkttestern passende Tester aus. Gelegentlich entscheidet auch das Los. Manchmal muss man sich auch auf Produkte bewerben. In diesem Fall musst du kurz erläutern, warum gerade du als Tester besonders geeignet wärst.

Empfehlenswerte Portale sind z.B.:


3. Geld für das Surfen im Internet

Schnell Geld verdienen kannst du auch mit dem Surfen im Internet – ganz nebenbei. Nein, das ist kein Scherz! Das Marktforschungsinstitut Nielsen bietet mit dem sogenannten Nielsen Mobile Panel jedem die Möglichkeit, sich beim Surfen ein kleines Sümmchen zu sichern.

Darin besteht deine Aufgabe:

Deine Aufgabe besteht lediglich darin, dir einen Account bei Nielsen zu erstellen und das Nielsen Mobile Panel auf deinem Smartphone und / oder deinem Tablet zu installieren. Du musst also tatsächlich nichts weiter tun, als die App zu installieren und ganz normal im Internet zu surfen.

Jetzt fragst du dich sicher, was Nielsen davon hat!? Nun, das Marktforschungsinstitut möchte auf diese Weise etwas über das Surfverhalten der User in Erfahrung bringen, also beispielsweise herausfinden, wie lange sie sich auf welchen Websites aufhalten. Die Daten, die Nielsen mit Hilfe des Mobile Panels gewinnt, fließen dann in Studien ein, die den Kunden des Marktforschungsinstituts Einblicke in das Konsumentenverhalten geben. Durch die Nutzung des Nielsen Mobile Panels gewährst du Nielsen also Einblicke in dein Surfverhalten und erhältst im Gegenzug eine Vergütung.

Sorgen bezüglich des Datenschutzes und der Privatsphäre musst du dir übrigens nicht machen. Zwar sammelt die App Informationen darüber, welche Websites du besuchst und wie lange du dort bleibst, vertrauliche Dinge wie z.B. deine Benutzer-IDs, Passwörter, Chats etc. werden jedoch nicht erfasst. Und auch deine persönlichen Informationen werden nicht mit Dritten zu Marketingzwecken geteilt.

Sobald die Informationen zu deinem Surfverhalten an Nielsen übertragen wurden, wird darüber hinaus auch dein Name von den Daten getrennt. Die anonymisierten Daten werden dann mit den Daten von Tausenden von anderen Panel-Teilnehmern verknüpft.

Diese Kenntnisse benötigst du:

Es sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich.

So viel Geld kannst du verdienen:

Der exakte Verdienst hängt davon ab, auf wie vielen Geräten du das Nielsen Mobile Panel installierst. Pro Gerät erhältst du 35 Euro. Auf maximal 5 Geräten kannst du die App installieren. Pro Jahr kannst du mit dem Nielsen Mobile Panel also bis zu 175 Euro verdienen (5 x 35 Euro).

Wichtig: Die Auszahlung findet in Form von Prämien und Gutscheinen statt. Du erhältst also kein Bargeld, kannst dir aber z.B. Gutscheine für Amazon oder iTunes sichern.

So funktioniert es:

Erstelle einen Account bei Nielsen und installiere die App auf deinem Smartphone und / oder deinem Tablet – mehr musst du nicht machen! Hier kannst du dich registrieren.


4. Blut spenden

Wirklich schnell Geld verdienen kannst du mit der Blutspende. Auf diese Weise fütterst du nicht nur deinen Geldbeutel, sondern tust auch noch etwas Gutes!

Darin besteht deine Aufgabe:

Deine Aufgabe besteht natürlich darin, Blut zu spenden. Solltest du nicht gerade jedes Mal in Schockstarre verfallen, wenn du eine Nadel siehst, also keine große Sache!

Wie viel Zeit du für die Blutspende einplanen musst, richtet sich danach, für welche Form der Blutspende du dich entscheidest: Vollblut-, Plasma-, Erythrozyten- oder Thrombozytenspende.

Diese Kenntnisse benötigst du:

Du benötigst selbstverständlich keine speziellen Kenntnisse, um als Blutspender infrage zu kommen. Vielmehr solltest du keine Vorerkrankungen aufweisen, mindestens 50 kg wiegen und über 18 sein. Erstspender dürfen zudem in der Regel nicht älter als 64 Jahre alt sein.

Vor jeder Spende erfolgt darüber hinaus ein kurzer Check, ob Werte wie Blutdruck, Eisengehalt im Blut und Temperatur in Ordnung sind.

So viel Geld kannst du verdienen:

Vorweg sei gesagt, dass nicht alle Organisationen Aufwandsentschädigungen für das Blutspenden anbieten. Beim DRK sind Aufwandsentschädigungen beispielsweise nicht angedacht. Dort setzt man vielmehr auf Hilfsbereitschaft und den Akt der Nächstenliebe und stellt Blutspendern lediglich Snacks und Getränke zur Verfügung (gelegentlich auch kleine Geschenke). Wenn du außer dem befriedigenden Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, also auch einen kleinen Verdienst erzielen möchtest, solltest du dich im Vorfeld informieren, bei welchen Organisationen du etwas bekommst. Daran ist auch nichts verwerflich! Selbst der Gesetzgeber erlaubt laut §10 des Transfusionsgesetzes ausdrücklich eine Aufwandsentschädigung für den Spender.

Darüber hinaus spielt auch die Form der Blutspende bei der Höhe der Aufwandsentschädigung eine Rolle. Haema bedankt sich z.B. mit Gutscheinen im Wert von 25 Euro für eine Vollblutspende, die in vielen verschiedenen Shops eingelöst werden können. Andere Organisationen und Kliniken haben wiederum eigene Bestimmungen. Im Schnitt sollten pro Vollblutspende jedoch 20 Euro als Aufwandsentschädigung drin sein.

Vollblut kannst du jedoch nicht beliebig oft spenden. Zwischen zwei Spende-Terminen müssen mindestens 8 (bei Männern) bzw. 12 Wochen (bei Frauen) liegen. Schließlich muss dein Körper erst wieder Blut bilden. Reizt du alle Fristen eng aus, kommst du demnach bei Vollblut auf maximal sechs Spenden im Jahr – und kannst rund 120 Euro erhalten.

Eine Thrombozytenspende ist häufiger möglich. Die Blutplättchen darfst du alle zwei Wochen spenden (maximal 26 Spenden im Jahr). Noch dazu wird die Thrombozytenspende besser vergütet. Die Aufwandsentschädigung beträgt zwischen 20 und 40 Euro. Im Idealfall, also falls du alle Fristen eng ausnutzt, kannst du mit Thrombozytenspenden rund 1.000 Euro im Jahr verdienen. Die maximale Spendenanzahl für Erythrozyten beträgt hingegen lediglich 3 Spenden in einem Jahr. Die Aufwandsentschädigung entspricht der Aufwandsentschädigung für die Thrombozytenspende.

Bei Plasmaspenden fällt die Vergütung sogar noch höher aus. Zum einen, da du Plasma öfter spenden kannst als Vollblut und Thrombozyten – nämlich einmal pro Woche (maximal 45 Spenden pro Jahr). Zum anderen, da auch hier pro Spende zwischen 25 bis 40 Euro drin sind. Wenn du also alle Fristen eng ausnutzt, erhältst du im besten Fall mit Plasmaspenden etwa 1.800 Euro im Jahr. Die höhere Aufwandsentschädigung ergibt sich übrigens schlichtweg aus der Sitzungsdauer. Pro Spende musst du rund eine Stunde einplanen, da das Plasma aus dem Vollblut separiert werden muss.

Nun kommt jedoch das große ABER! Du solltest die Fristen nicht wirklich alle ausreizen. Andernfalls kommt dein Körper irgendwann nicht mehr nach, die fehlenden Substanzen zu ersetzen. Abgesehen davon dürfen insgesamt höchstens 60 Spenden im Jahr aus allen Spendeformen in Kombination geleistet werden.

So wirst du Blutspender:

In Deutschland wird die Blutversorgung hauptsächlich durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) organisiert. Um Blut zu spenden, solltest du sich also bei einem der sechs regional tätigen Blutspendedienste des DRK informieren, wann die nächsten Blutspendetermine anstehen. Wie bereist erwähnt sind Aufwandsentschädigungen beim DRK jedoch eher unüblich.

Alternativ kannst du auch bei einem der staatlich-kommunalen und universitären Blutspendedienste (StKB) Blut spenden. Spendezentren und -termine sind auf der Homepage des StKB zu finden.

Oder du meldest dich als Blutspender bei einem der unabhängigen, privaten Blutspendedienste in deiner Region.

Erfüllst du alle Voraussetzungen, kannst du dein Blut spenden.

Mögliche Einrichtungen sind:


5. Mikrojobs

Auch Mikrojobs bieten eine gute Möglichkeit, möglichst schnell Geld zu verdienen.

Darin besteht deine Aufgabe:

Die Aufgaben, die du als Mikrojobber übernimmst, sind ebenso vielfältig wie die Mikrojobangebote selbst. Mal wirst du für das Texten von kurzen Beiträgen bezahlt, mal für das Ausfüllen von Umfragen, mal für das Anschauen von Werbevideos.

Darüber hinaus existieren auch Mikrojobs, bei denen du spezielle Aufgaben in deiner Region übernehmen sollst. Auch hier ist das Aufgabenspektrum äußerst vielfältig und reicht vom Fotografieren bestimmter Motive bis zum Testen einer Dienstleistung. Hinter solchen Aufträgen stecken meist große Firmen wie beispielsweise Sony oder LG. Deine Aufgabe ist es, als Mikrojobber beispielsweise zu überprüfen, wie die Produkte der Firmen in den Läden platziert sind, wie viel sie kosten oder ob aktuelle Promo-Aktionen umgesetzt werden. In der Regel musst du bei solchen Jobs eine Checkliste abarbeiten und Fotos machen. Deine Recherchen leisten also einen Beitrag zur Qualitätssicherung. Daher lassen sich Firmen solche Mikrojob-Tätigkeiten auch etwas kosten.

Diese Kenntnisse benötigst du:

Mikrojobs sind einfache, verständlich Aufträge, die im Grunde für jeden ausführbar sind. Du benötigst also keine speziellen Kenntnisse.

Je nachdem ob es sich um einen Mikrojob handelt der am Computer ausgeübt wird oder aber um einen „Offline“-Mikrojob, solltest du natürlich im ersten Fall Internetaffinität mitbringen und dich in den Weiten des World Wide Web auskennen oder im zweiten Fall ortskundig, zeitlich flexibel und mobil sein.

So viel Geld kannst du verdienen:

Die Verdienstmöglichkeiten gestalten sich äußerst unterschiedlich. Zum einen, da jeder Auftrag unterschiedlich vergütet wird. Zum anderen, da auch die Anzahl der Aufträge, die du übernimmst, maßgeblich für den Verdienst ist. Je mehr Aufträge du übernimmst, desto höher fällt natürlich auch dein Verdienst aus.

Der Verdienst pro Job liegt in der Regel zwischen 1 und 20 Euro – vereinzelt auch höher. Da es sich um Mikrojobs handelt, also um kleine Jobs, die nicht allzu viel Zeit erfordern, sind bis zu 20 solcher Jobs am Tag theoretisch machbar.

Für jeden Auftrag werden dir dann Punkte gutgeschrieben, die du anschließend entweder in Gutscheine eintauschen oder dir auszahlen lassen kannst.

Aber: 20 Jobs schaffst du (wenn überhaupt) nur, wenn du im Vorfeld gut planst und dich für Jobs entscheidest, die du nacheinander auf einer einzigen Route abarbeiten kannst. Alternativ kannst du dein Augenmerk aber auch vorwiegend auf besonders gut bezahlte Aufgaben legen, um einen möglichst hohen Verdienst zu erzielen. Es liegt also an dir, ob du auf Quantität oder Qualität setzt.

Um stets die neusten Mikrojobs im Blick zu haben, solltest du den Job-Alert nutzen, den viele Mikrojob-Vermittler anbieten. Dann wirst du per Mail oder via Push-Nachricht direkt aufs Handy über die neusten Jobs informiert.

So kommst du an Jobs:

Einerseits existieren Portale wie Clickworker, über die du bequem von zu Hause aus Geld verdienen kannst, z.B. indem du kleine Texte schreibst, Bilder taggst oder bestimmte Informationen im Internet recherchierst. Du musst dich einfach nur dort registrieren und anschließend hast du Zugang zu diversen Projekten, die von Firmen auf dem Portal veröffentlicht werden.

Andererseits gibt es die App-Jobs. Hier musst du lediglich die entsprechenden Apps installieren und hast Zugriff auf alle Aufgaben, die in deiner Nähe angeboten werden. Auf solche App-Jobs spezialisierte Portale sind z.B. Appjobber und Streetspotr.

Unsere Portalempfehlenswerte lauten also:


6. Selbstgemachtes Verkaufen

Wenn du handwerklich geschickt und besonders kreativ bist und noch dazu ein Händchen für angesagte Dinge hast, kannst du auch mit DIY-Artikeln Geld verdienen. DIY steht für „Do It Yourself“, es handelt sich hierbei also um Dinge, die du selbst gemacht hast.

Darin besteht deine Aufgabe:

Deine Aufgabe besteht darin, kreativ zu sein und etwas Selbstgemachtes im Internet anzubieten. Was genau, bleibt dir überlassen. Ob modische Accessoires, schicke Deko-Artikel, Schmuck oder gar Erdbeermarmelade – der Markt für DIY-Artikel ist riesig und deckt nahezu jedes Spektrum ab.

Wenn du bereits ein handwerkliches oder künstlerisches Hobby hast, kannst du damit also prima Geld verdienen. Ansonsten solltest du ein wenig im Internet recherchieren, was gerade angesagt ist und was du womöglich selbst herstellen könntest. Oder du findest eine Nische und kannst diese mit deinen DIY-Artikeln bedienen.

Grundsätzlich gilt: Sei kreativ!

Diese Kenntnisse benötigst du:

Je nachdem, welche Produkte du selbst herstellen möchtest, benötigst du natürlich handwerkliches Geschick und / oder künstlerisches Talent sowie ein gutes Gespür für aktuelle Trends. Wenn du selbstgemachte Mode zum Verkauf anbieten möchtest, solltest du also natürlich nähen können. Wenn du Tonkrüge anbieten möchtest, solltest du töpfern können. Das Gute hierbei ist, dass du die DIY-Artikel deinen Fähigkeiten anpassen kannst – und nicht umgekehrt. Du bestimmst also selbst, womit du deine Einnahmen generieren möchtest und kannst somit bestenfalls dein Hobby zum (Neben-)Beruf machen.

So viel Geld kannst du verdienen:

Die Verdienstmöglichkeiten hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den Materialkosten, dem Verkaufspreis sowie ggf. den Gebühren, die du für den Verkauf über einschlägige Online-Plattformen aufwenden musst. Hinzu kommen Verpackungskosten, Steuern und natürlich auch deine Arbeitszeit.

Eine generelle Aussage über die Verdienstmöglichkeiten lässt sich demnach nicht treffen. Wichtig ist jedoch, dass du vorab gut kalkulierst, schließlich musst du für die Materialien zunächst in Vorkasse treten.

Es empfiehlt sich übrigens, stets eine kleine Reserve an DIY-Artikeln in der Hinterhand zu haben. Schließlich wäre es sehr ärgerlich, wenn du Aufträge ausschlagen müsstest, weil du schlichtweg nicht genügend Zeit hast die bestellten Produkte in größeren Mengen herzustellen.

Wichtig: Für einige DIY-Produkte gelten Vorgaben, wenn man sie kommerziell anbieten möchte, etwa für Lebensmittel wie Marmelade. Hier solltest du dich vorab informieren, um nicht Gefahr zu laufen Strafen zahlen zu müssen.

So kannst du deine DIY-Artikel verkaufen:

Für den Verkauf von Selbstgemachtem gibt es spezielle Plattformen. Die größte und bekannteste Verkaufsplattform für Selbstgemachtes ist hierzulande Etsy. Außerdem kannst du deine DIY-Artikel auf Online-Marktplätzen wie Amazon und eBay anbieten. Amazon hat mit Amazon Handmade hierzu sogar eine eigene Unterseite, bei der man sich bewerben kann.

Beim Verkauf der DIY-Artikel über solche Plattformen können gegebenenfalls Kosten in Form von Gebühren und Verkaufsprovisionen entstehen. Diese Kosten solltest du natürlich einkalkulieren. Alternativ kannst du Handgemachtes aber beispielsweise auch gut auf (Kreativ)Märkten und Flohmärkten verkaufen. Oder du machst von der Möglichkeit Gebrauch in einem speziellen Laden ein Mietregal oder Mietfach anzumieten.

Empfehlenswerte Portale sind:

Bonustipp: Frag nach einer Gehaltserhöhung

Du glaubst nicht, dass dir die oben genannten Jobs schnell und womöglich sogar dauerhaft genug einbringen? Nun, dann frag deinen Chef doch einfach nach einer Gehaltserhöhung! Wie du das am besten anstellst, verraten wir dir in unserem Artikel: „Gehaltsverhandlung: 10 unglaubliche Tricks für mehr Geld“. Ein wirklich einfacher und naheliegender Tipp, den du wahrscheinlich nicht bedacht hast. Aber auf diese Weise kannst du sicher kurzfristig dein Einkommen um gut 10% steigern.

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